Gabriele Steininger

(TOP 1000 REZENSENT)
 
Top-Rezensenten Rang: 901
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 82% (702 von 851)
Ort: Dresden
In eigenen Worten:
Seit ich lesen kann, verschlinge ich Buchstaben. Das Besprechen hilft mir beim Verdauen des Gelesenen. Durch das Rekapitulieren bleibt mir der Inhalt präsenter. Fremde Rezensionen haben mich schon auf so manche Bücher aufmerksam gemacht, die ich sonst nie zur Hand genommen hätte. Vielleicht entdeckt der eine oder die andere auch bei meinen Besprechungen Interessantes?

 

Beiträge


Top-Rezensenten Rang: 901 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 702 von 851
Romanze am Tegernsee: Sommerglück und Uferschatten von Rudolf Eppelsheimer
5.0 von 5 Sternen Wunderbar!, 7. Juli 2014
Das Cover mit der Dame in grüner Jacke von August Macke versprach mir eine herrlich leichte Sommerunterhaltung, ebenso wie der Untertitel: Sommerglück und Uferschatten. Ich dachte, das wäre genau die richtige Lektüre für einen heißen Sommertag auf dem Balkon. Doch was ich da zu lesen bekam, übertraf meine Erwartungen bei weitem.

Das, was der Autor den Musiker Michael Falkenau in der Ich-Form erzählen lässt, überschreitet die Grenzen von Erfahrung und Bewusstsein. Nach einem hitzebedingten Zusammenbruch im Anschluss an ein Konzert im Münchener Herkulessaal erwacht der begnadete Geiger in einer Klinik am Tegernsee. Der… Mehr dazu
... denn der Wind kann nicht lesen von Richard Mason
3.0 von 5 Sternen Aus einer anderen Zeit, 6. Juli 2014
Für einen besseren Überblick ist es manchmal ganz angebracht, auch Romane zu lesen, die nicht heute, sondern zu einer anderen Zeit entstanden sind. Je älter ich werde, desto mehr interessiere ich mich für das Leben früherer Generationen. Wie unterschied es sich von dem unseren?

Richard Mason hat seinen Roman 1944 im Burma-Feldzug verfasst. Sein Manuskript reiste mit ihm von Imphal nach Ragun. Er beschreibt darin als Michael Quinn in der Ich-Form, wie er sich durch den Dschungel kämpft und nach einem längeren Krankenstand die Gelegenheit bekommt, in Bombay die japanische Sprache zu lernen. Dabei verlieben sich die junge Lehrerin und er… Mehr dazu
Tschick von Wolfgang Herrndorf
Tschick von Wolfgang Herrndorf
Der 14jährige Maik Klingenberg geht in die siebte Klasse eines Berliner Gymnasiums. Er ist nicht besonders beliebt, wird kaum beachtet und hat auch kein Selbstbewusstsein. Seine alkoholkranke Mutter muss immer mal wieder zum Entzug auf die Beautyfarm, während sich sein Vater immer weiter von der Familie entfernt. Nach einem sehr offenherzigen Aufsatz wird Maik von seinen Mitschülern nur noch Psycho genannt. Maiks Leben ändert sich erst, als Tschick mit dem Mongolengesicht in die Klasse kommt. Denn auch der Assi, der immer die gleichen, langweiligen Klamotten trägt, wird von der Klasse ignoriert. Die beiden freunden sich an und erleben abenteuerliche… Mehr dazu

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