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urappenglueck

 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 76% (47 von 62)
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 3.086.439 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 47 von 62
Naokos Lächeln: Nur eine Liebesgeschichte - Roman von Haruki Murakami
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Naoko lächelt selten, 20. März 2006
Gratulation an Haruki Murakami!
Sein geschmeidiger Schreibstil ermöglicht ein sofortiges Einsteigen in die Welt dieses Buches.
Anfangs -eigentlich sehr lange- fand ich den Inhalt sehr spannungslos und die Personen sehr leer.
Toru, die männliche Hauptperson, lässt sich primär passiv von den drei Frauen, die ihm begegnen in emotionale Bindungen verstricken.
Die drei Frauen verlieben sich alle in ihn, weil er nichts von ihnen erwartet. Sie sind selbst verloren in der Welt der sogenannten "normalen" Menschen. Aber schließlich entwickeln sich alle Charaktere weiter und fällen jeder für sich schwerwiegende Entscheidungen.
Plötzlich… Mehr dazu
Extrem laut und unglaublich nah: Roman von Jonathan Safran Foer
Extrem laut und unglaublich nah: Roman von Jonathan Safran Foer
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein schwieriges Thema, 8. März 2006
Der neunjährige Oskar hat seinen Vater bei den Terroranschlägen am 11. September verloren. Er klammert sich nun an einen Schlüssel seines Vaters und sucht in NY das dazu passende Schloß.
Es ist eine verzweifelte Suche, die dazu dient, seinen Vater nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Die Perspektive eines Kindes einzunehmen, erschien mir zuerst schwierig, aber Oskar hat eine so wunderschöne und traurige Gedankenwelt, in die es ein leichtes ist einzutauchen.
(...die Tränen aller NY-er Menschen, die sich in den Schlaf weinten, würden an denselben Ort fließen und am nächsten Tag würde man im Wetterbericht den Pegelstand des… Mehr dazu
Bullshit Nights. Die Geschichte mit meinem Vater von Nick Flynn
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar!, 18. Januar 2006
Ein trinkender Obdachloser und sein Sohn Nick, der versucht mit dieser Situation klar zu kommen, sind die Hauptdarsteller des Buches.
Nick Flynn beschreibt seine Arbeit im Obdachlosenheim, seine Mutter, die sich irgendwie durchs Leben schlägt und seinen, dem Alkohol verfallenen Vater.
Es gelingt ihm diese traurige Geschichte ohne Selbstmitleid aber doch sehr anrührend zu erzählen.
"...und sich wieder eine Sohle unter einen seiner Schuhe genagelt hat, denn er versucht jede Nacht, beide gleich hoch zu machen und wankt inzwischen auf zehn Zentimeter hohen Plateausohlen durch die Gegend..."
Genau wie dieser Obdachloser wanken die Personen des Buches durch ihr… Mehr dazu