Tyrone Slothrop

 
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Rezensionen

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Gore Motel von Bohren & der Club of Gore
Gore Motel von Bohren & der Club of Gore
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Debüt - der Klassiker!, 16. März 2005
Es gab ein Leben vor "Sunset Mission", jenem Album, das den Mühlheimer Horror-Jazzern von "Bohren und der Club of Gore" im Jahr 2000 mit seinem Badalamenti-Referenzen schlagartig zur Institution der hiesigen Musikszene werden ließ. "Gore Motel", das Langdebüt aus dem Jahr 1994 - damals noch auf dem Punklabel "Epistrophy" erschienen -, ist von den jetzigen "Bohren" rein vom Sound her noch weit entfernt, aber dennoch von morbider Schönheit.

Statt dem melancholischen, zigarettenrauchgeschwängertem Hinaustreiben in den urbanen Raum (wie es die beiden letzten Alben darstellten), zieht man sich hier eher noch in den trocken-sandigen Raum aus B-Movies und Splatterfilmen… Mehr dazu

Vom film noir zur méthode noire. Die Evolution fil&hellip von Burkhard Röwekamp
5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Genau genommen geht es in Burkhard Röwekamps reich bebilderter Dissertation zum Film noir nicht um einen Filmkorpus an sich, eher um das kleine Adjektiv noir und dessen Differenzqualitäten im Sprachgebrauch der Rede über den Film. Gerne und oft verwendet, erweist sich das Attribut doch in schöner Regelmäßigkeit als unscharf und ungenügend definiert. Nicht zuletzt ein Blick in die internationalen Debatten und Diskurse um den Film noir, die Röwekamp versiert zusammenfasst und zueinander in Bezug setzt, verdeutlicht das.

Seine eindrucksvolle, scharfsinnige Auseinandersetzung fügt dieser jahrzehntelangen Debatte nun ein bedeutsames Mosaiksteinchen… Mehr dazu

Dr. Mabuse, der Spieler (2 DVDs) [Deluxe Edition] <b>DVD</b> ~ Rudolf Klein-Rogge
37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein "Bild der Zeit", darum war es Fritz Lang mit diesem monumentalen Superverbrecherfilm zu tun. Die chaotischen Zustände der Weimarer Republik, die Eindrücke des 1. Weltkriegs, der mit seinen maschinellen Massentötungen die Wertewelt gründlich erschüttert hatte, die Umwälzungen der Moderne - in der Gesellschaft herrschte, gelinde gesagt, "Desorientierung". Hier bettete Lang seinen Dr. Mabuse ein, eine graue Eminenz, die aus dem Hintergrund Fäden zieht und das Chaos heraufbeschwört, nicht um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, sondern rein aus Machtgewinn und Lust. Ein Meister der Charade, der jede äußerliche Erscheinung annehmen, sich… Mehr dazu

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