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Rezensionen verfasst von
Literata

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Helden (Limited Edition inkl. Bonus-DVD)
Helden (Limited Edition inkl. Bonus-DVD)

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Abgesang, 1. Februar 2013
Herr Vogt wird uns als neuer Heldentenor verkauft - hier schüttelt es den Connaisseur mit Grauen. Denn was es hier zu bezeugen gilt, ist eher der Abgesang der Helden. Das liegt zum einen an der Art des Singens: es gibt hier keine gestaltete Dramatik. Klaus Florian Vogt scheint sich einer Erzählerhaltung zu bedienen, so unbeteiligt singt er hier über die eigentlich existenziellen Gefühle, die in und zwischen den Noten stehen. Er läßt einen nicht spüren, was hier geschieht, er singt nur darüber. Es ist ein sonnambules, undifferenziertes Singen - mit eher körperlos anmutenden Spitzentönen. Die haben schon Strahlkraft. Aber wenn das alles ist?
Ich rätsel schon darüber, was so vielen Menschen an Vogt zu gefallen scheint. Geht es um eine Entwicklung, in der wir Angst vor den großen Gefühlen haben, dass Menschen einen "Knabentenor" als Helden goutieren? Es bleibt mir ein Rätsel.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 11, 2013 4:36 PM CET


Wagner
Wagner
Preis: EUR 28,99

39 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fehlentwicklung, 1. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Wagner (Audio CD)
Der Sänger Klaus Florian Vogt und seine Rezeption läßt mich ratlos zurück: zwar kann ich auch hören, dass er über (vielleicht auch) beeindruckende Spitzentöne verfügt - aber schon hier muss ich sagen, ja und? Die Spitzentöne wirken merkwürdig unorganisch, weil Herr Vogt über keinen "Mittelbau" oder gar Tiefe verfügt -und nur hohe Töne zu produzieren, ist nun wahrlich nicht Kunst. Und die hier viel beschworene "Schlankheit" des Tons passt nicht zu den ihm anvertrauten Musik, denn Wagner suchte das Große, ja das Absolute. Hund hier geht meine Ratlosigkeit gerade weiter: und die liegt in der Undifferenziertheit seines Singens. Selbst wenn man eine Interpretationshaltung in seinem Lohengrin erkennen will (man kann Lohengrin vielleicht als sonnambulen Ritter singen, der gar nicht wirklich anwesend scheint), so geht diese Haltung bei allen anderen Wagner-Partien überhaupt nicht. Nichts von der Erschütterung eines Parsifal, wenn er erkennt, welch existenzielle Not Amfortas befallen hat. Erschütternd ist hier nur die Gleichförmigkeit des Sängers, der scheinbar aus einer Erzähler-Haltung heraus singt, aber keinen Deut gestaltet. Ähnliches ließe sich jetzt über Sigmund und Tristan sagen (hier wird er von C. Nylund glattweg "ausgesungen, dies allerdings mit bedenklichem Vibrato).
Schlanker Ton mag eine Tugend sein, hier ist es aber ein eklatantes Manko im Sinne eines Nicht-Erfassens der ihm anvertrauten Partien.
Absolut kein Vergleich mit den großen Sängern der Vergangenheit, die einen wirklich spüren ließen, um was es bei Wagner wirklich geht (man denkt bei dieser CD mit großer Wehmut an Sänger wie Melchior, Völker, Lorenz, aber auch ein Windgassen - wahrlich nicht mein Lieblingssänger - schlägt Vogt um Längen). Von den neueren Sängern zeigen einem aber auch Sänger wie Botha, Kaufmann, Heppner, wie man Wagner singen kann und was einem dieser Komponist auch noch heute zu sagen hat.
Bei KF Vogt wird Wagner hingegen langweilig. Welch traurige Erkenntnis: man kann Wagner auch so leichtgewichtig singen, dass er einem nichts mehr zu sagen hat.
Kommentar Kommentare (13) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 27, 2014 1:35 PM CET


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