G.Walslebe

 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 65% (40 von 62)
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 447.547 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 40 von 62
Die Realität so sagen, als ob sie trotzdem nicht w&hellip von Josef Winkler
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen von ihm zuvor schon Besseres, 16. November 2011
Solange Winkler über seine eigene Jugend und Situation in der Enge des ländlichen Lebens schreibt, bleiben der Inhalt und die Sprache stark, obwohl alles Geschriebene schon in anderen Büchern des Autors zu großen Teilen und auch sehr ähnlich bearbeitet wird. Die literarische Wiederholung schmälert den Wert des Buches. Richtig ärgerlich aber sind die Abhandlungen über seine (vermeintlichen?) Vorbilder Genet und Soutine. Da wird die Sprache schwach und das Geschriebene rückt an die Qualität eines Artikels bei Wikipedia, ist nur viel länger und an der Stelle in dem Buch m.E. völlig fehl am Platz. Insgesamt 'ein Winkler', den man gut… Mehr dazu
Weiskerns Nachlass: Roman von Christoph Hein
Weiskerns Nachlass: Roman von Christoph Hein
9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verzettelt, 18. September 2011
Stolzenburg ist der Protagonist dieses Romans, der im akademisch-universitären Prekariat lebt. Mit seinem Alter von Ende fünfzig hat er auch keine Zukunftsaussichten mehr, sondern kümmert sich um den Erhalt seiner Alterssicherung, indem er fast jede Kröte schluckt, die ihm von anderen dargeboten werden. Ihm wird immer wieder gezeigt, dass er keine volle akademische Stelle bekommen wird, an ihm prallen auf der anderen Seite aber Bestechungsversuche pekuniärer sowie liebesdienerischer Art ab. Er wird von einer Kleinmädchen-Gang geprügelt und gedemütigt, ist in einen Betrugsfall verwickelt und agiert in Liebesdingen eher glücklos. Der Roman… Mehr dazu
Die Feigheit der Frauen: Rollenfallen und Geiselme&hellip von Bascha Mika
5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wenig hilfreich, 9. Juli 2011
"Die Feigheit der Frauen" wird in verschiedenen Lebenssituationen beschrieben, ohne dass sie im Einzelnen wirklich unterschiedlich sind. Die Darstellung enthält Wiederholungen und Ausschmückungen des immer wieder selben Tatbestandes, nämlich dass sich Frauen ' z.T. auch sehr gern ' den Männern finanziell ausliefern und damit auf vielen Feldern von ihnen abhängig sind. B.M. nennt das Hormonfalle oder Komfortzone. Die Lösung des Problems, wie Frauen daraus entfliehen oder sie vermeiden können, bleibt B.M. weitgehend schuldig. Einzig und allein wird der Lebensentwurf vieler Frauen, Hausfrau und Mutter zu sein, als einengend, stumpf und abhängig machend… Mehr dazu