Lampentyp

XXXGlühlampe

GlühlampeIn einer Glühlampe wird ein elektrischer Leiter durch elektrischen Strom aufgeheizt und dadurch zum Leuchten angeregt. Die weit verbreitete Bauform der Glühlampe mit Schraubsockel wird fachsprachlich als Allgebrauchslampe bezeichnet. Sie wird heute sehr oft noch zur Wohnraumbeleuchtung eingesetzt. Glühlampen verfügen über eine geringe Lichtausbeute, aber eine sehr gute Farbwiedergabe.
XXXKrypton

KryptonHierbei handelt es sich um herkömmliche Glühlampen, bei denen der Glaskolben mit dem Schutzgas Krypton gefüllt ist. Krypton hat eine höhere Molmasse als die sonst üblichen Stickstoff-Argon-Gemische und dadurch geringere Wärmeverluste. Allerdings erhöht dies die Herstellungskosten.
XXXXenon

XenonHierbei handelt es sich um Glühlampen, bei denen der Glaskolben mit dem Schutzgas Xenon gefüllt ist. Xenon hat eine höhere Molmasse als die sonst üblichen Stickstoff-Argon-Gemische und auch als Krypton und dadurch noch geringere Wärmeverluste. Allerdings erhöht dies die Herstellungskosten.
XXXHalogen

HalogenDie Zugabe des Halogens Brom oder Iod steigert die Lebensdauer und die Lichtausbeute einer Glühlampe. Die sogenannten Halogenglühlampen erreichen eine Lichtausbeute von ca. 25 lm/W (im Vergleich zur herkömmlichen Glühlampe ca. 15 lm/W und der Kompaktleuchtstofflampe bzw. Energiesparlampe 60 lm/W). Im Gegensatz zu normalen Glühlampen gibt es Halogenglühlampen auch in kleineren Bauformen.
XXXKompaktleuchtstofflampe (Energiesparlampe)

Kompaktleuchtstofflampe (Energiesparlampe)Kompaktleuchtstofflampen sind besonders kleine Leuchtstofflampen und werden häufig auch als Energiesparlampen bezeichnet. Der Begriff Energiesparlampe umfasst aber auch andere energiesparende Leuchtmittel. Die Röhre, in der die Gasentladung stattfindet, ist bei diesen Lampen gegenüber anderen Leuchtstofflampen kleiner und gebogen, gewendelt oder mehrfach gefaltet, um sie platzsparender unterzubringen, daher das Präfix Kompakt. Häufig haben Kompaktleuchtstofflampen ein integriertes Vorschaltgerät und einen Edisonsockel (Schraubsockel), um sie anstelle von Glühlampen einsetzen zu können.
XXXMetall-Haloid

Metall-HaloidMetall-Haloid oder Halogen-Metalldampflampen sind Leuchtmittel aus der Gruppe der Gasentladungslampen, die als Füllung Halogene enthalten. Weiterhin ist Xenon oder Neon als Startergas enthalten. Mit sehr hohen Lichtausbeuten und guter Farbwiedergabe gehören Halogen-Metalldampflampen neben den Natriumdampflampen und den LED-Lampen zu den effizientesten Lampen überhaupt. Sie werden hauptsächlich für kommerzielle Anwendungen eingesetzt (z.B. Film und Fernsehen, Messehallen, Stadien, Verkehrs- und Außenbeleuchtung). Dort ersetzen sie zunehmend Quecksilberhochdrucklampen, denen sie mit mehr als doppelter Lichtausbeute und weitaus besserer Farbwiedergabe hoch überlegen sind.
XXXLED

LEDEine Leuchtdiode (auch Lumineszenz-Diode, kurz LED für Light Emitting Diode beziehungsweise lichtemittierende Diode) ist ein elektronisches Halbleiter-Bauelement. Fließt durch die Diode Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht mit einer vom Halbleitermaterial abhängigen Wellenlänge ab. LEDs bieten eine höhere Lichtausbeute als Glühlampen, eine hohe Lebensdauer und sie sind stoß- und schockbelastbar. Allerdings ist die Leistung pro Einheit gering und weiße LEDs bieten kein kontinuierliches Spektrum (keine natürliche Farbwiedergabe).
XXXLeuchtstoffröhre

LeuchtstoffröhreDie Leuchtstofflampe oder -röhre ist eine Niederdruck-Gasentladungslampe, die innen mit einem fluoreszierenden Leuchtstoff beschichtet ist. Als Gasfüllung dient Quecksilberdampf zur Emission von Ultraviolettstrahlung und zusätzlich meist Argon. Die Ultraviolettstrahlung wird von der Leuchtstoff-Beschichtung in sichtbares Licht umgewandelt. Leuchtstofflampen erreichen eine Lichtausbeute von etwa 45 bis 100 Lumen pro Watt (zum Vergleich: normale Glühlampe ca. 10–15 lm/W) und haben somit eine hohe Energieeffizienz.
XXXNeon

NeonNeonröhren sind eine Unterart der Leuchtröhren. Leuchtröhren sind dünne, mit Gas niedrigen Drucks gefüllte Glasrohre, in deren Enden in der Regel ungeheizte Elektroden eingelassen sind, die auch beim Betrieb kalt bleiben (im Gegensatz zu Leuchtstofflampen). Beim Anlegen einer hohen Spannung wird das Gas zum Leuchten angeregt. Neonröhren sind mit dem Edelgas Neon gefüllt und leuchten entsprechend dessen Emissionsspektrum rot-orange. Neonröhren waren die ersten Leuchtröhren. Sie haben einen unbeschichteten klaren oder rot getönten Glaskolben und werden schon sehr lange zur Lichtwerbung (Leuchtreklame) und zur Befeuerung hoher Bauwerke verwendet.
XXXQuecksilberdampflampe

QuecksilberdampflampeDie Quecksilberdampflampe ist eine Gasentladungslampe mit Quecksilberdampffüllung. Zusätzlich zum Quecksilber enthält die Lampe aufgrund des geringen Dampfdruckes des Quecksilbers bei Raumtemperatur stets auch ein Edelgas (meist Argon). Quecksilberdampfhochdrucklampen werden häufig zur Straßen- und Industriebeleuchtung eingesetzt. Allerdings werden sie aufgrund der schlechteren Lichtausbeute und Farbwiedergabe zunehmend von Halogen-Metalldampflampen verdrängt.
XXXNiederdruck-Quecksilber-Entladungslampe

Niederdruck-Quecksilber-EntladungslampeGasentladungslampen sind Lichtquellen, die zur Lichterzeugung eine Gasentladung verwenden und dabei die spontane Emission durch atomare oder molekulare elektronische Übergänge und die Rekombinationsstrahlung eines durch elektrische Entladung erzeugten Plasmas ausnutzen. Die Niederdruckentladungslampe zeichnet sich dadurch aus, dass die Elektronen- und Gastemperatur kaum gekoppelt sind. Es herrscht kein thermisches Gleichgewicht. Die Entladungsform wird auch als Glimmentladung bezeichnet. Eine typische Anwendung ist die Leuchtstofflampe, die eine Sonderform der Quecksilberdampflampe darstellt.
XXXInfrarot

InfrarotInfrarotlampen oder Rotlichtlampen strahlen überwiegend Wärme ab. Dazu wird in die Lampe ein zumeist roter Filter eingebaut, der das restliche (nicht-rote) sichtbare Licht ausfiltert. Die emittierte Strahlung umfasst dann neben dem (noch sichtbaren) roten Lichtanteil hauptsächlich nur noch sogenannte nahe Infrarotstrahlung (NIR).