Sven Langner

 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 53% (17 von 32)
Ort: Köln
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 3.604.408 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 17 von 32
Donizetti: Emilia di Liverpool (Gesamtaufnahme) von Yvonne Kenny
3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg!, 11. Juni 2001
Ich ärgere mich, dass ich diese CD gekauft habe. Die recht bekannten Interpreten hatten wohl nicht die große Lust auf diese Donizetti-Rarität. Das kann man auch verstehen. Hier findet sich noch sehr viel Formelhaftes und wenig Inspiriertes. Natürlich ist das keine Entschuldigung für ein langweiliges Dirigat (deshalb ärgere ich mich auch so!)O.K., ein-zwei nette Rossini-Arien sind dabei. Aber man versteht vollkommen, warum diese Oper nie ein Erfolg wurde, trotz der Rettungsversuche des Meisters. Also: Nur etwas für ganz eingefleischte Donizetti-Fans, die schon fast alles haben.
Donizetti: Rosmonda D'Inghilterra (Gesamtaufnahme)&hellip von Fleming
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Funke springt über, 11. Juni 2001
Danke an Opera Rara für diese Einspielung. Ein engagiertes Dirigat und Künstler, die sich trauen nicht nur schön, sondern auch leidenschaftlich zu singen. Hier springt der Funke über. Vielleicht hätten die (ohnehin raren) Ensembleszenen etwas mehr Differenziertheit in der Stimmengestaltung vertragen, aber der Spannungsbogen hält sich von der rasanten Ouvertüre bis zur Schlusscabaletta der Leonore (grandios: Nelly Miricioiu). Für Donizetti-Fans und Freunde der italienischen romantischen Oper ist diese Aufnahme ein Muss!
Donizetti: Lucia di Lammermoor (Gesamtaufnahme) (i&hellip von Gruberova
7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Retortenaufnahme, 11. Juni 2001
Edita Gruberova hatte wenig Glück mit dieser Aufnahme. Und dabei sollte es besonders perfekt werden: Ein Star auf dem Höhepunkt der Karriere; ein Belcanto-Spezialist als Dirigent und ein Weltklasse-Tenor als Partner. Und was wir da hören klingt auch technisch perfekt. Aber eben nur technisch. Die Faszination, die von der Stimme, insbesonder den Piani, der Gruberova ausgeht, teilt sich nur ansatzweise mit. Der Wunsch perfekt zu sein, geht deutlich zu Lasten der Tempi. Viele Szenen erscheinen endlos. Richard Bonynge dirigiert leidenschaftslos, einzige Ausnahme: das berühmte Sextett. Ganz ausgezeichnet: Neil Shicoff. Er ist ein verzweifelter Edgardo. Grandios seine letzte… Mehr dazu