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Beiträge von Katja W.
Top-Rezensenten Rang: 6.285
Hilfreiche Bewertungen: 120

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Rezensionen verfasst von
Katja W.

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Der Totgeglaubte: Eine wahre Geschichte
Der Totgeglaubte: Eine wahre Geschichte
von Michael Punke
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 20,00

5.0 von 5 Sternen Detailreich erzählt, wahnsinnig spannend ... einfach gewaltig. Ein echtes Highlight!, 1. September 2015
Schreibstil: Der Schreibstil ist einfach genial. Ich hab in Erinnerung, dass sich Bücher, die Geschichten aus alten Zeiten erzählen, sich eher als zähe Kost heraus stellen. ABER DAS HIER, ich weiß nicht wie ich das in Worte fassen soll. Das Buch zieht in seinen Bann... hat mich nicht losgelassen und ich habe jedes Wort von Michael Punke förmlich in mich aufgesogen.
Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt.

Meinung: Ich habe mich anfangs gefragt wie solch eine Geschichte in nur 320 Seiten denn bitte spannend erzählt werden soll und ich wurde haltlos überrascht. Die Geschichte schreitet zügig und spannend voran. Dabei sind die Erzählungen so detailreich, dass man selbst das Gefühl hat sich durch die Wildnis zu schlagen, mit all den Schönheiten und Gefahren. Selbst die blutigsten Stellen sind sehr intensiv beschrieben, dass ich von mir aus, keine Jugendfreigabe erteilen würde, aber das nur so am Rande.
Die zentralen Charaktere der Geschichte könnten unterschiedlicher nicht sein. Während ich Glass ziemlich schwer einschätzen konnte, in der Vergangenheit war er ein ganz anderer Mann und durch den Verrat an ihm wird er so beherrscht von Rache, dass es schwer ist seinen wahren Charakter zu ergründen. Bei Fitzgerald ist man mit einer Meinung schnell bei der Hand, fast all seine Handlungen und besonders der Verrat an Glass, machen ihn zu einer sehr unsympathischen Figur. Dann wäre da auch noch Bridger, ein junger Mann, von dem ich glaube, dass er seinen Platz im Leben einfach noch nicht gefunden hat. Viel zu schnell lässt er sich von anderen überzeugen, auch von Fitzgerald. Captian Henry hat mir sehr gut gefallen, er ist sehr loyal gegenüber seiner Männer, denkt rational und versucht sich den Situationen entsprechend anzupassen und auch wenn er niemanden sofort in eine bestimmte Schublade steckt, so behält er sich ein gesunde Postion Skepsis immer vor.
Zwischen dem Geschehnis, mit dem Angriff des Grizzlys und der weiterführenden Handlung, lernen wir auch das frühere Leben einzelner Charaktere kennen. Hierzu zählen Rückblicke von Glass, Fitzgerald, Bridger und Captain Henry. Keiner dieser Einblicke in die Vergangenheit bringt einen Abbruch der Spannung mit sich, denn diese unterschiedlichen Leben sind wahnsinnig interessant und bringen einem die Charaktere noch näher. Auch die Figuren die im Laufe der Geschichte noch hinzu kommen, konnten mich überzeugen.
Der Totgeglaubte ist eine abenteuerliche Geschichte, die vielen noch etwas zum Überleben in der Natur beibringen kann. Man kann sich beim lesen einfach fallen lassen und wird mitgerissen von dem Überlebenswillen eines Mannes, der von Rache angetrieben wird und so unmenschliche Kräfte entwickelt. Ganz nach dem Motto - was uns nicht umbringt macht uns stärker!
Die Geschichte hat mich von Anfang bis Ende überzeugt, hier stimmt einfach alles. Fakt ist, egal was ich hier in dieser Rezension schreibe, es kann diesem Buch einfach nicht gerecht werden. Wer sich annähernd für solche Geschichten interessiert, der muss dieses Buch lesen. Ich werde jetzt aber keinesfalls dieses Buch blind empfehlen - betrachtet es als einen GEHEIMTIPP und überlegt Euch gut ob Ihr es lesen wollt.

Fazit: Detailreich erzählt, wahnsinnig spannend ... einfach gewaltig. Ein echtes Highlight!


Papa: Thriller
Papa: Thriller
von Sven Hüsken
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Makabere Funde vs. miserable Charaktere!, 31. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Papa: Thriller (Taschenbuch)
Inhalt: Michelle und ihre Tochter Lilly kämpfen sich zwei Jahre, nach der Verhaftung ihres Ex-Mannes und Stiefvaters, noch zurück ins Leben. Noch heute begreift Michelle nicht, wie sie so blind sein konnte und das Verhalten ihres Ex-Mannes Thomas Ried nicht vorher gesehen hatte. Wie konnte sie mit solch einem Psychopathen unter einem Dach leben.
Dann geschieht das Unfassbare, Thomas Ried bricht aus der geschlossenen Anstalt aus. Michelle ist sofort um Sorge um das Leben ihrer Tochter und sich selbst. Es kommt wie es kommen muss, in einem unachtsamen Moment verschwindet Lilly und Michelle erhält eine Nachricht von Tom mit Forderungen. Die Polizei kämpft sich währenddessen von einer makaber zugerichteten Leiche zur nächsten und muss ein Rätsel entschlüsseln um Lilly rechtzeitig zu finden.

Schreibstil: Der Schreibstil des Autors war ein wenig gewöhnungsbedürftig. Er baut sehr unvorteilhafte, fast schon komische Metaphern ein. Sehr oft war das dann unfreiwillig amüsant und somit nicht grade förderlich für die Atmosphäre des Thrillers.
Das Buch wird aus mehreren Perspektiven erzählt.

Meinung: Die Geschichte benötigt etwas mehr Zeit um in Fahrt zu kommen. Bis dahin habe ich mich schön mit Rätselraten und nicht vorhandenem Nervenkitzel beschäftigt. Selbst die anfänglichen Leichenfunde konnten mich nicht wirklich vom Hocker reißen. Ja, sie waren schlimm, aber nur durch makabere Zurschaustellung von Toten, wird es auch nicht gleich sonderlich spannender, wenn das Gesamtbild nicht passt.
Die Charaktere haben mir ehrlich gesagt schlecht bis mäßig gut gefallen. Fangen wir doch einmal mit Michelle an. Sie handelt, selbst für eine Mutter deren Kind entführt wurde, einfach zu irrational. Schlägt sich eigenmächtig durch lebensbedrohliche Situationen und verliert sich dadurch selbst. Lilly, die Tochter, hat mich auch ein paar mal die Augen verdrehen lassen und kam mir stellenweise wie eine achtjährige vor. Aber man will die Opfer ja nicht verurteilen. Robert, der wohl einzige Polizist der auch wirklich an dem Fall arbeitet, war eigentlich ein toller Charakter. Auch wenn durch sein 'auf eigene Faust' Programm nicht immer alles glatt läuft. Sein Partner Maik war, wie Robert, ein solider Charakter, über den man nicht wirklich etwas schlechtes sagen kann.
An Nebencharakteren soll es auch nicht mangeln. Hier kommen ein paar zusammen die aber so gar nicht vor Sympathie strotzen. So ging mir die Anstalts-Chefin Frau Dr. Kramme einfach nur gehörig auf die Nerven, auch der Polizei-Chef Zellinger hat sich in meinen Augen alles andere als rational verhalten und so geht das weiter. Ein, bitte entschuldigt, dämlicher Charakter jagt den nächsten. Auch mit der Auflösung, wer hier welche Fäden im Hintergrund zieht, war das Verhalten mancher Charaktere einfach unentschuldbar. Einzig die Gerichtsmedizinerin Frau Dr. Gäter hat mir einigermaßen gefallen.
Positiv ist zu vermerken, dass dieses Buch lange Zeit einfach undurchsichtig bleibt. Man rätselt und überlegt fieberhaft wie das Geschehen weiter läuft und liegt ein ums andere mal daneben ... oder ich war einfach zu blöd für eine frühere Auflösung. ;) Ich muss sagen, dass hat mich sehr frustriert. Aber anderseits, was will man mit einem Thriller, bei dem man sofort weiß, wo er hin will.
Auch wenn das Buch ab der Mitte deutlich besser wurde, konnte mich ein Handlungsstrang absolut nicht überzeugen. Ich hadere mit mir, denn ich würde gern näher drauf eingehen, der Spoiler wäre aber einfach zu groß. Daher bleibt mir nur, mich wage zu äußern. Ich finde, dass der Autor sich vielleicht einfach zentraler nur auf den Verlauf der Handlung um Thomas Ried hätte konzentrieren sollen. Dies werden jetzt nur Leute verstehen, die das Buch schon gelesen haben. Es gab eine Handlung, um ein Opfer, die einfach ziemlich unglaubwürdig und aufgesetzt wirkte.
Die Auflösung, die ich glücklicherweise vorher erahnen konnte (ich kann es nicht leiden, wenn ich zu lange im Dunkeln herum irre^^), hat mir sehr gut gefallen. Alle Fragen die ich hatte, wurden beantwortet und ich konnte mit der Geschichte gut abschließen. Nervlich war ich nach dem letzten Leichenfund etwas am Ende, hier gibt Sven Hüsken nochmal alles und hat selbst mir einen Schauer über den Rücken gejagt. Ich könnte mir sogar eine Fortsetzung vorstellen, zu der der Titel Mama gut passen würde. :)

Fazit: Der größte Kritikpunkt sind hier definitiv die Charaktere und deren irrationale Handlungen. Abschließend - ein eher mittelmäßiger Thriller.


Am Horizont ein Morgen (MIRA Star Bestseller Autoren Romance)
Am Horizont ein Morgen (MIRA Star Bestseller Autoren Romance)
von Anouska Knight
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Eine bittersüße Geschichte, mit sehr liebevollen Charakteren., 30. August 2015
Inhalt: Holly hat vor zwei Jahren kurz nach der Hochzeit ihren Mann verloren, ihre erste große Liebe. Seit dem lebt sie allein, ziemlich zurück gezogen und findet den Halt nur noch in der Arbeit. Nur ihre Schwester Martha und den Kollegen Jess bekommt sie wirklich regelmäßig zu Gesicht.
Als sie jedoch Ciaran kennen lernt, scheint ihr Leben wieder eine Wendung zu nehmen. Er ist so anders als sie, hat Geld wie Heu und wirft damit auch noch um sich. Eigentlich müsste sie ihn vom ersten Augenblick an abstoßend finden... doch er hat etwas an sich dem sie sich nicht entziehen kann und scheint neuerdings auch immer wieder in ihrem Leben aufzutauchen.

Schreibstil: Der Schreibstil von Anouska Knight gefällt mir sehr gut. Das Buch lässt sich ohne Probleme sehr schnell lesen und die Seiten fliegen dahin.
Geschrieben ist es aus Sicht von Holly.

Meinung: Hier wird auf den ersten Seiten schnell klar, dass die Protagonistin auch nach zwei Jahren den Verlust ihres Mannes nicht überwunden hat und meist in Träumen immer wieder sein Gesicht sieht und seine Stimme hört. Auch wenn viele aus dem Umfeld versuchen es ihr so leicht wie möglich zu machen, macht sie es sich am schwersten.
Holly hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn ich weiß, was in ihrer Situation am besten wäre, so kann ich sie auch total verstehen. Es ist immer leicht zu reden und Ratschläge zu verteilen, um über solch einen Verlust hinweg zu kommen, in der Realität sieht das aber ganz anderes aus. Manchmal wirkte es, als müsste Holly zu ihrem Glück gezwungen werden. Aber nur so kann sie es schaffen mit dem Leben normal weiter zu machen, denn es liegt einfach noch so viel vor ihr.
Ciaran hat mich einfach total überzeugt. Er selbst weiß in etwa wie schwer ein Verlust sein kann und hat gelernt damit umzugehen. Vielleicht macht er nicht auf Anhieb alles richtig mit Holly, aber er bringt sie auch mit schmerzhaften Aktionen auf den richtigen Weg. Der leichte Bad Boy Einschlag, der ab und zu durchblitzt hat diesen Charakter fast perfekt gemacht und dennoch lässt er sich mit den Worten nett, zuvorkommen und liebevoll noch am besten beschreiben.
Die Nebencharaktere konnten mich alle gut unterhalten und haben die Geschichte abrunden können. Ich musste ja immer wieder über Hollys Schwester Martha lachen. Sie versucht immer die Vorzeigefrau zu sein, die nichts aus der Ruhe bringt. Daher mochte ich die Momente in denen sie so herrlich planlos wirkte. Auch sehr gefallen hat mir Jess, Hollys Kollege. Er ist unglaublich lustig, verständnisvoll und hilft Holly auch emotional wo er kann. Es gibt noch so viele weitere tolle Charaktere und jeder davon ist auf seine Weise etwas ganz besonderes und egal wie kurz oder lang man sie kennen lernte, sie wirkten einfach liebevoll. Natürlich haben wir auch den ein oder anderen unsympathischen Charakter.
In diesem Buch gibt es so viele Höhepunkt, von lustigen und schmerzhaften Momenten, dass es an eine Achterbahnfahrt der Gefühle grenzt. Es gab Momente in denen ich lachen musste, in denen ich einfach vor mich hingelächelt habe und ein paar in denen ich den Tränen nahe war. Anouska Knight hat mich mit ihrem Buch einfach berührt und mir ein paar schöne, bittersüße Lesestunden beschert. Natürlich kommt die Geschichte nicht ohne bestimmte Klischees aus, die mich aber in keinster Weise gestört haben!
Am Horizont ein Morgen erzählt den schweren Weg einer Frau, die sich zurück ins Leben kämpfen muss, nachdem sie das bis dahin wichtigste darin verloren hat - ihre Liebe. Ob das gelingt und wie es ausgeht, dass müsst Ihr leider selbst herausfinden. Aber ich kann euch sagen, dass es sich lohnt, dieses Buch in die Hand zu nehmen. Ich werde die Autorin definitiv im Auge behalten.

Fazit: Eine bittersüße Geschichte, mit sehr liebevollen Charakteren.


Sommerflüstern
Sommerflüstern
Preis: EUR 3,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 4,5 Sterne... ich liebe den Humor der Charaktere, 28. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Sommerflüstern (Kindle Edition)
Inhalt: Als Taylor und Hunter das erste Mal aufeinander treffen, ist Taylor sofort genervt von diesem gut aussehenden Typen der im Anzug vor ihr steht. Mal im Ernst, wer trägt schon einen Anzug zur Schule? Und dann dackelt ihr der Neue auch noch hinterher und meint sie würde seinen Spind benutzen.
Aber jetzt ergibt der Zettel in ihrem Spind mehr Sinn, lag er vielleicht nicht zufällig dort, sondern war für Hunter bestimmt. Und eh Taylor sich versieht jagt sie dem nächsten Hinweis hinterher, an ihrer Seite Hunter, der schon zu wissen scheint wer für diese Schnitzeljagd verantwortlich ist.

Schreibstil: Wohl kaum jemand sollte mit dem Schreibstil von Tanja Voosen Probleme bekommen. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und liest sich einfach sehr schnell weg.
Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Taylor.

Meinung: Wer noch Last Minute Unterhaltung für den Sommer braucht, der kann mit diesem Buch von Tanja Voosen eigentlich nichts falsch machen. Ich habe mich gleich zu Beginn mal wieder direkt in die Charaktere verliebt. Hier hat die Autorin einfach ein Händchen und trifft total meinen Nerv, hinzu kommt das perfekte Zusammenspiel der Protagonisten.
Taylor hat einen wundervollen Sarkasmus. Sie ist nicht dieses typische Mädchen, was sich in der High School nur für Make up und Jungs interessiert. Sie ist sehr schlagfertig und lässt sich nicht leicht... eigentlich gar nicht, unterkriegen. Hat aber eine ziemlich miserable Selbsteinschätzung und ist sich ihrer Wirkung nicht immer bewusst. Ich finde es allerdings ziemlich schade, dass sie etwas aus der Vergangenheit so nah an sich hat herankommen lassen, um sich von Grund auf zu ändern. Nicht, dass Änderungen immer schlecht wären. Aber jegliche Aktivitäten abzubrechen die einem Spaß machen und erstmal in einem Loch zu versinken, musste nun wirklich nicht sein.
Hunter ist witzig, sieht gut aus und bringt Taylor um den Verstand und das im wahrsten Sinne des Wortes. Er ist kein gradliniger Charakter, den man schnell durchschauen kann und hat ebenfalls ein paar Dinge aus der Vergangenheit, die ihn auch heute noch... oder besser wieder beschäftigen. Mir hat Hunter sehr gut gefallen, auch wenn er die meiste Zeit doch ziemlich nett ist, waren es die Momente in denen er sich daneben benahm, die mir doch besser gefallen haben.
Die Nebencharaktere waren für die Geschichte ausreichend ausgearbeitet, wobei Taylor und Hunter es sehr gut allein schaffen die Seiten des Buches zu füllen und erwähnte Nebencharaktere mir manchmal eben auch ein Dorn im Auge waren. Am meisten zum Einsatz kommt hier wohl Taylors Schwester Lucy, die fast das komplette Gegenteil von ihr ist, denn sie ist beliebt und hat einen gewissen Status an der Schule. Ansonsten gibt es da noch Kate, die beste Freundin von Lucy, die für Taylor so manche Überraschung hat. Hinzu kommen noch ein paar Jungs die einem ab und zu über den Weg laufen. Sowie die Eltern von Taylor und Hunter die auch ihre Einsätze bekommen.
Bei allem positiven was ich bisher zu sagen hatte, es gab auch eine Kleinigkeit zu meckern. Neben der Liebesgeschichte, gibt es noch ein weiteres zentrales Thema in dem Buch, auf das ich jetzt nicht weiter eingehen werde... nur, dass dieses Thema mit einer, für mich, unvorhergesehene Wendung daher kam und ein wenig überzogen wirkte. Ich hätte mir hier eine weniger komplizierte Auflösung gewünscht, eine die besser zu der locker leichten Geschichte gepasst hätte.
Wo wir schon beim Ende sind, ich hatte das Gefühl, dass Tanja Voosen zum Schluss etwas auf der Flucht ist. Hier passiert wirklich eine Menge und wer die ganze Zeit ein bisschen Spannung vermisst hat, der sollte zum Ende voll auf seine Kosten kommen. Mir war es einen Tick zu viel, aber im großen und ganzen konnte mich das Buch überzeugen. Ich freu mich auf den zweiten Band Herbstflüstern, in dem es dann um Taylors Schwester gehen wird. Die beiden Bücher können aber auch unabhängig voneinander gelesen werden.

Fazit: Tolle Geschichte, die man nicht nur im Sommer lesen kann, mit viel Witz und einer süßen Romanze.

Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen!


Die 100: Roman
Die 100: Roman
von Kass Morgan
  Broschiert

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unspannende Dystopie, deren Handlung nicht in Fahrt kommt..., 26. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Die 100: Roman (Broschiert)
Inhalt: Hundert jugendliche Straftäter aussenden um herauszufinden ob auf der Erde wieder Leben möglich ist? Kann das gut gehen, denn nicht jeder wurde verurteilt, weil er einen Apfel gestohlen hat. Und natürlich entbrennt schon gleich nach der Ankunft ein erbitterter Streit um die Führung.
So haben die Jugendlichen mit immer neuen Herausforderungen zu kämpfen, die sich ihnen in den Weg stellen. Zwar scheint ein Leben auf der Erde möglich, doch wie lange kann man überleben, wenn man über den Planeten und seine Gewohnheiten nichts weiß?

Schreibstil: Trotz des guten Schreibstils, lies sich das Buch nicht so schnell lesen, ich kam eher mäßig voran und vertauschte Namen, brachten mich ein paar mal zu stocken.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Clark, Wells, Bellamy und Glass erzählt.

Meinung: Die Perspektivenwechsel sind schon sehr anstrengend, gerade zu Beginn. Hinzu kommen die Rückblicke in fast jedem Kapitel. Das gestaltet den Einstieg in die Geschichte nicht einfach. Trotz der Serie und einem somit groben Überblick über die Story, hatte ich hier so meine kleinen Probleme... oder grade weil ich die Serie kenne?
Clark, Wells, Bellarmy und Glass sind unsere vier Hauptcharaktere. Ich muss mich hier jetzt richtig zusammen reißen, dass ich nicht mit Vergleichen zur Serie anfangen... mir liegt hier so einiges auf der Zunge. :) Clark hat mir ganz gut gefallen, auch wenn ich sie in manchen Situationen recht sprunghaft fand. Sie ist ein starker Charakter, der Führungsqualitäten aufweißt. Wells hat mir weniger gut gefallen, so blind vor Liebe handelt er manchmal ohne groß nachzudenken und rennt Clark wie ein Schoßhündchen hinterher. Bellarmy, ach was musste ich über diesen Charakter lachen. Er kam einfach ziemlich verweichlicht rüber. Was mir richtig gut gefallen hat, waren seine Kenntnisse über alles mögliche, damit hat er teilweise selbst mich beeindruckt. Glass war der Charakter, aus dessen Sicht ich am liebsten gelesen habe, hier haben mich auch die Rückblicke interessiert.
Nebencharaktere haben wir keine nennenswerten, was jedoch nicht schlimm ist, denn die vier Hauptcharaktere aus deren Perspektive wir lesen machen das wett. Ich glaube man hätte sowieso keinen Überblick wenn die Autorin jeden Charaktere ausgearbeitet hätte. Mir sind aber vereinzelt ein paar in Erinnerung geblieben, zum Beispiel Glass Freund auf der Ark. Und natürlich Octavia, Bellarmys Schwester, bekommt ihre Auftritte und sticht so unter den Charakteren nochmal raus. Allerdings bin ich froh, dass wir nicht aus ihrer Sicht lesen mussten.
Leider muss ich sagen, dass mich das Buch doch recht enttäuscht hat. Ich werde an dieser Stelle nicht anfangen Vergleiche zur Serie zu ziehen, denn dafür gehen Buch und Serie einfach zu weit auseinander. Hier liegt auch die Schwäche des Buches, wäre es nur annähend wie die Serie gewesen, dann hätte ich mit Sicherheit meinen Spaß gehabt. Zack, da ist es doch passiert - ein Vergleich. :)
Leider ist es im Buch so, dass die Perspektivenwechsel die Spannung nehmen, da man immer dann wenn etwas passieren könnte, zu einem anderen Charakter springt. Hinzu kommen die ständigen Rückblicke. Es ist zwar nett, etwas über das Leben der Charaktere auf der Ark zu erfahren, doch leider hab ich das als sehr störend empfunden. Zumal es auch sehr viele sinnlose und überflüssige Blicke in die Vergangenheit gab, die so gar nichts zur Geschichte beigetragen haben. Wenn die Autorin es als so wichtig erachtet, uns mit so vielen Informationen von früher zu füttern wie möglich, wäre hier vielleicht ein erster Band mit Geschehnissen von der Ark angebrachter gewesen.
Für mich kommt die Handlung in den ersten zwei Dritteln überhaupt nicht voran. Außer, dass die Jugendlichen auf der Erde landen passiert fast nichts. Ich frage mich ernsthaft, wie solch ein Buch es schafft verfilmt zu werden... ja gut wenn man es fast komplett umschreibt. Leider kann ich den Hype um Die 100 nicht nachvollziehen. Die Grundstory gefällt mir nach wie vor, aber das Buch schöpft das Potenzial was darin liegt einfach nicht aus, ganz anders als die Serie! Mist... jetzt hab ich die beiden schon wieder verglichen.

Fazit: Zu viele Perspektivenwechsel und Rückblicke nehmen die Spannung. Hinzu kommen mehrere Romanzen, wohl um den Leser bei Laune zu halten, weil ja sonst nicht viel passiert.

Ich vergebe 2,5 von 5 Sternen!


PRIA
PRIA
Preis: EUR 0,99

4.0 von 5 Sternen Gelungene Mischung aus Dystopie, Romanze, Geheimnissen., 22. August 2015
Rezension bezieht sich auf: PRIA (Kindle Edition)
Inhalt: Pria ist eine sehr Mitarbeiterin des Systems und eine der besten Analytiker. Deshalb hat sie auch eine gute Beziehung zum Präsidenten und geht bei ihm fast täglich ein und aus. Ihr einziger Freund ist Peter, denn sie teilt mit Peter eine traurige Erfahrung, beide haben ihre Eltern früh verloren und sind im Heim aufgewachsen.
Doch es kommt in Prias Leben zu einer überraschenden Wendung. Ihre Eltern sollen noch leben! Ist ihr ganzes Leben eine Lüge, wer ist sie wirklich? Zusammen mit Rona, einem Freund von Peter, den sie eigentlich überhaupt nicht leiden kann versucht sie Antworten zu finden.

Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, das Buch lässt sich ohne Probleme zügig auslesen.
Geschrieben ist es aus Sicht von Pria.

Meinung: Der Einstieg in die Geschichte ist nicht schwierig, man bekommt genügend Informationen um sich die Welt von Pria vorstellen zu können. Auch wenn richtig tiefgehende Hintergrundinformationen eher spärlich gesät sind, gibt es doch immer wieder einen kleinen Hinweis warum die Welt sich so verändert hat.
Pria hat mich manchmal in den Wahnsinn getrieben. Sie hat ein Talent dafür durch die willkürlichsten Gedanken einfach die wildesten Vermutungen anzustellen, bei der selbst ich nicht immer hinter kam. :) Sie ist mir aber auch sehr sympathisch durch ihre witzige Art und zum Schluss macht sie eine tolle Entwicklung. Leider gab es auch Momente wo ich mich gefragt habe, warum sie so total loyal gegenüber Menschen ist, die es eigentlich nicht verdient haben.
Rona lernt man erst durch ein paar Anmerkungen von Pria kennen. Dennoch kam er mir beim zweiten aufeinandertreffen dann ganz anders vor, als sie ihn immer beschreibt. Er ist ein Jäger und somit dafür zuständig, dass die Gesetze des Systems durchgesetzt werden. Aber er schafft es nicht immer diese Maske, die er sich durch seinen Job antrainiert hat, aufrecht zu erhalten und ist dadurch ab und an eben nicht dieser knallharte Jäger, der er eigentlich sein sollte.
Von den Nebencharakteren sticht wohl Peter (über dessen eher normalen Namen, ich mich sehr gewundet habe) am meisten heraus. Leider konnte ich ihn nicht als besten Freund von Pria sehen, dazu hat er sich manchmal einfach wie ein A******** verhalten und nicht unbedingt unterstützend gewirkt. Die restlichen Charaktere... ich muss gestehen, dass mir hier einfach sehr viele ein Rätsel geblieben sind. Es gibt auch keinen der weiter erwähnenswert wäre, denn wirklich viel erfährt man nicht über weitere Charaktere.
Der Aufbau des Systems hat mir gut gefallen. Auch die Beschreibungen, die teilweise so kunterbunt waren fand ich ziemlich interessant. In der Stadt, in der Pria lebt gibt es zwischen normalen Häusern auch verfallene Ruinen und diese Kontrast im Zusammenspiel mit den teilweise absurden Kleidungen der Menschen gab ein geniales Bild ab. Erinnerte mich leicht an Panem und die abgedrehten Leute in der Hauptstadt. *lacht*
Zum Ende hin überrascht mich Lilly Panther mit ihrem Verlauf der Handlung und es kommt zu ein paar Auseinandersetzungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe. Die Frage wem man noch trauen kann, stellt man sich zu Recht. Die Spannung steigert sich kontinuierlich, auch wenn ich über die Entscheidung, die Pria am Ende treffen muss, doch fast lachen musste. :)

Fazit: Gelungene Mischung aus Dystopie, Romanze, Geheimnissen.


Klar ist es Liebe
Klar ist es Liebe
von Sandy Hall
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Eine normale Liebesgeschichte... aber wundervoll erzählt!, 20. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Klar ist es Liebe (Broschiert)
Inhalt: Bei der ersten Begegnung fühlen sich Lea und Gabe zueinander hingezogen. Doch irgendwie schafft es keiner von beiden den anderen so wirklich anzusprechen, lieber holen sie sich Informationen über ihre Freunde ein. Doch auch andere Personen in ihrem Umfeld merken, dass die Chemie der zwei einfach stimmt.
Gabe würde ja gern mit Lea sprechen, doch er weiß nicht so recht was sie von ihm hält und ohne es zu wollen sendet er Lea falsche Signale. Sie denkt daraufhin, dass er von ihr nichts wissen will, obwohl sie sich super verstehen, wenn sie es denn schaffen mit einander zu reden. So gehen die beiden ohne es zu wollen, anderen Personen ziemlich auf die Nerven. Ob man den beiden vielleicht einen Schubs in die richtige Richtung geben sollte?

Schreibstil: Der Schreibstil von Sandy Hall hat mir gefallen, ich hatte keine Probleme beim lesen und war mit dem Buch war wirklich schnell durch.
Geschrieben ist die Geschichte aus der Sicht von 14 verschiedenen Charakteren.

Meinung: Klar ist es Liebe hat den wohl ungewöhnlichsten Stil eine Liebesgeschichte zu erzählen, den ich bis dato auch nicht kannte. Die Geschichte von Lea und Gabe aus Sicht von 14 Personen, nur nicht aus der des 'Paares'. Das kann einerseits total in die Hose gehen (wovor ich ungemein Angst hatte) ... aber es kann auch ziemlich interessant und total begeisternd sein.
Lea ist ein ziemlich normales Mädchen, welches sich gleich bei der ersten Begegnung in Gabe verguckt. Doch in vielen Momenten ist sie einfach zu schüchtern um selbst die Initiative zu ergreifen und macht sich daher auch mehr als einmal Vorwürfe ... was wäre gewesen wenn. Gegen Ende zeigt sie jedoch, dass sie auch deutlich anders sein kann und spricht auch mal ein Machtwort. Sie ist das typisch nette Mädchen von nebenan.
Gabe hat mir ebenfalls recht gut gefallen. Er ist genau wie Lea ziemlich schüchtern, es gibt aber wiederum ein paar Momente wo ich dachte, da kommt gleich ein Bad Boy um die Ecke. Aber es fehlt einfach zu viel zum Bad Boy und so blieb ein Charakter zurück, der seinen Platz im Leben sucht und mit dem Mädchen, dass er gut findet absolut nicht reden kann. Und trotz seiner doch eher unscheinbaren und netten Art, hat er sich einen Platz in meinem Herzen erarbeitet.
Die Erzähler der Geschichte, die... ja was sind sie denn? Die Nebencharaktere? Natürlich kann ich jetzt nicht auf jeden Erzähler eingehen. Aber sie könnten alle unterschiedlicher nicht sein. Selbst Charaktere, die mit Lea und Gabe so gar nichts anfangen können, werden von ihnen in den Bann gezogen. Es gibt Charaktere, die unsympathisch wirken, mich aber so zum lachen gebracht haben, dass ich sie nur noch halb so schlimm fand. Es gab die stillen Beobachter und die, die auch mal die Initiative ergriffen. Und es gab einen ganz süßen Erzähler, der mich absolut begeistern konnte, dessen Worte ich mit großer Begeisterung förmlich aufgesogen habe und dabei interessiert er sich in erster Linie noch nicht einmal für die Beziehung der beiden Protagonisten. Jetzt seid ihr verwirrt oder. ;)
Die Idee dieser Geschichte hat mich einfach begeistert. Auch wenn ich anfangs ein paar Schwierigkeiten hatte, weil mein Kopf manchmal glauben wollte, dass ich aus Sicht von Lea oder Gabe lese, man verfällt halt mal in dieses Muster, aber das geht vorbei.Die Liebesgeschichte an sich fand ich nicht außergewöhnlich, dazu ist sie einfach zu normal. Es sind die 14 Erzähler, die sie zu etwas außergewöhnlichem machen!
Mir ist natürlich klar, dass dieses Buch nicht unbedenklich zu empfehlen ist. Wenn ich eins weiß, dann, dass diese ungewöhnliche Erzählweise nicht für jeden etwas ist. Aber wenn Ihr Euch darauf einlasst, dann erlebt Ihr mit diesem Buch ein paar tolle Lesestunden, mit einer süßen Geschichte.

Fazit: Ich fand es erfrischend anders und wurde sehr gut unterhalten. Denke aber, dass dies einmal funktioniert... aber kein zweites oder drittes mal. :)


Centro: Dunkle Erinnerungen (Short-Story)
Centro: Dunkle Erinnerungen (Short-Story)
Preis: EUR 0,99

5.0 von 5 Sternen Jetzt fieber ich dem Finale noch mehr entgegen! ♥, 20. August 2015
Schreibstil: Hier hab ich wieder einmal nichts zu meckern. Katharina hat einfach einen wundervollen Schreibstil, der mitreißt.
Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Lydia.

Meinung: Es ist sehr von Vorteil, dass Katharina nur wenige Worte braucht um eine ganz besondere Spannung zu erzeugen und das gelingt hier, wie gewohnt, auf der ersten Seite. Somit strotzt diese Kurzgeschichte nur so vor Spannung und fesselt wie die beiden ersten Centro-Bücher.
Diese Kurzgeschichte erzählt den Verbleib von Lydia, nach dem ersten Band und ist mit kurzen Rückblicken der Flucht, sowie einigen Experimenten verbunden. Diese stören überhaupt den Lesefluss, sie machen die ganze Kurzgeschichte rundum perfekt.
Mit dieser Geschichte um Lydia hätte sich auch gut ein ganzer Roman füllen können, dafür ist die Kurzgeschichte ziemlich knackig auf den Punkt gebracht und für alle Fans von Centro sowieso ein Muss. In Punkto Düsternis und Gänsehaut-Momenten steht diese Geschichte den anderen in nichts nach. Es ist einfach der Wahnsinn, dass Katharina selbst in ihrer Kurzgeschichte neues unterbringt!
Zum Schluss war ich einfach nur verstört und hatte den Drang mit jemandem zu reden, der die Bücher kennt. Ich konnte es einfach nicht fassen was hier für eine Wendung kommt, bzw. musste mich erstmal mit der Wendung abfinden und freu nun umso mehr auf den finalen Band!

Positiv: Füllt eine Lücke im Geschehen, den Verbleib um Lydia und endet mit einem Knall. Wieder wunderbare Kulissen - der Jungel, die Höhlen ... !
Negativ: Der Klappentext, oder besser die Anmerkung im Klappentext. Hier unbedingt auf die Empfehlung der chronologischen Reihenfolge achten und die Kurzgeschichte nicht als Einstieg nutzen. Ihr würdet es nur bereuen! Nutzt dazu am besten den ersten Band. :P Zur Geschichte selbst gibt es überhaupt nichts zu meckern. :)

Fazit: Alles auf den Punkt gebracht, eine schöne Idee der Autorin.


Centro: Die Rückkehr (Centro-Trilogie-Band 2)
Centro: Die Rückkehr (Centro-Trilogie-Band 2)
Preis: EUR 3,49

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beim Finale brauch ich höchstwahrscheinlich Beruhigungstabletten, wenn das so weitergeht. :D, 19. August 2015
Inhalt: Kay muss sich erneut schmerzhaften Experimenten stellen und das teilweise unter vollem Bewusstsein. Zeit wird zu einem relativen Begriff und auch wenn sie ein paar mal Gerrit wiedersieht, kann er das Loch in ihrer Brust nicht fühlen. Sie vermisst ihre Schwester und Sim.
Dann geschieht das unfassbare und die Labore des Centro werden angegriffen. Kann Kay fliehen? Und selbst wenn sie es schafft ... könnte sie Gefahr laufen wieder ihren Platz als Versuchskaninchen des Centro einzunehmen.

Schreibstil: Am Schreibstil von Katharina gibt es, wie schon in Band eins, absolut nichts auszusetzen. Sie zieht den Leser sofort in die Geschichte und ab da ist es ziemlich schwer das Buch aus der Hand zu legen.
Geschrieben ist es aus Sicht von Kay.

Meinung: Der zweite Band knüpft nahtlos an den ersten Band an. Man findet sich sofort in dem spannenden Geschehen wieder und wird mit den finsteren Machenschaften des Centros konfrontiert. Hier lässt schon der Anfang vermuten, dass wir bei vielem einen näheren Einblick bekommen, der uns im ersten Band noch verwehrt blieb.
Kay konnte mich mit ihrer Geschichte wieder absolut mitreißen und ist in diesem Band wieder ein wirklich sehr starker Charakter, der es noch immer schafft sich weiterzuentwickeln und dabei nicht nur gegen äußere Einflüsse ankämpfen muss. Also um sie wirkt in diesem Band sehr geheimnisvoll, was mir richtig gut gefallen hat. Es gab natürlich auch diese kleinen Momente in denen ich gebetet habe, dass die Protagonisten doch bitte einmal aufatmen kann und zur Ruhe kommt. Doch das scheint absolut nicht im Sinne der Autorin zu sein. :P
Ich hab mich auf Sim gefreut, dieser Charakter hat mir gegen Ende des ersten Bandes echt gefallen. Ich hätte es besser wissen müssen! Schon bei der ersten Begegnung hat er mich binnen weniger Momente echt im Regen stehen lassen. Sein Verhalten gab mir in manchen Situationen echt den Rest. Doch viel schlimmer ist dies ständige Ungewissheit, die ihn umgibt.
Die Nebencharakter setzen sich aus ein paar alten bekannten Figuren zusammen, mitunter auch ein paar die man nicht unbedingt hätte wiedersehen müssen. :) Wieder mit dabei ist hier zum Bespiel Gerrit, der einen etwas längeren Auftritt bekommt, aber dennoch nicht so viel wie ich dachte. Aber auch neuen Charakteren begegnen wir, die der Geschichte tolle Wendungen verleihen. Da es mir aber fern liegt an dieser Stelle zu spoilern, kann ich Euch zu den neuen Charakteren nicht sehr viel erzählen. Aber an dieser Stelle sei erwähnt, dass Gut und Böse wieder perfekt ausbalanciert sind ... oder doch eher Böse die Oberhand hat? Schwer zu sagen, denn bei Katharina ist kein Charakter gradlinig, irgendwas ist immer.
Spannungstechnisch bewegen wir uns hier wieder auf sehr hohem Niveau. Was auch kontinuierlich noch gesteigert wird, da frag ich mich wo das enden soll, wie kann mehr überhaupt noch möglich sein? Aber es ist möglich! Mit immer neuen Ideen, fesselt Katharina den Leser gekonnt an die Seiten. Hier ist absolut nichts vorhersehbar und man sollte sich keinesfalls in Sicherheit wiegen. Denn immer dann, wenn man glaubt sicher zu sein, kommt das nächste nervenzehrende Ereignis auf einen zu.
Gegen Ende gerät hier einfach wieder alles außer Kontrolle und es stellt selbst das Ende vom ersten Band noch in den Schatten. Es wird nicht nur neuer Anreiz zum Nachdenken gegeben, was in Centro vor sich geht oder wie es weitergeht, sondern auch ein bisschen was aufgeklärt. Mit diesem zweiten Band hat sich die Autorin in meinen Augen noch gesteigert und ich fiebere dem Finale entgegen ... und fürchte mich gleichermaßen!

Fazit: Mehr Spannung geht einfach nicht. Alle Dystopie-Fans werden hier sicher auf Ihre Kosten kommen - ein MUSS!


Poison Princess
Poison Princess
von Kresley Cole
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch mit stetig steigender Spannung, das mit einem Knall endet!, 17. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Poison Princess (Taschenbuch)
Inhalt: Evie ist fast ein ganz normaler Teenager, der die Highschool besucht und ziemlich beliebt ist. Wäre da nicht das Problem mit ihren Visionen und Pflanzen verhalten sich in ihrer Nähe auch äußerst seltsam.. Um die Visionen zu verarbeiten zeichnet sie. Doch als ihre Mutter diese Zeichnungen entdeckt, muss sie den Sommer über in eine Psychiatrie.
Evies Mutter denkt, dass die Großmutter an diesen Visionen schuld ist und alles nur Einbildung und ein bisschen zu viel Fantasie ist. Doch als sich eben diese Visionen bewahrheiten und die ganze Welt in Schutt und Asche liegt, ist die Großmutter für Evie der nächste Anlaufpunkt um die vielen Fragen zu beantworten und Licht ins Dunkel zu bringen. Doch was wenn sie nicht mehr lebt?

Schreibstil: Der Schreibstil von Kresley Cole hat mir gut gefallen und ich hatte beim lesen keine Probleme. Die knapp 600 Seiten lesen ziemlich schnell weg.
Geschrieben ist die Geschichte aus Sich von Evie und ein paar mal aus der von Arthur.

Meinung: Das Buch hat einen recht ungewöhnlichen Anfang, jedenfalls hab ich das so empfunden. Wir lesen den Prolog aus Sicht von Arthur, der sich in der Zeit der Apokalypse hilflose Mädchen als Versuchsobjekte für seine Machenschaften hält. Nach dem Prolog wechseln wir zu Evie und tauchen in das 'normale' Highschool-Leben der Protagonistin ein. Dieser Wechsel war schon krass, wenn man bedenkt wie unterschiedlich diese beiden Personen sind. Aber genau das, so ungewöhnlich es war, gibt den ersten Anreiz weiterzulesen.

Evie hat sich erst im Laufe des Buches zu einem Charakter entwickelt, von dem ich mir wirklich viel verspreche. Sie musste mir anfangs zu oft gerettet werden, obwohl sie Kräfte hat, mit denen sie sich ziemlich leicht verteidigen kann. Ich weiß, dass sie sich entwickeln muss... aber sie hält ihre Natur ja zurück und das hätte ab einem gewissen Punkt nicht mehr sein müssen. Einfach damit sie auch etwas beitragen kann.
Jackson... kaum ein Bad Boy, über den ich bisher gelesen habe, kann ihm das Wasser reichen. Er hat sich mit diesem Buch den ersten Platz gesichert, denn so schlimm wie er, war bisher keiner und das mein ich todernst. :) Die meiste Zeit verhält er sich wie das größte A******** auf dem Planeten (bitte entschuldigt die Ausdrucksweise!). Ich hab irgendwann aufgehört zu zählen, so oft verletzt er Evie. Und doch hat er etwas an sich, was einen schon fast magisch anzieht (klingt das blöd?). Jackson ist einfach schwer zu durchschauen, aber eins steht fest. Er ist wie ein Fels in der Brandung und ich würde ihm jederzeit mein Leben anvertrauen.
Die Nebencharaktere gibt's hier wirklich eine Menge. Ich weiß ehrlich gesagt überhaupt nicht wo ich da anfangen soll. Da gibt es die Menschen vor der Apokalypse und die danach. Mir hat Evies beste Freundin sehr gut gefallen, sie ist immer für sie da und sehr loyal. Evies Mutter konnte mich jetzt nicht so begeistern, weder vor, noch nach der Apokalypse. Sie ist kein schlechter Mensch, aber eine Handlung macht meist alles kaputt. Ich könnte noch drei wichtige weitere Charaktere hier beschreiben, da diese jedoch erst etwas später im Buch vorkommen, hebe ich mir das für den zweiten Band auf.
Mich konnten die Idee von Kresley Cole begeistern und ich fand es überhaupt nicht schwer mich in diese Welt um die Arkana hineinzuversetzen. Man muss jedoch schon ziemlich aufpassen um alles zu verstehen, selbst die scheinbar unwichtigste Information kann so wichtig sein, dass einem nachher ein Teil vom Gesamtbild fehlt.
Ich wurde ein ums andere mal überrascht. In dem Buch steigert sich die Spannung bis zum Ende kontinuierlich und ins schier unendliche. Die letzten Seiten haben es in sich und ließen mich nicht mehr los. Das Buch endet mich einem Knall, aber was für einem. Wenn Band zwei auch nur annähernd das Feeling vom Ende des ersten Bandes aufgreift, dann erwarte ich großes (an dieser Stelle 3 Milliarden Ausrufezeichen einfügen ^^).

Fazit: Atemberaubende Idee und eine spannende Erzählweise vor einem packenden Endzeitszenario.


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