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Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 73.511 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 221 von 294
Wagner, Richard - Siegfried [2 DVDs] <b>DVD</b> ~ Lothar Zagrosek
Wagner, Richard - Siegfried [2 DVDs] DVD ~ Lothar Zagrosek
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Siegfried werkgemäß als "kühnes dummes Kind" (Mime), dazu erzogen, Fafner zu töten - Wotan als unmenschlicher Drahtzieher, der mit dem Opfer (und Täter) Mime in jeder Beziehung "spielt" und Erda in ihrer Zuflucht aufsucht, wo die Wiegen der Töchter der Urmutter (Brünnhilde, "mit acht Schwestern", allerdings sollte nur Brünnhilde erdas und Wotans Kind sein ...) noch stehen; außerdem lehnt dort Wotans Speer - dies wird sehr konsequent und dem Werk entsprechend dargestellt. Fafner - als gewöhnlicher Sänger - wartet in seiner Todeszone auf seinen vorbestimmten Bezwínger: den Namen trägt er bereits auf seinem T-Shirt; allein… Mehr dazu
Tristan und Isolde (Gesamtaufnahme) von Margarete Klose
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Knappertsbusch-Dokument, 18. Februar 2013
Es geht um eine interessante (ungekürzte) Liveaufnahme: Knappertsbusch ist für mich die eigentliche Überraschung: Temperamentvoll, hochemotional bereits im Vorspiel zum ersten Akt. Nichts von der teilweise improvisierten Schlepperei seiner späteren Aufnahmen. Man sieht, dass man nicht immer zu C.Kleiber zu greifen braucht. Die Sänger der Titelpartien sind hingegen heute nicht mehr hörenswert (jedenfalls für mich subjektiv betrachtet). Das ist Wagnersgesang von vorgestern. Helena Brauns Pathos wirkt übertrieben theatralisch (obwohl stimmlich eigentlich achtbar). Günther Treptow hat passable Momente, wirkt allerdings wie ein… Mehr dazu
Der einzig wahre Opernführer: mit Operette und Mus&hellip von Wolfgang Körner
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich hatte mir Ende der 1980er Jahre Wolfgang Körners "Opernführer" gekauft. Dass es sich hier um Satire handelt, ist schon an den genialen Zeichnungen erkennbar. Ich möchte also noch einmal alle warnen, die sich einen "informativen" Opernführer erwarten. Man wird die Anspielungen Körners ohnehin nur verstehn, wenn man die Originale kennt (wie das bei Satire eben so ist ...). Tannhäuser geht also nicht in den "Venusberg", sondern in den Club (das Publikum der Pariser Erstaufführung machte darüber bereits Witze).
Das heißt aber nicht, dass es keine Inszenierungen gäbe, die die Ideen des Autors umsetzen. Mein Anlass für diese… Mehr dazu

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