Es ist nicht ganz zu verstehen, warum der Autor den Kreis der Mitarbeiter der Kritischen Theorie annähernd auf Adorno und Horkheimer verkleinert. Herbert Marcuse, der mit seinen Arbeiten, besonders auch in den USA, die Kritische Theorie populär machte, erscheint so gut wie gar nicht. Was aber in Gänze unverzeihlich und fehlerhaft ist, ist das Ignorieren des Literatursoziologen Leo Löwenthal, der alleine mit seiner redaktionellen Arbeit die Zeitschrift für Sozialforschung entscheidend prägte. Darüber hinaus ist Löwenthal tatsächlich bereits seit 1926 dem Institut verbunden und gehörte von Beginn an zu dem Kreis der Kritischen Theorie… Mehr dazu