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Rezensionen verfasst von
Parsec
(TOP 500 REZENSENT)   

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Heidelberger Spieleverlag HSV Codenames | CZ066
Heidelberger Spieleverlag HSV Codenames | CZ066
Wird angeboten von Magierspiele Besdorf
Preis: EUR 16,59

5.0 von 5 Sternen Ein echter Kracher!, 3. Februar 2016
Um es gleich klar zu stellen: das Genre „Sprachspiel“ ist keines, welches ich wirklich verfolge. Wäre CODENAMES nicht von Vlaada Chvatil geschrieben worden, eben einem Autor, dem die Spielewelt in den letzten Jahren einige ganz ausgezeichnete und innovative Titel verdankte, ich gebe zu, das ich mich mit diesem Spiel vermutlich nicht näher befasst hätte… dank des Autors wurde ich eben dennoch neugierig, und ich muss sagen: ein Glück, ansonsten wäre mir ein äußerst spaßiges Spiel entgangen!

CODENAMES ist in seinem Kern sehr schnell erklärt: auf dem Tisch liegen 25 Begriffe, die Spieler sind in zwei Teams unterteilt – und aus jedem Team muss ein Spieler (der „Geheimdienstchef“) dem Rest seines Teams mit jeweils einem Wort Hinweise geben, nach welchen diese als erstes eine Anzahl von Begriffen herauspicken.

Der Clou ist also, das man vernetzt denken muss, seinen Mitspielern gute Tipps zu geben hat – und natürlich im Team ermitteln muss, auf welchen oder gar auf welche Begriffe der Hinweis passen kann… Ratefehler werden durchaus hart bestraft. Je besser das Team gemeinsam um die Ecke denkt und je besser Geheimdienstchef und Team aufeinander eingespielt sind umso besser gelingt die Suche.

Nach ein paar Runden zeigte sich: CODENAMES ist die Art von Spiel, welches jedem in weniger als einer Minute erklärt ist, welches aber durchaus anspruchsvoll sein kann und am Tisch für jede Menge Spaß, große Spannung und auch viele Lacher sorgen kann. CODENAMES spielt sich einfach gut und spannend, und es ist wirklich erstaunlich, wie gut sich die Aufgaben lösen lassen, wenn ein Team gut eingespielt ist.

Mindestens vier Mitspieler sollten es schon sein, und idealerweise sollte die Spielerzahl gerade sein – da aber eine Runde circa 15 Minuten dauert kann man auch zügig durchwechseln. CODENAMES ist also ein regelrechtes Partyspiel, bei dem man es zumindest mit den richtigen Leuten mächtig rund gehen kann...


Abbath
Abbath
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen Ein solider Einstand, 2. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Abbath (Audio CD)
Der Umstand, das im IMMORTAL-Lager das Tischtuch anscheinend komplett zerschnitten wurde ist wirklich schade... denn die von den Jungs immer wieder betonte vormals enge Freundschaft war sicherlich auch eine der Triebfedern dieser Band.

Andererseits: seit mehr als 6 Jahren lag IMMORTAL was den Output angeht auch faktisch brach, und das 2009er Comebackalbum "All Shall Fall" war zwar soweit gut, aber keine Konkurrenz zu ihren besten Werken... insofern ist es spannend, mal wieder neues Material von Olve "Abbath" Eikemo zu hören, welcher ja auch bei IMMORTAL die meisten Songs komponiert hat.

Als Aufgebot für seine nach ihm ABBATH benannte Band hat Abbath hier eine neue Truppe um sich geschart, welche nebem dem anscheinend für derartige Projekte unvermeidbaren King Ov Hell den (wie ich finde selten doof) maskierten Drummer "Creature" auswarten kann... letzterer ist allerdings zum Zeitpunkt der Rezension bereits ausgestiegen und hat hoffentlich seine Maske mitgenommen.

Musikalisch geben Abbath und seine Spießgesellen ordentlich Gas und liefern Stücke, welche stilistisch am ehesten als Mischung aus IMMORTAL und Abbaths letztem quasi-solo-Projekt "I" beschrieben werden können. Das Material hat Druck, geht gut vorwärts und hat die notwendige, großzügige Prise an Rock N Roll. Wem "I" gefallen hat, wer IMMORTAL nicht nur zwingend wegen der epischen Momente schätzt und wer allgemein seinen Metal hart, eingängig, groovend und direkt möchte kommt hier auf seine Kosten - und die mehr als charakteristischen Krächzvocals von Abbath kommen auch gut zur Geltung. Textlich gehts etwas martialischer zu als bei der typischen IMMORTAL lyrics, logisch, Eis-Winter-Frost-Blashyrkh-Experte Demonaz schreibt diese ja nicht mehr... und ehrlich gesagt sind die Texte hier auch eher Nebensache.

Fakt ist: ABBATH klingt nach Abbath, egal ob bei IMMORTAL oder bei "I"... und der Mann weis was er kann und liefert mehr als solide Qualität - grosse Überraschungen sucht man aber vergebens, und Olve Eikemo erfindet weder sich noch das Rad neu.

Im direkten und unvermeidbaren Vergleich würde ich ABBATH definitiv stärker einschätzen als das letzte IMMORTAL-Album "All shall fall".
Mit den völligen Highlights seines Schaffens ist der gute Abbath allerdings hier auch nicht ganz auf Augenhöhe - ein wenig fehlen mir die erhabenen, epischen Momente wie bei Meisterwerken im Stile von "At The Heart Of Winter", "Beyond The Northern Waves" oder auch "Far Beyond The Quiet", und auch einen Oberkracher wie "Withstand The Fall Of Time", "The Storm I Ride", "Unsilent Storms In The North Abbys" oder "Blashyrkh Mighty Ravendark" finde ich bei ABBATH noch nicht, aber das Material ist fraglos gut. Zur Megasensation fehlt mir noch das letzte Quentchen, Fans von Herrn Eikemo können aber bedenkenlos zuschlagen.

Man darf gespannt sein, wie Herr Eikemo weitermacht - und auch, wie IMMORTAL ohne ihn funktionieren...


The Shannara Chronicles - Staffel 1 [dt./OV]
The Shannara Chronicles - Staffel 1 [dt./OV]
DVD

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leichte Kost, 7. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Machen wir es kurz: nach den ersten zwei Folgen zeigt THE SHANNARA CHRONICLES, das es genau wie die Romanvorlage eher leichte Kost ist, die man nicht zu sehr hinterfragen darf und von der man keine bahnbrechende Originalität erwarten sollte. Das Ganze ist, eben auch wie die Bücher, unterhaltsam umgesetzt, aber in Jubelarien kann ich fairerweise nicht verfallen.

Ich las die Shannara-Romane (Trilogie 1 und 2) von Terry Brooks in den 80ern... und schon da waren sie nicht wirklich originell, aber flott geschrieben, actionreich und wirkten mitunter wie eine Art "Herr Der Ringe Light" für jüngeres Publikum. Die Serie entspricht insofern den Büchern: nichts Anspruchsvolles und nichts wirklich Neues, aber immerhin leicht konsumierbar.

Die Serie zeichnet sich in den ersten beiden Episoden nun nicht durch besondere schauspielerische Leistungen aus (auch wenn Manu Bennet als Allanon recht gut ist) und die Dialoge sind mitunter sagenhaft platt. Irgendwie wirken gerade die Elfen sehr wenig überzeugend und müssen gefühlt in jedem Satz betonen, das sie Elfen sind... was Sinn macht, da sie ansonsten auch in einer amerikanischen Highschool-Serie agieren könnten.

Die Handlung des Ganzen ist flott, allerdings auch arg vorhersehbar und nicht immer wirklich logisch - Langeweile kam aber bei mir keine auf, wirklich mitgefiebert habe ich allerdings nun auch nicht.

Tricktechnisch und optisch ist die Serie für eine TV Produktion definitiv aufwändig in Szeme gesetzt, die Landschaftsaufnahmen sind erwartungsgemäß schön und die solide CGI kann sich auch sehen lassen.
Über die Designs mancher Szenerien kann man getrost unterschiedlicher Meinung sein, gerade die Hauptstadt der Elfen, Arbolon, sieht vorsichtig gesagt "gewöhnungsbedürftig" aus.
Gut fand ich, das der postapokalyptische Look mit Überresten aus unserer Epoche, welchen Terry Brooks meiner Erinnerung nach in den ersten Shannara-Romanen eher dezent andeutet, im der filmischen Umsetzung stark betont wird. Dadurch bekommt THE SHANNARA CHRONICLES zumindest an dieser Stelle eine eigene Stimmung.

Alles in allem: umgehauen hat mich THE SHANNARA CHRONICLES nun nicht, aber es ist ganz unterhaltsam... im Prinzip ähnlich wie die zugrundeliegenden Romane also.
Ich schließe nicht aus, das sich das alles noch entwickelt - aber zur Qualität der wirklich großen Fantasyserien und -Filme wäre es noch ein ziemlich weiter Weg.


Heidelberger Spieleverlag HE735 - Winter der Toten Spiel mit dem Schicksal, Brettspiele
Heidelberger Spieleverlag HE735 - Winter der Toten Spiel mit dem Schicksal, Brettspiele

5.0 von 5 Sternen Spielerisch und atmosphärisch ein echtes Erlebnis!, 5. Januar 2016
Ich möchte mich kurz fassen: DER WINTER DER TOTEN ist für mich eine der spannensten und gelungensten Neuerscheinungen der letzten Monate, und ich finde, dass es selten so gut gelungen ist, ein Brettspiel zu gestalten, welches eine Geschichte erzählt.

Was ist das bemerkenswerteste an DER WINTER DER TOTEN? Es spielt sich einfach sehr stimmungsvoll und spannend – und es zeigt, wie gut man ein klassisches Szenario (Zombie-Apokalypse) auch mit als solchen schon bekannten Spielmechanismen umsetzen kann… und es kann zumindest mit den „richtigen“ Mitspielern und entsprechendem Soundtrack o.ä. enorm atmosphärisch sein.

Wie geschrieben spielt sich DER WINTER DER TOTEN sehr dynamisch und innovativ, obwohl interessanterweise viele der Mechanismen gar nicht neu sind - Spieler, welche Titel wie das ausgezeichnete „Battlestar Galactica“ oder meinetwegen „Schatten Über Camelot“ kennen, dürfte vieles vertraut vorkommen. DER WINTER DER TOTEN versteht es aber, diese Mechanismen Teil eines absolut schlüssigen Spielkonzepts werden zu lassen, und das Spiel fängt dabei die gesamte Atmosphäre eines postapokalyptischen Survival-Horror-Szenarios ausgezeichnet ein.

Toll ist die sehr stimmungsvolle Umsetzung der Idee: die Karten der Überlebenden sind liebevoll gestaltet und haben dem Genre entsprechend mitunter durchaus augenzwinkernde Skills, und die „Crossroad-Karten“ bringen auch eine Menge Story (und spannende Entscheidungen) ein. Die gesamte Situation, von Zombies belagert eine gemeinsame Aufgabe zu lösen (inklusive möglcihen Verrätern), wobei jeder auch sich selbst der nächste ist, wurde grandios Teil des Spieles – und stellt die Spieler vor Situationen und Entscheidungen, welche direkt aus „The Walking Dead“ oder einem der älteren Romero-Filme stammen könnten.

Immer wieder gilt es, ganz dem Genre Survival Horror entsprechend, eigene Interessen gegen die der Gruppe abzuwägen, und die durchaus vorhandene Möglichkeit, dass sich unter den Spielern eventuell Verräter befinden, welche einer völlig eigenen Agenda dienen, macht die Kooperation auch zur Herausforderung. Nahrung und gemeinsame Vorräte werden schnell knapp, die Zombies sammeln sich immer schneller um die Kolonie, und wer auf eigene Faust sucht und dafür Gruppeninteressen zurückstellt begibt sich in größere Gefahr, findet aber tolle Items. Das System ist einmal verstanden schnell erklärt und alles andere als schwer, bis die Regeln sitzen mag es einige Nachfragen geben, aber dank der guten Anleitung war es kein Problem , diese schnell zu klären. Schön finde ich auch, dass dieses Spiel Szenarien hat, man kann also durchaus flexibel aussuchen, wie umfangreich, wie anspruchsvoll und mitunter wie kampflastig man sein Spiel haben möchte.

Sicherlich hat DER WINTER DER TOTEN bei allen Vorzügen auch ein kleineres Problem… ob dies ein Manko ist mag jeder selbst entscheiden. Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass DER WINTER DER TOTEN ein Spiel ist, auf welches man sich einlassen muss und bei dem man mitgehen sollte. Wenn man das Ganze einfach „runterspielt“ bleibt viel von dem, was das Spiel so bemerkenswert macht (die Atmosphäre, die Crossroad-Karten, die Stimmung, die tolle Umsetzung des klassischen Zombie-Settings) etwas auf der Strecke. Hier muss jeder entscheiden, wie seine Gruppe auf solche Spiele reagiert und diese ausspielt.

Alles in allem: für mich einer der stärksten Titel der letzten Zeit, und mit motivierten Mitspielern ein echtes Erlebnis!


Codenames (Englisch)
Codenames (Englisch)
Wird angeboten von docsmagic
Preis: EUR 20,57

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter Kracher!, 5. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Codenames (Englisch) (Spielzeug)
Um es gleich klar zu stellen: das Genre „Sprachspiel“ ist keines, welches ich wirklich verfolge. Wäre CODENAMES nicht von Vlaada Chvatil geschrieben worden, eben einem Autor, dem die Spielewelt in den letzten Jahren einige ganz ausgezeichnete und innovative Titel verdankte, ich gebe zu, das ich mich mit diesem Spiel vermutlich nicht näher befasst hätte… dank des Autors wurde ich eben dennoch neugierig, und ich muss sagen: ein Glück, ansonsten wäre mir ein äußerst spaßiges Spiel entgangen!

CODENAMES ist in seinem Kern sehr schnell erklärt: auf dem Tisch liegen 25 Begriffe, die Spieler sind in zwei Teams unterteilt – und aus jedem Team muss ein Spieler (der „Geheimdienstchef“) dem Rest seines Teams mit jeweils einem Wort Hinweise geben, nach welchen diese als erstes eine Anzahl von Begriffen herauspicken.

Der Clou ist also, das man vernetzt denken muss, seinen Mitspielern gute Tipps zu geben hat – und natürlich im Team ermitteln muss, auf welchen oder gar auf welche Begriffe der Hinweis passen kann… Ratefehler werden durchaus hart bestraft. Je besser das Team gemeinsam um die Ecke denkt und je besser Geheimdienstchef und Team aufeinander eingespielt sind umso besser gelingt die Suche.

Nach ein paar Runden zeigte sich: CODENAMES ist die Art von Spiel, welches jedem in weniger als einer Minute erklärt ist, welches aber durchaus anspruchsvoll sein kann und am Tisch für jede Menge Spaß, große Spannung und auch viele Lacher sorgen kann. CODENAMES spielt sich einfach gut und spannend, und es ist wirklich erstaunlich, wie gut sich die Aufgaben lösen lassen, wenn ein Team gut eingespielt ist.

Mindestens vier Mitspieler sollten es schon sein, und idealerweise sollte die Spielerzahl gerade sein – da aber eine Runde circa 15 Minuten dauert kann man auch zügig durchwechseln. CODENAMES ist also ein regelrechtes Partyspiel, bei dem man es zumindest mit den richtigen Leuten mächtig rund gehen kann...

EIN WICHTIGER HINWEIS: ich empfehle ausdrücklich die Anschaffung der deutschen Ausgabe - ganz einfach weil auch mit einwandfreien Englischkenntnissen ein auf Assoziationen und um die Ecke gedachtenTipps basierendes Sprachspiel etwas hakelig wird. CODENAMES spielt man am besten mit Begriffen aus der eigenen Muttersprache, das sehen die Regeln sogar ausdrücklich vor.

Für mich ist CODENAMENS jedenfalls ein echter Tipp!


Heidelberger HE745 - XCOM Brettspiel
Heidelberger HE745 - XCOM Brettspiel
Preis: EUR 44,45

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Ideen, spielerisch aber nur mittelmässig, 5. Januar 2016
XCOM - wenige Game-Franchises sind populärer, und ich war gespannt, wie die Brettspielumsetzung gelungen ist.
Fraglos ist XCOM - DAS BRETTSPIEL innovativ gemacht und schön präsentiert: die Komponenten sind gelungen, die Optik orientiert sich sinnvollerweise sehr an der Vorlage, und das Gameplay ist natürlich auch interessant' ein kooperatives Brettspiel, welches primär durch eine App verwaltet wird, ist ja ein ziemliches Novum. Man durfte also gespannt sein, wie sich XCOM im Einsatz schlägt.

Nach einigen Partien muss ich allerdings feststellen, dass mich das Spiel etwas ratlos zurückgelassen hat. XCOM - DAS BRETTSPIEL ist kein totaler Flop, aber ich finde es insgesamt spielerisch etwas enttäuschend. Es wirkt wie eine enorm verschenkte Gelegenheit, denn man erkennt immer wieder spannende Ideen, die aber irgendwie nicht ganz zu Ende gedacht werden.
Bemängeln muss ich, dass die Rollen, welche die bis zu vier Spieler ausfüllen können, nicht wirklich gut gewichtet sind. Ein Spieler hat im Vier-Personen-Spiel eine Funktion, welche sich mehr oder weniger auf die Rolle des Vorlesers beschränkt, was über die volle Distanz etwas unbefriedigend sein mag. Auch ist das System zwar flott spielbar und macht soweit Spaß, ist aber sehr zufallsabhängig und mitunter unnötig frustrierend. Wirkliche strategische Entscheidungen mussten wir in vier Partien eigentlich nie treffen, meistens war es sehr naheliegend, welche Aktionen in einer jeweiligen Runde vorzunehmen waren' welche mit dem notwendigen Glück halt klappten oder nicht.

Positiv ist neben der soliden Aufmachung fraglos, dass sich das Spiel dennoch recht spaßig spielt und Langeweile eigentlich nicht aufkam. Man wird gut auf Trab gehalten und für die meisten der Spieler gibt es auch etwas zu tun. Wenn man XCOM prinzipiell mag kann man XCOM - DAS BRETTSPIEL auch durchaus im Regal haben.

Hauptproblem des Spieles ist aber in meinen Augen, dass viele Möglichkeiten einfach verschenkt wurden. Zahlreiche klassische XCOM Ideen werden sehr abstrakt, zu simpel oder gar nicht gehandhabt (z.B. Basenbau, und auch die Kämpfe sind spielerisch nicht so wirklich herausfordernd), und die Möglichkeiten, welche ein App böte (Zufallsereignisse, Story-Elemente, mehr Handlungsmöglichkeiten) werden auch nur sehr stiefmütterlich gewürdigt. Irgendwie hat man eine gradlinige App und ein gradliniges Brettspiel - in der Kombination ist beides OK, aber eben auch nicht wirklich so spannend, wie es sein könnte. Manche Spielmechanismen sind einfach zu eindimensional, und viele Entscheidungen müssen die Spieler eigentlich gar nicht treffen.

Im Genre kooperative Brettspiele gibt es meiner Ansicht nach schlichtweg deutlich stärkere, spielerisch interessantere Titel, denen XCOM - DAS BRETTSPIEL ganz einfach nicht das Wasser reichen kann - obwohl das Thema und einige der Grundideen durchaus diese Möglichkeit geboten hätten.

Alles in allem ist XCOM - DAS BRETTSPIEL kein Spiel, welches mich wirklich begeistern konnte und welches ich mit 'solide - nicht mehr und nicht weniger" bewerte. Für Fans eine mögliche Anschaffung, als 'must have' würde ich es aber nicht bezeichnen.


Ausländisch für Notfälle: Ein Sprachführer für Paranoiker. (Lübbe Audio)
Ausländisch für Notfälle: Ein Sprachführer für Paranoiker. (Lübbe Audio)
von Bündnis für sicheres Reisen
  Audio CD
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Der komplette Wahnwitz, 10. Dezember 2015
Ich mache es kurz, ausführlich kann man dieses wahnwitzige Machwerk ohnehin nicht beschreiben: AUSLÄNDISCH FÜR NOTFÄLLE ist in der Tat völliger Irrsinn, mitunter aberwitzig komisch und gerade als Hörbuch ein echter Schenkelklopfer! Sicherlich muss man auf den ziemlich abgedrehten Humor stehen (insbesondere die lakonischen deutschen Kommentare sind die Wucht), aber dies liegt natürlich bei sämtlichen Produkten, welche irgendwie unter "Humor" zu fassen sind, zwingend in der Natur der Sache.

Fakt ist: AUSLÄNDISCH FÜR NOTFÄLLE ist ein grandioses Geschenk und die Art von Hörbuch, welche man sich in kleinen Portionen immer wieder anhören kann und die man auch gerne mal Freunden vorspielt. Man muss es hören, um es zu glauben.

Für das Buch gebe ich gute 4 Sterne, für das Hörbuch sind m.E. 5 Sterne unumgänglich!


Pixels
Pixels
DVD ~ Adam Sandler
Preis: EUR 12,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Jammer, 10. Dezember 2015
Rezension bezieht sich auf: Pixels (DVD)
Ein Jammer - ich hatte mich sehr auf PIXELS gefreut, und ich finde immer noch, dass die Grundidee jede Menge Potential hat... welches leider absolut nicht genutzt wird.

Das Hauptproblem von PIXELS ist schnell umrissen: leider sind die meisten Gags reichlich platt und zünden ganz einfach nicht. Das Ensemble wirkt bestenfalls routiniert, eben professionelle Schauspieler, welche ihren Part runterspielen - ware Spielfreude wird aber nicht richtig transportiert. Gerade Adam Sandler gibt eine Rolle, die sich nur in Nuancen von einer "0815 Adam Sandler Rolle" unterscheided, sprich, er bleibt ziemlich farblos und als Hauptrolle ziemlich flach. Peter Dinklage ist schon besser, reist aber auch das Ruder bei diesem Film nicht vollends rum.

Gleiches gilt auch für die ganze Idee, die Retro-Klasiker wie "Galaga", "Centipede" oder natürlich "Pac Man" in einem Film zu verewigen - irgendwie wirkt diese wie ich nach wie vor grandiose Idee ziemlich gleichgültig inszeniert, auch hier bleiben viele mögliche Gags und Wendungen total auf der Strecke.

Wem kann man einen Film wie PIXELS empfehlen? Klar, Retro-Gaming Fans kommen um ihn nicht herum, werden aber auch vermutlich enttäuscht sein (und sich hoffentlich ein weiteres Mal den immer wieder grandiosen "King Of Kong" ansehen). Fans von Komödien dürften dank der mehrheitlich flachen Gags auch nicht wirklich umgehauen werden... und Fans von toller CGI werden bemängeln, das die Optik von PIxels zwar gut ist, aber eben auch nicht so bahnbrechend toll wie die Idee vermuten ließe.

Alles in allem: ohne die grandiose Idee wäre PIXELS eine komplette Gurke. So bleibt ein Film, den man sich an einem ruhigen Abend vermutlich einmal ansehen, den man aber beileibe nicht zum Kauf empfehlen kann.


Passage (Digipak)
Passage (Digipak)
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Passage geht unter die Haut!, 21. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Passage (Digipak) (Audio CD)
Mit PASSAGE legen ALDA ein ergreifendes Werk vor - naturverbunden, erhaben, emotional, ein bisschen kautzig und durch und durch authentisch klingend. Gleichzeitig ist man sehr melodisch und eingängig unterwegs, und die häufigen Akkustik-Parts sorgen immer wieder für eine fast träumerische Stimmung.

Stilistisch lassen sich die vier US-Bürger gar nicht leicht einordnen.... wenn ich einen (ganz sachten) Vergleich mit grossen Namen anstellen müsste würde ich ALDA bei PASSAGE irgendwo in der Schnittmenge von Wolves In The Throne Room, frühen Ulver, Moonsorrow und meinetwegen gerne noch Falkenbach verorten. Wem diese großartigen Acts gefallen sollte ALDA definitiv eine Chance geben.

Ich kann nur sagen: ALDAs neues Album PASSAGE begeistert mich von Durchlauf zu Durchlauf mehr und mehr. Ein wirklich tolles Stück Musik, welches unter die Haut geht!


Firefly Boardgame
Firefly Boardgame
Wird angeboten von Boardgames4usUK
Preis: EUR 64,63

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Aufmachung, spielerisch etwas durchwachsen, 12. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Firefly Brettspiel (Spielzeug)
Ich liebe die Serie "Firefly" heiß und innig, seit ich sie 2005 erstmals gesehen habe. Ich finde auch die dazu erschienenen Rollenspielmaterialien klasse, genauso wie mir die Comics gefielen. Als begeisterter Spieler war ich natürlich auch sehr interessiert, das hier rezensierte FIREFLY - THE GAME zu testen.

Nun, nachdem ich FIREFLY - THE GAME kennengelernt habe komme ich zu einem etwas durchwachsenen Fazit. FIREFLY - THE GAME ist kurzweilig und grandios aufgemacht, hinterlässt aber spielerisch einen etwas seltsamen Nachgeschmack.

Positiv ist festzustellen, das FIREFLY - THE GAME sehr liebevoll aufgemacht ist und sofort echte "Firefly" Atmosphäre erzeugt. Fans der Serie werden sich über viele Zitate, Bilder und den typischen "Firefly"- Humor auf den Karten freuen. Die Macher haben viel Zeit darauf verwendet, damit das Spiel und seine Komponenten bis in die Details für richtige "Firefly"-Stimmung sorgt - und die starke Aufmachung ist auch ein echter Gegenwert, der Käufer bekommt für den Preis echt was geboten.
Gut ist auch, das sich dieses Spiel, einmal verstanden, flott spielt und die Regeln, wenn sie erstmal sitzen, eine Menge Vorgehensweisen zulassen.

Auf der negativen Seite ist zu bemerken, das FIREFLY - THE GAME in seiner Grundversion (welche ich hier rezensiere, die zahlreichen Expansions sind mir zwar ein Begriff, aber ich kenne nicht alle) schlichtweg kaum interaktiv ist.
Mitunter hat man das Gefühl, das es fast komplett egal ist, wieviele Mitspieler noch am Tisch sitzen - grosse Spielerinteraktion gibt es nämlich nicht, jeder arbeitet für sich Ereigniskarten ab. Ausserdem muss festgestellt werden, dass FIREFLY - THE GAME sehr zufallsabhängig ist. Vielfach entscheidet ein Würfelwurf alles, und dank des hohen Zufallsfaktors kann man nur wenig wirklich planen - was dem Spielerlebnis nicht gerade zu Gute kommt.

Im Endeffekt komme ich nach der ersten Euphorie zum etwas ernüchternden Ergebnis, dass FIREFLY - THE GAME spielerisch ein kleiner Blender ist. Vieles ist letztlich "zieh eine Karte und würfel", Entscheidungen trifft man nur wenige, Taktik ist nicht allzu entscheidend und Interaktion ist fast unnötig. Mitunter wurde ich fatal an den Klassiker "Talisman" erinnert, welcher spielerisch auch deutlich weniger unter der Haube hat, als man auf den ersten Blick sieht. Überhaupt spielt sich FIREFLY - THE GAME ein wenig wie eine Kreuzung aus "Talisman" und "Norderwind"... zwei schön aufgemachte und populäre Titel, welche sich flott spielen lassen, sich aber nicht gerade durch spielerischen Tiefgang auszeichnen.

Das soll keinesfalls bedeuten, dass FIREFLY - THE GAME keinen Spass machen würde.... denn das Spiel ist unterhaltsam und macht definitiv Laune. Wer aber explizit auf Spiele mit hoher Interaktion steht oder Spiele mag, bei welchen Taktiken sorgfältig entwickelt und abgewogen werden müssen, könnte hiervon etwas irritiert sein.

Fans der Serie können sich FIREFLY - THE GAME definitiv ins REgal stellen.


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