Bajazet30

 
Top-Rezensenten Rang: 5.613
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 82% (1.567 von 1.904)
Ort: Göttingen, Niedersachsen
 

Beiträge


Top-Rezensenten Rang: 5.613 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 1567 von 1904
Dramma von Simone Kermes
Dramma von Simone Kermes
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer suchet, der findet ..., 31. August 2012
... an jeder Aufnahme etwas zu kritisieren. Diese Produktion von Simone Kermes ist aus meiner Hinsicht aber ein echter Knüller. Die Kermes betätigt sich mal wieder als Ausgräberin barocker Schätze und präsentiert eine wunderbare Zusammenstellung von überwiegend galanten Arien, die für die absoluten Topstars der damaligen Zeit (also die Kastraten) geschrieben worden sind - darunter etliche Weltersteinspielungen. Von daher besitzt das Album schon allein deshalb einen hohen Repertoirewert. Besonders erfreulich aus meiner Sicht ist, dass die Diva dieses Mal mehr Bravourarien aufgenommen hat als auf den bereits genannten Vorgängeralben. Hier kann sie in… Mehr dazu
L'Olimpiade von Romina Basso
L'Olimpiade von Romina Basso
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Passend zu den Olympischen Spielen in London bringt das Label Naive ein sogenanntes Pasticcio auf den Markt, welches auf dem Libretto "L'Olimpiade" von Pietro Metastasio basiert. Insgesamt sind darauf Arien, ein Duett sowie drei Chorstücke von insgesamt 16 verschiedenen Komponisten enthalten, welche sich dem "olympischen Stoff" im Laufe ihres künstlerischen Schaffens gewidmet haben. Dabei umfasst die Zeitspanne etwa 100 Jahre und reicht von Caldara bis Cherubini.
Die Handlung ist Vivaldi-Fans sicherlich bekannt, schließlich ist er der prominenteste Verwender des Sujets:
Die Olympischen Spiele stehen kurz bevor. Licida überredet seinen Gefährten Megacle,… Mehr dazu
Vivaldi: Opernarien von Invernizzi
Vivaldi: Opernarien von Invernizzi
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Barockspezialisten ist der Name Invernizzi bereits ein fester Begriff, hat sie doch schon auf etlichen (hervorragenden) Einspielungen alter Musik mitgewirkt. Nun liegt also ihr erstes Solo-Recital mit Vivaldi-Arien vor. Sicherlich kann man darin schon einen ersten kleinen Kritikpunkt sehen, denn angesichts der Fülle an Vivaldi-Aufnahmen, die in den letzten Jahren erschienen sind, wäre es vielleicht wünschenswerter gewesen, wenn sich Invernizzi mehr als "Ausgräberin" unbekannterer Barock-Schätze präsentiert hätte. Entdecken kann man auf dieser Scheibe jedenfalls nichts Neues. Dieser Umstand sagt freilich nichts über die künstlerische Qualität… Mehr dazu