Klaus-Peter Bungert

(REAL NAME)
 
Top-Rezensenten Rang: 1.846
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 86% (630 von 733)
Ort: Trier
In eigenen Worten:
Weitere Informationen: cfmeyer.npage.de; cantus-verlag.de

Interessen
Die Dinge verstehen und mir von den Betrügern dieser Welt nix vormachen lassen. Schwerpunkt: darüber schreiben und die Autoren studieren, die von ähnlichem Interesse besselt sind/waren.

Häufig verwendete Tags
 

Beiträge


Top-Rezensenten Rang: 1.846 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 630 von 733
Orchestral Music von Herbert Kegel
Orchestral Music von Herbert Kegel
Wer eine vital musizierte Übersicht über das sinfonische Hauptschaffen eines vitalen Komponisten gewinnen möchte, liegt bei dieser Kassette richtig. Sie zu hören, macht Spaß.
Wobei Hindemiths offensiver Zupack beim Komponieren durchaus seine Kehrseiten zeigt, die auch nicht Ostdeutschlands Gegenstück zu Karajan, Herbert Kegel, kaschieren konnte: nicht alle Sinfonien und Einzelsätze können vom Hocker reißen. Die Farbenvielfalt, Delikatesse, thematische Profilierung und Dichte meiner beiden Favoriten, der Symphonia serena von 1946 und der Pittsburgh Symphony von 1958, vermisse ich denn doch bei den drei verbleibenden Sinfonien teils mehr,… Mehr dazu
Mein Freund der Mörder. Erzählungen von Olaf R. Spittel
Wenn ich das zutreffend überblicke und recht beurteilen kann, ist diese großenteils im australischen Goldgräbermilieu spielende Sammlung kurzer bis höchstens mittellanger Novellen eines der frühesten Bücher, in denen Conan Doyle sein Format als Schriftsteller gefunden hat.
Erstaunlich früh, denn die älteste Erzählung muß er erstmalig mit höchstens 20 Jahren veröffentlicht haben, die jüngste mit 25, allenfalls 26. Sie wurden später neu arrangiert und in Buchform herausgebracht, ein größerer Teil relativ bald auch auf deutsch, denn da hatte Doyle bereits Berühmtheit erlangt. Einige der Texte wurden… Mehr dazu
César Franck: Organ Works von Jean Guillou.
César Franck: Organ Works von Jean Guillou.
Eigentlich liebe ich das Regietheater nicht. Hier begegnet es einem aber so geistreich, daß ich ins Wanken komme. Unter den Gesamteinspielungen der Orgelwerke Francks ragt nämlich ausgerechnet diese so launisch vom Buchstaben des Gesetzes abweichende dadurch hervor, daß sie mehr als andere vom Komponisten überträgt. Die Werke erscheinen in wesentlichen Punkten als das, was sie sind:
- durchgängig polyphon
- durchgängig abwechslungsreich
- durchgängig ausdrucksgeladen
- knapp und bündig auf ein Ende hin komponiert.
Das erkennt der selber als Komponist bekannte unkonventionelle Titularorganist von St. Eustache in Paris… Mehr dazu