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Ratgeber Einbruchschutz

Niemand ist vor einem Einbruch sicher. Gerade zur Urlaubszeit haben Einbrecher oft leichtes Spiel und dringen unbemerkt in leerstehende Häuser und Wohnungen ein. Neben dem materiellen Schaden wiegt hier der Verlust der Privatsphäre noch viel schwerer. Aber man kann sich vor Einbruch schützen. Nach Angaben der Polizei bleiben über ein Drittel der Einbrüche im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Der Amazon Ratgeber Einbruchschutz gibt Ihnen einen Überblick über relevante Maßnahmen für Ihr Zuhause.


KEINBRUCH

1. Tipps für den Einbruchschutz


• Achten Sie bewusst auf gefährdende und verdächtige Situationen.


• Halten Sie in Mehrfamilienhäusern den Hauseingang auch tagsüber geschlossen. Prüfen Sie, wer ins Haus will, bevor Sie den Türöffner drücken.


• Achten Sie auf Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundstück und sprechen Sie sie an.


• Sorgen Sie dafür, dass in Mehrfamilenhäusern Keller- und Bodentüren stets verschlossen sind.


• Betreuen Sie die Wohnung länger abwesender Nachbarn, indem Sie z. B. den Briefkasten leeren; somit erwecken Sie den Eindruck, dass die Wohnung bewohnt sei.


• Alarmieren Sie bei Gefahr und in dringenden Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110.


2. So schützen Sie Ihr Zuhause

2.1 Überwachungstechnik

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Einbruchmeldeanlagen verhindern zwar keinen Einbruch, bieten aber zusätzlichen Schutz. Durch ihre Meldewirkung wird das Risiko für Einbrecher, entdeckt zu werden, wesentlich erhöht. Überwachungskameras dienen hauptsächlich zur Abscheckung und natürlich zur Nachverfolgung von Einbrechern.

Grundsätzlich wird zwischen zwei Alarmierungsarten unterschieden:

- der akustische und optische Alarm am Objekt, der Einbrecher abschrecken und z. B. Nachbarn aufmerksam machen soll.

- die sogenannte "stille Alarmierung", das heißt die Alarmweiterleitung zu einer Hilfe leistenden Stelle.

- oder die zu bevorzugende Kombination beider Alarmierungsarten.


KameraBoschVorsicht Falschalarm!

Bei häufigen Falschalarmen gelten die Anlagen als nicht mehr glaubwürdig, dies hat zur Folge, dass

- im Ernstfall keine Hilfe geleistet oder herbeigerufen wird

- dies nicht mit der erforderlichen Dringlichkeit geschieht

- vermeidbarer Ärger sowie Kosten entstehen, da für unnötige Polizeieinsätze bei Falschalarmen Gebühren erhoben werden.

Finden Sie hier unsere Auswahl an Überwachungstechnik.


2.2 Einsteckschlösser

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Eine professionelle Verriegelung besteht aus drei Teilen, dem Einsteckschloss, dem Profilzylinder und dem Schutzbeschlag. Empfehlenswert sind sind einbruchhemmende Einsteckschlösser nach DIN 18251 ab der Klasse 4.

Schlösser mit Mehrfachverriegelung sind ab der Klasse 3 empfehlenswert. In diese sollten Profilzylinder nach DIN 18252 mit Bohrschutz eingebaut werden.

Zuletzt sollte ein Schutzbeschlag angebracht werden, der den Profilzylinder und das Einsteckschloss schützt. Das verwendete Schließblech sollte auch einbruchhemmend sein.

Finden Sie hier unsere Auswahl an Einsteckschlössern.


2.3 Fensterbeschläge und abschließbare Griffe

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Um Fenster im Hinblick auf Wind- und Regendichtigkeit geschlossen zu halten, werden üblicherweise einfache Fensterbeschläge eingesetzt, die jedoch keine einbruchhemmende Wirkung haben.

Deshalb sollten sie durch geprüfte einbruchhemmende Fensterbeschläge nach DIN 18104 Teil 2 in Verbindung mit abschließbaren Fenstergriffen ersetzt werden.

Bei Holz- oder Kunstofffenstern ab ca. Baujahr 1990 ist ein Austausch durch den Fachbetrieb meistens möglich.

Wichtig: Abschließbare Fenstergriffe alleine reichen nicht aus, weil sie keinen Schutz gegen das Aufhebeln der Fensterflügel bieten. Ihre Anwendung ist nur in Verbindung mit einem einbruchhemmenden Fensterbeschlag sinnvoll.

Finden Sie hier unsere Auswahl an abschließbaren Fenstergriffen.


2.4 Tresore
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Lassen Sie Ihre Wertsachen zu Hause nicht offen herumliegen. Besonders wichtige Dokumente, wertvolle Sammlungen, Gold oder Schmuck, der nur selten gebraucht wird, sind am sichersten bei Ihrem Geldinstitut im Schließfach aufgehoben.

Gegenstände, die Sie zu Hause aufbewahren wollen, wie Sparbücher, Schmuck, Bargeld und Scheckformulare, sollten Sie nicht in einer Kassette, sondern in einem Tresor aufbewahren.

Tresore sollten versteckt eingebaut und fest verankert (zum Beispiel eingemauert) werden.

Finden Sie hier unsere Auswahl an Tresoren.

Dieser Ratgeber wurde mit freundlicher Unterstützung des Programm polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes erstellt. Diese Informationen stellen allgemeine Tipps und Ratschläge zum Schutz Ihrer Person und Ihres Eigentums dar. Eine Garantie auf Vollständigkeit oder eine Haftung jedweder Art können wir selbstverständlich nicht geben bzw. übernehmen. Im Einzelfall empfehlen wir Ihnen, sich an die zuständigen Beratungsstellen der Polizei zu wenden.

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