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Rezensionen verfasst von
Zappergeck (Kreis Herford)

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Unter Grund: U-Bahn-Stationen in Deutschland
Unter Grund: U-Bahn-Stationen in Deutschland
von Micha Pawlitzki
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 48,00

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus der Tiefe des Raumes, 24. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In seinen Anmerkungen erwähnt Micha Pawlitzki, dass er das Ziel verfolgt habe, "die schönsten U-Bahn-Stationen zu fotografieren". Nimmt man die Bildanteile in diesem Buch als Maßstab, sind die schönsten U-Bahnen Deutschlands wohl in München und Nürnberg zu finden. Auch die Ruhrgebietsstädte und Bielefeld sind gut vertreten. Mehr oder weniger nur am Rande gezeigt werden dagegen Hannover, Düsseldorf und Stuttgart.

Bei den Bildern geht es vor allem um den Gesamteindruck des Raumes: in der Regel werden die Bahnsteige der Stationen gezeigt, und zwar gewissermaßen "nackt" - nämlich ganz ohne Menschen oder Züge. Dies ermöglicht es dem Betrachter, ihre Ästhetik vollständig wahrzunehmen und sich (je nach Wirkung der Station) in einer "Bildergalerie", einem "Kirchenschiff" oder einer "Fabrikhalle" zu verlieren. Neben solchen faszinierenden Totalansichten finden sich aber auch einige Bilder, in denen der Fotograf interessante Details sichtbar macht. Wie etwa eine Ansammlung von Säulen, die im richtigen Blickwinkel eine Fußgängerunterführung in einen Wald verwandelt.

Sehr reizvoll ist es, dass auf zahlreichen Doppelseiten jeweils zwei Stationen mit einem ähnlichen Gestaltungskonzept oder einer ähnlichen Atmosphäre gegenüber gestellt werden. So lassen sich zum Beispiel die Deckengestaltung der Bahnhöfe "Dülferstraße" (München) und "Brunnenstraße" (Dortmund) oder die Treppen in "Auf dem Damm" (Duisburg) und "Hauptbahnhof" (Berlin) unmittelbar miteinander vergleichen.

Spätestens nach Lektüre der wenigen und kurzen Texte wird deutlich: das Buch dient weniger dazu, sich mit der bloßen Architektur der Stationen zu beschäftigen. Vielmehr geht es um die Frage, welche Bedeutung U-Bahnhöfe eigentlich für den städtischen Raum haben und wie sie der Mensch empfindet: als kalte und abweisende Orte, die man so schnell wie möglich verlassen will? Oder, wie es der Fotograf selbst so nett formuliert, als Orte, an denen man "seine mobile Badewanne aufstellen" und sich "in den Tagraum hineinträumen" möchte? Die neutrale Darstellung in diesem Bildband ermöglicht verschiedene Sichtweisen. Passend dazu finden sich ein paar Bilder von Treppenaufgängen ins Freie. Die aber, da der Fotograf meistens nachts unterwegs war, in ein dunkles Nichts führen.


The Manufacture of Madness
The Manufacture of Madness
Preis: EUR 8,97

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reicht doch, 10. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Manufacture of Madness (Audio CD)
Mal vorweg: die beste Platte von Uncle Ho ist dieses Album womöglich nicht.

Die Band hat sich personell zwar leicht verändert, begibt sich musikalisch aber wieder ins altbekannte Fahrwasser. Klanglich unterscheidet sich diese Platte jedenfalls nicht großartig von "Show them what you are made of" oder "Small is beautiful". Manche Songs, vor allem ab Forgive/Forget, wirken für gestandene Musiker leider etwas unausgegoren.

Aber mit Terror Takes Shape, Daemon of Men, I Wanna Do it Again, I Will Do Damage oder dem letzten Titel finden sich genügend Songs, die den Kauf dieses Albums rechtfertigen.

Wichtiger als irgendetwas Wegweisendes war mir persönlich, dass man die Machart des zu gekünstelt wirkenden (und zum Glück doch nicht) letzten Albums "Everything must be destroyed" nicht weiter verfolgt hat. Und das reicht.


LG P936 Optimus True HD LTE schwarz o2 ohne Simlock, ohne Vertrag
LG P936 Optimus True HD LTE schwarz o2 ohne Simlock, ohne Vertrag

22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wahrlich ein Geheimtipp, 2. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nun bin ich also einer von gefühlt drei Leuten im Land mit einem Optimus True HD LTE. Ich war etwas besorgt: es ist schon ein ziemlicher Exot, den man in keinem Laden zu Gesicht bekommt. Selbst im Netz findet man so gut wie keine News zum Gerät (bei android-hilfe.de gibt es nicht mal ein eigenes Forum, wo selbst das Huawei Boulder eins hat). So stand vor dem Kauf auch zu befürchten, dass ich auf dem mittlerweile veralteten Android 2.3 sitzen bleiben würde. Wäre die aufschlussreiche Rezension von M. Friedhoff (insb. der Hinweis auf das Android 4-Update) noch nicht da gewesen, hätte ich wahrscheinlich trotz der guten Kritiken in Fachjournalen und des sagenhaft günstigen Preises die Finger davon gelassen.

So kann ich aber nun meine Eindrücke schildern:

Design
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Das Design ist insgesamt sehr zurückhaltend, als praktisch-funktional lässt es sich wohl am Besten beschreiben. Unten und am rechten Rand sind keinerlei Knöpfe oder Anschlüsse platziert, links sitzt nur die Lautstärkewippe. Klinkenbuchse, An/Aus-Taste und micro-USB-Anschluss befinden sich daher allesamt oben, letzterer wird von einer leicht zu öffnenden Klappe geschützt. Die griffige Rückseite lässt sich ebenfalls sehr einfach abnehmen und rastet auch genauso widerstandsfrei ein - kein Gefummel und Herumgebreche! Allerdings lassen sich dem Deckel leise Klickgeräusche entlocken, wenn man auf das untere Ende drückt. Die Rückseite sitzt aber fest, sonst gibt es an der Verarbeitung also nichts auszusetzen. Die Speicherkarte befindet sich unter der Rückabdeckung, sie kann ohne Entfernen des Akkus herausgenommen werden. Eine 16-GB-Karte sitzt bereits im Schacht.

Display
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Es ist dank der IPS-Technik enorm scharf, besonders bei Fotos zeigt sich ein deutlicher Vorteil gegenüber Super-AMOLED-Displays mit Pentile-Matrix (welche dafür zweifelsohne die intensiveren Farben aufweisen). Das Display lässt sich auch aus extremen Blickwinkeln noch sehr gut ablesen, liegt aber etwas zu tief unter der Oberfläche. Diese spiegelt außerdem recht stark.

Software
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Nach Installation der LG-Update-Software wurde mir das Update auf Android 4.0.4 angeboten. Das ist natürlich nicht die neueste Version, und die wird es für dieses Gerät möglicherweise auch nie geben (jedenfalls nicht von LG). Doch wer Android 4.2 kennt, weiß, dass sich dort nicht unbedingt alles gegenüber 4.0 (Ice Cream Sandwich) verbessert hat. Als vormaliger Nexus-Nutzer vermisse ich aus Jelly Bean höchstens Project Butter. Einige andere Neuerungen, die nach Ice Cream Sandwich kamen, sind dank der LG-Modifizierungen aber auch so schon vorhanden. Der 1,5-Ghz-Dualcore-Prozessor und die 1 GB Arbeitsspeicher machen bei der Bedienung keine Probleme, alles läuft flüssig. Funktionen und Optik entsprechen den anderen aktuellen LG-Geräten, wie etwa dem Optimus 4X HD. Es bestehen also reichlich Möglichkeiten zur Individualisierung und Zusatzfunktionen wie die Festlegung von Ruhezeiten, Shortcuts auf dem Lockscreen etc. Erwähnt werden sollte, dass es ein leichtes Vodafone-Branding gibt, die App "Vodafone-Services" ist vorinstalliert und die Vodafone-Homepage zunächst als Startseite im Browser eingestellt.

Browser
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Die Surfgeschwindigkeit ist insgesamt nur zufriedenstellend, im WLAN wie im Mobilfunknetz (HSDPA) laden Seiten selten unter fünf Sekunden. Häufig sieht man in dieser Zeit oft erst gar nichts, bis dann gleich die komplette Seite erscheint. Es spielt auch keine Rolle, ob man den Standard-Browser oder Chrome verwendet. LTE habe ich mangels Tarif bislang nicht genutzt.

Kamera
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Die 8 MP-Kamera löst wie den meisten aktuellen Smartphones blitzschnell aus und steht auch sofort wieder zur Verfügung. Wer der Automatik nicht traut, findet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten wie ISO-Zahl, Weißabgleich, Bildmodus (Party, Sport, Nacht etc.) oder einen Selbstauslöser. "Farbeffekte" kann man so gut wie keine auswählen (nur schwarz/weiß, Sepia und Negativ), was aber genau meinen persönlichen Geschmack trifft - so was kann ja schließlich die vorhandene Bearbeitungsfunktion im Nachhinein erledigen. Bei der Kamera selbst verdient der Touch-Fokus besondere Erwähnung, mit dem gezielt ausgewählt werden kann, welcher Bildbereich scharf gestellt werden soll: nach meinen bisherigen Smartphone-Erfahrungen bewirkt diese Funktion oft, dass der Rest des Bildes unbrauchbar ist oder, im günstigeren Fall, die individuelle Auswahl gar keinen Unterschied zur Automatik bewirkt, also sinnlos ist. Hier aber klappt die Funktion ganz ausgezeichnet, neben gewollten Unschärfen im Vordergrund lassen sich auch Makroaufnahmen mit 4 cm Abstand machen. Zur Bildqualität: sie ist bei Tageslicht absolut hervorragend, in dunklen Räumen immer noch sehr gut. Dort sollte man allerdings den Blitz verwenden, um eine akzeptable Schärfe und wenig Bildrauschen zu erreichen.

Akku
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Mit ständig aktivierter Internetverbindung (ohne LTE) sowie E-Mail-Abruf, Whatsapp und Facebook im Hintergrund hält der Akku etwa 11 bis 12 Stunden durch, was ich nicht als überragend bewerte. Mein persönliches Nutzungsverhalten ist allerdings auch etwas anders, ich schalte die Internetverbindung bei Nichtgebrauch ab, habe die automatische Synchronisation mit dem Google-Konto deaktiviert und schalte nachts auf den Flugzeugmodus um. Mit diesem Profil schafft der Akku knapp zwei Tage.

Fazit
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Dieser Exot verdient sich locker das Prädikat "Geheimtipp", da er keine als eklatant zu bezeichenden Schwächen aufweist und trotz seines Preises Features bietet, die sonst eher teureren Smartphones vorbehalten sind - wie etwa das große, hochauflösende Display und die starke Kamera. Zum Preis-Leistungs-Kracher wird das Gerät aber erst Recht, wenn man die LTE-Unterstüzung berücksichtigt, die es sonst für unter 300 Euro praktisch noch nicht gibt.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 4, 2013 9:00 AM CET


Samsung Galaxy Ace S5830 Smartphone (8,9 cm (3,5 Zoll) Display, Touchscreen, Android, 5 Megapixel Kamera) schwarz
Samsung Galaxy Ace S5830 Smartphone (8,9 cm (3,5 Zoll) Display, Touchscreen, Android, 5 Megapixel Kamera) schwarz
Wird angeboten von TOTAL RECALL Europe
Preis: EUR 139,00

1.126 von 1.158 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preis/Leistung: empfehlenswert, 5. März 2011
Das Galaxy Ace hatte ich mir ziemlich spontan gekauft, denn eigentlich war ich, nach diversen anderen Android-Handys, auf der Suche nach einem Ersatz für mein Desire HD. Das Ace spielt natürlich nicht in derselben Liga! Allerdings ist damit klar, an welchen Maßstäben ich es gemessen habe.

Das Fazit: das Galaxy Ace hat mich in mehrfacher Hinsicht positiv überrascht! Dazu gleich mehr. Hier zunächst die von mir festgestellten Hauptvor- und nachteile:

(+) gelungenes Design, einwandfreie Verarbeitung
(+) schnelle Arbeitsgeschwindigkeit
(+) TouchWiz-Oberfläche mit durchdachter Bedienung
(+) sehr gute Kamera
(+) lange Akkulaufzeit

(-) kleiner interner Speicher
(-) niedrige Videoauflösung und Framerate
(-) kein Headset

Design und Verarbeitung:
Absolut gelungen! Wie bei Samsung üblich, gibt es keinerlei Verarbeitungsmängel. Auch die Materialwahl ist dem Preis völlig angemessen. Die Hülle besteht zwar nur aus Kunststoff, doch dieser wirkt deutlich hochwertiger als etwa beim Galaxy S. Das Ace taugt ohnehin mehr zum iPhone 4-Vortäuschen. Die fein geriffelte Rückseite ist aber robuster und sorgt dafür, dass das Ace gut in der Hand liegt. Die zentrale Home-Taste ist jedoch kratzanfällig. Mir gefällt zudem nicht, dass die Beleuchtung der benachbarten Sensor-Tasten so schnell abgeschaltet wird. Im Dunkeln ist das nicht gut, denn die Tasten sprechen leider nicht an jeder beliebigen Stelle an. Einen Helligkeitssensor besitzt das Ace zudem nicht.

Display:
Hier war ich zunächst etwas skeptisch. 320 x 480 Pixel klingen bei 3,5 Zoll Diagonale nicht unbedingt berauschend. Doch ich war überrascht, dass wenig sich dieses Manko im Alltag bemerkbar macht. Geht man nah an das Display heran, merkt man natürlich, dass andere Displays dieser Größenordnung schärfer sind, aber normalerweise hält man sein Handy ja auch nicht direkt vor's Gesicht. Auf Bauchhöhe gehalten sieht es gleich ganz anders aus. Außerdem kann man noch etwas tricksen: die Standard-Android-Schrift (Droid Sans) wirkt auf dem Display tatsächlich etwas grob, doch das Ace bietet die Möglichkeit, die Schriftart zu wechseln. Mit der App "Font for Galaxy" kann man sich die "DejaVu Sans" installieren, die deutlich angenehmer zu lesen ist - mit ihr bemerkt man die geringe Auflösung praktisch kaum.

Software/Arbeitsgeschwindigkeit:
Einen guten Eindruck macht schon von Anfang an, dass Samsung auch dem Ace eine Office-Suite spendiert und einen Dateibrowser, eine Memo-App sowie einen Task-Manager mit draufpackt. Von sonstiger tiefgreifender Crapware hat man dankenswerterweise abgesehen, was aber auch am recht kleinen internen Speicher liegen mag. Der ist mit 157 MB nämlich nicht gerade üppig, zumal sich auch trotz Android 2.2 längst nicht jede App auf der Speicherkarte installieren lässt. Immerhin liegt aber eine solche bei.
Dass man das Hauptmenü horizontal durchscrollen und die Reihenfolge der Apps nach Belieben ändern kann, ist aus meiner Sicht einer der größten Vorzüge der TouchWiz-Oberfläche. Sehr gut durchdacht ist, dass man nicht nur die bis zu sieben Homescreens, sondern auch die Menüseiten per Multitouch verkleinern und in der Übersicht dann beliebig anordnen kann.
Das Arbeitstempo gehört für mich zu den eingangs erwähnten positiven Überraschungen: Mit einem 800 MHz-Prozessor und (vermutlich) 384 MB RAM ist das Ace auf dem Papier langsamer als das Galaxy S oder Desire HD, merken tut man davon im Normalfall aber nichts. Menü, Browser, SMS und die anderen Standard-Apps laufen vielmehr völlig verzögerungsfrei, nach meinem Empfinden genauso schnell wie auf dem Desire HD. Benchmark-Tests mögen Anderes behaupten und bei anspruchsvollen Apps wie Spielen werden sicher Unterschiede zu Tage treten. Doch im Alltag bekommt man mit dem Ace einen flotten Begleiter, bei dem außerdem positiv hervorzuheben ist, dass es ohne Software-Bugs zum Kunden kommt. Abstürze gab es bislang kein einziges Mal, lediglich eine fehlende Übersetzung beim Dialog zum Löschen von SMS-Threads und das klein geschriebene Wort "Dateien" in der Bezeichnung des Dateibrowsers sind bislang aufgefallen.

Telefon:
Die Gesprächsqualität würde ich als überdurchschnittlich, wenn auch nicht spitzenmäßig bezeichnen. Bei einigen Gesprächen von Handy zu Handy klangen die Gesprächspartner etwas dumpf. Clever gemacht ist dafür die Telefon-App: im Protokoll tauchen nicht nur Anrufe, sondern auch eingegangene und verschickte SMS auf. Einen Anruf oder eine SMS kann man aus der Kontaktliste heraus ganz einfach starten, indem man auf dem Namen den Finger nach rechts bzw. links bewegt.

Kamera:
Die Kamera ist für mich eins der Highlights des Geräts. Funktionen gibt es fast genauso viele wie auf dem Galaxy S, dafür hat das Ace aber einen LED-Blitz. Die Bildqualität finde ich hervorragend, gerade hier schwächeln viele Android-Handys. Bildrauschen ist quasi nicht vorhanden, Farben werden natürlich wiedergegeben und die Schärfe ist hervorragend. Auch im Stockdunkeln sorgt der LED-Blitz für eine ordentliche Ausleuchtung. Mit den entsprechenden Motivprogrammen bzw. dem Makro-Modus kann man je nach Situation noch etwas mehr aus dem Motiv herausholen. Vorzüglich ist aber auch die Geschwindigkeit: hat man die Option "Überprüfen" (also die Anzeige des Bildes nach dem Auslösen) deaktiviert, kann man direkt das nächste Bild machen. Super!
Während mich das Ace beim Fotografieren also rundum überzeugt hat, gilt für das Aufnehmen von Videos leider das Gegenteil: Mit einer Mini-Auflösung und nur 15 Frames in der Sekunde kann man leider kaum etwas anfangen. Immerhin VGA-Auflösung und zumindest doppelt so viele Frames wären auch in dieser Preisklasse angemessen gewesen.
Da ich allerdings auch in den zwei Jahren zuvor kein einziges Video auf meinem Android-Handy gedreht habe, fällt dieser Nachteil für mich persönlich zum Glück nicht ins Gewicht.

Musik:
Den MP3-Player nutze ich generell nicht, eher schon das FM-Radio. Doch auch das habe ich bis jetzt noch nicht ausprobiert, es fehlt mir nämlich noch ein Headset. Das darf man eigentlich als Beigabe erwarten, auch wenn das Ace nicht als Premiumprodukt gedacht ist. Die Lautsprecher machen zumindest einen sehr guten (und lauten) Eindruck.

Navigation:
Die Google-Maps-Navigation kam bei mir schon intensiv zum Einsatz und machte einen guten Job, sie stürzte (im Gegensatz zum Desire HD!) auch kein einziges Mal ab.

Akkulaufzeit:
Zu guter Letzt stellte sich die Frage: wie lang kommt das Ace mit einer Akkuladung aus? Auch hier gab es eine positive Überraschung: schon mit der ersten Ladung (nach der Spielerei- und Ausprobierphase) schaffte es vier Tage, zuletzt bei intensiverer Nutzung auch immer noch drei Tage. Zur Orientierung: WLAN bzw. mobile Datenverbindung mache ich nur bei Bedarf an, aber mehrmals am Tag, hinzu kommen durchschnittlich viele SMS und Anrufe; die Displayhelligkeit habe ich auf der Standard-Einstellung belassen. Im Vergleich zu meinen vorherigen Android-Handys ist das aus meiner Sicht hervorragend.

Weil die Nachteile für mich nicht allzu schwer wiegen und die positiven Merkmale dafür umso mehr hervorstechen, kann ich fünf Sterne vergeben. Insgesamt ist das Galaxy Ace also eine Kaufempfehlung!
Kommentar Kommentare (64) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 26, 2012 6:05 PM MEST


HTC Desire HD Smartphone (Vodafone Branding, (10,9 cm (4,3 Zoll) Touchscreen, 8MP Kamera, Android OS 2.2, HSPA) Maduro Brown
HTC Desire HD Smartphone (Vodafone Branding, (10,9 cm (4,3 Zoll) Touchscreen, 8MP Kamera, Android OS 2.2, HSPA) Maduro Brown

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen XXL-Display mit prächtiger Multimedia-Ausstattung und vorbildlichem Browser, 29. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Desire HD ist ideal zum:

- Websurfen: riesiges Display, scharfe Darstellung, sehr schnelles Laden von Inhalten (nach Installation des Players auch Flash) und auf Wunsch automatisches Anpassen des Zeilenumbruchs nach dem Zoom. Auf diesem Gebiet kann definitiv selbst das iPhone nicht mithalten.

- Musik hören/Videos gucken: leicht bedienbarer Player, Optik durch HTC etwas verschönert, sehr guter Klang mit Dolby Mobile. Equalizer bei Headset-Betrieb, außerdem damit auch hübsches FM-Radio.

- Social Networking: Facebook/Twitter gut integriert und vor allem eine unerreichte Tastatur. Sehr breit auch im Hochformat (weshalb wohl), doppelt belegt (was Zeit spart) und vor allem mit guter Worterkennung, die sinnvolle Korrekturen vorschlägt.

Das Desire HD eignet sich nur bedingt zum:

- Fotografieren: die Bildqualität ist selbst bei wolkenlosem Himmel bestenfalls befriedigend. Problematisch sind vor allem die Detailschärfe und der Kontrast. Positiv immerhin die Doppel-LED, Bilder hatten bei mir so gut wie kein Rauschen und waren ausreichend scharf, leider zum Teil überbelichtet. Kamera-Update von HTC übrigens installiert.

- ständigen Akku wechseln: Deckel ist schwer zu öffnen. Überhaupt ist es nicht nachzuvollziehen, wieso es zwei verschiedene Öffnungen braucht, die untere nimmt die gesamte Breite ein und geht ganz leicht auf, obwohl hier nur SD und SIM drunter sitzen. Mit nur einer Öffnung hätte die Rückseite zudem für meinen Geschmack besser ausgesehen.

Was mir sonst aufgefallen ist:

- Akkulaufzeit ist besser als ihr Ruf, einen ganzen Tag bin ich trotz permanenter Online-Verbindung (inkl. Hintergrunddaten) bislang immer hingekommen.

- Aus- und wieder Einschalten geht extrem schnell. Klasse!

- Die Möglichkeit, Themes zu nutzen, mit denen man auch die Statuszeile ändern kann, ist eine sinnvolle Ergänzung für Sense.


Ludwig Rotthowe: Auf Schienen durch Westfalen: Meisterfotos der Eisenbahn von 1952 bis 1985
Ludwig Rotthowe: Auf Schienen durch Westfalen: Meisterfotos der Eisenbahn von 1952 bis 1985
von Jürgen U Ebel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 34,80

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindrucksvolles Porträt der Eisenbahn (und des Fotografen), 18. September 2010
Der Preis hat mich am Anfang zugegebenermaßen etwas abgeschreckt. Aber man bekommt dafür echt etwas geboten: Fast 300 großformatige Seiten mit hunderten von überwiegend seitenfüllend dargestellten Bildern, die vielfach heute nicht mehr entstehen könnten. Was den westfälischen Bahnstrecken häufig an landschaftlichen Reizen und spektakulären Bauwerken fehlt (natürlich abgesehen vom Altenbekener Viadukt und manchen Brücken im Sauerland), macht der Fotograf mit seinem Sinn für Details und Atmosphäre locker wett. Besonders die alltäglichen Szenen des Bahnbetriebs, etwa in den Betriebswerken, an Schrakenposten oder am Bahnsteig dokumentieren gut die Zeitgeschichte. Nicht selten sind sie sogar erheiternd, z. B. wenn man sieht, wo Eisenbahner ihre Wäsche aufhängen.

Auch das Text-Bild-Verhältnis stimmt: in einem Werk, das die Aufnahmen eines bekannten Eisenbahnfotografen in Szene setzen möchte, haben ausschweifende Textteile meines Erachtens nichts zu suchen. So beschränken sich die Kommentare zu den Strecken auf wenige, aber in der Regel auch ausreichende, einleitende Sätze. Ansonsten finden sich nur erläuternde Bildunterschriften, die netterweise häufig erklären, warum Ludwig Rotthowe sich an der Strecke befand.

Einzig und allein ein Inhaltsverzeichnis vermisst man besonders zu Beginn an diesem ansonsten rundum gelungenen Bildband, denn nicht immer ist die Reihenfolge der Strecken logisch. Wenn man es nach Stunden genüsslicher Lektüre allerdings durch hat, kann man über diesen Kritikpunkt gut hinwegsehen.


Nokia N82 Warm Titanium/ White Titanium WLAN UMTS Handy mit 5 Megapixel
Nokia N82 Warm Titanium/ White Titanium WLAN UMTS Handy mit 5 Megapixel

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kamera mit Navi... und Telefon, 2. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Von den Bildern der N82-Kamera war ich echt überrascht: Meine richtige Digitalkamera löst nicht nur geringer auf (4,98 statt wie beim N82 5,03 Mio. Pixel). Sie kriegt sogar die Farben nicht so lebensecht hin wie das Nokia-Handy.

Pardon, der Nokia-Multimedia-Computer. Denn Telefonieren ist hier beinahe nur noch Nebensache. Grund ist die reichhaltige Ausstattung. Außer der guten Kamera bekommt man hier z. B. Karten zwecks Routenplanung für sein Geld, die dank integriertem GPS-Empfänger auch zum Navigieren benutzt werden können. Auch ohne das A-GPS, das aufgrund der Internetanbindung in der Regel Zusatzkosten verursacht, findet das N82 in der Regel recht schnell seine Position. Leider kostet das Navigieren mit Sprachführung extra. Wenigstens ein Kfz-Ladekabel hätte der Hersteller mit in die Schachtel legen können. Immerhin befindet sich darin eine 2 GB große Speicherkarte mit Adapter.

Dank WLAN, HSDPA und EDGE kann man mit dem N82 komfortabel surfen und E-Mails abrufen. Hilfreich ist dabei auch der Lagesensor, der kompromisslos jede Ansicht bis auf den Standy-Bildschirm ins Querformat dreht. Sinn macht das zwar nicht immer (z. B. beim Schreiben von Texten), freuen tut man sich aber schon, wenn das Handy "mitdenkt".

Für viele erscheinen möglicherweise die kleinen Zifferntasten abschreckend. Doch so dramatisch ist die geringe Größe auch wieder nicht, die Tasten liegen weit auseinander und haben gute Druckpunkte, so dass man sich auch daran gewöhnen kann.

Was ist also wirklich negativ am N82? Das Display könnte größer und die Akkuausdauer länger sein. Eine Infrarotschnittstelle vermissen manche vielleicht auch. Zudem sieht die glänzende Oberfläche mit Fingerabdrücken schnell nicht mehr so schick aus.


Augsburger Puppenkiste: Katze mit Hut + Neues von der Katze mit Hut (Doppel-Edition) [2 DVDs]
Augsburger Puppenkiste: Katze mit Hut + Neues von der Katze mit Hut (Doppel-Edition) [2 DVDs]
DVD ~ Sepp Strubel

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lustig und sehr liebevoll gemacht, 20. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schon bei den ersten vier Folgen der "Katze mit Hut" kann man sich dem Charme der mit Liebe zum Detail gestalteten Figuren nicht entziehen. Die Kulissen können da voll mithalten: Die Einrichtung und die Umgebung des Hauses an der Backpflaumenallee 17 wirken verblüffend real, in dieser Hinsicht gab es schon einfachere Produktionen der Augsburger Puppenkiste. Nachdem sich die Gruppe, unter anderem bestehend aus der Katze mit Hut, dem Dudelhuhn Marianne, Kapitän Knaak und dem Musikschwein Baby Hübner, eingewohnt hat, warten spannende Ereignisse auf sie. In der dritten Folge suchen sie mittels modernster Technik einen Schatz, in der vierten kommen Naturforscher ins Haus, die mit einem gewagten Trick dazu bewegt werden können, dort eine Weile zu bleiben - schließlich möchten die Bewohner alle mal fotografiert werden.

Was die Geschichten angeht, sind die vier Folgen von "Neues von der Katze mit Hut" sogar fast noch besser. "Die Geburtstagsgeschichte", in der für jede/n Hausbewohner/in ein passendes Geschenk gefunden wird und Hausbesitzer Maulwisch noch eine besondere Überraschung mitbringt, ist sicherlich der Höhepunkt. Und in der letzten Folge nistet sich noch ein geheimnisvoller Bewohner in dem von der Groß-WG gebauten Schneehuhn ein, der diese in Angst und Schrecken versetzt...

Die Bildqualität ist sehr gut, nur der Ton hätte vereinzelt etwas besser sein können, alles Wesentliche versteht man aber sehr gut, z. B. den Gesang von Baby Hübner, der in jeder Folge mit neuen Liedern aufwartet.


ITM CS MP 530 IR CD/ MP3 Autoradio mit RDS, USB-Anschluss, SD/MMC-Kartensteckplatz, Lenkradfernbediehung schwarz/ silber
ITM CS MP 530 IR CD/ MP3 Autoradio mit RDS, USB-Anschluss, SD/MMC-Kartensteckplatz, Lenkradfernbediehung schwarz/ silber

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vielfältige Wiedergabemöglichkeiten, Defizite im Detail, 20. September 2007
Für Autofahrer, die ein normales Autoradio mit CD-Player benötigen, ist das AEG CS MP 530 IR bestens geeignet: der Klang ist gut, die Bedienung einfach. Besonders überzeugen kann bei diesem Gerät, dass es neben CD-Tuner und Radio auch die Wiedergabe von SD/MMC-Speicherkarten und USB-Sticks anbietet. Es kann allerdings beim Lesen eines Speichersticks zu kurzen Unterbechungen kommen, wenn der Wagen über große Unebenheiten fährt. Insgesamt sind die Wiedergabemöglichkeiten bei den Speichermedien aber top, man kann einfach zwischen Ordnern wechseln und bestimmte Titel gezielt anwählen. Es gibt sogar eine Suchfunktion.

Nicht zu viel versprechen sollte man sich von der Lenkradfernbedienung: Der Hersteller weist in seiner Bedienungsanleitung zwar darauf hin, dass die Befehle bei "extremen Lichtverhältnissen" vom Radio nicht erkannt werden können. In der Praxis funktioniert das Bedienen vom Lenkrad aus jedoch auch bei normalem Tageslicht meistens nicht. Erst ab dem Anbrechen der Dunkelheit lässt sich das Radio jederzeit fernsteuern.


Geisterbahnhöfe. Westlinien unter Ostberlin
Geisterbahnhöfe. Westlinien unter Ostberlin
von Heinz Knobloch
  Gebundene Ausgabe

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr eindrucksvolle Dokumentation, 6. Oktober 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Untertitel des Buches lautet "Westlinien unter Ost-Berlin". Daher dachte ich, es geht neben der S-Bahn auch um die U-Bahn-Linien, die nach 1961 einige Geisterbahnhöfe aufwiesen. Die U2, U6 und U8 streift das Buch aber leider nur am Rande. Hauptsächlich beschäftigt sich das Buch mit dem Nord-Süd-Tunnel der S-Bahn mit den Bahnhöfen Friedrichstraße, Unter den Linden, Potsdamer Platz etc. Von diesen Bahnhöfen findet man in diesem Buch dafür sehr eindrucksvolle Bilder. Gut gemacht sind auch die Interviews mit den Zeitgenossen. Darum ist es eine sehr eindrucksvolle Dokumentation.


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