Jochen Fromm

(REAL NAME)
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 73% (590 von 807)
Ort: Berlin, Deutschland
 

Beiträge


Top-Rezensenten Rang: 87.881 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 590 von 807
Das gab's nur einmal: Verloren zwischen Berlin und&hellip von Marianne Gilbert
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Wochenendlektüre, 23. April 2011
Leichte Unterhaltung über das Schicksal von Menschen in schweren Zeiten. Marianne Gilbert beschreibt eindrucksvoll und authentisch, wie sie und ihren Eltern verzweifelt versuchen nach der Einwanderung in New York heimisch zu werden.

Obwohl es damals viele der entwurzelten jüdischen Flüchtlinge in diesem finstere Zeitalter schwer gehabt haben, gelingt Gilbert eine helle und freundliche Schilderung der eigenen Kindheit in Amerika, einschließlich ihrer Schwierigkeiten beim Erwachsenwerden, ihrer Ängste und Träume, ihrer ersten großen Liebe, und das alles geschickt verbunden mit einer liebevollen Beschreibung ihrer Eltern.

Ihr Vater… Mehr dazu
Das böse Mädchen von Mario Vargas Llosa
Das böse Mädchen von Mario Vargas Llosa
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Es geht wie so oft um die große Liebe, die "Liebe des Lebens". Den Kern der Handlung fasst der Hauptdarsteller selbst zusammen. Er erzählt auf Seite 158 das er "seit vielen Jahren in eine Frau verliebt war, die wie ein Irrlicht in meinem Leben auftauchte und verschwand, es für kurze Zeit vor Glück glühen ließ, um es dann ausgebrannt, leer und immun gegen jede andere Leidenschaft oder Liebe zurückzulassen"

Er ist der brave, ehrliche, und konservative Junge aus gutem Hause, der sich schon als Jugendlicher in Peru in ein verführerisches und freizügiges Mädchen aus weniger gutem Hause verliebt. Dieses "böse" Mädchen, das… Mehr dazu
Naokos Lächeln: Nur eine Liebesgeschichte - Roman von Haruki Murakami
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Melancholisch und deprimierend, 2. September 2010
Eine Liebesgeschichte ist das Buch nicht, eher zwei halbe, und Lächeln tut Naoko eher selten. Die Charaktere sind fast alle irgendwie gestört oder krank, sie fühlen sich verloren, gescheitert und einsam. Viele bringen sich schließlich selbst um, aus Gründen, die vielleicht nur Kennern der japanischen Kultur richtig klar werden. Man ist wie der Hauptdarsteller von den vielen Selbstmorden etwas irritiert, aber das ist wohl Teil der japanischen Kultur (wie die Leiden des jungen Werther von Goethe Teil der deutschen Kultur sind, die bei der heutigen Generation auch teilweise auf Unverständnis stösst).

Das Thema Verlust spielt eine große… Mehr dazu

Wunschzettel