Josef Holub versteht es Geschichten zu erzählen, die im Gedächtnis bleiben. Das liegt zum Einen an der Transparenz und Stimmigkeit der Sprache, der Charaktere und der Handlung. Zum anderen schimmert in den Texten ein Wissen um die Befindlichkeiten von Kindern durch, welches leider allzuviele Kinder- und Jugendbücher vermissen lassen.
Der Bonifaz erzählt vom Waisenjungen, der ein neues Zuhause findet, einem (vermeintlichen) Räuber, von Vorurteilen, dem dörflichen Leben im deutschen Kaiserreich, von Freundschaft und nicht zuletzt Liebe. Es geht aber vor allem um die Frage, was es bedeutet Kind zu sein, Eltern, Lehrer und Vorbild und wie… Mehr dazu