Freidenker

 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 54% (45 von 83)
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 184.665 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 45 von 83
The Snowden Files von Luke Harding
The Snowden Files von Luke Harding
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Seit den ersten Snowden-Dokumenten habe ich alle Ereignisse in den Medien verfolgt und sehnsüchtig auf dieses Buch hier gewartet, das alle Geschehnisse zusammenfasst und kommentiert.

Zuerst geht der Autor auf Snowdens Hintergrund und sein Leben ein, diese biographischen Aspekte sind äußerst interessant. Klar wird, dass Snowden ein amerikanischer Patriot ist und nicht unbedingt das, was v.a. viele Deutsche von ihm erwarten. Man merkt, dass der Autor sich intensiv mit Snowdens Vergangenheit befasst hat, die Orte in seinem Leben besucht hat und sich bemüht hat, Augenzeugen ausfindig zu machen. Später wechselt es mehr über zu dem, was Snowden getan hat… Mehr dazu
Das Unsterblichkeitsproblem. 2 Bände: Grundannahme&hellip von Gerda Lier
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
In dieser Dissertationsschrift untersucht Frau Lier, ob es zutrifft, dass die heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse eindeutig beweisen, dass alle Menschen sterblich sind. Dabei verfolgt sie mehrere Ansätze und geht v.a. auf Kontroversen der modernen Physik, (Evolutions)biologie und Philosophie ein.

Mittels verschiedener Theorien der modernen Quantenphysik versucht sie Erklärungen für eine transzendente Welt zu finden. Dabei entwickelt sie nicht selbst Theorien, sondern zieht verschiedene Ansätze mehr oder wenig bekannter Physiker heran. Dies macht ihre Argumentation glaubwürdiger, obwohl feststeht, dass es sich stets nur um Theorien handelt. Letztlich… Mehr dazu
The German Genius: Europe's Third Renaissance, the&hellip von Peter Watson
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Größtenteils herausragend, 5. Dezember 2011
Ich habe, ohne vorher Kritiken darüber gelesen zu haben, zu diesem Werk gegriffen und mich sofort darin verloren. Es ist erstaunlich, sich die "Kulturgeschichte" des "deutschen Geistes" so vor Augen zu führen, wie Watson es macht. Er schafft damit eine Gesamtdarstellung, obwohl er teilweise sehr genau auf einzelne Personen eingeht und sich schon fast darin verliert. Natürlich, alleine ein Überblick über Goethe kann Bände füllen, aber man hat nie den Eindruck, dass er abschweift oder es langweilig wird; er nutzt die Beispiele nur, um seine These darzulegen. Das gelingt ihm auf ganzer Linie. Ich lese gerne über Philosophie und Geschichte, aber er hat… Mehr dazu