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Rezensionen verfasst von
Fidelio

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Mantra
Mantra
Preis: EUR 10,98

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen überzeugende digitale "Ringmodulationen", 2. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Mantra (Audio CD)
Der Name "Mantra" des 1969/70 ursprünglich für das Kontarsky-Duo komponierten Werkes bezieht sich auf repititive Formeln in der indischen Philosophie. Aus einer kurzen melodischen Formel von ca. 70 Sekunden wird die über eine Stunde dauernde Komposition unter Verwendung serieller Methoden abgeleitet. Bei den "ringmodulierten" Klaviertönen werden die originalen Klavierklänge, die quasi komplett im traditionellen Stil niedergeschrieben wurden, mit einem Sinuston gemischt, aus den Differenzen der Frequenz von Klavier- und Sinuston neue Töne produziert und mit den Originalklängen gemischt. Die faszinierende Komplexität des Werkes wurde vom Komponisten selbst auf einer DVD des Stockhausen-Verlages bis ins Detail analysiert (ca. 2 Stunden Vortrag und 1 Stunde Fragen u. Antworten zu Mantra). Das Label Naxos ist auch ins "Stockhausen-Geschäft" eingestiegen und hat Mantra 2009 in Luxemburg aufnehmen lassen. Beteiligt war der Soundtechniker Jan Panis, der 1982 bis 1992 mit Karlheinz Stockhausen mehrere Version von Mantra moduliert hatte. Am Klavier spielt das Duo Pascal Meyer und Xenia Pestova. Der Klang ist sehr gut und ich war überrascht über diese Naxos-Veröffentlichung. In dieser Aufnahme wurde erstmals versucht, die ehemaligen, analogen Ringmodulationen mit neuer digitaler Technik nachzubilden, weil die ursprüngliche Original-Elektronik wohl gar nicht mehr existiert. Das Ergebnis klingt jedenfalls absolut klar und brilliant. Man darf also zugreifen, auch wenn andere Labels wie Wergo Aufnahmen im Programm haben und man sich wie immer fragt, ob der kritische Komponist zufrieden gewesen wäre. Auch wenn es zu begrüßen ist, dass sich ein Niedrigpreis-Label an Stockhausen versucht, so sind es immer dieselben bekannten Werke wie "Tierkreis", "Kontakte", die Klavierstücke oder eben "Mantra", die außerhalb des Stockhausen-Verlages veröffentlich wurden. Die Naxos-CD enthält editorische Angaben, eine zweiseitige englische Werkeinführung, Foto u. Kurzinfo zu den Künstlern.


Tchaikovsky:Romeo & Juliet
Tchaikovsky:Romeo & Juliet
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 23,05

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nur relativ gut aber leider nicht spitze, 1. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Tchaikovsky:Romeo & Juliet (Audio CD)
Diese DDD-Ausgabe aus frühen Zeiten der CD war 1984 in den Handel gekommen und hatte schon für damalige Verhältnisse mit 44 Minuten keine lange Laufzeit. Damals mag das Klangbild gut gewirkt haben, beim Wiederhören irritiert ein insgesamt aufgehellter Klang, der hier und da unnatürlich wirkt, so als ob Instrumentengruppen ohne natürliche Tiefendimension "übereinandergelegt" worden seien. Beispielsweise wird ein zauberhaftes Harfensolo zu Beginn des Blumenwalzers ganz in den Vordergrund gerückt, aber die dann einsetzenden Streicher können sich lediglich gedämpft und mit wenig Raumklang entfalten. Auch andere Soloeinlagen oder einzelne Instrumentengruppen werden klangtechnisch klar hervorgehoben, dabei manchmal etwas unverhältnimäßig nah an das Ohr herangeführt. An anderen Stellen steht seidiger Streicherglanz teils "lärmend" einsetzenden Trompeten oder "schmetternd" bis "dumpfig" wirkendem Schlagzeug gegenüber. Die Dramatik der Fantasieouvertüre Romeo und Julia will sich allenfalls mühsam entwickeln, wirkt in Anbetracht der vielen sehr guten, spannenderen Aufnahmen fast gehemmt. Auch bei der Nussknacker-Suite kann Altmeister Herbert von Karajan nicht an die Klangfarben seiner früheren Einspielungen anknüpfen, obgleich hier (wie bei der Fantasieouvertüre) einige große, schön gesungene Bögen und zarte Appetithäppchen (Danse arabe) wie auf Zehenspitzen präsentiert werden. Dennoch meint man beim pinzipiell ausgezeichneten Orchester sogar Tempoungenauigkeiten hören zu können, so als ob kein erhebliches Interesse in diese Neuauflage eingebracht worden sei, während die Einspielung mit demselben Orchester aus den 60er Jahren doch legendären Status erlangte (Ballettsuiten). DDD vermag hier den künstlerischen Vorteil der vorangegangenen Karajan-Einspielungen nicht auszugleichen (Ballett-Suiten), ganz abgesehen von erfreulichen volldigitalen Ausgaben im Niedrigpreis-Bereich (Eloquence - Tschaikowsky (Ballettsuiten)). Die Besprechung bezieht sich auf die gezeigte Erstveröffentlichung, nicht auf die Karajan-Gold-Edition. Während im Jahre 1984 in der Zeitschrift Audio die CD immerhin noch 17 Punkte für die Interpretation, 15 von 20 für den Klang einbrachte sowie die Bemerkung, dass "es aber ein wenig an knackiger Präsenz fehlt" (J. Flaggstadt), kann die aktuelle Bewertung eine gewisse Enttäuschung in Anbetracht sehr hoher Erwartungen nicht verbergen, zumal man die Werke mannigfach und in attraktiveren Kopplungen vorfindet.

(Vergleichsaufnahmen (Auswahl): Nussknacker-Suite: Tchaikovsky:Ballet Suites (UK Import), Tchaikovsky:3 Ballet Suites, Tchaikovsky:Swan Lake Suite, Tchaikovsky - Suite From The Ballet, Romeo und Julia: Tchaikovsky: Sinfonie Nr.6, Op.74 "Pathétique"; Ouvertüre Romeo und Julia, Tchaikovsky: Romeo and Juliet 'Fantasy Overture' in F major, Op. 64, Symphony No. 6 "Pathetique" / Romeo & Juliet)


Sym 7
Sym 7
Preis: EUR 10,40

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unbeachtete Bestleistung, 23. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Sym 7 (Audio CD)
Diese CD habe ich einzig aufgrund einer anderen positiven Kundenkritik von 2002 angeschafft und ich bin von der soliden Orchesterqualität und der natürlich und dennoch geradezu ausgefuchst wirkenden Interpretation des Dirigenten Adrian Leaper, der sich bei dieser Musik zu Hause zu fühlen scheint, überrrascht. Ich muss gestehen, dass ich dem doch recht unbekannten Orchestra Filharmónica de Gran Canaria die makellose Umsetzung der Symphonie kaum zugetraut hätte. Insbesondere stimmt bei nicht sehr direktem, d.h. keinesfalls spektakulärem, aber zumindest relativ gut aufgefächertem Klangbild die schwierig zu treffende, subtil-schattierte Atmosphäre. Wie schon bei Rafael Kubelik (DG) oder Gary Bertini (EMI) scheinen mir auch bei Adrian Leapers distinguierter Sichtweise die Banalitäten, Dissonanzen und Brüche manches Mal abgemildert zu werden. Ein bisschen "knackiger" und weniger "gelassen" hätte es für mich schon sein dürfen. Dennoch kann es hier eine unbeachtete Produktion mit den "Großen" aufnehmen. Deshalb 4-5 "Anerkennungssterne" für eine Niedrigpreisproduktion.
DDD, Gesamtzeit: 79:25, Aufnahmejahr 1995
Vergleichsaufnahmen (Auswahl): L. Bernstein, NYP (CBS, 1965); J. Levine, CSO (RCA, 1980); K. Masur, Gewandhaus Orchester (edel, 1982); C. Abbado, CSO (DG, 1984); E. Inbal, RSO Frankfurt (Denon, 1986); S. Rattle, CBSO (1991); E. de Waart, Radio Filharmonisch Orkest Nederlands (RCA, 1994); M. Tilson Thomas, LSO (RCA, 1997)


Sinfonie 7 E-Minor
Sinfonie 7 E-Minor
Wird angeboten von Get it in a Jiffy
Preis: EUR 9,83

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unbeachtete Bestleistung, 23. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Sinfonie 7 E-Minor (Audio CD)
Diese CD habe ich einzig aufgrund einer anderen positiven Kundenkritik von 2002 angeschafft und ich bin von der soliden Orchesterqualität und der natürlich und dennoch geradezu ausgefuchst wirkenden Interpretation des Dirigenten Adrian Leaper, der sich bei dieser Musik zu Hause zu fühlen scheint, überrrascht. Ich muss gestehen, dass ich dem doch recht unbekannten Orchestra Filharmónica de Gran Canaria die makellose Umsetzung der Symphonie kaum zugetraut hätte. Insbesondere stimmt bei nicht sehr direktem, d.h. keinesfalls spektakulärem, aber zumindest relativ gut aufgefächertem Klangbild die schwierig zu treffende, subtil-schattierte Atmosphäre. Wie schon bei Rafael Kubelik (DG) oder Gary Bertini (EMI) scheinen mir auch bei Adrian Leapers distinguierter Sichtweise die Banalitäten, Dissonanzen und Brüche manches Mal wie abgemildert. Ein bisschen "knackiger" und weniger "gelassen" hätte es für mich schon sein dürfen. Dennoch kann es hier eine unbeachtete Produktion mit den "Großen" aufnehmen. Deshalb 4-5 "Anerkennungssterne" für eine Niedrigpreisproduktion.
DDD, Gesamtzeit: 79:25, Aufnahmejahr 1995
Vergleichsaufnahmen (Auswahl): L. Bernstein, NYP (CBS, 1965); J. Levine, CSO (RCA, 1980); K. Masur, Gewandhaus Orchester (edel, 1982); C. Abbado, CSO (DG, 1984); E. Inbal, RSO Frankfurt (Denon, 1986); S. Rattle, CBSO (1991); E. de Waart, Radio Filharmonisch Orkest Nederlands (RCA, 1994); M. Tilson Thomas, LSO (RCA, 1997)


Mahler: Symphonien Nr. 1, 3, 4, 5, 6, 7, 9 & 10
Mahler: Symphonien Nr. 1, 3, 4, 5, 6, 7, 9 & 10
Preis: EUR 13,97

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannend und analytisch, 21. Januar 2011
Die Mahler-Aufzeichnungen James Levines zeugten modellhaft von polyphoner Klarheit, von "neuen" Dimensionen durch Analyse der Mahlerschen Anweisungen ohne althergebrachte Gewohnheiten. Die Ergebnisse waren im Sinne einer mehr intellektuellen, im Gegensatz zu einer individualistisch-extravaganten Betrachtungsweise einerseits erfrischend klar und direkt, führten auf der anderen Seite dazu, dass die ambivalenten, in den Kompositionen geschickt verflochtenen "Banalitäten" nicht relativiert, die rätselhaften Eigenheiten dieser Musik ohne hintergründige Reflektion ein Stück weit enträtselt wurden. Allerdings gelangen dem Dirigenten auch ausgesprochen gefühlvolle Glanzleistungen. Bei Levine als berühmten in Amerika geborenen Mahler-Dirigenten nach Bernstein wollte man den Eindruck gewinnen, dass das symphonische Werk des Komponisten nicht nur in der "Neuen Welt" angekommen, sondern ein untrennbarer kultureller Bestandteil des modernen Amerika sei. Jetzt sind die bisher schwer erhältlichen RCA-CDs in einer Box ohne Booklet erschienen. Die große "Chorsymphonie" Nr. 8 ist nicht eingespielt worden. Eine Live-Aufnahme der Symphonie Nr.2 mit Israel Philharmonic (1989) wird ab 08.03.11 anderweitig erhältlich sein. "Das Lied von der Erde" in einem späteren Live-Mitschnitt 1992 (DG) wirkt pauschaler und ist nicht zu vergleichen mit Levines frühen RCA-Aufnahmen. Die Orchesterleistungen aus Philadelphia, Chicago und London sind hervorragend, allenfalls mit kleinsten Abstrichen bei den Bläsereinsätzen in der 5.Symphonie. Trotz der hohen Qualität und Intensität aller Interpretationen dürfte sich in Anbetracht der immensen Mahler-Discographie bis auf die enthaltene Neunte keine allgemein gültige discographische Referenz vorweisen lassen. Allerdings möchte ich keine einzige dieser unverwechselbaren Aufnahmen missen. Einzelwertungen: Symphonien Nr. 6 u. 9 je 5, Nr.5 3-4, restliche Symphonien 4-5 Sterne (Zum Vergleich gab D. Hurwitz bei Classicstoday dem Zyklus kürzlich 9 Punkte für die Interpretation und 7 von 10 für die Klangtechnik.).

Symphonie Nr.1 (LSO, 1974, ADD): Meines Erachtens gut und spannend, nur manchmal sehr schnell, s. FonoForum 1/88: Vergleichende Discographie: "Levine bezieht die Vorschrift 'Stürmisch bewegt' offenbar auf die ganze Symphonie, was eine zwar lebendige, aber häufig überzeichnete Deutung ergibt". Aber auch bei Bernstein (mit NYP) heißt es dort:"Er neigt dazu, lyrische Partien zu sentimentalisieren und Steigerungen zu überzeichnen."
Symphonie Nr.3 (CSO, 1975, ADD): Auch heute noch handelt es sich um eine verlässliche, kraftvolle Interpretation. Marylin Horne ist sehr hörenswert; leider singt sie "Tach" statt "Tag" im Mitternachtslied.
Symphonie Nr.4 (CSO, 1974, ADD): Beispiellos strukturierender und damit wenig romantischer Ansatz. Die Sopranistin Judith Blegen singt zwar sehr gut, kann aber, wie ich finde, nicht mit den "Glanzleistungen" von Margaret Price (Horenstein, de Waart), Edith Mathis (Karajan) oder Lucia Popp (Bertini) mithalten. Trotzdem sehr interessant und schon ein Klassiker innerhalb der Discographie des Werkes. Sehr gute Kritik gab es bei Classicstoday mit 10 von 10 Punkten für diese Einspielung.
Symphonie Nr.5 (Philadelphia Orchestra, 1977, ADD): Den Fünf-Sterne Rezensionen bei Amazon.com kann ich mich hier nicht anschließen. Eine zwar modern wirkende, aber in sich nicht geschlossene und z.B. beim 1.und 2.Satz sehr auf Effekte Wert legende Darstellung, teils ohne die entscheidenden Überleitungen der Motive sensibel zu gestalten. A. Csampai urteilte in einer Übersicht zur 5.Symphonie 1999 gar:" [...] James Levine ist ein solcher Mann fürs Grobe, für die weinerliche Klage, für die herzzereißende Hollywood-Kantilene, für die Totschlagsattacke: 1977 spielte er mit dem Philadelphia Orchestra die brutalste Version ein." Das Adagietto ist bei einer Länge von 12 Minuten ein Mittelweg (Norrington: 9 Min, Haitink mit BP: 14 Min). Das Finale gelingt aber mitreißend. Insgesamt ist die Einspielung zwar noch interessant, aber weniger überzeugend als die Symphonien Nr. 3, 4, 6, 7, 9 oder 10.
Symphonie Nr.6 (LSO, 1978, ADD): Extrovertiert, lärmend, energiereich und oft geradezu zuversichtlich nimmt Levines trotz allem analytische Deutung den Hörer mit auf einen schnellen Marsch durch die 6.Symphonie, deren tragischer Charakter erst im Finale spürbar durchschimmert. Levine verwendet nur wenig Rubati im Vergleich zu Bernstein.
Symphonie Nr.7 (CSO, 1980, DDD): Insgesamt ist das eine sehr schöne Aufnahme, die bei mir zu den Spitzenplätzen gehört. Trotz Levines rationalem Ansatz gelingen traumhafte Sequenzen. Zu Beginn der zweiten Nachtmusik klingt's fast kitschig bei sonst guter Gesamtatmosphäre. Noch ungedämpfter als bei Levine erstrahlte das Chicago Symphony Orchestra kurze Zeit später unter Claudio Abbado mit derselben Symphonie.
Symphonie Nr.9 (Philadelphia Orchestra, 1979, ADD): Sehr klare dramaturgische Steigerungen erlebt man im 1.Satz. Vor allem der sarkastische, wechselhafte, grimmige Ländler wurde im Ausdruck nicht übertroffen, wie ich meine. Vorbildlich wirkt die Rondo-Burleske, innig empfunden nimmt das Finale für sich ein. Bei Herbert von Karajan wurde von der Kunst gesprochen, die Langsamkeit zu zelebrieren. Levine braucht objektiv in allen Sätzen noch länger. Die gefühlte Zeit ist aber kürzer, so dass das gar nicht auffällt.
10.Symphonie - Deryck-Cooke-Version Nr.2 (Philadelphia Orchestra, Adagio: 1978, ADD; Sätze 2-5: 1980, DDD): Mehrmals wurde Cookes 2.Version eingespielt (Sanderling, Chailly, Inbal, Rattle mit Bournemouth Symphony), später wurde auch Cookes 3.Version verwendet (Gielen, Rattle mit BP, Harding). Neben meinen Vergleichsaufnahmen mit Sanderling und Rattle (Cooke III) kann sich diese hier hören lassen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 19, 2013 9:35 PM CET


AKKU LI-ION passend für MEDION DC-8300 u.a.
AKKU LI-ION passend für MEDION DC-8300 u.a.
Wird angeboten von vhbw - B & W Handelsgesellschaft mbH
Preis: EUR 4,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mindestens so gut wie der Originalakku für Rollei dp 8300, 20. Januar 2011
Ich benutze diesen Akku seit einem Jahr für eine Rollei dp 8300 (8.1 Megapixel) und er funktioniert mindestens ebenso gut und hält eher länger als der ehemalige Originalakku, der eine begrenzte Lebensdauer hatte. Ein Hersteller wird auf der Packung nicht angegeben, nur High Capacity Battery, for DS-8330 Replacement, Li-ion Battery 3.7V, CE-Zeichen; Made in China war das Original natürlich auch.


Die Schönsten Weihnachtslieder
Die Schönsten Weihnachtslieder
Preis: EUR 8,98

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen angenehm arrangierte Weihnachts-CD (mit etwas missverständlichem Titel), 5. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Schönsten Weihnachtslieder (Audio CD)
Das Glockengeläute zu Beginn wäre schöner ohne zeitweise Motorengeräusche im Hintergrund. Danach interpretiert ein Orchester Heinz Buchholz geschmackvoll eine "Hirtenweise". Es stört im harmonischen Kontext nicht, dass die gesprochenen Texte vielleicht etwas betulich wirken, zumal tadellos und unaufdringlich vorgetragen wird.
Die verschiedenen Chöre singen ordentlich und für den Anlass angemessen.
Keinesfalls wirken die dezenten Arrangements kitschig und es wird auch nicht der Anspruch gestellt, es würde sich um "hohe" klassische Musik handeln.
Der Titel ist etwas unglücklich gewählt, denn eine einheitliche Zusammenstellung der bekanntesten Weihnachtslieder erhält man eigentlich nicht (stattdessen anderweitig z.B. mit dem Thomanerchor: Der Christbaum Ist der Schönste Baum), wobei eine Auswahl der "schönsten Weihnachtslieder" individuell immer unterschiedlich ausfallen wird.
Hier erhält man neben einigen der bekanntesten Weihnachtslieder solche in (süddeutscher u. schwäbischer) Mundart, passend arrangierte Kompositionen, kurze Erzählungen oder seltener zu hörende Lieder wie "Oh Tannenbaum, du trägst ein' grünen Zweig". Für den geringen Preis eine erfreulich stimmungsvolle CD zum "Nebenbeihören" in der (Vor-)Weihnachtszeit.

Inhalt und Ausführende:
01. Glockengeläut vom Freiburger Münster
02. Orchester Heinz Buchold "Hirtenweise" (Valenthin Rathgeber)
03. Condé, Kurt (Sprecher) "Von drauß vom Walde komm ich her" (Theodor Storm)
04. Kinderchor des SDR "Klopf, klopf, klopf"
05. Liedecke, Hermann (Orgel) "Pastorale für Orgel" (Zipoli)
06. Mönch, Ruth (Sprecherin) "Markt und Strassen steh'n verlassen" (Joseph von Eichendorff)
07. Stuttgarter Singgemeinde "O Tannenbaum, du trägst ein' grünen Zweig" (Volksweise)
08. Condé, Kurt (Sprecher) "Im Walde steht ein Tannenbaum" (Dieffenbach)
09. Kinderchor des SDR "Schneeflöckchen, Weißröckchen"
10. Liedecke, Hermann (Orgel) "Wie Schön leucht' uns der Morgenstern" (Volksweise, Satz Samuel Scheidt)
11. Matheis, Elfie (Kind-Sprecher) "Christkindchen, ich will artig sein" (Volksgut aus dem Siegerland)
12. Orchester Heinz Buchold "Pastorale aus der Weihnachtssymphonie" (Schiassi)
13. Kinderchor des SDR, Orchester Heinz Buchhold "Morgen, Kinder, wird's was geben" (Volksweise, Satz J.S. Bach, Hoffmann von Fallersleben)
14. Mönch, Ruth (Sprecherin) "Von Osten Strahlt Ein Stern Herein" (Franz von Pocci)
15. Liedecke, Hermann (Orgel) "In Dulci Jubilo" (Volksweise, Satz: J.S. Bach)
16. Buchold, Heinz Orchester "Pastorale aus dem Weihnachtskonzert, Concerto Grosso" (Corelli))
17. Mönch, Ruth (Sprecherin) "Die Nacht vor dem Heiligen Abend" (Robert Reinick)
18. Stuttgarter Singgemeinschaft "Macht hoch die Tür"
19. Kerber Dreigesang "Sternsinger-Lied" (Altschwäbische Volksweise)
20. Gebüder Wechs "Kling, klong's Glöggele"
21. Krumbacher Kinder "Es hat sich halt eröffnet..." (Kinderlied aus Schwaben)
22. Kerber Musikanten "Thernberger Hochzeitsstückle" (Volksweise)
23. Mönch, Ruth "Vom Himmel in die tiefsten Klüfte" (Theodor Storm)
24. Kinderchor Des SDR "Leise rieselt der Schnee"
25. Schraudolf, Max (Scherrzither) "D'r Alphirt Gorar" (Volksweise)
26. Kerber Dreigesang "Mir hont bei unsern Schafen g'wacht"
27. Orchester Heinz Buchold "Mit Flöten und Schalmeien" (Volksweise)
28. Steibiser Sänger "So liegst denn auf Erden" (Volksweise)
29. Kerber, Jutta (Harfe) "Es wird scho glei dumpa"
30. Stuttgarter Singgemeinschaft "Maria durch ein Dornwald ging"
31. Wiener Sängerknaben (mit Glocken) "Stille Nacht, Heilige Nacht"
32. Sängerknaben vom Wienerwald "O Tannenbaum"
33. Chor der Wiener Staatsoper "Süßer die Glocken nie klingen"
34. Sängerknaben vom Wienerwald "Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen"
35. Thomanerchor Leipzig "Kommet Ihr Hirten"
36. Stuttgarter Singgemeinschaft "Alle Jahre wieder"
37. Wiener Sängerknaben "O du fröhliche, O du selige"
38. Sängerknaben vom Wienerwald "Ihr Kinderlein kommet"
39. Matheis, Elfie (Kind-Sprecher) "Das Christkindlein bin ich genannt" (Volksgut)
40. Chor der Wiener Staatsoper "Es ist ein Ros' entsprungen" (Praetorius-Volksweise)
41. Sängerknaben vom Wienerwald, Orchester der Volksoper Wien "Vom Himmel hoch, da komm ich her" (Volkslied)
42. Sängerknaben vom Wienerwald, Orchester der Volksoper Wien "Tochter Zion, freue dich" (Händel)
43. Sängerknaben vom Wienerwald "Fröhliche Weihnacht überall"
44. Das alte Glockengeläute der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Berlin
Gesamtdauer 72:02


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Preis: EUR 2,50

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen funktionstüchtig, 3. Dezember 2010
Für meine relativ einfachen Anwendungen (Umschalten zwischen DVD, DBT, Videorecorder - kein S-Video) ohne Probleme funktionsfähig. Das Porto eingerechnet hätte ich in keinem Elektronikmarkt ein preiswerteres Umschaltpult gefunden.


Portrait-Bookformat
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Preis: EUR 24,19

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterdirigent, 28. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Portrait-Bookformat (Audio CD)
Liste der Werke (einschl. Orchester u. Aufnahmejahr):
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21, Berliner Philharmoniker ,1953
Sergej Prokofjew: Sinfonie Nr. 1 D-Dur op. 25 "Klassische", L'Orchestre des Concerts Lamoureux, 1952
Paul Dukas: L'apprenti sorcier ("Der Zauberlehrling"), L'Orchestre des Concerts Lamoureux, 1952
Modest Mussorgsky: "Eine Nacht auf dem kahlen Berge" - Sinfonische Dichtung, RIAS-Sinfonie-Orchester Berlin, 1952
Gioacchino Rossini: La Boutique fantasque (orch. Respighi) - Konzertsuite, RIAS-Sinfonie-Orchester Berlin, 1955
Frank Martin: Petite Symphonie Concertante, Herzog, Klavier, Kind, Cembalo, Helmis, Harfe - RIAS-Sinfonie-Orchester Berlin, 1950
Felix Mendelssohn Bartholdy: Musik zu Shakespeares "Sommernachtstraum" op. 21 - op. 61, Streich, Sopran, Eustrati, Alt - RIAS Kammerchor - Berliner Philharmoniker, 1950
Paul Hindemith: Symphonische Tänze, RIAS-Sinfonie-Orchester Berlin, 1950
Giuseppe Verdi: Messa da Requiem (Ausz.): Dies irae, Tuba mirum, Liber scriptus, Quid sum miser, Rex tremendae, Recordare, Ingemisco, Confutatis, Lacrimosa mit Stader, Sopran, Radev, Mezzo-Sopran, Krebs, Tenor, Borg, Bass, RIAS Kammerchor u. Chor der St. Hedwigs-Kathedrale, RIAS-Sinfonie-Orchester Berlin, 1953
Karl Amadeus Hartmann: Sinfonie Nr. 6, RIAS-Sinfonie-Orchester Berlin, 1955

Ferenc Fricsay, 1914 in Budapest geboren, wurde bereits als Kind musikalisch sehr gefördert. In den Jahren 1948-1953 machte er das RIAS-Sinfonieorchester Berlin zu einem Spitzenorchester. Die vorliegenden Aufnahmen aus den Jahren 1950-55 haben eine gute Mono-Qualität.
Im einzelnen erklingen vorbildlich abgestuft und lebendig Beethovens und Prokofjews jeweils erste Symphonien, eine fieberhaft rastlose Nacht auf dem kahlen Berge, ähnlich auch Der Zauberlehrling, den ich allerdings als einzige Kritik an der künstlerischen Darstellung konstant zu schnell empfinde. Neben den Fragmenten aus Verdis Requiem vielleicht am ehesten entbehrlich, denn für die DG wurde dieses Requiem als Gesamtaufnahme eingespielt und es eignet sich vom Werk her wenig für einen Querschnitt: Es wird gleich mit dem Dies irae losgeschossen. Trotzdem gewinnt man einen Eindruck von der inbrünstigen Intensität.
Alle anderen Werke sind ungekürzt. Darunter hat die Suite des Baletts Der Zauberladen in der Orchesterbearbeitung Resphighis (1918) nach Themen Rossinis relativen Repertoirewert. Die bis ins Detail durchhörbare Wiedergabe unterscheidet sich vorteilhaft von meiner Vergleichseinspielung (Philadelphia Orchestra, E. Ormandy). Einen ebensolchen Genuss bietet die deutschsprachige Version des Sommernachtstraumes als erstklassiger "Mittelweg" zwischen der schattigeren Klemperer-Einspielung und einer romantisch-naiven Mendelssohn-Darstellung. Auch das damals zeitgenössische Repertoire (Martin, Hindemith, Hartmann) wurde nicht ausgeklammert, darunter steht Frank Martins vielleicht bekanntestes Werk gegenüber der vom Komponisten selbst geleiteten Aufnahme (Mono, Jecklin) m.E. nicht nach. Im Booklet mit editorischen Angaben ist den 7 Seiten zum Lebenslauf und zur Künstlerpersönlichkeit als Motto ein Zitat Ferenc Fricsays selbst vorangestellt: "Muss ein Dirigent ein Diktator sein? Nein, keinesfalls! Wenn er ein Diktator ist, ereilt ihn das Schicksal wie jeden Diktator."[...]"Ein Dirigent kann nur bestehen, wenn er die Fähigkeit hat, aus den Orchestermusikern eine Gemeinschaft, ein Kollegium zu bilden." Betrachtet man z.B. die Repertoireschnittpunkte mit Herbert von Karajan, so werden nach meinem Eindruck dessen renommierte Aufnahmen an Detail- und Spielfreude getoppt (Beethoven, Prokofjew) und auch die Feststellung Ulrich Schreibers, Ferenc Fricsay sei der erste Medienkünstler Deutschlands gewesen, legt diese Bezugnahme bei ursprüngl. mehr als 100 eingespielten Schallplatten nahe.


Everyman - Mahler (Sinfonie Nr. 2)
Everyman - Mahler (Sinfonie Nr. 2)
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 18,38

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine gute Aufnahme!, 23. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Everyman - Mahler (Sinfonie Nr. 2) (Audio CD)
Maurice Abravanel, einen Dirigenten mit spanischen Vorfahren, 1903 in Thessaloniki geboren, in Lausanne aufgewachsen, führten seine Tätigkeiten nach Berlin, Zwickau, Altenburg, Kassel, dann Paris, New York, Melbourne, Sidney und seit 1947 nach Salt Lake City, Utah. Bereits in Lausanne hatte er Kontakt zu Ernest Anserment, später arbeitete er u.a. mit Bruno Walter und wurde Schüler und Freund Kurt Weills. Bis zu seinem Ruhestand 1979 führte er "sein" Utah Symphony Orchestra mit internationalem Renommé und nahm einige Symphonien-Zyklen für Vox und Vanguard auf, darunter einen Mahler-Zyklus in den Jahren 1963-1974. Er interpretierte die Symphonien Mahlers unprätentiös, vergleichsweise schlank strukturierend. Gerade bei der zweiten Symphonie, im April 1967 aufgenommen, konnte er die "inspirierende Idee", die "Magie" dieser Symphonie vermitteln und demonstrierte idiomatischem Schwung, wodurch diese Aufnahme einen Vorzug gegenüber manch neuer, technisch brillianter, aber auch kühl und fast unnahbar wirkenden Einspielung haben mag. Maßgeblich trugen die sehr guten Solistinnen Florence Kopleff und niemand geringerer als Beverly Sills zum Gelingen bei. Die Tonqualität entspricht dem Aufnahmejahr. Im Vergleich zur kurze Zeit später entstandenen, viel bekannteren DG-Aufnahme Kubeliks empfinde ich die vorliegende Einspielung natürlicher ausbalanciert und exemparischer, im Vergleich zu Walters CBS-Einspielung eine Spur expressiver. Teils waren den Kritikern Abravanels Mahler-Aufnahmen zu undramatisch, auch die Tonqualität und Gesangsleistungen waren nicht immer hervorragend. Aber für seine Zweite traf das nicht zu: Wohlwollende Erwähnungen gab es im Penguin Guide, im Guide to Low-Priced Classical Records, auch in FonoForum, schließlich bei den anglo-amerikanischen Amazon-Bewertungen. Eine alles in allem gute Aufnahme, die in der Serie Everyman auf 1 CD erschienen, immer noch empfohlen werden kann.

[berücksichtigte Vergleichsaufnahmen (Auswahl): Forrester, Cundari, NYP, Walter (1958, Sony); Mathis, Procter, SO des BR, Kubelik (1969, DG); Buchanan, Zakai, CSO, Solti (1980, Decca); Marton, Norman, WP, Maazel (Sony, 1983); Donath, Soffel, SO Frankfurt, Inbal (1985, Denon); Horne, Te Kanawa, Boston SO, Ozawa (1986, Phi); Genova, Zorova, Sofia PO, Tabakov (Capriccio, 1987); Hendricks, Ludwig, NYP, Bernstein (1987, DG); Banse, Kallisch, SWR-SO, Gielen (1996, Hänssler); Michael, Moore, WP, Kaplan (2002, DG)]


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