Natürlich handelt es sich hier nicht um ein professionelles Werkzeug, dazu ist das ganze Werkzeug (Kunststoffgehäuse) zu billig produziert, aber dadurch eben auch billig (im positiven Sinn) was den Preis betrifft.
Wer tagtäglich mehrere Armbänder zu kürzen hat, wird mit diesem Werkzeug sicherlich nicht glücklich werden, aber für den gelegentlichen (Haus-) Gebrauch ist das Teil sehr zu empfehlen, zumal ein paar Ersatzstifte beiliegen, falls einmal der Grobmotoriker mit einem durchgehen sollte.
Das Entwicklungsmodul von LR 4 und die dort verwendeten Algorithmen sind gegenüber LR 3.6 sehr viel genauer und feiner regelbar. Ich würde davon auch gerne Gebrauch machen, wenn die Performance des Moduls nicht so schlecht wäre. Veränderungen, die ich in LR 3.6 an meinen RAW/NEF-Bildern ohne spürbare Zeitverzögerung durchführen konnte und auch das Ergebnis der Bildmanipulation sehr schnell sehen konnte, dauern bei LR 4.0 eine gefühlte Ewigkeit. Ein "Herumspielen" mit den Reglern ist nicht möglich. Erst dauert es bis LR den Regler erfasst hat und anschliessend verzögert sich das Schieben der Regler um 1-5 Sekunden!
Ich ließ mich von den ausnahmslos positiven Bewertungen, den Produktabbildungen (dazu weiter unten mehr) und dem Namen Cullmann blenden und schaute daher nicht auf den verdächtig niedrigen Preis, als ich mir das Magnesit Copter bestellte.
Ehrlich gesagt versteh ich nicht wie man auf so ein Gestell - Stativ möchte ich das Teil eigentlich nicht nennen - eine DSLR wie eine EOS 50D, 7D, Nikon D200 oder gar eine Sony A500 inkl. Batteriegriff (siehe Rezensionen) schrauben kann, geschweige denn in Kombination mit einem schweren Zoom-Objektiv.
Das Stativ ist "weich", das Kugelköpfchen ist ein Witz. Meine D300s inkl. 105er Makro hält das Teil… Mehr dazu