Ossiwan

"ossiwan"
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 80% (1.273 von 1.599)
 

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Top-Rezensenten Rang: 105.977 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 1273 von 1599
Die Dämonen: Roman von Tobias O. Meißner
Die Dämonen: Roman von Tobias O. Meißner
1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aufpassen, das ist Meißner!, 10. Januar 2009
Meißner hat es schon wieder getan. Er legt sich eine Strategie zurecht sucht sich dazu die geeigente Fantasywelt und legt dann einfach los, bis so 500 Seiten voll sind. Und wird dabei nie peinlich oder verucht Tolkien zu imitieren. Mit "Die Dämonen" wird er aber auch reifer und nachdenklicher und führt den Leser mit fortschreiten des Buches immer deutlicher vor Augen, dass alle Menschen eigentlich Vollidioten sind, womit er auch recht hat. Wenn man einmal den Fantasyplot und die komischen Namen verdaut hat, darf man sich auf einen Strudel von Fehlbarkeiten des Menschen freuen. Das ganze natürlich in Meißnerscher Manier, mit Brutalität und Gewaltbschreibungen,… Mehr dazu
Der Nachtgast von Brigitte Doppagne
Der Nachtgast von Brigitte Doppagne
3.0 von 5 Sternen Blätschert vor sich hin, 10. Januar 2009
Ein in Mexiko geborener Deutscher aus jüdischer Familie, die eben deswegen nach Mexiko geflohen ist, steigt jede Nacht bei einer ihm Unbekannten ein, weil sie ihn an seine Schwester erinnert und verbringt die Nacht in ihrem Wintergarten.
Das ist es. Was vielleicht interessant anmuten mag, dümpelt über 200 Seiten dahin, als Monolog geschrieben, wie aber niemand reden würde. Das scheint Doppagne auch klar zu sein, denn je länger der Monolog wird, desto wirrer und literarischer versucht der Stil zu werden. Das Problem ist aber, dass die Handlung nicht interessiert. Man wartet auf etwas und nix passiert oder wenn was passiert, dann liest man drüber, die… Mehr dazu
Erst lesen. Dann schreiben: 22 Autoren und ihre Le&hellip
24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Danke ür die Empfehlungen, 10. Januar 2009
Hm hm, sehr interessant, was die Herren und Damen Schriftsteller da zu sagen haben. Jeder suchte sich einen anderen Schriftsteller aus und schrieb dann, was er von eben diesem gelernt hat. Dafür muss man aber erst das arrogante Vorwort überwinden oder erst gar nicht lesen. Was kommt danach? Eine delirierende Lobeshymne auf Flaubert, einen sinnlosen Essay über Novalis, eine lustigseinwollende Anekdote zu Conrad, eine theoretische Abhandlung über Holz, einen Pflichtbeitrag zu Nabokov, eine Bienengeschichte...
Was lernt man daraus? Eigentlich gar nix. Die Autoren versuchen sich aus dieser Aufgabe herauszuwinden ohne sich Blöße zu geben. Nur Treichel gibt das… Mehr dazu

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