Was wünschen Sie dem Internet, Herr Münz?

Der Autor des renommierten HTML 4.0 Handbuch über HTML, das Netz und die Zukunft der Webprogrammierung.

Stefan Münz ist mittlerweile eine Legende für deutsche Webentwickler. Sein HTML 4.0 Handbuch steht seit Monaten an Platz 1 der Amazon.de-Bestsellerlisten im Bereich Webprogrammierung und Neulinge wie seine Anhänger schwören auf Münz' knappe, schnörkellose Art, die Sprachen des Internets zu vermitteln. Wir sprachen mit ihm über gestern, heute und morgen in der Webentwicklung.


Thorsten Muecke und Wolfgang Tress, Amazon.de: Herr Münz, mit dem "HTML 4.0 Handbuch" ist Ihre über Jahre fortentwickelte Online-Dokumentation SELFHTML nun in der dritten Buchauflage erschienen. Sogar an Übersetzungen wird gearbeitet. Wie und wann kam Ihnen die Idee zu diesem HTML-Tutorial?

Stefan Muenz: Ich bin seit 1995 dabei. Das ist natürlich für die meisten heute ein ehernes Eintrittsdatum, aber es waren bereits die Anfänge des Online-Booms. Zu den traditionellen Internet-Bewohnern gehöre ich jedenfalls nicht. Älter dagegen ist meine Auseinandersetzung mit dem "Prinzip Hypertext". Etwa zeitgleich mit Tim Berners Lee hatte ich die Idee, eine ASCII-basierte Auszeichnungssprache für Hypertext zu entwickeln sowie eine Interpreter-Software für DOS dazu, ohne irgendeine Absicht, einfach nur aus Spaß am Machen. Nachdem ich das Projekt aufgegeben hatte, kam der Kick dann Anfang 1995 in einer Münchener Kneipe. Dort lauschte ich einem Gespräch am Nebentisch über etwas namens World Wide Web. So kam ich zu HTML, das mich auf Anhieb gefangen nahm. Aber leider mußte ich im Zusammenhang damit auch mir ziemlich fremde Dinge zu verstehen: TCP/IP, HTTP, URLs, Client-Server-Kommunikation und dergleichen. Die verstreuten englischsprachigen Dokumente damals konnte man nicht gerade als "Idioten-Guides" bezeichnen. An Dummies dachte einfach noch niemand im Netz.

Amazon.de: Wie kann man dann so ein umfassendes und gründliches Tutorial schreiben -- ohne anfängliche Hilfe?

Stefan Muenz: Heute ist das kein Problem mehr. Es gibt das W3-Konsortium, die Entwickler-Bereiche von Netscape und Microsoft, und es gibt auch längst Bücher zu allen erdenklichen Themen. Am Anfang war es viel schwieriger, dafür manches lockerer. Die Leser waren damals viel dankbarer, einfach nur "irgendwas" in deutscher Sprache etwa über Tabellen oder Frames in HTML zu finden. Heute, wo zigtausend Leute zig verschiedene Quellen kennen, wo SELFHTML sogar Teil der bekanntesten deutschen Linux-Distribution ist, ist es leider vorbei mit der Lockerheit. Es gibt keinen kleinen Fehler, keine noch so kleine Unstimmigkeit, keinen unberücksichtigten Spezialfall, der mir nicht schon als "Bugreport" mitgeteilt worden wäre, oder, die unangenehmere Variante, triumphierend unter die Nase gehalten wird unter dem Motto "Was, und dafür ist das so berühmt"? Der Rest ist vor allem Zeit. Man braucht wahnsinnig viel Zeit, viel mehr, als unter ökonomischen Gesichtspunkten verantwortbar wäre. Wer kommerziell denkt, kann so nicht arbeiten. SELFHTML ist halt ein nicht-kommerzielles Projekt. Geld verdiene ich nur an den Folgen -- also an der Buchumsetzung, an Artikeln, die ich für Zeitschriften geschrieben habe usw.

Amazon.de: Seit 1995 haben Sie viele Trends kommen und gehen sehen. Geben Sie einer der neueren Webtechnologien Chancen, sich wirklich durchzusetzen?

Stefan Muenz: Es gibt derzeit eine Inflation von Technologien, die nicht mehr dem tatsächlichen Nachbesserungsbedarf entspricht. Im Augenblick ist es nicht einfach, Prognosen abzugeben. Eine Sättigung ist erreicht, auch wenn die Verkündiger des ewig Neuen das noch nicht so recht wahrhaben wollen. Wer vor einem Jahr für zigtausend Mark riesige Datenmengen auf HTML hat umstellen lassen, mag nun mal jetzt nichts von Extensible Markup Language (XML)-basierten, individuellen Tagsprachen hören, das wird gerne übersehen. Die besten Chancen gebe ich Technologien, die ergänzend, additiv in die derzeit vorhandenen Technologien eingreifen, etwa die Cascading Style Sheets (CSS) oder einem standardisierten Document Object Model (DOM) für Scriptsprachen.

Amazon.de: Und welchen geben Sie keine Chancen?

Stefan Muenz: Solchen, die versuchen, wieder etwas völlig Neues zu etablieren. Mehr als eine medientechnische Revolution alle 15 Jahre ist halt nicht machbar. Ich sehe da einfach einen Überschuß auf der Angebotsseite gegenüber der Nachfrageseite. Die Nachfrage muß erst mal ihre Probleme artikulieren können, bevor sie wieder in der Lage ist, neue Angebote aufzunehmen. Einige Fieberbefallene der Internet-Branche brauchen da dringend mal ein paar kalte Umschläge. Die kann ihnen nur das Volk der User verpassen.

Amazon.de: Welche Technologien sprechen Sie damit genau an?

Stefan Muenz: Nun, zum Beispiel Flash/Shockwave, oder auch Versuche, das PDF-Format immer mehr als Webformat zu etablieren. Eben alles, was für Leute ein Schlag ins Gesicht sein soll, die ein webgerechtes Angebot aus abertausenden von HTML-Seiten erstellt haben. Was da an Neuem angepriesen wird, sind meistens proprietäre, für echte Datenverarbeitung ganz schlechte Binärformate, die nur mit kostenpflichtiger Software erstellt werden können. Gerade das aber war doch die Lektion, die das Internet uns gelehrt hat: Auf eure Daten kommt es an, bleibt deshalb bei möglichst einfachen, standardisierten und später leicht portierbaren Formaten, und benutzt Software, die euch bei diesen Formaten optimal unterstützt, keine Software, die schon wieder neue, an den Hersteller bindende Formate zu etablieren versucht.

Amazon.de: Aber sind diese Gefahren nicht beigelegt? Flash/Shockwave hat sich doch eher nur als multimediale Zugabe für einige hochgezüchtete Seiten etabliert. Und manche Zusatzsoftwares und Plug-Ins bringen ja nun wirklich Zusatzfunktionen, die der Browser allein nie haben könnte.

Stefan Muenz: Manche Seitenanbieter bieten bereits zwei Versionen ihrer Seiten an, eine in HTML, die andere in Shockwave. Sicher, solche Formate leisten etwas, das der Browser sonst nicht kann. Ich weise aus meiner Sicht nur darauf hin, daß sie erstens dem Anwender in kaum einem der Fälle irgendeinen Nutzen bringen, sondern nur die Ladezeiten der zu übertragenden Inhalte verlängern, und daß sie zweitens die sensible Landschaft der mit vielen Hintergedanken versehenen, standardisierten Klartext-Formate im Internet aufweichen wie ein Monsunregen den Boden in der falschen Klimazone.

Amazon.de: Sollte man also lieber hin zu DHTML, damit sich was bewegt? In Ihrem Buch gibt es darüber schon ein großes Kapitel -- nicht zuletzt allerdings, weil es so viele browserabhängige Probleme damit gibt.

Stefan Muenz: Auf jeden Fall! Plugin-Technik ist eine Notlösung, eine Flickenschustermentalität. Sinnvoller wäre es meiner Ansicht nach, ein standardisiertes JavaScript (ECMAScript) so weit auszubauen, daß damit zum Beispiel auch zeitgesteuerte Multimedia-Programmierung, programmierbare vektorgrafische Darstellungen, selbst definierbare Dialoge usw. möglich werden. Ich glaube, das Potential, das in JavaScript steckt, ist bislang nur zu einem Bruchteil realisiert. Der Ausbau von JavaScript würde ja die Software-Hersteller nicht arbeitslos machen. Je komplexer eine Programmiersprache ist, desto wichtiger sind Entwicklungsumgebungen, die den Programmierer bei der Arbeit unterstützen.

Amazon.de: Sie haben vorhin auch XML angesprochen. Ist das auch nur ein kurzlebiges Symptom eines "Fiebers"?

Stefan Muenz: Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, als ob ich XML negativ gegenüberstehen würde. Ich halte eine Sprachendefinitionssprache für eine konsequente Weiterentwicklung. Man muß sie nur behutsam und richtig einführen. Mit den bisher üblichen und von fachlicher Unkenntnis zeugenden Parolen wie "HTML ist tot, jetzt kommt XML" jedenfalls erreicht man nur das Gegenteil des Gewünschten.

Amazon.de: Wem empfehlen Sie denn die Arbeit mit XML?

Stefan Muenz: Zum Beispiel Firmen, die innerhalb ihres Intranets ein strenges Corporate Design für alle Dokumente durchhalten möchten. Dabei bietet sich die Definition einer eigenen Tagsprache an, die nur genau das zuläßt, was möglich sein soll. Oder Entwicklern, die sehr umfangreiche, schnell wachsende Datenbestände von gleichartig aufgebauten Einzeldokumenten sammeln und archivieren sollen. Beispielsweise E-Mails oder Zeitungsartikel.

Amazon.de: Sollte man sich als Webprogrammierer jetzt schon auf XML vorbereiten oder halten sie das für verfrüht?

Stefan Muenz: Es wird wohl nur eine Minderheit von Entwicklern mit der Aufgabe konfrontiert werden, eigene XML-basierte DTDs (Dokumenttypen-Definitionen) zu erstellen. Die "Anwender" von XML-basierten Sprachen brauchen höchstens neue Befehle und Attribute zu lernen, nämlich die der neuen, mit Hilfe von XML definierten Tag-Sprachen. Auch sehe ich XML gar nicht so stark als Sache von Webprogrammierern an. Ich bin der Ansicht, daß HTML, CSS, client- und serverseitige Scriptsprachen und ein paar spezielle, mit Hilfe von XML definierte Spezialsprachen für Zwecke wie Formeldarstellung, Multimedia-Koordination usw. für die Webprogrammierung ausreicht. Mit XML lassen sich aber auch Dateiformat-Lösungen für ganz andere EDV-Bereiche realisieren. Zum Beispiel für spezielle Branchenlösungen oder für Datenstrukturen auf Chipkarten. Man muß einfach weg von der Gleichung "XML = Sprache für das Web". XML ist viel allgemeiner, so wie Java auch mal als Programmiersprache für das Web angepriesen wurde, aber in Wirklichkeit viel allgemeiner ist.

Amazon.de: Gerade im Hinblick auf XML und CSS2 sehen sich viele in der Zukunft von den Fesseln des HTML befreit. Präzises Layout im Web scheint endlich möglich. Jubeln Sie denn da mit?

Stefan Muenz: Wer mich deswegen zum Jubeln bringen will, muß mir zumindest erklären können, worin der riesige Unterschied besteht zwischen dem, was er mir da als Trennung von Content und Design verkaufen will, und dem, was man in HTML mit einem absolut leeren, aber selbst mit Bedeutung und Design versehbaren Befehl wie besteht. Wie schon erwähnt, sehe ich durchaus sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für XML. Aber man sollte zumindest die Möglichkeiten von HTML und CSS kennen. Was Layouts betrifft: Die sind immer so präzise, wie Interpreter-Software des Endanwenders mit Befehlen aus Layout-Sprachen wie CSS umgeht. Solange eine 10-Punkt-Schrift an einem Intel-PC anders aussieht als an einem Mac und ein helles Rot einmal durch additive, ein andermal durch subtraktive Farbmischung erzeugt wird, und einmal auf einem Bildschirm mit 256, ein andermal auf einem mit 16,7 Millionen Farben angezeigt wird, gibt es kein präzises Layout.

Amazon.de: Haben Sie schon einmal an ein SELFXML gedacht?

Stefan Muenz: Ja, aber ich kann Ihnen verraten, daß ich es wohl nicht realisieren werde. "XML lernen" besteht darin, sich ein paar Grundregeln anzueignen, wie man eine Document-Type-Definition erstellt. Dazu braucht man kein riesiges Dokument, daraus kann man mal ein Unterkapitel machen. Und da ich mich vor allem für Hypertext interessiere, steht für mich persönlich eine Meta-Sprache nicht so sehr im Vordergrund.

Amazon.de: Was halten Sie eigentlich von einer anderen neuen Entwicklung, den Personal Home Pages (PHP), die doch kostenfrei und nicht wie etwa die vergleichbaren Active Server Pages (ASP), an teure Serversoftware gebunden sind? Außerdem bringt es Hilfe für die lästige Datenbank-CGI-Template-Praxis.

Stefan Muenz: Ein recht interessantes Konzept. Generell haben alle Sprachen, die in Form von "HTML-eingebetteten Server-Programmaufrufen" arbeiten, eine sinnvolle Funktion. Vor allem, wenn sie auch Datenbank-Management erlauben. Da ASP nichts anderes tut, halte ich PHP, aber auch ASP für eine sinnvolle Technologie. Schöner fände ich es nur wieder, wenn es eine standardisierte Sprache für so etwas gäbe oder zumindest einen defacto-Standard wie Perl im CGI-Bereich.

Amazon.de: Hat PHP nicht vielleicht das Zeug zu einem solchen Standard? Es wird immerhin vom Apache-Webserver unterstützt und kann schon mit vielen Datenbanken zusammenarbeiten.

Stefan Muenz: Apache unterstützt mittlerweile auch ASP. Aber der Software-Aufsatz dafür kostet Geld. Die Frage stellt sich hierbei wie andernorts, ob dies angesichts der Tatsache, daß Freeware-Produkte heute nicht selten deutlich ausgereifter sind als kostenpflichtige Software, noch lange durchhaltbar ist. Apache hat sich ja selber gegen kostenpflichtige Konkurrenten durchgesetzt, auch im kommerziellen Bereich. Insofern hat PHP als klassisches Public-License-Produkt bei vergleichbarem Leistungsumfang womöglich tatsächlich bessere Chancen, trotz des ungleich überlegenen Microsoft-Marketings. Was sind schon Microsoft-Marketing-Kanäle gegen Netzgeflüster! Aber festlegen würde ich mich da nicht - bei solchen Dingen versagt bei mir die Kunst der Vorhersage.

Amazon.de: Apropos Standards: Wie beurteilen Sie eigentlich die Arbeit des W3-Konsortiums?

Stefan Muenz: Das fährt meines Erachtens einen guten Kurs, indem es HTML mit Hilfe von XML redefiniert (was auf HTML selber wenig Auswirkungen hat) und dann um weitere, ebenfalls mit XML definierte Tag-Sprachen ergänzt, etwa für wissenschaftliche Formeln, strukturierte Daten, Meta-Informationen zum Inhalt oder Multimedia-Einbindung. Dabei ist aber eben auch das richtige "Promoting" wichtig. Den Leuten darf nicht Angst gemacht werden, daß sie nun schon wieder völlig neue Technologien erlernen sollen und alles in den letzten Jahren erworbene Wissen rund ums Web Publishing vergessen können. Das W3-Konsortium hat da für meinen Geschmack eine Weile lang bedenklich laut ins gleiche Horn gestoßen wie die Fachzeitschriftenpresse. Aber mittlerweile ist es wieder ruhiger geworden. Die Leute schreiben ihre Webseiten weiterhin in HTML, und für alle Seitenanbieter, die speziellere Bedürfnisse haben, entstehen neue, standardisierte Tag-Sprachen auf einheitlicher XML-Basis und die Möglichkeit, sich individuelle Sprachen auf der gleichen Basis zu definieren.

Amazon.de: Mit den neuen Technologien werden Aufbau und Gestaltung von Webseiten in der Planung und Programmierung immer aufwendiger. Werden professionelle Seiten die amateurhaften bald endgültig in den Schatten stellen?

Stefan Muenz: Amateurhaft sind alle Seiten, die ihr Ziel verfehlen. Amateurhaft sind Seiten, die Informationen versprechen und den Anwender durch Gezappel oder schlechte Navigation stören. Professionalität ist nicht in erster Linie eine Frage der eingesetzten Techniken, sondern die Kunst, auf einer Webseite genau das anzubieten, was ein Anwender darauf zu finden hofft. Erst in zweiter Linie sollte man Professionalität und eingesetzte Technologien in Verbindung bringen. Und auch dabei gilt: je günstiger das Verhältnis zwischen Programmier-Aufwand und Nutzen für den Anwender, desto professioneller, und je ungünstiger, desto amateurhafter. Will sagen: mit neuen Technologien und aufwendiger Programmierung allein kann man Professionalität noch nicht herstellen, im Gegenteil, die Gefahr, am Ende amateurhaft zu wirken, ist wesentlich größer.

Amazon.de: Haben uns das nicht schon die Frames gelehrt? Ihre Aussage klingt ein wenig nach Ablehnung. Das "Vorsicht!" steht vor dem "Probier's mal!".

Stefan Muenz: Ich will niemanden vom Probieren abhalten. Aber man sollte in der Lage sein, zu erkennen, was sich im Probierstadium befindet und was nicht. Ausprobiertes gehört auf die eigene Festplatte oder auch in einen Testbereich auf dem Webserver. Aber "offizielle Seiten", mit denen man möglichst viele Anwender möglichst ohne Probleme erreichen will (und das will jeder Seitenanbieter, davon darf man wohl ausgehen), verfehlen eben dieses Ziel, wenn sie bei der Hälfte der Anwender Fehlermeldungen oder Stirnrunzeln wegen zu langer Ladezeiten oder Fehlverhalten aufgrund falscher Navigationssignale verursachen.

Amazon.de: Wenn Sie bei einer guten Fee drei Wünsche für das Internet frei hätten, welche wären das?

Stefan Muenz: Erstens ein Programm, das alle Werbe-Banner im Netz in interessante Links verwandelt. Zweitens ein Programm, das alle Leute erkennt, die im Netz nur profitieren wollen, ohne dem Netz etwas zurückgeben zu wollen, und diese mit einem No-Entrance-Flag straft. Drittens ein Programm, das mich warnt, wenn ich mal wieder etwas öffentlich sage, das mir am nächsten Tag leid tut.

Amazon.de: Hebt der dritte Wunsch damit die ersten beiden auf ;-) ?

Stefan Muenz: Sehe ich nicht so. Da ich selber keine Werbe-Banner auf meiner Site habe, werde ich kein Opfer meines ersten Wunsches, und was den zweiten Wunsch betrifft, nun, man sollte sich nicht selbst beurteilen, das ist Sache der anderen oder eben der gewünschten Super-Software. Vielleicht könnte man in dem Zusammenhang ja mal netzweit so etwas einführen wie die Duke-Dollars im Java-Entwicklerbereich von Sun. Jeder Teilnehmer hat eine bestimmte Anzahl Dollars. Stellt er eine Frage, muß er einen Dollar abgeben. Kann er eine Frage beantworten, erhält er einen Dollar. Hat er keine Dollars mehr, ist er informationsgesellschaftlich pleite.

Amazon.de: Herr Münz, wir danken Ihnen für dieses Gespräch!