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Christian Busch

"chribusch"
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Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 94% (385 von 410)
Ort: NRW
 

Beiträge


Top-Rezensenten Rang: 25.733 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 385 von 410
Sinfonien 3 Organ/Urbs Roma von Jean Martinon
Sinfonien 3 Organ/Urbs Roma von Jean Martinon
Mit seiner berühmtesten Symphonie, die dem verehrten Franz Liszt gewidmet ist, krönte der französische Komponist Camille Saint-Saëns(1835 - 1921) schon 1886 sein umfangreiches und vielschichtiges Werk: Hier habe ich alles gegeben, was ich geben konnte... so etwas wie dieses Werk werde ich nie wieder schreiben."
So stellt seine letzte Symphonie den Höhe- und Endpunkt seines symphonischen Schaffens dar und bietet trotz Orgel-Innovation doch viel Tradition. Die formale Zweisätzigkeit der Symphonie fußt im Prinzip auf der traditionellen Viersätzigkeit und gestaltet eindrucksvoll das bekannte Grundprinzip Per aspera ad astra (Durch das Dunkel zu den… Mehr dazu
Das Kind, das nicht fragte: Roman von Hanns-Josef Ortheil
Das Kind, das nicht fragte: Roman von Hanns-Josef Ortheil
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Milde, sanfte Zephirwinde, verzaubernder Duft, im Sonnenlicht gereifte Zitrusfrüchte, melodienschöne Klänge fremder Sprache, in Olivenöl getauchte, mediterrane Speisen, antike, sagenumwobene Kulissen, historische Schätze beherbergende Stätten, die zu den Wurzeln abendländischer Kultur führen: das alles ist Italien, das Land der Sehnsucht und Objekt germanischen Fernwehs. Der nicht erst seit Goethes Mignon vielbeschworene literarische Topos figuriert in der Gestalt Siziliens auch in Hanns-Josef Ortheils neuem Roman Das Kind, das nicht fragte" als magischer Ort, der den Lauf der Dinge und der Menschen verändert.

Seine autobiographische… Mehr dazu
Hölderlin. Eine Winterreise von Thomas Knubben
Hölderlin. Eine Winterreise von Thomas Knubben
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ende 1827 kündigt Franz Schubert seinen Freunden seine neueste Kompositionen an, einen Zyklus schauerlicher Lieder". Dass die unter dem Titel Winterreise" berühmt gewordenen 24 Vertonungen der Gedichte von Wilhelm Müller in dessen Todesjahr nicht nur ihn selbst sehr angegriffen" haben, sondern auch der Nachwelt noch gefallen" sollten" hatte Schubert schon geahnt. So ist das lyrische Ich, der einsame, ziellose Wanderer zwischen den Welten längst zum Inbegriff des romantischen Individuums geworden, das von Liebesschmerz und Weltenflucht getrieben, seiner Sehnsucht beharrlich in die Unendlichkeit folgt. Der Leiermann, den er am Ende trifft, ist Weggeselle, Doppelgänger… Mehr dazu