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Rezensionen verfasst von
Katja W.

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Noah und Echo. Liebe kennt keine Grenzen
Noah und Echo. Liebe kennt keine Grenzen
von Katie McGarry
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,95

4.0 von 5 Sternen Eine schöne Geschichte die zum Ende nochmal punkten konnte..., 15. April 2014
Inhalt:
Echo ist seit einem Zwischenfall mit ihrer Mutter sehr in sich gekehrt. Sie kann sich an den Zwischenfall auch nicht mehr erinnern, weswegen sie therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen muss. Niemand will ihr sagen, was passiert ist. Sie hat schon einen Zusammenbruch erlitten, als sie kurz davor war sich zu erinnern, daher muss sie es nun ganz langsam angehen.
Als Echo einen Job für Nachhilfe annimmt ahnt sie nicht, dass sie ausgerechnet Noah unterrichten muss. Die zwei können sich eigentlich nicht leiden, doch sie beschließen sich gegenseitig zu helfen um Einsicht in ihre Therapieakten zu bekommen. Denn auch Noah ist bei der neuen Schul-Therapeutin in Behandlung. Er hat seine Eltern bei einem Brand verloren, wechselte schon mehrfach die Pflegefamilie und will versuchen seine zwei jüngeren Brüder zu adoptieren, da ihm das Besuchsrecht allein nicht reicht. Zwischen den beiden entwickelt sich jedoch mehr und es knister gewaltig, alles könnte so einfach sein, wenn die Probleme der zwei nicht wäre.

Meinung:
Schreibstil: Der Schreibstil ist gut, das Buch lässt sich flüssig lesen. Geschrieben ist es abwechselnd aus der Sicht von Echo und Noah.
Meinung: Ich bin ja nicht gerade angetan von dem deutschen Cover, aber ich glaube (nachdem ich das Buch jetzt gelesen habe) zu wissen, was das Cover mir sagen will. Dennoch gefällt mir das englische einfach besser. Das Buch heißt im Deutschen "Noah und Echo", warum ist dann nur ein Mädchen auf dem Cover. Ja gut Noah ist auf der Rückseite abgebildet, das konnte mich hier aber auch nicht milde stimmen. Ich will ja hier auch nicht anfangen zu meckern, geht ja um den Inhalt und der hat mich mitreißen können. :)
Echo macht im Laufe des Buches eine sehr große Entwicklung durch. Ist sie am Anfang noch die brave Tochter und springt sobald ihr Vater hop sagt, setzt sich im Laufe des Buches immer mehr durch und nimmt ihre Zukunft selbst in die Hand. Das hat mir sehr gefallen, denn für sie ist das ein sehr großer Schritt. Ich finde sie meistert den Alltag recht gut, trotz ihres Schicksalsschlages. Sie war mir sympatisch, obwohl ich ein / zwei mal mit ihr angeeckt bin.
Auch Noah hat seine Päckchen zu tragen (klingt richtig schön abgedroschen^^). Was vielleicht auf den ersten Blick nicht so schlimm ist, aber doch tiefer geht. Seine Verbissenheit was die Adoption seiner Brüder angeht hat mich gestört, ich fand er hat das einfach nicht bis zum Ende durchdacht. Ansonsten hat mir Noah aber sehr gut gefallen und zeigt das er mehr ist.
Die Nebencharaktere waren gut ausgebaut, Beth und Isaiah wohl am meisten, aber zu den beiden kommen ja auch noch zwei Bücher daher ist das verständlich. Der Rest war eher unscheinbar. Selbst Lila, Echos beste Freundin, blieb für mich etwas blass. Aber das war okay, ich konnte so mit den Charakteren leben. Den Pflegeeltern Carrie und Joe konnte ich erst spät etwas abgewinnen, vorher waren sie mir etwas unsympathisch. Sehr positiv aufgefallen ist mir die Therapeutin Mrs Collins, sie hat mich völlig überzeugt und ich mochte diese leicht abgedrehte Frau.
Zum Ende des Buches hätte ich nicht gedacht, dass ich noch zum weinen gebracht werde. Aber ich musste echt ein paar Tränen vergießen, welche ich Noah zu verdanken habe. Es passiert nochmal sehr sehr viel und besonders in Richtung Echo, haben mich ein paar Sachen echt fassungslos zurück gelassen.
Für mich ist das Ende irgendwie offen, ich habe mit dem Buch so gar nicht abgeschlossen. Im Dezember kommt in englisch über Echo und Noah eine Fortsetzung, aber bis das dann auf deutsch erscheint vergeht sicher noch eine menge Zeit. :) Ich bin gespannt ob die Geschichten von Beth und Isaiah auch ins Deutsche übersetzt werden, würde mich jedenfalls freuen. Beth scheint ein vielschichtiger Charakter zu sein über den ich gern mehr erfahren würde.

Fazit: Tolles Jugendbuch. Welches überzeugen kann und solide 4 Sterne von mir bekommen hätte, doch mit dem Ende konnte das Buch noch einmal Punkten.

Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen!


Die Sache mit Callie und Kayden: Callie und Kayden 1 - Roman
Die Sache mit Callie und Kayden: Callie und Kayden 1 - Roman
von Jessica Sorensen
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Tief berührende Geschichte..., 11. April 2014
Inhalt:
Eigentlich kennen sich Callie und Kayden nur flüchtig, sie wissen gar nichts voneinander. Kayden hat Callie auch noch nie wirklich wahrgenommen, bis sie ihn rettet. Warum Callie dies tut weiß sie selbst nicht, eigentlich versucht sie sich im Hintergrund zu halten und nicht aufzufallen. Ohne sich richtig bei ihr bedankt zu haben verschwindet Callie.
Auf dem College treffen sich die beiden wieder und Callie geht Kayden nicht mehr aus dem Kopf. Die beiden nähren sich an und unternehmen gelegentlich etwas miteinander. Doch kann das gut gehen? Kayden kommt schnell dahinter, das Callie nicht jedem vertraut und das sie mit Nähe nicht umgehen kann. Doch wie weit ist er selbst bereit zu gehen?

Meinung:
Schreibstil: Der Schreibstil ist, wie gewohnt von Jessica Sorensen, sehr leicht. 100 Seiten lesen sich hier wie 50. Eh ich mich versah war ich mit dem Buch durch und das bei 384 Seiten.
Meinung: Ich weiß ehrlich gesagt nicht wo ich anfangen soll. Erstmal sollte ich wohl loswerden, dass ich diese Geschichte wirklich toll finde und sie sehr problembeladen ist. Dachte ich schon bei "Ella & Micha" die Charaktere hätten viele persönliche Schwierigkeiten zu meistern, so wird das ganze bei "Callie & Kayden" noch getoppt. Jessica Sorensen ist für mich ganz klar ein Stern am Himmel, wenn es um problembeladene Geschichten geht.
Natürlich bleibt es nicht lange Verborgen, mit was für Erinnerungen sich Callie rumschlagen muss. Sie hat massive Probleme mit Nähe und das konnte ich absolut verstehen. Doch nach und nach schafft sie es Kayden an sich heran zu lassen, obwohl dies mit immer noch kleinen Rückschlägen verbunden ist. Ich wüsste nicht was Callie gemacht hätte wenn Seth nicht gewesen wäre, als sie aufs College ging. Ich glaube allein wäre sie verloren gewesen.
Kaydens Probleme bekommt der Leser gleich zum Anfang das Buches mit. Seine Kindheit und Jugend ist alles andere als schmerzlos und daher zog er sich innerlich immer mehr zurück. Daher passt er auch so gut zu Callie, wie ich finde. Schmerzhafte Erinnerungen aus der Kindheit prägen und ich konnte seine Reaktionen schon nachvollziehen, sie wirkten nicht übertrieben und er ist sehr darauf bedacht Callie nicht weh zu tun.
Die Nebencharaktere waren gut ausgebaut. Grade Seth und Luke, mit denen man am meisten zu tun hat. Bei Seth wusste ich sofort was Sache ist und ich finde es gut, dass er Callie zur Seite steht und die beiden sich so sehr vertrauen, dass sie sich einander öffnen. Luke ist der beste Freund von Kayden und war mir auch sofort sympatisch. Er ist kein oberflächlicher Typ und ich freu mich mehr über ihn zu erfahren. Ich würde mich ganz gern über eine Person auslassen, aber ich behalte mir das an dieser Stelle für den zweiten Teil vor, da ich hier sehr spoilern würde.
Die Autorin gibt die Informationen in guten Abständen heraus und so bleibt bis zum Schluss noch ein bisschen Rätsel-raten. Mich konnte die Geschichte wirklich fesseln und ich klebte förmlich an den Seiten. Aber das Ende... man kann ja gar nicht anders als weiterlesen bei diesem miesen Cliffhanger.

Fazit: Probleme über Probleme. Die Geschichte hat so viel davon, aber es wirkt zu keiner Zeit übertrieben. Ich möchte einfach nur wissen wie es weiter geht.


Wenn ihr uns findet: Roman (Heyne fliegt)
Wenn ihr uns findet: Roman (Heyne fliegt)
von Emily Murdoch
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 15,99

4.0 von 5 Sternen Ganz anders als erwartet..., 10. April 2014
Inhalt:
Carey lebt seit ihrem vierten Lebensjahr im Wald, zusammen mit ihrer Mutter und später mit ihrer kleinen Schwester Jenessa. Während ihre Mutter sehr oft wochenlang in der Stadt bleibt, muss Carey schon früh lernen sich selbst und ihre Schwester allein durchzubringen. Ihr Mutter kehrt dann mit neuen Vorräten zurück, die aber meist nicht mehr als Dosen-Essen beinhalten. Selbst wenn ihre Mutter einmal anwesend ist, kann Carey von ihr keine Hilfe erwarten.
Doch irgendwann kommt Careys Mutter nicht mehr zurück und die sowieso schon spärlichen Vorräte der beiden Mädchen neigen sich allmählich dem Ende. Doch unerwartet tauchen eine Frau und ein Mann auf. Beide versichern Carey, dass ihre Mutter nicht zurück kommen wird und die beiden ab jetzt bei Careys Vater untergebracht werden.
Nach all den Jahren hätte Carey nie gedacht den Mann wiederzusehen, der für alles verantwortlich ist. Oder nicht?

Meinung:
Schreibstil: Ich hatte am Anfang ein paar Einstiegsschwierigkeiten, da ich mit der Ausdrucksweise der Protagonistin nicht ganz klar kam. Aber das hat sich schnell geändert und schon nach kurzer Zeit lies sich die Geschichte ganz leicht lesen.
Geschrieben ist ich das Buch aus Sicht von Carey.
Meinung: Die Geschichte hatte mich im Klappentext schon angesprochen und ich wollte mehr über diese zwei Mädchen im Wald erfahren. Es war nur Schade, dass man davon nicht sonderlich viel mitbekommen hat. Schon ab den ersten Seiten geht es für die Mädchen um die Eingliederung in das "normale" Leben. Doch hin und wieder gibt es, wenn auch nur kleine, Rückblenden in die Vergangenheit.
Man merkt schnell das Carey für ihr Alter schon deutlich weiter ist. Doch wer wäre das nicht, wenn er sich nicht schon sehr früh um seine kleine Schwester kümmern muss, noch dazu allein im Wald. So nimmt sie für die kleine Jenessa die Mutterrolle ein und kümmert sich um alles. Man erfährt so viel schockierendes über Carey, dass mir dieses Mädchen einfach unglaublich leid getan hat und mir selbst jetzt teilweise noch die Worte fehlen. Ich verstehe ja, dass es schwer ist sich nach so einem Leben im Wald, wieder an etwas anderes zu gewöhnen, aber ich habe nicht verstehen können, warum sie nach ihren Erlebnissen so lange das Gefühl verspürt dorthin zurück zu wollen.
Auch Jenessas erste Lebensjahre sind in diesem Wald alles andere als einfach. Ich habe mich sehr gefreut, dass es ihr so leicht fällt in einer völlig fremden Welt Fuss zu fassen und das sie so liebevoll aufgenommen wird. Aber Kinder reagieren ja meist anders, als man erwartet. Ich habe natürlich fieberhaft gehofft, dass sie am Ende ihre Sprache wiederfindet.
Die Nebencharaktere waren ausreichend ausgebaut. Charlie, Melissa, Delaney, Ryan und Courtney haben mir gut gefallen. Besonders Delaney, die gar nicht so ist wie ich anfangs dachte und in ihrer Kindheit auch schon genug durchgemacht hat (auch wenn man das mit einem Leben im Wald nicht vergleichen kann), man merkt ihr an das sie sich nach Aufmerksamkeit sehnt und das nicht erst seit Carey und Jenessa in die Familie geholt worden. Aber auch die Mitarbeiterin vom Sozialamt Mrs. Haskell konnte bei mir punkten. Ich bin froh, dass die beiden Mädchen dort gleich auf solch eine nette Frau stoßen. Ach ja, dann haben wir natürlich noch die Mutter von Carey und Jenessa, zu dieser Frau möchte ich nichts sagen, manche Menschen sollten keine Kinder bekommen!
Viel Spannung gibt es nicht. Das Buch arbeitet auf ein Ereignis hin: "Was geschah in der Nacht der weißen Sterne?". Doch leider konnte ich mir dies schon denken, daher war es nicht überraschend für mich. Trotzdem gibt es in dem Buch das ein oder andere unvorhergesehene Ereignis.

Fazit: Ganz anders als ich erwartet habe. Dieses Buch lies mich nachdenklich und schockiert zurück, ich hatte aber auch den ein oder anderen freudigen Moment.


Du oder das ganze Leben
Du oder das ganze Leben
von Simone Elkeles
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Fast so schöne wie die West-Side-Story..., 7. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Du oder das ganze Leben (Taschenbuch)
Inhalt:
Brittany hat eigentlich alles, was man sich nur wünschen kann. Ihr Eltern haben Geld, sie hat tolle Freunde, einen heißen Freund und einen gewissen Status an ihrer Schule. Für Außenstehende scheint ihr Leben perfekt, doch das ist es nicht. Zu Hause herrscht dicke Luft und ihre Eltern kümmern sich kaum um Brittanys Schwester Shelly, die im Rollstuhl sitzt.
Auch bei Alex zu Hause ist es nicht gerade einfach. Seit dem Tod des Vaters ist seine Mutter damit beschäftigt ihn und seine zwei Brüder allein zu versorgen. Alexs Vater war Mitglied in einer Gang und nach dessen Tod, hat Alex seinen Platz dort eingenommen, damit seine Brüder nicht in die falschen Kreise rutschen.
Als die beiden in Chemie wohl oder übel zusammen arbeiten müssen, ist das anfangs mit Schwierigkeiten verbunden. Durch eine dumme Unterhaltung kommt es zwischen Alex und seinen Freunden zu einer Wette, dass Alex es nicht schafft Brittany innerhalb von zwei Monaten ins Bett zu bekommen, er nimmt die Wette an. Doch schon bald scheint es für ihn mehr als nur eine Wette zu sein.

Meinung:
Schreibstil: Der Schreibstil ist gut und einfach gehalten. Das Buch lässt sich flüssig und ohne Probleme lesen. Geschrieben ist es abwechselnd aus der Sicht von Brittany und Alex.
Meinung: Diese Geschichte wird als moderne Variante von "Romeo und Julia" bezeichnet, ich würde es eher mit der "West Side Story" vergleichen. Ja ich weiß das die "West Side Story" aus der Thematik von "Romeo und Julia" entstand, aber als Vergleich passt das besser. :)
Brittany ist ein Charakter, der mir von der ersten Seite an gefallen hat. Wie sie mit ihrer Schwester umgeht zeigt, dass sie alles andere als oberflächlich ist. Obwohl sie durch ihr Aussehen oder ihre Freunde einen gewissen Status hat, lernt der Leser sie anderes kennen und man merkt schnell das sie innerlich doch sehr zerrissen ist.
Alex, der nach Außen den Unnahbaren gibt, hat genauso mit seinen Problemen zu kämpfen. Eigentlich will er dieses Leben in der Gang nicht, doch er kennt es nicht anders und versucht so seine Familie zu schützen. Erst durch Brittany fängt er an mit dem Gedanken zu spielen, vielleicht mehr aus seinem Leben zu machen.
Die Nebencharaktere waren gut ausgebaut. Sehr präsent ist mir Alexs bester Freund Paco, in Erinnerung geblieben, er spielt am Ende eine wichtige Rolle. Und natürlich Shelly, sie ist mir ans Herz gewachsen, trotz ihrer kleinen Fehler (mit dem Ausreißen der Haare^^). Sonst hat keiner der Nebencharaktere sonderlich Eindruck bei mir schinden können, aber für die Geschichte war es okay.
Reiches amerikanisches Mädchen trifft auf armen Mexikaner, die Grundstory ist nicht neu, aber darüber müssen wir uns ja nicht unterhalten. Dennoch ist die Geschichte toll verpackt und bietet ein paar Überraschungen. Das Ende hätte mich fast zum weinen gebracht, auch wenn ich das darauf folgende ein bisschen zu überdramatisiert fand. Ich maße mir nicht an, zu wissen wie es in einer Gang zugeht.

Fazit: Simone Elkeles schreibt einfach sehr gut. Das Buch hat mich von den ersten Seiten an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Ich möchte mehr von der Autorin lesen.


Engel der Nacht 1: Roman
Engel der Nacht 1: Roman
von Becca Fitzpatrick
  Broschiert

4.0 von 5 Sternen Gelungener Auftakt, 4. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Engel der Nacht 1: Roman (Broschiert)
Inhalt:
Noras Leben war eigentlich vollkommen in Ordnung, bis sie in Biologie einen neuen Arbeitspartner bekommt. Patch ist noch nicht lange an der Schule und er wirkt düster, geheimnisvoll und Nora fühlt sich in seiner Nähe auch nicht gerade wohl.
Dann passieren merkwürdige Dinge, sie scheint sich Vorfälle einzubilden. Doch obwohl es scheinbar nicht wirklich passiert, wirken diese Geschehnisse so real auf sei, dass es ihr Angst macht. Hat Patch etwas damit zu tun?
Dann entdeckt sei Narben auf Patchs Rücken und glaubt seine Stimme in ihrem Kopf zu hören und sie beginnt sich zu fragen was oder wer Patch wirklich ist.

Meinung:
Schreibstil: Am Schreibstil gibt es nichts auszusetzen. Das Buch lässt sich durchweg flüssig lesen. Ich persönlich hab es verschlungen.
Meinung: Was soll ich sagen: Ich hab es getan. Lange wurde es mir empfohlen und ich frag mich warum ich so lange um diese Riehe herum geschlichen bin. Mich hatten die negativen Meinungen bei Amazon sehr zurück gehalten. Dennoch konnte ich überredet werde, es einfach mal zu versuchen.
Mit Nora wurde ich erst spät warm und auch dann hatte ich noch vereinzelt meine kleinen Probleme mit ihr. :) Sie handelt doch manchmal sehr unüberlegt und macht selten das was man ihr sagt, grade wenn es denn wirklich wichtig wäre und das obwohl sie mir ängstlich vorkommt.. Dennoch schafft sie es gegen Ende etwas mutiger zu werden.
Patch erfüllt wohl alles was man sich bei der Wortkombination "Bad Boy" denkt und top das noch! Auch wenn er teilweise wirklich sehr düster daher kommt, mochte ich den Charakter. Düster und geheimnisvoll trifft nun einmal total meinen Nerv.
Die Nebencharaktere waren okay, vielleicht hätten sie vereinzelt etwas besser ausgebaut sein können. Denn im Nachhinein hab ich da keinen der mir ernsthaft in Erinnerung geblieben ist. Ich mochte Dorothea, die Haushälterin, ganz gern und Vee erfüllte den Part der besten Freundin auch ganz gut.
Die Ideen der Autorin, was die Engel in dem Buch angeht, haben mir gefallen. Es brauchst schon etwas um sich von den ganzen anderen Büchern über Engel, die zur Zeit kursieren, abzuheben und ich finde das hat Becca Fitzpatrick hier geschafft.
Der Endkampf ist ein etwas größerer Kritikpunkt, weil er mich doch etwas an "Biss zum Morgengrauen" erinnert hat. Trotz meiner Kritikpunkte vergebe ich 4,5 sehr gute Sterne. Denn die Autorin konnte mich ein paar mal überraschen, wo ich schon dachte ich wüsste alles.

Fazit: Gelungener Auftakt, trotz Schwächen der Protagonistin. Macht Lust auf mehr!


Eine Liebe über dem Meer: Roman
Eine Liebe über dem Meer: Roman
von Jessica Brockmole
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit ganz viel Gefühl!, 3. April 2014
Inhalt:
Die Geschichte... nein der Briefwechsel beginnt damit das Elspeth einen Brief von einem jungen College-Studenten aus den USA erhält. Dieser schreibt ihr, dass er einen ihrer Gedichtbände gelesen hat und wie begeistert er davon ist.
Der Briefkontakt zwischen Elspeth und David bleibt bestehen und die beiden erzählen sich eine Menge, werden Freunde. Es gibt nichts, worüber die beiden nicht erzählen. Das irgendwann tiefere Gefühle entstehen ist nur eine Frage der Zeit, denn Elspeth ist mit ihrem Leben nicht ganz so glücklich.
Kaum das sie sich finden, trennen sich ihre Wege durch den ersten Weltkrieg. Denn David ist versessen darauf sich als Amerikaner freiwillig zu melden.
Jahre später gelangt Elspeths Tochter Margaret an einen Brief und beginnt mit der Recherche um eine mysteriöse "Sue".

Meinung:
Schreibstil: Es handelt sich bei diesem Buch um einen Briefroman. Trotz der für unsere Zeit doch verhältnismäßig alten Sprache, hatte ich zu keine Probleme mit dem lesen. Die Geschichte erfährt man nach und nach durch den Briefwechsel von verschiedenen Personen, vorrangig durch Elspeth und David.
Meinung: Ich war etwas skeptisch, als ich mit dem lesen begann. Einen Briefroman hatte ich noch nie und auch die Tatsache, das er in den frühen 90ern zu Kriegszeiten spielt, hat mich jetzt nicht gerade umgehauen. Aber man soll ja alles einmal probieren. Das Buch fängt mit ein paar geschriebenen Zeilen der Programmleiterin des Diana Verlags an (jedenfalls ist das bei meinem Leseexemplar so). Allein diese Zeilen haben mich noch neugieriger werden lassen.
Meine ersten Erfahrungen mit einem Briefroman, waren entgegen meinen Erwartungen, alles andere als schlecht. Auch die Sprache in den Briefen hat mich nicht gestört und die Seiten flogen dahin. Ich kann es nicht fassen wie oft mein Herz doch einen kleinen Satz gemacht hat, so berührt war ich. (Mir doch egal wenn ihr das schnulzig findet. :P)
An dieser Stelle würde ich jetzt über die Charakteren etwas erzählen, dass ist aber gar nicht so einfach. Ich habe Elspeth als eine unabhängige Frau in Erinnerung. Nachdem ihr Mann in den Krieg zieht, kümmert sie sich allein um das Haus. Zwar ist sie mit dieser Situation nicht zu frieden, aber sie macht das alles andere als schlecht. Die aufkommenden Gefühle zu David waren für mich nur eine Frage der Zeit. Man konnte das gut in dem Briefwechsel der beiden nachvollziehen.
Ich glaube David hat eine impulsive Art an sich, das kam jedenfalls bei mir so an. Teilweise konnte ich seine Euphorie nicht ganz nachvollziehen, grade was das Kriegsgeschehen anging. Ich könnte das auch bei keinem anderen nachvollziehen. Trotzdem war der Charakter nicht schlecht, ich mochte ihn dennoch.
Wir lernen auch Margaret etwas kennen, sowie deren Verlobten Paul. Aber auch Elspeths Bruder Finlay und andere Freunde oder Verwandte schreiben einen oder auch mehrere Briefe, die zu der Geschichte beitragen. Besonders die Geschichten um Margaret und Finlay fand ich noch sehr interessant.
Nach diesem Erlebnis, würde ich ohne zu zögern wieder zu einem Briefroman greifen. Erst recht wenn er von dieser Autorin kommt. Ich habe nicht damit gerechnet, dass mich dieses Buch so tief berührt. Ernsthaft, ich brauchte Taschentücher. Während des Lesens habe ich einfach nur gebetet, das sich Elspeth und David doch noch bekommen. Wenn Ihr keine Probleme mit der Sprache aus den frühen 90ern und einem Briefroman habt, dann lest dieses Buch!

Fazit: Mein erster Briefroman, der mich sehr berührt hat. Die Geschichte ist einfach nur schön, mit Herzschmerz-Garantie. Dieses Buch hat mich bis zum Ende nicht losgelassen... einfach mit ganz viel Gefühl!


Die Sache mit meiner Schwester: Roman
Die Sache mit meiner Schwester: Roman
von Anne Hertz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Turbulent, witzig, dramatisch..., 27. März 2014
Inhalt:
Nele und Heike waren früher ein Schwestern-Gespann das immer füreinander da war. Nachdem sie zusammen als Autoren-Duo fungieren hat sich dies jedoch geändert und nun fliegen zwischen den beiden nur noch die Fetzen. Für die Fans und die Presse mimen sie noch immer das traumhafte Schwester-Gespann, welches zusammen Romane schreibt. Doch auch dies ist gelogen, denn die zwei schaffen es nicht mal ein paar Minuten zusammen zu arbeiten, daher übernimmt den Job des Schreibens mittlerweile ein Ghostwriter.
Als es während eines öffentlichen TV-Auftritts der beiden zu einem Streit kommt, kommen diese Details ans Licht. Dies scheint das Ende von der Autoren-Kariere der zwei Schwestern. Sofort kündigt ihr Verleger den bestehenden Vertrag.
Wie nicht anders zu erwarten kommt es nach diesem TV-Auftritt zu einem schlimmen Streit zwischen Nele und Heike. Man merkt zu diesem Zeitpunkt wie zerrüttet das Verhältnis der beiden ist. Dieser Streit endet mit einem schlimmen Ereignis.

Meinung:
Schreibstil: Der Schreibstil des Autoren-Schwestern-Gespann ist locker leicht und flüssig. Man fliegt einfach nur so durch die Seiten.
Meinung: Ich bin eher selten in der Richtung Frauenromane unterwegs, dennoch wollte ich schon seit längerem ein Buch von Anne Hertz lesen. Ich bin positiv überrascht denn ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell mit dem Buch durch bin.
Zum Großteil lag es wohl an der, mir unglaublich sympatischen, Protagonistin. Nele hat einen wunderbaren Humor und konnte mich schon in den ersten Seiten für sich einnehmen. Ihre Fehler und Handlungen machen sie zu einem Menschen, den ich gerne zu meinen Freunden zählen würde. Gäbe es da nicht Niklas, von dem sie sich einfach nicht lösen kann, ich habe es nicht verstanden was sie in diesem Charakter sieht.
Nebencharaktere gab es genug. Heike, Neles Schwester von der wir nicht viel mitbekommen, ich hätte mir zu diesem Charakter etwas mehr gewünscht. Neles Schwager Oliver, zu dem Nele kein gutes Verhältnis hat, die beiden geraten öfters aneinander. Niklas, Neles Jugendliebe die sie einfach nicht loslassen kann und der so dermaßen anhänglich ist, dass er wie ein verstörtes Hündchen wirkt. Wenn es nach mir ginge hätte durchaus weniger von ihm lesen können, ich hatte irgendwann einen richtigen Hass auf diesen Charakter. Caro, Neles beste Freundin von der ich anfänglich dachte sie hätte nicht mehr alle Tassen im Schrank und mir kam sie etwas überheblich vor. Helga, Neles Mutter, eine wirklich coole Oma mit hohem Sympatie-Faktor. Und noch ein paar weitere Nebencharaktere, die sich gut in die Geschichte einfügen konnten. (Außer vielleicht Niklas!^^)
Leider konnte mich die Geschichte nicht oft überraschen, für mich war vieles vorhersehbar. Ich kann aber schlecht beurteilen, wie das bei anderen Romanen aus dem Genre ist,daher will ich den Punkt nicht zu sehr kritisieren. Die Geschichte an sich ist toll und gerade interessant, weil Anne Hertz das Pseudonym eines Schwestern-Autoren-Gespann ist.

Fazit: Ein schöner Frauenroman, mit einer sympatischen Protagonistin, die alles andere als fehlerfrei ist. Leider stellenweise ziemlich vorhersehbar.


Verliebt in Hollyhill: Roman (Heyne fliegt)
Verliebt in Hollyhill: Roman (Heyne fliegt)
von Alexandra Pilz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung!, 25. März 2014
Inhalt:
Emily ihr Abenteuer in Hollyhill geht weiter. Kaum in der Gegenwart angekommen lernt sie zwei neue Bewohner von Hollyhill kennen, die alles andere als freundlich sind. Ihr kann das ja auch egal sein, denn sie ist ja eh nur noch ein paar tage hier und muss dann zurück in ihr richtiges Leben nach Deutschland.
Doch die letzten Tage in Hollyhill werden nicht einfach, denn das gesamte Dorf springt in das Jahr 1811. Nun liegt es an den Bewohnern herauszufinden warum sie hier sind und was sie für eine Aufgabe zu erfüllen haben. Eh Emily weiß wie ihr geschieht, findet sie sich als Dienstmädchen in dieser Zeit wieder. Wer hätte gedacht das ihre letzten freien Tage noch einmal so viel fordern, denn eine Stellung als Dienstmädchen in dieser Zeit ist alles andere als einfach zu bewältigen.
Dann wäre da auch noch Matt, der so tut als würden sich die beiden nicht nahe stehen. Doch Emily muss andauernd an den Kuss denken und an das was passiert, wenn sie Hollyhill wieder verlässt. Würde Matt mitkommen? Könnte sie bleiben?

Meinung:
Schreibstil: Der Schreibstil ist locker und lässt sich leicht lesen. Wie schon beim ersten Band flog ich hier durch die Seiten. Alexandra Pilz zählt zu meinen deutschen Lieblingsautoren.
Meinung: Der Übergang vom ersten zum zweiten Band ist hier nahtlos. Das Anfang des Buches ist gespickt mit kleinen Rückblende, um das Geschehen des ersten Bandes nur kurz aufzufrischen. Schon im ersten Band war ich von der Idee eines zeitreisenden Dorfes überrascht, dass hat sich im zweiten Band nicht geändert.
Leider tritt der Charakter Emily etwas auf der Stelle. Ich hatte hier mit mehr Entwicklung gerechnet. Sie hat wie jeder andere Bewohner von Hollyhill eine bestimmte Fähigkeit, die wie ich finde im Gegensatz zu den anderen doch eher unbedeutender wirkt. Da sie ihre Fähigkeit mit den Träumen teilweise nur wage deuten kann. Positiv vermerken muss ich, dass sie mit ihren fixen Ideen und ihrer Auffassungsgabe doch ab und an wichtig war. Sonst hätte ich sie eher zu einer unbedeutenden Hauptprotagonistin abgestempelt.
Über Matt erfährt man in diesem Teil eine ganze Menge. Er hat dieses Verschlossene abgelegt und kann sich Emily gegenüber mittlerweile öffnen, auch wenn ihm dies alles andere als leicht fällt. Dennoch versucht er Emily anfänglich wieder auf Abstand zu bringen und sie nicht näher an sich heran zu lassen.
Neben den Charakteren die man noch aus dem ersten Band kennt, lernen wir auch zwei neue Bewohner von Hollyhill kennen, Cullum und Chloe. Ich hatte anfangs die Befürchtung, dass die Autorin mit Cullum nun eine Dreiecksbeziehung zur Geschichte hinzufügt, Gott sei Dank lösten sich meine Bedenken in Luft auf. Die beiden neuen Charaktere mischen die Geschichte etwas auf, besonders Cullum der sehr präsent ist mit seiner überheblichen und vorlauten Art. Chloe kommt ein bisschen als Oberzicke daher, doch auch sie hat in ihrer Vergangenheit einige schwer Schicksalsschläge, von daher konnte ich ihr etwas von ihrer Überheblichkeit verzeihen.
Mir hat etwas Spannung gefehlt, es ist nicht so das gar keine vorhanden war, aber etwas mehr hätte es schon sein können. Dennoch plätschert die Geschichte nicht einfach so dahin, sie ist wieder einmal toll geschrieben und ich möchte einfach mehr davon. Gegen Ende war ich etwas verwirrt. Ich möchte jetzt überhaupt nicht groß spoilern, aber der Cliffhanger war schon eine Hausnummer, denn mit Ende hätte ich so absolut nicht gerechnet. Die Geschichte ist in vielerlei Hinsicht mehr als offen, also heißt es warten.

Fazit:
Etwas weniger Spannung als im ersten Band, dennoch hat das Buch gegen Ende mehr als überrascht. Wer etwas ruhige Zeitreisegeschichten mag, sollte auf jeden Fall einen Blick auf diese Reihe werfen.
Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen!


Dämonentochter - Verbotener Kuss: Band 1
Dämonentochter - Verbotener Kuss: Band 1
von Jennifer L. Armentrout
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Gelungener Reihenauftakt!, 20. März 2014
Inhalt:
Alex lebt auf der Straße, seit ihre Mutter von Daimonen getötet wurde. Sie ist ein Halbblut, ihre Mutter war ein reinblütiger Abkömmling der Götter und ihr Vater ein Mensch. Eigentlich sollte Alex an am Covenant zur Wächterin ausgebildet werden, doch ihre Mutter nahm sie vor drei Jahren plötzlich von der Schule.
Nun mit siebzehn Jahren versucht sie sich vor den Wächtern zu verstecken die auf der Suche nach ihr sind, um sie zum Covenant zurück zu bringen. Sie hat Angst dann ein Leben als Sklavin führen zu müssen. Denn es könnte ihr verwehrt bleiben, ihr Ausbildung zur Wächterin fortzusetzen.
Doch Aiden, ein junger Wächter spürt sie auf. Alex kann sich an Aiden sehr genau erinnern, er übte schon früher eine Faszination auf sie aus, als er selbst noch Wächter in Ausbildung war. Doch er ist ein Reinblut wie ihre Mutter und zwischen einem Halblut und einem Reinblut darf es keine Gefühle geben.

Meinung:
Schreibstil: Der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout ist gut, das Buch lässt sich flüssig lesen. Geschrieben ist es aus der Sicht von Alex.
Meinung: Wer sich zu diesem Buch bei Goodreads Bewertungen ansieht, wird feststellen, dass viele es mit der "Vampire Academy"-Reihe von Richelle Mead vergleichen. Dies teilweise auch sehr extrem. Ich will gar nicht leugnen, dass ich mich in ein paar Situationen dabei erwischt habe, wie auch ich Vergleiche gezogen habe. Trotzdem hat "Dämonentochter" seine eigene Geschichte und viele Bewertungen übertreiben, wenn sie es als einen Abklatsch von "Vampire Academy" bezeichnen.
In diesem Buch geht es nicht um Vampire sondern um Götter und deren Abkömmlinge. Und die Liste der Unterschiede könnte ich noch weiter führen, aber ihr sollt ja auch noch was von dem Buch haben. Was mir sehr gut gefallen hat, war der Start der Geschichte. Es geht wirklich sofort spannend los und ich war von der ersten Seite an gefesselt.
Alex gefällt mir ganz gut, bis auf ihre sprunghaften Handlungen, die sie überwiegend an den Tag legt. Ich möchte ja nicht, dass sie nur das tut was man ihr sagt, aber ab und zu vielleicht mal nachdenken wäre nicht verkehrt. Aber es wäre ja nur halb so spannend, wenn die Protagonistin gänzlich fehlerfrei wäre.
Dann hätten wir noch Aiden und Seth. Ich ging ja anfangs nicht von einer Dreiecksbeziehung aus, dass wurde aber durch das Auftreten von Seth zu Nichte gemacht. Auch wenn sich Seth und Alex nicht wirklich nahe kommen, merkt man das zwischen den beiden doch mehr ist. Aiden ist in jeder Hinsicht das ganze Gegenteil von Seth, wobei man die beiden ohnehin nicht mit einander vergleichen könnte. Aiden ist mehr in der Position des netten hilfsbereiten Jungen von nebenan. Irgendwie würde ich mir wünschen er würde etwas gewagter sein.
Die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Wobei es da niemanden gab der besonders heraus gestochen ist und mich tief beeindruckt hat. Caleb hat mir mit am besten gefallen, da er hinter Alex steht egal was kommt. Er ist so ein Typ zum Pferde stehlen.
Die Geschichte konnte mich wirklich fesseln, hat sich jedoch am Ende etwas zäh lesen lassen. Was mich wundert, denn das Finale ist sehr gut. Es waren dann aber die letzten 30 Seiten, die so vor sich hingeplätschert sind. Auch wenn mich das Buch wenig überraschen konnte, bin ich gespannt auf den zweiten Band. Ich werde die Reihe definitiv weiterlesen, da mich die Geschichte überzeugen konnte. Was nicht schwer ist, sobald es um Götter geht bin ich sowieso Feuer und Flamme.

Fazit: Ein gelungener Reihenauftakt, der für mich jedoch wenige Überraschungen bereit hielt. Trotzdem bekommt das Buch gute 4 von 5 Sterne, denn die einzelnen Elemente der Geschichte haben mir gut gefallen.


Purlunas: Der letzte Fluch
Purlunas: Der letzte Fluch
von Cathrin Kühl
  Broschiert
Preis: EUR 15,50

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lasst euch verzaubern..., 18. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Purlunas: Der letzte Fluch (Broschiert)
Inhalt:
Evi ist mit ihrem Bruder Noah und ihrer Mutter auf der Flucht. Jahrelang reisen sie nun schon durchs Land und bleiben nie lange an einem Ort. Doch nun kehren sie nach Heilquell zurück. Eine der letzten Städte die noch nicht unter die Herrschaft des Tyrannen Gideon geraten ist.
Hier lebt auch die Großmutter von Evi und Noah. Auch wenn nicht alle in der Stadt erfreut sind sie zu sehen, so ist es eine große Überraschung für die Großmutter, nach so langer Zeit. Doch das Durchatmen für Evi ist nur von kurzer Dauer. Kaum das sie angekommen sind, müssen sie sich dem normalen Alltag in der Elementar-Schule Purlunas stellen und das ist alles andere als einfach für Evi.
Denn Evi hängt mit dem benutzen der Elemente etwas hinterher. Sie schafft es noch nicht einmal einen Wasserball zu beschwören, was als das Einfachste überhaupt gilt. Somit wird sie schnell zur Zielscheibe von Nike, die sich für das Maß aller Dinge hält. Doch es kommt ganz anders, Evi und Nike werden trotz anfänglicher Schwierigkeiten Freunde. Und auch Nikes Bruder Chris scheint von Evi sehr angetan zu sein.

Meinung:
Schreibstil: Erzählt wird das Buch aus der Sicht von mehreren Personen. Wobei Evi überwiegt. Der Schreibstil ist gut, daher lässt sich das Buch flüssig und ohne Probleme lesen.
Meinung: Am Anfang überkamen mich so ein paar "Harry Potter"-Gefühle. Dennoch versprüht die Geschichte auch ihren ganz eigenen Scharm und entführt in eine tolle Fantasy-Welt. Das Gefühl von Harry Potter konnte ich während des Lesens trotzdem nie richtig ablegen, irgendwas hat mich immer an den Zauberlehrling erinnert. Was jetzt auf keinen Fall heißen soll, dass die Geschichte nichts neues zu bieten hat. Im Gegenteil! Man taucht direkt in die Geschichte ein und wird mit genug Informationen versorgt um alles zu verstehen, aber auch nicht so viel um gleich allwissend zu sein.
Evi hat mir gut gefallen. Anfangs hab ich doch sehr mit ihr gelitten, als sie Zeit brauchte um ihre Kräfte zu entwickeln. Aber mit jedem Schritt den sie ging, freute ich mich mehr mit ihr. Natürlich ist Evi auch unter den Elementern kein normales Mädchen, denn in ihr steckt noch einiges mehr.
Im Allgemeinen sind die Charaktere sehr gut ausgebaut und auch wenn man glaubt alles über sie zu wissen wird man doch überrascht. Nike, Chris und Noah sind mir sehr ans Herz gewachsen und trotz leichter Startschwierigkeiten bei Nike wurde sie mir sehr sympathisch.
Wenn es um die Elemente geht bin ich eh schon hin und weg, das in Verbindung mit Zaubern wie hier - einfach top. Zusätzlich noch die Astralprojektionen von Evi, mit denen sie in den Zeiten reist. All das hat mich mitgerissen!
Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen. Ich freu mich sehr auf den zweiten Teil, der ja schon fertig geschrieben ist und nun noch überarbeitet werden muss. Hoffentlich dauert das nicht zu lange. Ich würde mir jedoch eine andere Cover-Gestaltung wünschen. Denn in einem Buchladen wäre ich mit Sicherheit an diesem Buch vorbei gelaufen und das wäre wirklich Schade!

Fazit:
Eine mitreißende Fantasy-Geschichte, die auch mit tollen Charakteren überzeugen kann. Ich freue mich sehr auf den zweiten Band.


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