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Alles gut und schön, aber wir sollten jetzt das Unkraut ausreißen gehen. (Kim Jong-Un frei nach Voltaire)
Top-Rezensenten Rang: 4.256
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 69% (385 von 560)
Ort: K
In eigenen Worten:
Und so beurteilen wirkliche Kenner unsere Beiträge:

"hier schreibt einer, der einfach keine Ahnung von Literatur hat und von Geschichtsinterpretationen aus fremden Mündern sein Urteil ableitet. Kein Zeitzeuge also, der es besser weiß. Klein, sehr klein! Kann man abhaken, die Rezension."

"Die literarische und menschliche Anerkennung Strittmatters und sein Platz in der Literaturgeschichte sind so … Mehr dazu
 

Beiträge


Top-Rezensenten Rang: 4.256 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 385 von 560
Das Ungeheuer: Roman von Terézia Mora
Das Ungeheuer: Roman von Terézia Mora
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine interessante und ausgefallene autobiografische Perspektive: die Person "Flora", ausgestattet mit den Lebensdaten der Autorin hat sich erhängt. Ihre kremierten Überbleibsel, in Papp-Urne verpackt, harren der Bestattung. Wozu es bis zum Schluss des Buches aber nicht kommen soll (doch vielleicht im nächsten Teil der Trilogie).

Unbeerdigte Tote rumoren bekanntermaßen immer noch weiter herum. So auch Flora im Hirn ihres hinterbliebenen Ehegatten. Wir kennen ihn bereits als "einzigen Mann auf dem Kontinent". Diesmal ist er also der einsamste Mensch auf dem Kontinent, zumindest empfindet er sich als solcher. - Wieso konnte Flora die Welt (und… Mehr dazu
Peter Kurzeck - der radikale Biograph von Erika Schmied
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Endlich, möchte man aufseufzen. Fotos von Sybille, Pascale, Edelgard, Carina, Jürgen und dem alten Staufenberg. Alles beste Bekannte jedes wahren Kurzeck-Lesers (respektive Hörers). Und Mutter, Vater, Schwester, der kleine Peter mit Lederhose plus Kaninchen. Endlich eintauchen können in diese vergangene Zeit.
Erste Enttäuschung: der Schwager fehlt und der Neffe. Und nanu, Carina schon groß jetzt, sozusagen erwachsen. Aber so isses nun mal.
Soweit also (fast) alles o.k. Wenn er nicht leider inzwischen gestorben wäre, der große Erzähler, der dieses Biotop ja gar nicht geschaffen hat, sondern viel mehr: genauestens beobachtet -… Mehr dazu
Als Kriegsfreiwilliger nach Frankreich 1815 von Willibald Alexis
4.0 von 5 Sternen Das Wetter vor 199 Jahren, 15. Januar 2014
G.Häring, 16 Jahre alt, will um jeden Preis Deutschland befreien. Er verläßt die Schule, zieht mit einem Heer gleichgesinnter von Berlin nach Nordfrankreich, alles zu Fuß mit Soldatengepäck auf dem Buckel. Ein Feldzug voller Entbehrungen, Strapazen, Demütigungen. Und das Wetter so? - Ziemlich bes***. Der Anmarsch im Frühsommer zeichnete sich noch durch gewittrige, schwer erträgliche Hitze aus, aber später dann das vollkommene Regendesaster. Kein Dach über dem Kopf, die Kleidung vollgesogen wie ein Schwamm, nichts Warmes zu essen. Gelohnt hat sich die ganze Quälerei auch nicht: am Ziel angekommen sind die entscheidenden Schlachten… Mehr dazu