Und wieder mal ein Debutalbum mit vielen Referenzen an die 70er und 80er Pop und Diskowelt. Diese CD macht schlicht und ergreifend Spaß und ist absolut unverkrampfter Pop. Man muß an einigen Stellen an Jamiroquai denken, aber eben auch an alles was in den oben genannten Jahrzehnten in war (vom Diskobeat incl. Synthie-Geblubber über Bee Gees Gequäke und wie schon von anderen Rezensenten geschrieben, Elton John). Einen Stern Abzug gibt es trotzdem:es mag zwar eine gute Idee sein, einen Pink Floyd Song in ein vollkommen neues Gewand zu stecken, aber die Version von Comfortably Numb ist einfach grottenschlecht! Daher an alle, die nur diese Auskopplung gehört… Mehr dazu
Mit Mama Said ist Lenny Kravitz ein Album gelungen, an das er bis heute nicht wieder heranreichen konnte.
Hier paßt wirklich alles! Es gibt einen Mix an Stilrichtungen, der die Scheibe nie langweilig werden läßt.
Ob absoluter Soul oder richtig knackiger Funk, ob rockige Gitarren, radiotauglicher Pop oder gar Bluesanleihen - hier findet sich alles.
Das Geheimnis liegt wohl darin, daß Mama Said zwar kein Radio Mainstream ist, trotzdem aber absolut zugänglich bleibt und damit auch nicht zur Nischen-CD verkommt.
Wer Lenny Kravitz mag, braucht diese CD, wem er heute zu glatt ist, der sollte hier mal reinhören.
Drop City ist eine Hippiekommune in Kalifornien. Anhand verschiedener Charaktere und deren Geschichte gibt Boyle einen Überblick über die verschiedenen Beweggründe, sich für ein Hippieleben in einer Kommune zu entscheiden und Erwartungen und deren Erfüllung. Parallel wird die Geschichte Sess Harders und seiner Frau Pamela im tiefsten Alaska bei 8 Monaten Winter und endlosen Nächten erzählt. Durch diverse Vorkommnisse in Drop City gewinnen die Gemeinde und Anwohner eine Handhabe, Drop City dem Erdboden gleich zu machen und die Gemeinschaft macht sich auf eine lange Reise nach Alaska, wo sich letztendlich die beiden Geschichten… Mehr dazu