Badbesetzerin

 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 69% (58 von 84)
Ort: Köln
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 3.198.388 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 58 von 84
Voll beschäftigt: Ein Hartmut-und-ich-Roman von Oliver Uschmann
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mann als Kuscheltier, 8. Dezember 2007
Dieses Buch teilt meinen Freundeskreis auf. Und zwar in der Tat so, dass die Frauen es lieben, während die Männer sagen: "Wär der Uschmann doch mal bei Teil 1 geblieben." Liebe Männer, warum diese Klischees? In Teil 1 waren Hartmut und sein Kumpel noch Singles, sie tranken viel, sie starteten wöchentlich eine anarchische Aktion, sie fielen von einem Extrem ins Andere. In Teil 2 mischt sich nun eine fiese, kleine Politsatire auf HartzIV und die Generation Praktikum mit zwei Liebesgeschichten. Hartmut und Susanne sind fraglos ein Paar, "Ich" erkämpft sich die Liebe einer von Hartz bedrohten Künstlerin, die das Amt zwingen will, eine Stelle als Anstreicherin… Mehr dazu
Halbnackte Bauarbeiter: Roman von Martina Brandl
Halbnackte Bauarbeiter: Roman von Martina Brandl
1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die selbstironische Frau, 8. Dezember 2007
"Halbnackte Bauarbeiter" ist ein schrecklicher Titel. Erinnert an Sat1-Comedy, liest sich aber nur teilweise so. Brandl ist ein Humorprofi, auch als Kabarettistin unterwegs, ich betone, als Kabarretistin, nicht als Comedy-Hühnchen in irgendeiner schnell wieder abgesetzten Serie. Daher ist ihr Buch definitiv besser als ihr Titel.

Warum? Brandl macht analog zu Jaud diese neue Art von "Frau/Mann"-Unterhaltungsliteratur, nur dass ihre Protagonistin kein "Vollidiot" ist, sondern sich selber gut durchschaut. Sie weiß um ihre Schwächen und Fehler und warum sie wie in ihr Verderben läuft, sie gehört zu diesem Typus Frau, der über sich selbst lachen kann und… Mehr dazu
Fleisch ist mein Gemüse von Heinz Strunk
Fleisch ist mein Gemüse von Heinz Strunk
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Heinz Strunks Geschichte um das Leben in einer unsäglichen Tanzband ist ein Buch, von dem ich bis heute nicht weiß, ob es mir gefällt, das ich aber nicht vergessen kann. Das Besondere daran ist, dass es im Grunde gar nicht komisch ist. Der Humor entsteht durch die Absurdität der Wirklichkeit angesichts des Milieus, das beschrieben wird. Intolerantes, spießiges Publikum, viel Alkohol, viel Fleisch, eine würdelose Existenz als lebende Jukebox, eine Menge Tragikkomik.

Richtig ernst wird es, wenn der Protagonist seine Mutter besucht. Wie Strunk da mit Fehlkommunikation, Angst und Hassliebe umgeht, ist einfühlsam und zugleich knallhart, wie alles… Mehr dazu