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Rezensionen verfasst von
Amazon Customer "goerch6" (Mülheim)

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Everlast Gelhandschuh 4355 Ever-Gel Glove Wraps
Everlast Gelhandschuh 4355 Ever-Gel Glove Wraps
Preis: EUR 16,99 - EUR 72,00

4.0 von 5 Sternen Dies sind keine Box/Sandsackhandschuhe !!!, 14. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bin mit den Dingern sehr zufrieden, aber wie schon gesagt: Es sind keine Box- oder Sandsackhandschuhe. Die Gelwraps dienen lediglich als Bandagen und man erspart sich das Bandagieren der Hände, inklusive vorhergehendem, evtl. lästigen Aufrollen der Bandagen. Aber auch da sollte man, abhängig vom Trainingspensum, nicht unbedingt erwarten, einen Kauf fürs Leben gemacht zu haben. Auch wenn man sie unter den Handschuhen trägt, nutzen sich die Dinger irgendwann ab. Ihr kennt das: Liegestütze auf den Fäusten und so....


Dying Alive  (Limited Edition inkl. 2 CDs) [Blu-ray]
Dying Alive (Limited Edition inkl. 2 CDs) [Blu-ray]
DVD ~ Kreator
Preis: EUR 31,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feine Scheibe(n), 12. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bin ja eigentlich schon fast zu alt für sowas, aber eben deshalb hab ich auch die frühe Zeit von KREATOR noch mitbekommen, damals in Essen. KREATOR waren eine der wenigen Metal-Bands, die man auch als Punk getrost hören konnte (als Essener Punk sowieso). Das nannte man "Crossover". Von daher hat die vorliegende Box bei mir eh schon mal einen Nostalgiebonus.
Wie man aber sieht hat auch die jüngere Generation offensichtlich immer noch Spass an KREATOR und das liegt nicht nur daran, daß das gezeigte Konzert beinahe ein Heimspiel ist (ein richtiges Heimspiel wäre es natürlich in der - viel zu kleinen - "Zeche Carl" gewesen), sondern auch an der Tatsache, dass KREATOR/Mille sich immer treu und authentisch geblieben sind.
Alle Hits dabei, der Sound ist super, die Bildqualität auch und wen die vielen Schnitte stören, der kann sich ja bei youtube aus dem riesigen Füllhorn an Handyvideos bedienen. Bei mir weckt die Musik zumindest kein Bedürfnis nach langen Kameraeinstellungen. Also: Alles richtig gemacht !!!

Kleiner Tip für den gelungenen KREATOR-Abend: Als Kulturfilm vorher noch "Thrash Altenessen" reinziehen (gibt's bei youtube) und dabei schon mal im Wohnzimmer den Kacheltisch beiseite stellen, für den zünftigen Moshpit in der heimischen Stube.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 15, 2013 9:49 PM MEST


Verblendung
Verblendung
DVD ~ Daniel Craig
Wird angeboten von Topbilliger
Preis: EUR 12,99

0 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Finchers Schlechtester, 9. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Verblendung (DVD)
Bei David Finchers Fassung handelt es sich nicht um eine Neuinterpretation des Buches, sondern um ein Remake der schwedischen Verfilmung. Einige Veränderungen der schwedischen Verfilmung gegenüber dem Roman wurden auch hier fast 1:1 übernommen. Der Grund hierfür liegt einfach in der Tatsache, dass Filme in Amerika nicht synchronisiert werden und Amerikaner offensichtlich ungern Untertitel lesen. Aus Sicht eines deutschen Zuschauers, der diese Probleme nicht hat, macht diese Neuverfilmung also wenig Sinn, zumal sie im Vergleich zur schwedischen Verfilmung auch noch sehr weichgespült daher kommt. Der schwedische Film ist in jeder Weise düsterer, härter und brutaler.
Rooney Mara gibt sich zwar redlich Mühe, aber trotz echter Brustwarzenpiercings, kann ihre Darstellung der Lisbeth Salander zu keiner Zeit dem charismatischen Vorbild von Noomi Rapace das Wasser reichen. Lediglich Daniel Craig gefällt mir eindeutig besser als Mikael Nyqvist, den ich schon immer für eine Fehlbesetzung hielt.
Auch Finchers Inszenierung merkt man irgendwie an, dass es sich offensichtlich nur um eine "Auftragsarbeit" handelt. Auch er weiss der Geschichte keine neuen Facetten hinzuzufügen. Die Messlatte der schwedischen Verfilmung reisst er zu keinem Zeitpunkt. Fincher-Fans sollten sich den Film also schon einfach deshalb anschauen, weil es sich mit Abstand um seinen schlechtesten und uninspiriertesten handelt. Stieg Larsson-Fans oder Leute die einen beinharten Thriller sehen wollen, sollten unbedingt die schwedische Verfilmung vorziehen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 24, 2012 11:54 PM MEST


F**K Dich Selbst
F**K Dich Selbst
Preis: EUR 17,82

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider nicht mehr Up-to-date, 15. November 2009
Rezension bezieht sich auf: F**K Dich Selbst (Audio CD)
"Middle Class Fantasies" waren sicherlich eine der besten deutschen Bands (nicht nur Punk), die es je gegeben hat. Desweiteren habe ich grössten Respekt vor "Weird System", als einem der Labels, dessen VÖs einen nicht unmassgeblichen Teil meiner Jugend beschallt haben. Leider hat die CD einen relativ schwachsinnigen Kopierschutz, der dafür sorgt, dass die CD auf PCs nicht abspielbar ist. Dumm für Leute, wie mich, die keinen CD-Player (ausser im Auto) haben. Deswegen kann ich mir noch nicht einmal meine, vom Gesetzgeber erlaubte, Sicherheitskopie erstellen. Ist das jetzt die Strafe dafür, dass ich den "Soundtrack zum Untergang" noch in der unzensierten Fassung auf Vinyl habe ?
Auch wenn die CD beim Autofahren grossen Spass bringt, würde ich sie gerne mal auch in einem eher häuslichen Ambiente hören.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 12, 2014 10:14 AM MEST


Berliner Platz, Band 1 - Lehr- und Arbeitsbuch 1 mit Audio-CD zum Arbeitsbuchteil: Deutsch im Alltag für Erwachsene
Berliner Platz, Band 1 - Lehr- und Arbeitsbuch 1 mit Audio-CD zum Arbeitsbuchteil: Deutsch im Alltag für Erwachsene
von Theo Scherling
  Gebundene Ausgabe

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viele Fremd- und Lehnwörter, 20. November 2007
Ich habe die Bücher für meine Frau aus Thailand gekauft. Die Bücher sind ansprechend aufbereitet und für den Klassenunterricht sicherlich gut geeignet. Was mich allerdings stört, ist die Vielzahl an Lehnwörtern und ausländischen Eigennamen. Das ist zwar irgenwie unheimlich multikulturell und politisch korrekt, es nervt aber, wenn ich meiner Frau, die schon genug Mühe mit der korrekten deutschen Aussprache hat, ständig erklären muß, daß die jeweiligen Wörter nun ganz anders ausgesprochen werden, weil es sich um englische, arabische oder türkische Namen handelt. Und warum muss jemand der Deutsch lernt, direkt am Anfang mit Lehnwörtern wie "Cappuccino" konfrontiert werden, von denen ich mir ziemlich sicher bin, daß auch etwa ein Viertel aller Deutschen sie nicht korrekt schreiben kann?


Donnie Darko (Single Disc)
Donnie Darko (Single Disc)
DVD ~ Jake Gyllenhaal
Preis: EUR 4,99

29 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verschwendung einer interessanten Idee, 6. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Donnie Darko (Single Disc) (DVD)
Kurz vorweg gesagt : dem Film, dem Regisseur und auch den Fans hätte es besser getan, das Studio hätte auf diesen Director's Cut verzichtet.
Das Ende der Kinoversion liess eine Menge Fragen offen und Raum für eigene Deutungen, was letztendlich auch den Kult um den Film begründete. Im Nachhinein offenbaren jedoch sowohl der Director's Cut, als auch das Beiheft und vor allem der Audiokommentar des Regisseurs, dass diese Interpretationsfreiheit vom Regisseur offensichtlich gar nicht beabsichtigt war, sondern wohl vielmehr seinem Unvermögen entsprang, aus dem sicherlich originellen Plot eine Geschichte zu machen.
Die Ankündigung des Weltunterganges durch einen mysteriösen Hasen hätte reichlich Möglichkeiten für einen stringenten Spannungsaufbau geboten. Da der Regisseur jedoch auf zuvielen Hochzeiten tanzt, hat man diesen Handlungsfaden spätestens nach zwei Minuten vergessen und muss erst durch die ständigen Datumseinblendungen daraufhingewiesen werden, dass irgendwo ein Countdown stattfindet. Selbst die Hauptperson gerät angesichts der ablaufenden Zeit nicht gerade in Hektik, sondern führt lieber pseudo-wissenschaftliche Gespräche. Wie der Regisseur im Audiokommentar bemerkt, sollte am Ende klar sein, dass Donnie sich opfert, um die Menschheit zu retten. Nun, ich persönlich hatte jedenfalls während des gesamten Filmes niemals den Eindruck, dass überhaupt irgendjemand in Gefahr war.
Nach eigener Aussage des Regisseurs sollte "Donnie Darko" in erster Linie eine Art Sci-Fi-Film über Zeitreisen und Paralleluniversen werden. Diesen Aspekt wollte er dann im Director's Cut verstärken. Durch die Einblendungen der Pupillen sollte der Eindruck entstehen, Donnie wäre irgendeiner Technologie ausgesetzt. Diesen Eindruck vermittelten mir diese Einblendungen jedenfalls nicht. Vielmehr, dass der Regisseur sein CGI beherrscht und viele Musikvideos gesehen hat. Auch die Geräuschfetzen, die aus den Fernsehern dringen, sollten den Eindruck erwecken, es liege eine Störung im Raum-Zeit-Kontinuum vor. Leider weiss ich als normaler Zuschauer nicht, dass es sich um verfremdete Aufnahmen aus den 50er Jahren handelt und wenn man schon im Beiheft daraufhinweisen muss, dass sich diese Geräuschfetzen so anhören sollen, "als ob sie einige Jahrzehnte alt seien", spricht das nicht gerade für erzählerisches Talent. Der Sci-Fi-Ansatz funktioniert also nie richtig.
Als Teenie-Drama funktioniert der Film auch nicht. Obwohl der kommende Shooting-Star Jake Gyllenhaal sich wirklich Mühe gibt, bleibt die Hauptperson blass. Es wird zwar ständig daraufhingewiesen, dass Donnie Darko psychische Probleme haben muss, mir erschliesst sich seine Störung jedoch nicht. Dass er mal traurig, mal nachdenklich in die Kamera blickt und kritische Fragen stellt, macht aus ihm noch keinen Psychopathen. Dass er seine Schule flutet und das Schulmaskottchen mit einer Axt verziert ist auch noch kein Zeichen eines verwirrten Geistes. Da sind manche Abi-Scherze deftiger und spätestens nach Littleton und Erfurt wissen wir, wozu wirklich gestörte Schüler fähig sind.
Donnie Darko fühlt sich von seinen Eltern und seiner Familie unverstanden. Das geht Millionen von Pubertierenden so. Allerdings fragte ich mich schnell, wo eigentlich sein Problem liegt. Die Eltern sind nett, tolerant und freundlich und die Konflikte innerhalb der Darko-Familie sind nun wirklich harmlos, zumindest bieten sie keinen Stoff für ein Drama.
Als Gesellschaftssatire funktioniert der Film ebenfalls nicht. Man ahnt schnell, dass die von Patrick Swayze superb dargestellte, aalglatte Figur des Jim Cunningham irgendein dunkles Geheimnis hat. Da dieser Handlungsstrang jedoch ebenfalls nur am Rande behandelt wird, berührt er nicht weiter und ruft allenfalls mal ein mildes Lächeln hervor. Da gibt es unzählige bessere Filme, die sich vor allem ausführlicher mit dem Thema Bigotterie auseinandersetzen.
Besonders das Ende des Filmes wirkt aufgesetzt, was Gutmeinende als stilistisches Element bezeichnen mögen. Mir drängt sich allerdings eher eine andere Vermutung auf : In seiner Behäbigkeit und Beliebigkeit hätte der Film auch gut noch zwei Stunden weiter gehen können, der Regisseur musste ihn allerdings irgendwie enden lassen. Jedenfalls fällt Donnie irgendwann wieder ein, dass der Weltuntergang droht und es entsteht kurz Hektik, wobei sich mir auch hier nicht erschliesst, warum ausgerechnet jetzt. Vermutlich ist der Regisseur auch einfach dem Glauben erlegen, dass moderne Filme ein unerwartetes Ende haben müssen, siehe "Die üblichen Verdächtigen", "Sixth Sense" und "Vanilla Sky". Diese Filme vermochten den Zuschauer jedoch noch nach ihrem Ende zu fesseln. Bei "Donnie Darko" musste ich mich hingegen schon durch das zweite Anschauen quälen und hatte bis heute noch nicht das Verlangen, das -zugegebenermassen üppige- Bonusmaterial zu sichten.
Fazit : Trotz einiger Hochglanzbilder und einer tapfer gegen ein zu ambitioniertes und letztlich langweiliges Drehbuch agierenden Darstellerriege -deshalb zwei Sterne- , gelingt es dem Film nicht seine verschiedenen Aspekte unter einen Hut zu bringen. Vielleicht hätte Kelly sich weniger Gedanken um den passenden Soundtrack machen und vielmehr an einer Geschichte arbeiten sollen, die den Zuschauer auch berührt. Ob in einigen Szenen nun INXS, ECHO AND THE BUNNYMEN oder JOY DIVISION läuft, ist mir relativ egal und hat auch nicht gerade grossen Einfluss auf die Qualität und Stimmung des Filmes.
Zumindest stellt der Director's Cut eine Empfehlung an alle Studiobosse dieser Welt dar, auch einfach mal dem ersten Impuls zu folgen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 7, 2009 2:28 PM MEST


Nana Plaza
Nana Plaza
von Christopher Moore
  Taschenbuch

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Unterhaltung, 23. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Nana Plaza (Taschenbuch)
Ich gebe es zu : Spätestens als ich auf einer Toilette in irgendeinder Bar in Bangkok die reisserische Werbung für Christopher G. Moores Bücher gelesen hatte, war ich sehr voreingenommen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, diese Bücher von vornherein schlecht zu finden und wollte eigentlich auch nie eines davon lesen. Nun habe ich doch eines gelesen und muss meine Meinung doch revidieren, denn sooo schlecht ist das vorliegende Buch gar nicht.
Moores Held ist der New Yorker Ex-Cop Vincent Calvino, der sich als Privatdetektiv in Bangkok durchschlägt. Im vorliegenden Fall soll er Leibwächter für einen amerikanischen Anwalt spielen, der eine grosse Nummer im Internet-Sexgeschäft ist. Nachdem Calvino und sein Schützling mehrere Mordanschläge nur knapp überleben, stellt sich heraus, dass hinter der Intrige viel mehr steckt, als nur Prostitution. Soweit so gut. Mehr will ich nicht verraten, obwohl die Aufklärung des Falles wiederum auch nicht sooo unvorhersehbar ist.
Zugegeben : Die Story ist etwas arg konstruiert, die Charaktere flach und ärgerlich ist vor allem, dass Moore, der selbst in Bangkok lebt, kaum eines der althergebrachten Klischees auslässt.Für Leser, die sich halbwegs in Bangkok auskennen und mit Thaiand vertraut sind, hat Moore nicht sehr viel Neues zu bieten, zumal die Geschichte so auch genausogut in Singapur, Moskau oder Hamburg spielen könnte. So passt es auch ins Bild, dass Calvinos thailändischer Freund Pratt ständig Shakespeare zitiert. Dies ist halt der Kulturkreis, indem Moore sich auskennt.
Trotzdem kann ich nicht leugnen, dass das Buch spannend geschrieben ist und ich es ziemlich in einem Rutsch durchgelesen habe. Gerade wenn man sich in Bangkok etwas auskennt, macht es doch Spass, wenn man schon keine neuen Orte kennen lernt, zumindest bekannte wiederzuerkennen. Klischees hin, Klischees her. Und auch wenn Moore Probleme hat, sich in die Gedankenwelt der Thais hineinzuversetzen, gelingt ihm doch eine relativ gute Beschreibung der Farangs und jeder, der schon öfter in Thailand war, wird sich sicherlich an die ein oder andere Bekanntschaft erinnert fühlen.
Das Buch ist gute Unterhaltung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wer etwas über Thailand erfahren will, sollte ohnehin besser zu einem Sachbuch, als zu einem Krimi greifen.


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