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Bernhard Jugel

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Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 75% (12 von 16)
Ort: München
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 2.412.296 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 12 von 16
Der Tiger unter der Stadt: Roman von Kilian Leypold
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Realismus trifft Fantasy, 12. September 2010
Der Ausgangspunkt des Romans ist einigermaßen phantastisch: zwei Jungs entdecken in der Kanalisation einen sibirischen Tiger, in dessen Körper eine alte Frau steckt. Doch Kilian Leypold gelingt es, dieses moderne Märchen mit soviel Gespür für die Gefühle und Ängste seines jungen Helden Jonas und seiner ganz und gar nicht intakten Familie zu erzählen, dass man als Leser schon nach wenigen Seiten gefesselt ist und bis zum spannenden Showdown am Schluss (und dem wunderbar poetischen Epilog) gar nicht mehr aufhören mag. In seiner Mischung aus Alltagsrealismus und phantastischen Abenteuern erinnert mich dieses Buch an die die tollen tschechischen… Mehr dazu
Der Umfang der Hölle: Kriminalroman von Heinrich Steinfest
Der Umfang der Hölle: Kriminalroman von Heinrich Steinfest
Das war nicht mein erster Steinfest - und auch garantiert nicht mein letzter. Die sprachliche Eleganz dieses Krimi-Autors ist ohne Vergleich - da goutiere ich selbst solche Passagen, die der eigentlichen Handlung nur wenige (aber nie unwesentliche!) Facetten hinzufügen. Wer Krimis nur wegen des spannenden Plots liest und hinterher sauber geordneten Beweise und Motive im letzten Kapitel vor Augen geführt haben will, für den ist dieser Roman, der ganz ohne Detektiv und daher auch ohne richtigen Willen zur letztgültigen Aufklärung auskommt, freilich eine besondere Zumutung und Enttäuschung. Dann aber gleich von einer "Aneinanderreihung von unsinnigen Passagen" zu… Mehr dazu
Perlen vor die Schweine von Rich Schwab
Perlen vor die Schweine von Rich Schwab
9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen harter stoff, 11. Dezember 2005
wer krimi-hausmannskost gewöhnt ist, für den ist rich schwabs dritter krimi mit dem schlagzeuger büb klütsch als hauptfigur vielleicht nicht die ideale lektüre. der autor ist zuallererst ein meister der authentischen milieustudie, dessen lebenspralle, und manchmal nicht nur in der wortwahl recht drastische beschreibungen sichtlich von eigenen erfahrungen als musiker und kneipier geprägt sind. der in klassischer whodunnit-Manier gestrickte krimi-plot um ein heroinsüchtiges mordopfer und etliche undurchsichtige mafiatypen gerät da streckenweise etwas in den hintergrund. denn schwab erlaubt sich auch mal die eine oder andere abschweifung. die lesen sich… Mehr dazu