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Rezensionen verfasst von
Little Specter

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Ravensburger Puzzle 14644 - sheepworld - Baumhaus, 500-Teilig
Ravensburger Puzzle 14644 - sheepworld - Baumhaus, 500-Teilig
Preis: EUR 10,95

5.0 von 5 Sternen Super süßes Motiv in gewohnter Ravensburger-Qualität, 31. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich wollte ich gar kein Geld mehr für "echte" Puzzles ausgeben; die Online-Puzzles sind heutzutage schon ganz gut und verbrauchen keinen Platz. Aber diesem süßen und lustigen Motiv konnte ich einfach nicht widerstehen, und es hat sich gelohnt :-) Es gibt bei jedem Teilchen etwas zu entdecken, und die lustig und nett grinsenden Viecher machen einfach gute Laune.Die Qualität der Puzzleteile ist typisch Ravensburger, also top. Es macht einfach Spaß :-)


Toter Lehrer, guter Lehrer: Ein Hannover-KRIMI
Toter Lehrer, guter Lehrer: Ein Hannover-KRIMI
von Thorsten Sueße
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eher schwächerer Krimi um ein naives Blondchen, 31. März 2016
Ein eigentlich gar nicht so schlechter Plot, jedoch mit stark überzeichneten Charakteren. Dreh- und Angelpunkt ist ein naives Blondchen, dem alle Männer verfallen, inklusive des Erzähl-Ichs, des sehr schwachen Ex-Mannes und natürlich des Mörders. Sie ist lebenslustig, engagiert und hübsch, aber sobald ein Fünkchen Kritik bzw. ein blöder Spruch kommt, hängt sie heulend in der Ecke und muß von den Männern sowie ihrer Esperanto-Mailfreundin getröstet werden. Die paar wenigen Leute (natürlich ausschließlich Frauen), die es wagen, Kritik an ihr zu üben, werden gnadenlos fertiggemacht. Die dahinter liegende Kriminalstory an sich finde ich gar nicht so schlecht und lohnt sich zu lesen, aber der Beschützerinstinkt der Männer, die das Blondchen in Schutz nehmen und für sie alles tun, sowie der starke Bezug auf Esperanto, nerven mich als weibliche Leserin, die sich einbildet, alle Tassen im Schrank zu haben, doch ziemlich stark. Die geographischen Angaben finde ich zu detailliert. Wer die Ecke kennt, braucht sie nicht, und wen die Ecke nicht kennt interessiert es nicht. Aber für nette, anspruchslose Lektüre zwischendurch geht die Geschichte halbwegs, deshalb der zweite Stern.


Mit Blick aufs Meer: Roman
Mit Blick aufs Meer: Roman
von Elizabeth Strout
  Gebundene Ausgabe

12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ziemlich wirr und negativ geschrieben, 23. Januar 2011
Ich war ziemlich enttäuscht von diesem hochgelobten Buch. Die Idee, einfach "nur" Kleinstadtleben zu beschreiben, gefällt mir gut. Aber mir gefallen zwei Sachen gar nicht: Erstens sind die Kapitel nach Personen unterteilt. Diese Personen erleben bestimmte Ereignisse, bzw. denken über andere Personen nach, wem z.B. was passiert ist und wer mit wem etc. Wenn dann diese Personen selber ihr Kapitel kriegen, werden Ereignisse z.T. nur noch angedeutet, und wer das Buch dann nicht in einem Stück liest und alles im Kopf hat, was vorher passiert ist und wer wer war, versteht leider nur noch Bahnhof. Bei den sich zwangsläufig ergebenden Zeitsprüngen verliert man auch schnell den Überblick, vor allem wenn man nicht an einem Stück liest.

Und zweitens finde ich die Grundstimmung insgesamt ziemlich negativ. Die ganzen Seitensprünge, gescheiterten Beziehungen und der immer wieder thematisierte Gedanke an Selbstmord nerven mich. Ich habe eignetlich das Buch nur wegen des angekündigten Endes zuende gelesen, wo Olive Kitteridge wieder lernen soll, das Leben zu lieben. Die Umsetzung fand ich dann völlig flach.

Insgesamt gibt es ein paar interessante Gedanken und nette Formulierungen, deshalb der zweite Stern. Aber im Großen und Ganzen fand ich's verschwendetes Geld und verschwendete Zeit.


Klappe zu, Affe tot: Woher unsere Redewendungen kommen
Klappe zu, Affe tot: Woher unsere Redewendungen kommen
von Dr. Wort
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Regt zum Nachdenken an!, 1. September 2010
Dr. Wort gräbt mit beeindruckender Spürnase die Herkunft von Redensarten aus, die wir im Alltag verwenden. Am Lustigsten fand ich die Erklärung zu "verflixt und zugenäht", die von "ver*** und zugenäht" verharmlost wurde und von jemandem erfunden wurde, der seine Liebste ungewollt schwängert und zumindest in einem Lied seinen Hosenstall ver*** und zunäht. Weiterhin gab es für mich viele Aha- Effekte, welche Wörter in unserem Sprachgebrauch von den selben Wörten abstammen, sich aber in ihrer Bedeutung in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben.

Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben, so daß das Lesen auch an sich Spaß macht. Es werden sehr viele Redensarten erklärt, zumindest für mich bleiben nach der Lektüre nicht mehr allzu viele Fragen offen. Und selbst die findet man dann auf der Homepage von Radio FFN zum Anhören. Ich war doch ganz schön beeindruckt, mit was für Zeug man so um sich wirft und werde die Redensarten ab jetzt bewußter einsetzen. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen :-)


Orkney's Italian Chapel: The True Story of an Icon
Orkney's Italian Chapel: The True Story of an Icon
von Philip Paris
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Großartiges Buch, 24. August 2010
Im ersten und zweiten Weltkriegt nutzten die Briten den natürlichen Hafen, den die südlichen der Orkney-Inseln bilden, als Hafen für viele Kriegsschiffe. Im zweiten Weltkrieg dann schaffte es ein deutsches U-Boot, einzudringen und ein großes Schlachtschiff (die Royal Oak) zu versenken, mit vielen Toten. Daraufhin beschloß Churchill, zumindest die östliche Seite des natürlichen Hafens permanent dichtzumachen, indem Barrieren zwischen den einzelnen Inseln aufgeschüttet werden. Dazu wurden italienische Kriegsgefangene, die in Afrika gefangengenommen wurden, nach Orkney verschifft und die Barrieren ganz schnell zu Verbindungsdämmen deklariert, da man sonst keine Kriegsgefangenen hätte heranziehen dürfen. Stück für Stück spielte sich ein gutes Verhältnis zwischen Bewachern und Gefangenen ein. Außerhalb der reinen Arbeit organisierten sich die Italiener einiges an Freizeitvergnügen, merkten aber, daß ihnen auf Dauer die geistliche Dimension fehlt und sie einen geeigneten Ort brauchen, um Gott anzubeten. Folglich schwatzten sie ihrem Lagerleiter zwei Wellblechhütten ab und bauten daraus mit primitivsten Mitteln, aber ganz viel Liebe, diese kleine Kapelle.

Während seiner Hochzeitsreise nach Orkney landet der Autor unter anderem in dieser kleinen Kapelle. Fasziniert von ihr, beginnt er schon vor Ort über die Kapelle zu recherchieren. Dabei gräbt er in Archiven, macht Nachfahren der beteiligten Personen ausfindig, interviewt sie, stöbert Briefe und sonstige Hinterlassenschaften auf und zeichnet in der ersten Buchhälfte ein unglaublich lebendiges und detailgetreues Bild von der Entstehung der Kapelle und den Geschichten der Menschen drum herum. Einige Anekdoten sind auch enthalten, z.B. über einen Italiener, der völlig überzeugend über Jahre einen Krüppel spielt und sich damit erfolgreich vor der Arbeit in den Steinbrüchen und dem Dammbau drückt, es dann aber bei einem Sportturnier nicht mehr aushält und sämtliche Pokale ergattert ... In der zweiten Hälfte des Buches widmet der Autor sich der weiteren Geschichte der Kapelle nach Auflösung des Kriegsgefangenenlagers und beschreibt die britisch-italienischen Freundschaften, die sich gebildet haben und bis heute anhalten, sowie die beständigen Restaurierungsarbeiten. Außerdem skizziert er kurz die Geschichten von mehreren anderen Kapellen, die italienische Kriegsgefangene auf der ganzen Welt errichtet haben. Es gibt einige Fotos, und auch einige Farbabdrucke von Originalfotos und -dokumenten.

Mich hat dieses Buch gefesselt. Mir war gar nicht bewußt, daß es diese Kapellen gibt, die von Kriegsgefangenen gebaut wurden (vermutlich nicht nur von Italienern), und über die italienische Kapelle von Orkney wußte ich vor dem Kauf des Buches nur, daß sie hübsch ist und existiert. Jetzt habe ich beinahe schon meinen Flug dahin gebucht *grins*

Gut, es ist englisch, und bei einigen technischen Details über den Dammbau habe ich ein Lexikon gebraucht. Wer im Englischen nicht soo sattelfest ist, sollte vielleicht doch warten, ob es nicht in absehbarer Zeit eine deutsche Übersetzung gibt. Aber ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen :-)


Walking on Harris and Lewis: 30 Routes in the Outer Hebrides (British Mountains)
Walking on Harris and Lewis: 30 Routes in the Outer Hebrides (British Mountains)
von Richard Barrett
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,54

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ungenaue Beschreibungen !!!, 31. Juli 2010
Da Lewis und Harris ziemlich wenig Wanderpfade und markierte Wanderwege haben, habe ich mir vor Ort das Wanderführerbuch von Barrett zugelegt, da es dort an jeder Ecke zu kaufen ist und ich bisher mit der Cicerone-Reihe gute Erfahrungen gemacht hatte. Dort konnte sich das Buch dann aber leider nicht enreihen.

Zur Einleitung: Viel zu düster. Der Autor läßt sich seitenlang darüber aus, wie einsam da oben alles ist, selbst im Sommer (also ich bin im Juli eigentlich immer anderen Wanderern begegnet) und wie schwer man dort hinkommt (kann ich auch nicht nachvollziehen; klar braucht man eine Weile, aber mit mehreren Fähren täglich, die alle erstens Autos mitnehmen und zweitens Busanbindungen haben, sehe ich keine Probleme) und daß die Reise dahin ziemlich teuer ist (finde ich auch nicht; mit ein bißchen geschickter Planung kann man das echt billig halten). Weiterhin empfiehlt er dringend, Details der Touren vor Beginn bei vertrauenswürdigen Personen zu hinterlassen. Das ist ein wichtiger Punkt; gut, daß er das noch mal betont, aber er tut ein bißchen so, als würde das nur Harris und Lewis betreffen. Stimmt nicht, man sollte _immer_ darauf achten, daß jemand weiß, wo man ist, und Alarm schlägt, wenn man fehlt.

Zu den Beschreibungen: Ich fand sie völlig unzureichend. Der Autor versucht, eine Menge Hintergrundinformationen zu geben. Wie fundiert diese "Informationen" sind, vermag ich nicht abzuschätzen. Aber der Platz fehlt dann für die Wegbeschreibungen. Beispielhaft meine Erfahrungen mit der Wanderung Nr. 28, Eilean Chaluim Chille, South Lochs, Lewis. Diese kleine Insel ist nur bei Ebbe zu erreichen. Das einzig Brauchbare an dieser Wanderbeschreibung war der Hinweis, daß Tidenzeiten in Greenwich Mean Time angegeben sind, und man ggf. 1h für die Sommerzeit addieren muß. Das war's aber dann auch.

Der Weg auf die Insel bekommt folgende Beschreibung: "From Cromor head off west, taking the right hand fork to Crobeag and continue down the causeway. Once across, a path leads up to the ruins of the church marked Eaglais Chaluim Chille". Großartig. Okay. Ich war ohne Auto unterwegs und habe von daher nicht auf dem vorgeschlagenen Parkplatz geparkt. Ich habe erst mal eine Weile gebraucht, um zu kapieren, daß mit der right hand fork tatsächlich die rechtwinklige Einmündung der Straße 50m vor dem Parkplatz gemeint war, auf die man nach rechts einbiegen sollte. Unter Fork verstehe ich eine Gabelung. Als dann tatsächlich eine Gabelung kam, blieb das große Rätselraten, wo ich denn nun lang gehen sollte, da auf der OS Wanderkarte der Übergang zur Insel nicht markiert war und das Buch auch keinen brauchbaren Anhaltspunkt lieferte und von daher die Generalrichtung nicht ganz klar war. Ich erwartete eben rechts, wegen der vorigen Beschreibung. Aber das war dann ja offensichtlich doch die Kreuzung, und man mußte an dieser Stelle links gehen. Ein gescheiter Wanderführer hätte auch die beiden zu durchquerenden Gatter erwähnt, und der Weg ist nach meinem Verständnis auch ein Track und kein Causeway (Ich verstehe unter Path einen einspurigen Pfad, unter Track einen zweispurigen Pfad und unter Causeway einen Damm). Und vor dem letzten Haus muß man dann wieder rechts. Dann kommt man zum Causeway rüber auf die Insel, und die Stelle muß der Autor wohl auch mit "once across" meinen. Durch die schlechte Übereinstimmung der Beschreibung mit der Realität habe ich echt daran gezweifelt, auf der richtigen Insel zu sein ...

Nach dem Übergang soll dann ein "Path up" führen. Aha. Ich hatte folgendes vor der Nase: Einen ebenen Track nach links, einen Hügel geradeaus, aber ohne Pfad, und die andere Hälfte des ebenen Tracks nach rechts. Die Wanderkarte ließ links vermuten, was dann auch stimmte. Dann ging die Suche nach der Ruine los. Sie kam viel schneller, als ich nach Karte erwartet hätte, und war völlig mit Brennesseln überwuchert. Ich hätte mir an der Stelle ein Foto der Ruine gewünscht, wo sie doch schon als Ziel der Wanderung ausgegeben war. Eine Markierung habe ich auch nicht gefunden. Von daher habe ich eine Weile auf der Insel heumgesucht, bis ich mir sicher war, daß tatsächlich diese Ruine die ehemalige Kapelle war. Auf Lewis und Harris gibt es nämlich einige Ruinen. Durch das Gesuche wurde dann die Zeit zu eng, den Inselrundgang zu komplettieren, und ich hatte auch nicht mehr viel Lust. Was mir noch negativ auffiel, war die Beschreibung eines Steinstapels aus drei großen (und wohl mal mehreren kleinen) Steinen. Die bekamen viel zu viel Gewicht in der Beschreibung, und sogar ein ganzseitiges Foto. Der Autor mutmaßt, daß die kleinen Steine dazu da sind, die großen in der Balance zu halten. Das kann nicht sein, da bei meiner Wanderung die kleinen Steine weg waren und die großen immer noch standen.

So viel zu der Tour. Die andere, die ich mit Buch gemacht habe (Nr. 29), war etwas besser beschrieben, allerdings war auch da die einzige brauchbare Information, wo genau der Weg losging; für alles andere habe ich ausschließlich meine Wanderkarte verwendet und bin prima klargekommen.

Spätestens bei den Wegbeschreibungen erkennt man also, warum der Autor in seiner Einleitung so eindringlich darauf hinweist, daß Leute wissen sollten, wo man versucht zu sein. Ob der Versuch bei einer solchen Beschreibung auch erfolgreich ist, darf angezweifelt werden ... Wenn schon eine einfache Wanderung so dermaßen mieserabel beschrieben ist, würde ich mich nicht anhand des Buches auf schwerere Wanderungen trauen, das wird dann nämlich wirklich gefährlich !!!

Was mir ebenfalls fehlt, ist eine Beschreibung der Bodenbeschaffenheiten. Andere Wanderführer aus der Cicerone-Reihe packen die mit an die Zusammenfassung zum Beginn der Tourbeschreibung, zusammen mit Entfernungen, Höhenmetern etc.

Ich würde das Buch maximal zur Inspiration verwenden. Also gucken, was so an Touren und Zielen vorgeschlagen ist, meinen Weg dann aber anhand der Wanderkarte suchen. Oder gleich das Geld sparen ...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 10, 2015 7:45 PM CET


Map and Compass: The Art of Navigation (Techniques)
Map and Compass: The Art of Navigation (Techniques)
von Peter Hawkins
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Prima Lehrbuch zur Navigation, allerdings relativ speziell für UK, 26. Juni 2010
Es war einmal ein kleines Gespenst, das als Kind den Umgang mit Karte und Kompaß gelernt hatte. Den Umgang mit Karten hat es über die Jahre regelmäßig trainiert. Fahrradtouren, Zurechtfinden in neuen Städten, etc. Eines Tages wanderte es in Schottland herum. Karte und Kompaß waren in der Tasche. Das Gespenst hielt sich an die Wanderwege und kam prima mit der Karte zurecht. Dann war da auf einmal eine Gabelung, die nicht in der Karte eingezeichnet war. Zuversichtlich holte das Gespenst den Kompaß heraus, als Kind hatte es ja mal gelernt, damit umzugehen, und - wußte nicht mehr, ob die rote oder die weiße Nadelhälfte nach Norden zeigt.

In dem Moment habe ich beschlossen, mir ein Buch zu kaufen, und mir das von Pete Hawkins ausgesucht. Beim britischen Amazon-Ableger wurde es in den Kundenrezensionen sehr hoch gelobt. Beim hiesigen Amazon wurde ich dagegen nicht so richtig fündig.

Hawkins Buch bietet tatsächlich einen umfassenden Rundumschlag über die Navigation. Grob die erste Häfte des Buches widmet sich den Karten. Gut, mit Karten kam ich vorher schon zurecht, aber es waren doch noch einige Tips und Tricks und Aha-Effekte dabei, was man noch alles so aus Karten ziehen kann. Für den Teil habe ich aber trotzdem einen Stern in der Gesamtwertung abgezogen. Es muß beim Kauf des Buches klar sein, daß es ausschließlich britische Karten beschreibt (und nur kurz sagt, daß andere Karten durchaus anders aussehen). Für andere Länder lernt man trotzdem einiges, muß es dann aber natürlich entsprechend übertragen. Finde ich machbar, aber man sollte sich dessen einfach bewußt sein. Und Hawkins nutzt hauptsächlich die Karten von Ordnance Survey, der britischen Landesvermessungsagentur. Gegen den Konkurrenten Harvey werden einige Seitenhiebe verteilt (z.B. indem zwei Kartenausschnitte nebeneinander abgedruckt werden und dann beschrieben wird, was an der OS-Karte viiiieeel besser ist). Gut, da ich bei meinen Wanderungen meistens erstens mit OS-Karten zweitens durch Schottland laufe, habe ich per Zufall das Richtige gefunden. Aber ein bißchen stört mich die Schleichwerbung doch.

Der Kompaßteil ist dann so neutral gehalten, wie ich es mir auch für den ersten Teil gewünscht hätte. Es wird vorgestellt und diskutiert, was für Funktionen Kompasse alles haben können und nicht haben können, welche man warum braucht, und dann wird der Umgang mit ihnen gründlich, umfassend und vor allem verständlich mit Beispielen zur Selbstkontrolle beschrieben, zusammen mit Techniken, wie man anhand von Schrittzahlen und Gehdauern zusätzlich abschätzt, wo man gerade ist. Extrakapitel widmen sich der Navigation in Nebel und Dunkelheit und der Navigation mit GPS.

Das Englisch finde ich prinzipiell gut verständlich, aber gerade wegen der ganzen Fachbegriffe mußte ich mir doch ein Lexikon daneben legen.

Eine Sache noch: Bitte nicht denken, daß nach Durcharbeiten des Buches aus einem Anfänder ein perfekter Navigator geworden ist! Die Sachen sind prima beschrieben, aber als totaler Anfänger sollte man doch besser Kurse mitmachen. Und vor allem, wenn man sich nicht auf britischem Boden bewegt, sollte man vielleicht noch mal nach deutschen Büchern Ausschau halten ...

Insgesamt also eine umfassende und gut verständliche Anleitung zum Navigieren mit Karte und Kompaß, man muß sich nur bewußt sein, daß es auf Großbritannien zugeschnitten ist.


The Famous Five. Five on Treasure Island / Five on a Secret Trail. 2 CDs
The Famous Five. Five on Treasure Island / Five on a Secret Trail. 2 CDs
von Enid Blyton
  Audio CD
Preis: EUR 9,99

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundum schöne Hörspiele, 21. Juni 2010
Mir geht's genau wie Mandoline. Die Geschichten der Fünf Freunde sind immer wieder schön und spannend. An den Hörspielen gefällt mir besonders gut der Mix, in dem einiges vom Erzähler, aber viel auch von den Sprechern dargestellt wird. Das ergibt insgesamt einen etwas ruhigeren und leichter verständlicheren Ablauf als wenn alles von den Sprechern umgesetzt wird, ist aber trotzdem abwechslungsreicher als ein rein gelesenes Hörbuch. Das Englisch an sich ist deutlich gesprochen und eben auf Kinderbuchniveau, so daß man prima mitkommt (finde ich).

In "Five on Treasure Island" (Fünf Freunde erforschen die Schatzinsel) lernen die Fünf Freunde sich kennen und erleben ihr erstes Abenteuer. Ein Wrack wird im Sturm vom Meeresgrund hochgehoben und auf die Steine kurz hinter der Felseninsel gespült. Die Fünf Freunde untersuchen es und finden dort ein sehr interessantes Kästchen ... "Five on a secret trail" (Fünf Freunde wittern ein Geheimnis) spielt später; die Fünf campen im Moor und stoßen dort auf einen verrückten Jungen, römische Ausgrabungsstätten und finstere Gestalten, die nachts in einer Hütte herumwühlen ...

Ich höre die Fünf Freunde-Hörspiele über MP3-Player beim Joggen. Eine Folge dauert rund eine Stunde, also optimale Länge für eine hübsche Joggingrunde. Und wenn man keine Runde zur Verfügung hat, sondern irgendwann umdrehen muß, hilft einem der musikalische Zwischenstop auf der Hälfte, der mit Sicherheit noch aus den Kassettenzeiten kommt, wo auf der Hälfte die Kassette umgedreht werden muß. Der Kopf ist beschäftigt, die Beine laufen vor sich hin, und man tut noch was für sein Englisch. Prima auch zum Überwinden des inneren Schweinehundes. Man darf nur "Fünf Freunde" hören, wenn man auch wirklich Joggen geht ;-)


Five Go to Smugglers Top & Five Get into a Fix (Famous Five)
Five Go to Smugglers Top & Five Get into a Fix (Famous Five)
von Enid Blyton
  Audio CD
Preis: EUR 10,10

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundum schöne Hörspiele, 20. Juni 2010
Die Geschichten der Fünf Freunde sind immer wieder schön und spannend. An den Hörspielen gefällt mir besonders gut der Mix, in dem einiges vom Erzähler, aber viel auch von den Sprechern dargestellt wird. Das ergibt insgesamt einen etwas ruhigeren und leichter verständlicheren Ablauf als wenn alles von den Sprechern umgesetzt wird, ist aber trotzdem abwechslungsreicher als ein rein gelesenes Hörbuch. Das Englisch an sich ist deutlich gesprochen und eben auf Kinderbuchniveau, so daß man prima mitkommt (finde ich).

Ich höre die Fünf Freunde-Hörspiele über MP3-Player beim Joggen. Eine Folge dauert rund eine Stunde, also optimale Länge für eine hübsche Joggingrunde. Und wenn man keine Runde zur Verfügung hat, sondern irgendwann umdrehen muß, hilft einem der musikalische Zwischenstop auf der Hälfte, der mit Sicherheit noch aus den Kassettenzeiten kommt. Der Kopf ist beschäftigt, die Beine laufen vor sich hin, und man tut noch was für sein Englisch. Prima auch zum Überwinden des inneren Schweinehundes. Man darf nur "Fünf Freunde" hören, wenn man auch wirklich Joggen geht ;-)

Heute war's bei mir der Smugglers Top, aber die anderen Folgen sind genausogut geeignet.


Schuyler's Monster: A Father's Journey with His Wordless Daughter
Schuyler's Monster: A Father's Journey with His Wordless Daughter
von Robert Rummel-Hudson
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Buch!, 2. März 2010
Das Buch hat mich unglaublich beeindruckt. Keine noch so gut erfundene Geschichte ist spannender als das reale Leben. Schuyler, die Tochter vom Autor, hat eine seltene Krankheit, die u.A. bewirkt, daß sie nicht wirklich sprechen kann. Dadurch, daß die Krankheit so selten ist, dauert es lange, bis die Krankheit überhaupt diagnostiziert ist, und noch viel länger, bis die Familie auf Sonderschullehrer trifft, die in der Förderung des Mädchens tatsächlich Ahnung von dem haben, was sie tun.

Schuyler ist ein sehr lebenslustiges Mädchen. Da sie aber mittlerweile keine Lust mehr auf Ärzte, Untersuchungen und Tests hat und sie sowieso schon viel mehr kann, als das MRT-Bild vermuten ließe, ist es sehr schwierig, offiziell festzustellen, wie weit ihre kognitiven Fähigkeiten eingeschränkt sind. Ohne diese offizielle Feststellung trauen die meisten Lehrer ihr aber zu wenig zu. Die entsprechende Odyssee der Familie ist unglaublich; sie ziehen von einem Ort zum nächsten, bis sie endlich eine Schule finden, in der Schuyler tatsächlich adäquat gefördert wird. Zu dem Zeitpunkt ist Schuyler 5 Jahre alt. Das Buch handelt auch primär von den ersten fünf Jahren, mit ein paar Rückblicken in die Zeit vor ihrer Geburt.

Robert Rummel-Hudson schreibt sehr humorvoll und mit immer wieder durchklingender großer Liebe zu Schuyler, aber auch schonungslos offen über seine Selbstzweifel, darüber, daß seine Ehe beinahe daran zerbrochen wäre, und über seine Versuche und Unternehmungen, Schuyler zu helfen, auch gegen den ausdrücklichen Rat diverser eigentlich hilfsbereiter, aber trotzdem nicht unbedingt in diesem Spezialgebiet bewanderten Pädagogen und Logopäden. Auch über die wildfremden Leute, die ihn und seine Familie aus seinem Blog kennen und der Famile zweimal in beispiellosen Aktionen Geld spenden, einmal, um einen Termin beim führenden Experten für Schuylers Krankheit wahrzunehmen, und einmal, um Schuyler eine Quasselbox zu kaufen, wie die Kommunikationshilfe liebevoll genannt wird.

Ein absolut beeindruckendes Buch über eine Familie, die sich trotz aller Schwierigkeiten nicht unterkriegen läßt, und darüber hinaus auch noch sehr schön geschrieben. Ich kann es nur empfehlen :-)


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