CK

"neil-hockaday"
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 86% (178 von 206)
Ort: Münster, Westfalen
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 1.383.688 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 178 von 206
Der stille Schüler von Robert B. Parker
Der stille Schüler von Robert B. Parker
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spenser in Hochform, 6. Juli 2007
'Der stille Schüler' ist ein psychologisch dichter, bemerkenswerter und provokativer Roman. Er besitzt einen klug konstruierten Plot, fein ausgearbeitete Charaktere und eine knisternde Spannung. Seine Sprache ist präzise und lakonisch. Wenige detaillierte Ortsbeschreibungen, fast filmische Actionszenen und witzige, pointierte Dialoge zeichnen diesen Roman aus. Sensibel und ohne Effekthascherei nimmt sich Parker dieses schwierigen und komplexen Themas der Gewalt an Schulen an und zeichnet ein pessimistisches Bild unserer westlichen Gesellschaft
Mit '"Der stille Schüler'" knüpft Robert B. Parker an die überragende Qualität seiner frühen Spenser-Romane… Mehr dazu
Shaft und der Karneval für Killer von Ernest Tidyman
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
'Shaft und der Karneval der Killer' ist der sechste Roman von Ernest Tidyman um seinen sehr toughen, sehr coolen und sehr schwarzen Privatdetektiv John Shaft. Auch dieser Roman enthält wieder alle Ingredienzien, die die Shaft-Romane so erfolgreich machten. Es ist wieder ein knallhart erzähltes Stück Literatur mit hohen 'Page Turner'-Qualitäten. Der Plot ist zwar dünn, die Auflösung ein wenig simpel und unbefriedigend, aber es sind die Schreibe Tidymans und seine erzählerische Wucht, die über diese Mängel hinwegtragen und die Geschichte zu einem kurzweiligen, spannenden Lesevergnügen machen.

Die Shaft-Romane, als Ganzes gesehen,… Mehr dazu
Grafeneck von Rainer Gross
Grafeneck von Rainer Gross
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein glänzendes Debüt!, 3. Juli 2007
"Grafeneck" ist ein beeindruckendes Debüt und die gelungene Verknüpfung einer spannenden Handlung mit Zeitgeschichte. Die Einsicht, dass die Vergangenheit nicht tot ist, sondern die Gegenwart von der Vergangenheit bestimmt wird, durchdringt diesen Roman. Die Darstellung einer spannenden Kriminalhandlung vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Verbrechen gelingt vor allem, weil Rainer Gross Geschichten erzählen kann. Er tut díeses lakonisch und präzise, nie geschwätzig, nimmt sich Zeit, seine beiden Protagonisten zu entwickeln und zeichnet sie als plastische, glaubwürdige Charaktere mittels starker Pinselstriche. Dazu kommt sein genauer Blick… Mehr dazu