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Rezensionen verfasst von
asinus canus

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Wintermärchen
Wintermärchen
DVD ~ Charlotte Véry
Preis: EUR 11,72

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöner Film - schlechtes Bild, 28. Februar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wintermärchen (DVD)
Der Film ist schön, keine Frage. Wie bei allen Rohmer-Filmen muß man sich auf die Handlung und die Personen einlassen. Vieles wirkt nebensächlich, manchmal überflüssig, manchmal auch amateurhaft. Aber das täuscht. Die Geschichte und die Figuren sind lebensechter als die in deutschen Fernsehproduktionen und amerikanischen Spielfilmen. Nicht auszudenken, was Hollywood aus diesem Stoff für eine Schmonzette gemacht hätte.

Die Bild- und Tonqualität der DVD wird dem Film allerdings nicht annähernd gerecht. Das Bild ist unscharf, die Farben blaß, der Ton flach und verrauscht. Man hat somit das Gefühl, den Film in einer schlechten Kopie in einem alten Kino zu sehen. Es fällt mir schwer zu glauben, dass das gewollt ist. Wegen der Qualität der DVD nur 3 Sterne. Ich habe es trotzdem nicht bereut, sie gekauft zu haben.


Extrememory U3 Smart Drive USB-Speicher 1 GB (original Handelsverpackung)
Extrememory U3 Smart Drive USB-Speicher 1 GB (original Handelsverpackung)

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schönes Design, aber..., 17. Januar 2007
Ein schöner USB-Stick, gefällt mir gut. Äußerlich.

Das Problem ist nicht das Design, auch nicht die Größe, sondern die Tatsache, daß die vorinstallierte Software nicht gelöscht werden kann, weil ein Teil des Sticks schreibgeschützt ist und eine CD-ROM simuliert. Und von der aus wird die Dateiverwaltung verwaltet. Das ist nett gedacht, aber sinnlos. Ich will die Software nicht benutzen und brauche den Stift nur, um Dateien von einem Rechner zum anderen zu tragen. Kopieren, verschieben, löschen - dazu brauche ich keine weitere Software. Da reicht mir der Explorer des Betriebssystems. Leider startet sich die Software selbst, sobald man den Stick in einen Rechner einstöpselt. Wenn auf diesem nicht Windows XP läuft, dann ist sie beleidigt und gibt nervende Fehlermeldungen heraus. Ganz davon zu schweigen, daß die nicht zu löschende Partitionierung Speicherplatz verbraucht. Man hat also nicht 1 GB Speicher zur Verfügung, obwohl der Stick so ausgewiesen wird.

Das Konzept sollte durch den Hersteller schleunigst überdacht werden. Ohne Partitionierung und Software wären es 5 Sterne. So ist es leider nur 1 Stern.


Gut gegen Nordwind: Roman
Gut gegen Nordwind: Roman
von Daniel Glattauer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,90

69 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 15. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Gut gegen Nordwind: Roman (Gebundene Ausgabe)
Auch auf die Gefahr hin, als Quoten-Miesmacher abgestempelt zu werden: Ich fand das Buch ziemlich schwach, um nicht zu sagen, daß ich mich darüber sehr geärgert habe. Nun ja - geärgert habe ich mich vor allem über den Hype, den dieses Buch entfacht hat und über die massenhaften positiven Besprechungen nicht nur auf amazon.de, die meines Erachtens dem Buch nicht gerecht werden, sondern eher etwas über die Sehnsüchte der Rezensenten sagen.

Die Idee ist 1.) klasse und 2.) schlecht umgesetzt, um in Emmis und Leos Schreibweise zu bleiben. Sie ist klasse, weil eine solche Liebesgeschichte schon längst geschrieben gehörte und zeitgemäß ist. Ein klassischer Briefroman in modernem Gewand, alles andere als weltfremd, eigentlich fesselnd, aber: Die Figuren sind unsympathisch, eine wie die andere. Er ist ein besserwisserischer, arroganter, gefühls- und bindungsunfähiger Mann mittleren Alters, der sein Steppenwolf-Image bis zum Erbrechen pflegt und die ganze Zeit zwar davon schreibt, wie viel ihm diese virtuelle Partnerschaft bedeutet, aber sich doch nur in ironischen Gegenfragen verliert, wenn sie etwas Substantielles von ihm wissen will. Kein Wunder, daß ihm die Ex-Partnerin davongelaufen ist. Und sie? Sie ist eine selbstverliebte, maskenhafte, kaum verhohlen hysterische Zicke, die ihn kontrollieren und besitzen will, aber sich halt doch nicht so richtig traut. Auftreten noch eine Ex-Freundin von ihm (nur angedeutet), eine beste Freundin von ihr (wer solche Freundinnen hat, braucht keine Feindinnen) und ein aktueller Ehemann von ihr (kein Kommentar). Das viel beschworene Knistern zwischen den beiden dauert allenfalls 100 Seiten, also ein Drittel des Buches. Der Rest ist quälender Blindschach von 2 Menschen, die nicht anders können als miteinander spielen, die zwanghaft das letzte Wort haben wollen und sich gar nicht kennen lernen wollen vor lauter Angst, in diesem Spiel zu verlieren. Sie vergessen, daß Liebe kein Spiel ist. Oder wissen sie es nicht?

Es könnte natürlich sein, daß der Autor die Figuren absichtlich so gestaltet hat. Das wäre noch verzeihlich, wenn er dann wenigstens seiner eigenen Idee und seinen Figuren trauen würde. Aber das tut er nicht. Und so kommt es zu den ärgerlichen und unnötigen Auftritten von Ex-Partnerin, bester Freundin und Ehemann. Der Schluß ist nicht sonderlich überraschend, sondern zeichnet sich bereits seit 200 Seiten ab. Ich war froh, als es vorbei war.

2 Sterne für die gute Idee. Mehr nicht.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 6, 2010 1:33 PM CET


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