Als Computer-Pionier Russel Kirsch im Frühjahr des Jahres 1957 im Vorläufer-Institut NBS des heutigen amerikanischen National Institute of Standards and Technology (NIST) mit einem 5 x 5 Zentimeter kleinen und pixeligen digitalisierten Baby-Foto seines Sohnes das Zeitalter des Digitalfotos einleitete, hat er sicherlich nicht einmal zu träumen gewagt, dass gerade einmal 50 Jahre später der digitale Fotoapparat als Lifestyle-Artikel nahezu in jede Hemdtasche passt.
Für das Jahr 2007 erwartet die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 43 Millionen verkaufte Digitalkameras in Europa. Im abgelaufenen Jahr 2006 wurden alleine in Deutschland laut GfK 7,1 Millionen Digitalkameras verkauft und dabei ein Umsatz von 1,9 Milliarden Euro erzielt. Digitalkameras stehen also bei den Anwendern hoch im Kurs, während die analogen Pendants in der Käufergunst mehr und mehr an Bedeutung verlieren.
Der Wandel von der analogen hin zur digitalen Fotografie ist also längst erfolgt. Anfangs wurde die digitale Fototechnik belächelt, dann oftmals in fataler Weise ignoriert. Heute sind einige ehemalige Marktführer der analogen Fotobranche, die den Wechsel hin zur digitalen Fotografie verschlafen haben, Geschichte. Dafür sind Digitalkameras der Renner in vielen Fotogeschäften. Die Auswahl an Kameramodellen ist groß, die Bedienung der digitalen Aufnahmeapparate wird immer einfacher und der Preistrend dieser Digitaltechnik zeigt stetig nach unten – Willkommen im digitalen Fotozeitalter!
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Trends in der digitalen Fotografie
Geraume Zeit war wohl das Wettrüsten aller Kamerahersteller hinsichtlich immer höherer Pixelauflösungen der digitalen Bildwandler - also immer mehr Megapixel bei den kompakten Digitalkameras - der wohl auffälligste Trend der digitalen Fotoära. Mittlerweile hat sich der wahnwitzige Megapixel-Hype nicht zuletzt wegen der Einsicht der Kunden, dass mehr Megapixel nicht unbedingt mehr Qualität oder bessere Bilder bedeutet, glücklicherweise etwas abgeschwächt.
Heute steht beim durchschnittlichen Fotolaien eher eine gemeinsame digitale Basis aller eingesetzten Systeme und Technologien im Fokus des Interesses. Schließlich möchte gerade der Gelegenheitsknipser einen möglichst einfachen und transparenten Arbeitsablauf von der Aufnahme bis hin zur Präsentation als gedrucktes Foto oder in der Fotogalerie auf der eigenen Webseite. In Zukunft werden die vielfältigen neuen Entwicklungen der Hersteller insbesondere bei den kompakten Digitalkameras versuchen, den kreativen Spielraum gerade von Gelegenheitsfotografen deutlich zu erhöhen.
Bei den digitalen Kompaktkameras ist daher zu erwarten, dass neben der stetigen Weiterentwicklung und Detailoptimierung von technischen Ausstattungsmerkmalen - schnelleren Bildprozessoren, geringerem Bildrauschen, effektiverer elektronischer und/oder optischer Bildstabilisierung, größeren und besser ablesbaren Displays und technischen Schmankerln wie Bewegungs- und Gesichtserkennung - vor allem die bequeme Bedienbarkeit und vereinfachte Funktionalität Fotografie zu einem rundum vergnüglichen Erlebnis für Jedermann werden lässt. Daher wird auch der Anteil der selbst ausgedruckten Bilder kontinuierlich weiter wachsen.
Gerade bei den digitalen Kompaktkameras wird die „Eigenintelligenz“ der Kameras weiter enorme Fortschritte machen und dem Gelegenheitsfotografen gute Fotos in nahezu jeder Aufnahme- und Motivsituation liefern, ohne dass sich der Anwender dabei Gedanken um die zugrunde liegenden komplexen fotografischen Zusammenhänge machen muss. Den gelungen Schnappschuss wird der Anwender dann ohne Umwege über den Computer drahtlos ausdrucken oder auf dem mobilen Bildspeicher ablegen können. Unter der Bezeichnung SDHC steht zwar bereits die nächste Speicherkartengeneration mit zunächst 4-und 8-GByte-Versionen parat, jedoch erfreuen sich schon jetzt mobile Bilder-Safes mit integrierten Minifestplatten bei der Speicherung großer Datenmengen hoher Beliebtheit. Bleibt abzuwarten, ob und wann die Kompaktkameras die Pixel drahtlos via Bluetooth oder gar WLAN funken werden. Erste Modelle wie Sonys Cyber-shot DSC-G1 gibt es bereits.
Der Bereich der digitalen Hybrid- und Bridge-/Super-Zoom-Kameras wird zunehmend von den Segmenten der kompakten Digitalkameras und der digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR) in die Zange genommen. Während die kompakten Digicams stetig mehr Leistung bei Video- und Zoomfunktionalität bieten, werden typische Einsteiger-DSLRs immer kompakter und leichter. Letztendlich wird es der Kunde entscheiden, ob die Gattung der digitalen Hybrid- und Super-Zoom-Kameras auf lange Sicht hin am Markt bestehen kann. Jedenfalls dürfte es den Entwicklungsingenieuren gerade für die digitalen Hybrid- und Super-Zoom-Kameras zunehmend immer schwerer fallen, neue und vor allem innovative Kaufanreize in Form sinnvoller Technik für diese Klasse zu erfinden. Viele der für diese Kameraklassen typischen Leistungsmerkmale werden zukünftig auch von digitalen Kompaktkameras sowie von Einsteiger-DSLRs abgedeckt werden. Einige Kamerahersteller wie beispielsweise Panasonic gehen mittlerweile ganz einfach dazu über, ihre digitalen Kompaktkameras ihn Superzoom-Kameras umzutaufen, falls die entsprechenden Modelle eine Tele-Brennweite von über 250 Millimetern vorweisen können.
Aber auch die digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR, Digital Single Lens Reflex) erobern dank immer höheren Auflösungen zu immer attraktiveren Preisen den Konsumerbereich. 10 Megapixel gibt es bereits in der Einsteigerklasse und neue Features wie immer clevere und intelligentere Motivprogramme, die dem Fotolaien bislang nur bei digitalen Kompaktmodellen die Bild- und Motiveinstellarbeiten abgenommen haben, werden preisgünstige Einsteiger-DSLRs auch für weniger geübte Fotografen attraktiver und interessanter machen. Vor allem die Vielzahl neuer Wechselobjektive guter Qualität zum günstigen Preis könnte Hobbyknipser mit kreativen Bildgestaltungsambitionen zum Wechsel ins DSLR-Lager bewegen.
Aber auch die noch effektivere Lösung ganz banaler Alltagsprobleme - beispielsweise Staub auf dem DSLR-Bildsensor oder ein verbessertes Live-Bild des Motivs am LCD der digitalen Spiegelreflexkameras - werden die Entwicklungsingenieure der Kamerahersteller zu neuen Höchstleistungen anspornen. Gerade im Einsteiger-Segment der Spiegelreflexkameras werden die Geräte dem Fotoneuling die ersten Schritte mit der im Vergleich zu Kompaktkameras komplizierteren Fototechnik immens erleichtern, indem die Kameraelektronik alle relevanten Einstellungen für bestimmte Aufnahmesituationen noch perfekter vollautomatisch vornehmen kann. Aber auch experimentierfreudigen Motivjägern wird schon bei Einstiegsmodellen so manche zusätzliche, bislang den Profilager vorbehaltene manuelle Einstellmöglichkeit den fotografischen Gestaltungsspielraum enorm erweitern.
Quantensprünge wird auch weiterhin die digitale Bildbearbeitung machen und damit DIE Trends in der digitalen Fotografie setzen. Neben neuen Möglichkeiten der Bearbeitung von Rohdaten und immer größeren Mengen digitaler Bilder wird vor allem der Bereich Präsentation von den Kunden und damit auch von der Kameraindustrie stärker fokussiert werden. Vom Druck über Online-Präsentation und Photo-Kiosk bis hin zum Beamer wird Fotografie zu einem bildlichen Schlagwort für ein neues Lebensgefühl avancieren. Individuell gestaltete Fotobücher oder die digitale Diashow auf dem hoch auflösenden TV-Bildschirm oder Beamer gehören bald zum ganz „normalen“ Alltag - von der Reisegalerie im Internet ganz zu schweigen.
Diesem Ausdruck eines neuen Foto-Lebensstiles liefert die Softwareindustrie mit immer raffinierteren Bildverarbeitungsprogrammen Millionen von Anwendern stetig neue Perspektiven. Derzeit ist beispielsweise HDR-Fotografie (HDR, High Dynamic Range) einer der neuesten Trends in der Welt der digitalen Fotografie. Mit spezieller Software lassen sich mittels HDR wesentlich detailreichere Fotos erschaffen, die herkömmliche Digitalaufnahmen blass aussehen lassen. Aber auch das Zusammenwachsen von 2D-, 3D- und Video-Welten ist schon abzusehen. Die Übergänge zwischen diesen Bildwelten werden fließend sein. Eben einmal ein paar Schnappschüsse vom hübschen Gesicht der Freundin gemacht, diese dann auf einen dreidimensionalen Avatar-Kopf eingepasst, animiert und freigestellt vor einem beliebigen Hintergrund, einen Videoclip davon gemacht – und schon hat man eine nettes Geburtstagsgeschenk oder eine individuelle Figur für das neueste Computerspiel.
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Unterschiede der Kameraklassen
Die Hersteller bieten dem Einsteiger in die digitale Fotografie heute eine Fülle an verschiedenen Kameramodellen mit einer nahezu unüberschaubaren Funktionsvielfalt und deutlich einfacherer Bedienbarkeit an. Dank ausgefuchster Automatikprogramme kann so selbst der absolute Fotolaie eigentlich mit praktisch jeder im Markt verfügbaren digitalen Fotokamera – von der Billigknipse bis hin zur Spiegelreflexkamera (DSLR) – vom Start weg klasse Schnappschüsse machen. Daher orientieren sich Einsteiger beim Kamerakauf heutzutage meist an zwei Dingen: Dem zur Verfügung stehenden Budget und/oder dem angestrebten Einsatzzweck der Digicam.
Einsteiger und Schnappschussjäger
Fotografieanfänger und Gelegenheitsfotografen werden in der Klasse der digitalen Einsteiger-, Kompakt- und Lifestyle-Kameras fündig. Wer eher auf den Preis als auf die Kameraleistungen schielt, sollte trotzdem auf eine vernünftige Bildqualität achten. Bei reduzierten Markenprodukten wie beispielsweise der Canon Powershot A460, die es derzeit bei Amazon für knapp 120 Euro gibt, kann der Anwender in diesem Preissegment praktisch nichts falsch machen.
Wer etwas mehr Geld in der Haushaltskasse übrig hat, findet bei den digitalen Kompaktkameras sicherlich den passenden Fotobegleiter. Ganz nach eigenem Geschmack stehen hier digitale Kompaktkameras mit großen LC-Displays, Bildstabilisatoren für verwacklungsfreie Aufnahmen und Bildauflösungen von bis zu 12 Megapixel zur Auswahl. Wer die ganze Großfamilie auf das Gruppenfoto bringen will oder gern in Innenräumen fotografiert, sollte auf Kompaktmodelle mit anständigem Weitwinkelbereich von mindestens 28 Millimetern achten. Hochwertige Kompaktkameras sind die idealen Schnappschussgeräte und eignen sich dank schneller Objektivmotoren und flinkem Autofokus oftmals als adäquate Lösung für Sport- und Action-Fotografen.
Für ganz anspruchsvolle Käufer bieten die Hersteller mittlerweile mit Lifestyle-Kameras kostbare, schicke und dabei vielseitige Designkameras mit erlesener Optik und hochwertiger Technik an. Hier dominieren edle Materialien und ein sehr hoher Funktionsumfang auf kleinstem Raum. Dabei passen die schicken Lifestyle-Zwerge praktisch in jede Hemdtasche und sind daher die idealen fotografischen Dauerbegleiter für den ganzen Tag. Allerdings sind die Edelkameras wegen des erhöhten Produktionsaufwands und solider Materialien meist etwas teurer als ihre Pendants der "einfachen" Kompaktklasse.
Ambitionierte Hobbyfotografen und Semiprofis
Ambitionierte Hobbyfotografen suchen oft eine Kamera für eindrucksvolle Nahaufnahmen von kleinen Objekten (Makro) oder eine Kamera, mit der sie weit entferntes ganz nah heranholen können. Hier sind Superzoom-Kameras die erste Wahl. Als Ausstattungs-Highlight bieten sie ein festes Objektiv mit einem besonders großen Brennweitenbereich. Dem angehenden Paparazzi oder Tierfotografen stehen hier Telebereiche von bis zu 500 Millimetern zur Verfügung. Für Action- und Sportfotografie sind die Objektivmotoren sowie der Autofokus der Superzoom-Kameras aber meist zu langsam. Damit mit der Superzoom auch schöne Landschaftsaufnahmen gelingen, sollte auch hier ein Weitwinkelbereich von 28 Millimetern Brennweite vorhanden sein. Zwar haben nahezu alle neueren Superzoom-Kameramodelle entweder optische oder mechanische Bildstabilisatoren als Verwacklungsschutz an Bord, ein Stativ sollte aber trotzdem nicht in der Kameratasche fehlen.
Wer gerne durchs Schlüsselloch blickt und dabei hoch auflösende Monitorsucher mit einer typischen Auflösung von über 200.000 Pixel schätzt, wird seine Traumkamera sicherlich bei den digitalen Bridge-Modellen finden. Zwar findet man DSLR-typische Ausstattungsmerkmale wie einen „klassischen“ Blitzschuh und/oder einen Anschluss für die externe Blitzanlage bei den neuen Bridge-Kameras eher selten. Dafür punkten die Bridge-Kameras aber meist mit lichtstarken Tele-Objektiven und können Fotos neben dem JPEG-Format auch als professionelle RAW-Datei abzuspeichern. Auch bei den Bridge-Kameras gehört ein optischer Bildstabilisator praktisch bei allen Modellen zur Serienausstattung.
Hybrid-Digitalkameras fristen als Kreuzung aus Fotoapparat und Camcorder derzeit eher ein Schattendasein. Dank ihrer geringen Abmessungen und einem kompakten Gehäuse passen Hybrid-Kameras durchaus in die Hosentasche. Sie nehmen zwar Einzelbilder mit Auflösungen von derzeit bis zu rund 7 Megapixel auf, der Schwerpunkt liegt aber bei den Hybrid-Kameras mehr auf digitalen Videofunktionen. Die Auflösung bei Film-Clips erreicht bei den Topmodellen dieses Typs derzeit 1.280 x 720 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde. Typische Vertreter dieser Kamera-Gattung sind die von Canon in den Vereinigenten Staaten angekündigte Powershot TX1 und die Xacti-Digital-Movie-Serie von Sanyo. Der Preis von Hybrid-Modellen bewegt sich zwischen 300 und 1.000 Euro.
Profis
Digitale Spiegelreflexkameras (DSLR) adressieren die Profis unter den Fotografen. Bis dato bieten – abgesehen vom „digitalen Mittelformat“ - lediglich DSLRs die komplette Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten an, die zur zielgerichteten Umsetzung kreativer Vorstellungen in speziellen Bildsituationen notwendig sind. Digitale Spiegelreflexkameras dienen ambitionierten Fotografen als Werkzeug. Daher werden an DSLRs im Vergleich zu allen anderen Kameraklassen hinsichtlich Bedienung, Bildqualität und Leistungsumfang weit höhere Maßstäbe angelegt.
Ein wichtiges Kriterium sind dabei die wechselbaren Objektive. Je nach Motivlage und gewünschter Bildaussage kann der Fotograf bei der DSLR stets das hierfür optimale Wechselobjektiv an die Kamera schrauben. So gelingen mit einem Super-Weitwinkel mit einer Brennweite kleiner 24 Millimetern atemberaubende Panoramaaufnahmen und mit der lichtstarken 300-mm-Tele-Kanone sind knackscharfe Action- und Sportfotos kein Problem. Vor allem der im Vergleich zu Bridge- und Superzoom-Kameras deutlich schnellere Autofokus, die wechselbaren Objektive und diverse Profi-Funktionen machen die DSLRs auch im Amateurlager zunehmend beliebt.
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Welcher Kamera-Typ passt zu wem?
Grundsätzlich kann selbst der Fotolaie oder Gelegenheitsknipser mit allen derzeit verfügbaren Modellen der Kompakt-, Super-Zoom-, und Spiegelreflexklasse auf Anhieb zurechtkommen. Zudem gleichen sich die einzelnen Kameraklassen hinsichtlich Abmessungen, Funktionsumfang und Gewicht immer mehr an, so dass vor allem das persönliche Budget und der bevorzugte Einsatzzweck der Kamera die Entscheidung über den Kauf einer neuen Digitalkamera beeinflussen werden.
Budget von rund 100 Euro
Wer eine digitale Kompakt-Kamera für unter 100 Euro sucht, muss mit Schwächen bei der Bildqualität leben können. Den Kauf einer billigen Supermarkt-Kamera sollte sich der Anwender aber lieber zweimal überlegen. Mögen die hohen Megapixel-Angaben im Verkaufsprospekt noch so verführerisch klingen – aber was nützen diese, wenn Kamera-Elektronik und Optik dann Bilder produzieren, die auf Handy-Cam-Niveau liegen? Wer sehr aufs Budget achten muss und dabei trotzdem nicht auf eine passable Bildqualität verzichten will, erhält beispielsweise derzeit bei Amazon die Canon Powershot A460. Die Canon Powershot A460 ist ein kommod ausgestattetes Einsteigermodell mit einem fünf Megapixel-Bildchip. Mit einer Brennweite von 38 Millimetern im Weitwinkelbereich ist die Powershot A460 zwar kein Top-Performer bei Innen- und Landschaftsaufnahmen, dafür bietet sie aber neben vielen Automatikprogrammen auch einen 9-Punkt-Autofokus sowie manuelle Belichtung.
Bis rund 200 Euro
Wer Wert auf eine hohe Bildqualität legt und sich für eine kompakte Digitalkamera interessiert, der sollte nach der Fujifilm FinePix F31fd Ausschau halten. Die 6-Megapixel-Kamera mit Gesichtserkennung und 3fachem optischen Zoom bietet neben einem hochauflösenden 2,5"-LCD-Monitor mit 230.000 Pixeln eine lange Akkulaufzeit für bis zu 580 Aufnahmen und kostet bei Amazon derzeit 215 Euro. Das Nachfolgemodell Fujifilm FinePix F40fd kostet zwar mit 213 Euro praktisch ebenso viel und hat sogar einen Bildchip mit 8 Megapixeln an Bord, dafür rauscht dieser aber mehr als beim Vorgängermodell.
Im Reigen der schicken und flachen Lifestyle-Kameras glänzen in dieser Preisklasse vor allem die Olympus FE-240 und die Panasonic Lumix DMC-FX12EG. Während beide Design-Kameras mit 7,1-Megapixel-Sensor und einem 2,5“-LCD aufwarten, integriert die Olympus FE-240 ein 5fach-Zoomobjektiv mit einer Brennweite von 38 bis 190 Millimetern. Die Panasonic Lumix DMC-FX12EG hingegen hat „nur“ einen optischen 3fach-Zoom mit einem Brennweitenbereich von 35 bis105 Millimetern, dafür aber den effektiven optischen Bildstabilisator OIS dabei. Wer sich noch rund 30 Euro sparen möchte und mit 6 Megapixel leben kann, greift zur Panasonic DMC-FX10EG-S.
Die breite Masse über 200 Euro
Wer in dieser Preisklasse nach edlen und leistungsstarken Lifestyle-Kameras sucht, wird schnell fündig. Die superflache Sony Cyber-shot DSC-T100 kostet derzeit rund 340 Euro und hinterlässt mit ihrem gebürsteten Metallgehäuse einen extrem hochwertigen Eindruck. Doch auch unterm schicken Kleid hat die edle Kamera viel zu bieten: Sie kann beispielsweise Bilder ohne Zusatzgerät in Full-HD-Auflösung (1.920 mal 1.080 Pixel) auf den Fernseher übertragen. Die 8-Megapixel-Kamera integriert einen 5fachen Zoom mit einem Brennweitenbereich von 35 bis 175 Millimeter. Wer mit sieben Megapixel Auflösung Leben kann, sollte stattdessen zur Casio Exilim HiZoom EX-V7 greifen. Die Casio bietet ebenfalls ein edles und hochwertiges Metallgehäuse und hat im Gegensatz zur Sony sogar ein 7faches Zoomobjektiv, das einen riesigen Brennweitenbereich von 38 bis 266 Millimetern abdeckt – und das in einem nur 2,5 Zentimeter flachen Gehäuse. Auch bei der Bildqualität landet die Casio vor der Cyber-shot. Für derzeit knapp 270 Euro ist die Casio in dieser Preisklasse ein absoluter Lifestyle-Kamera-Tipp.
Bei den Superzoom-Kameras glänzt die Sony Cyber-shot DSC-H9 mit Leistungsmerkmalen, die sich einer digitalen Spiegelreflexkamera annähern. Mit einer kürzesten Verschlusszeit von 1/4.000 Sekunde friert die Sony auch schnelle Bewegungen ein. Als Objektiv integriert die Sony ein 15faches optisches Zoom mit einem gigantischen Brennweitenbereich von 31 bis 465 Millimetern. Der 7,62 Zentimeter große Bildschirm lässt sich nach unten oder nach oben schwenken. Damit kann man kommod auch in niederer Aufnahmeposition oder über Kopf fotografieren. Der Superzoom-Allrounder ist derzeit für rund 390 Euro zu haben.
Digitale Spiegelreflexkameras für Einsteiger
Die Canon EOS 400D mit 10-Megapixel-Bildsensor ist derzeit wohl die interessanteste digitale Spiegelreflexkamera für Einsteiger mit dem momentan attraktivsten Preis-Leistungs-Verhältnis. Für derzeit rund 690 Euro inklusive Kit-Objektiv (18 bis 55 Millimeter) erhält man eine DSLR mit sehr guten Leistungen bei Belichtungsumfang, Bildkontrast und niedrigem Bildrauschen bei allen ISO-Einstellungen. Kontrastreiche Motive sind für die Canon kein Problem, die Aufnahmen sind farbbrillant.
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