Ojo Rojo

Ho ho ho!
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 65% (95 von 146)
Ort: Bayern Deutschland
 

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Top-Rezensenten Rang: 2.736.326 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 95 von 146
Bis Jetzt Ging Alles Gut von But Alive
Bis Jetzt Ging Alles Gut von But Alive
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unerreichter Klassiker, 14. August 2008
Dieses Album bleibt im Sektor des politischen deutschsprachigen Punkrock weiterhin unerreicht.
Die hier gebotene Abwechslung zwischen verschrobenem, immer melodischem Hardcore-Punk, Ska und Songwritertum lässt niemals Langeweile aufkommen.
Textlich unglaublich ausgefeilt, bissig-böse und gleichzeitig sehr bewegend und melancholisch wird der Drahtseilakt zwischen persönlichen und politischen Inhalten mit Bravour gemeistert: Das schafft nur Markus Wiebusch in dieser Art, der hier stimmlich eine ziemlich wütende, rauhe Vorstellung abliefert.
Summa summarum ist "Bis jetzt ging alles gut" für mich die beste, weil ausgewogenste "but alive..."-Platte, kurz… Mehr dazu
Sink or Swim von The Gaslight Anthem
Sink or Swim von The Gaslight Anthem
26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Diese Platte kann Leben retten.
Okay, auf jeden Fall kann sie dich trösten.
Ich hörte "Sink or Swim " zu einer Zeit, als ich Trost bitter nötig hatte und was soll ich sagen: Diese wunderbare Stimme, diese melancholisch-rauchigen und dabei so unglaublich knallenden Rockhymnen auf die Freundschaft und die Jugend haben seither in meinem Herz und auf jedem weiteren Mixtape einen festen Platz, was sich so schnell auch nicht ändern wird.
Als Vergleiche könnte man "Hot Water Music", oder "Against Me" anführen.
Man könnte es aber auch lassen, denn tatsächlich ist das hier etwas recht eigenes in seiner folkig-erzählerischen Art… Mehr dazu
Ur Jordens Djup-Limited Edit von Finntroll
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Schönheit im Detail, 12. Juli 2007
"Ur Jordens Djup" ist musikalisch extrem detailverliebt, düsterer und somit etwas weniger "partytauglich" geraten als seine Vorgänger. Das Album ist beim ersten Hördurchgang nicht sehr zugänglich und braucht mehr "Einarbeitungszeit" als gewohnt, da die (immernoch an allen ecken vorhandenen und immernoch genialen) Keyboard-Melodien tiefer im Sound eingebettet sind als auf dem teils regelrecht offensiv poppigen "Nattfödd". Auch der Gesang ist, themen- und sängerwechsel-bedingt, deutlich harscher und aggressiver ausgefallen.
Finntroll haben hier klar ihre "Herbstplatte" vorgelegt (was das cover bereits suggeriert).

Die Halbwertszeit des Albums ist… Mehr dazu