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M. Heider

"Herakleitos"
(REAL NAME)
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 85% (319 von 376)
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 12.325 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 319 von 376
Embassytown von China Mieville
Embassytown von China Mieville
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
China Miéville legt hier beinahe schon eher eine als Science Fiction getarnte kommunikationsphilosophische Abhandlung denn einen Roman vor. Eigentlicher Protagonist der Erzählung ist eine außerirdische Sprache, deren Besonderheit nur vordergründig ist, dass sie nur zweistimmig gesprochen werden kann, deren eigentliches Charakteristikum aber die mentale Unfähigkeit ihrer Sprecher ist, zwischen dem Begriff und dem, was der Begriff bezeichnet, zu differenzieren. Es ist eine Sprache, die nur Wahres, Reales und Existentes bezeichnen kann, mit Sprechern, die nichts anderes als das denken können - und somit mangels Abstraktion eigentlich gar keine Sprache… Mehr dazu
Chinesische Philosophie: Eine Einführung von Lutz Geldsetzer
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Autoren Geldsetzer und Hong legen hier eung in die chinesische Philosophie vor. Dabei gehen sie nicht so vor, eine philosophische Schule nach der anderen zu behandeln, sondern führen den Leser vielmehr nach philosophischen Themengebieten gegliedert in das chinesische Denken ein, zu denen sie jeweils die Sentenzen ganz verschiedener philosophischer Richtungen und auch die Entwicklung philosophischer Standpunkte im Laufe der Zeit vorstellen. Dabei ziehen sie zum einen Parallelen zum abendländischen Denken, zum anderen arbeiten sie aber gerade so das typisch Chinesische an der chinesischen Philosophie heraus.

Diese Vorgehensweise verlangt allerdings eingehensweise… Mehr dazu
Sasanian Iran (224-651 CE): Portrait of a Late Ant&hellip von Touraj Daryaee
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
In diesem Büchlein legt der kalifornische Universitätsprofessor Touraj Daryaee auf etwas über hundert Seiten Fließtext einen knappen, aber fundierten Überblick über mehr als vierhundert Jahre sasanidische Geschichte vor. Dass ein Werk dieser Länge dabei zwangsläufig ganz an der Oberfläche der Vorgänge bleiben muss, versteht sich von selbst, allerdings runden teilweise gehaltvolle Fußnoten, im Durchschnitt zwei bis drei pro Seite, sowie eine akzeptable Bibliographie den Text ab und öffnen das Tor zu weiterführenden Studien - wenn man die Bereitschaft und Möglichkeit hat, sich teils sehr entlegene wissenschaftliche… Mehr dazu