Das komplexe Thema "Selbstkonzept" wird hier komprimiert und sehr verständlich erklärt. Es ist leicht zu lesen und bietet im Diagnostikteil anschauliche und gut umsetzbare Möglichkeiten der Diagnostik.
Bin großer Pratchett- Fan, und streckenweise war der Roman auch ganz gut, zum Teil aber auch einfach nur zäh. Die Witze wiederholen sich immer wieder (durchgängig das Motiv Gewalt, auch das kann langweilig werden), und ich hätte mir mehr der in der Beschreibung genannten Höhepunkte gewünscht. Nur weil Terry Rotter draufsteht, muss meines Erachtens nicht jede Szene herangezogen werden, die mal irgendwo bei irgendjemanden von Bedeutung gewesen ist, und dann auf Teufel komm raus ein Witz rausgeprügelt werden.
Zuerst einmal dachte ich, hier würde es um gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg gehen. Nein, hierum geht es nicht in diesem Buch. Kein bisschen.
Es geht um einen Tiger, der Vegetarier werden will. Ganz ehrlich, ich habe nicht verstanden, was mir persönlich diese Story bringen soll. Ich setze mir für gewöhnlich erreichbare Ziele. Von einem Coach erwarte ich, dass er auch ein Gespür dafür mitbringt, ob ich mich mit einem Ziel möglicherweise umbringen könnte. Naja, vermutlich passiert eben das, wenn Tiere Coach spielen. Im Buch wird dann differenziert zwischen "der Tiger, der umbringt" und "der Tiger, dem bereits totes Fleisch… Mehr dazu