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Rezensionen verfasst von
kubine

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Nivea Bad Creme Care, 1er Pack (1 x 750 ml)
Nivea Bad Creme Care, 1er Pack (1 x 750 ml)
Preis: EUR 2,99

4.0 von 5 Sternen Für alle Fans der klassischen Nivea-Creme, 25. Dezember 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ein heißes Bad ist immer eine Wonne und mit den richtigen Badezusätzen noch mehr. Da gibt es eine ganze Menge auf dem Markt, eigentlich wird jeder fündig.

Nun hat Beiersdorf seiner Produktrange eine weitere Sorte hinzugefügt, die vor allen Fans der klassischen Nivea-Creme begeistern dürfte.

Das Creme-Bad kommt mit dem bekannten Nivea-Duft daher. Leider ist es auch dickflüssiger, wie ein herkömmlicher Badezusatz. Selbst wenn man es direkt in das laufende Badewasser gibt, löst es sich nur langsam auf. Dementsprechend ist auch die Schaumbildung. Ist die Wanne gefüllt, reicht es zwar, aber leider zerfällt er auch relativ schnell. Mein Mann, der eher weniger Schaum mag, liebt es, für mich könnte es mehr und stabiler sein. Da kommt es wohl auf die individuelle Vorliebe an.

Was aber voll und ganz überzeugt, sind die pflegenden Eigenschaften. Mit dem Nivea Creme Bad kann man sich das (manchmal etwas lästige) Eincremen mit Body Lotion sparen. Die Haut fühlt sich weich und geschmeidig an. Das merkt man besonders in der kalten Jahreszeit, wo die Haut doch mehr Pflege braucht.

Daher kann ich das Bad allen empfehlen, die ihre Haut schon beim Baden pflegen möchten. Die eher das klassische Schaumbad bevorzugen, sollten es vielleicht mal probieren.


Der Palast der Borgia: Roman (insel taschenbuch)
Der Palast der Borgia: Roman (insel taschenbuch)
von Sarah Dunant
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Faszinierendes Historienspektakel, 17. Dezember 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Rom, 1492: Durch geschicktes Taktieren hat Rodrigo Borgia es geschafft - er wird als Papst Alexander VI. in die Geschichte eingehen. Kaum ist der Ruf "Habemus Papam" verklungen, beginnt Rodrigo mit dem Ausbau seiner Macht. Dabei immer an seiner Seite: seine Kinder Caesare, Juan, Lucrezia und Jofre. Er liebt sie sehr, aber um den Namen Borgia unsterblich zu machen und seine (weltliche) Macht auszubauen und zu festigen, schreckt er nicht davor zurück, sie wie Schachfiguren hin und her zu schieben. Doch kann das gutgehen?

Die Medicis und die Borgia sind die Namen, die einen als erstes einfallen, denkt man an Italiens bewegte Geschichte. Unzählige Bücher sind darüber geschrieben worden, aber selten hat mich ein Buch so gefesselt wie das der Autorin Sarah Dunant.

Die Geschichte der Borgia hat schon immer die Leute fasziniert und viele Mythen ranken sich um diese Familie. Sarah Dunant hat sich bei ihrer Arbeit an diesem Buch von Erkenntnissen moderner Wissenschaftler leiten lassen, die ein differenzierteres Bild der Familie zeichnen. Wenn sie auch nicht ganz auf Gerüchte, die sich um diese Familie ranken, verzichtet hat, zeichnet die Autorin ein (wenn auch fiktionales) glaubhafteres Bild einer Epoche, die die Borgia doch entscheidend mitgeprägt haben.

Die politischen Verhältnisse Italiens im 16. Jahrhundert waren nicht ganz einfach. Es gab kleine Königreiche, zahlreiche Herzogtümer und diverse Republiken. Sie alle waren immer mal wieder heiß umkämpft - von Spanien, Frankreich und von inländischen Machthabern. Es fällt schwer, da den Überblick zu behalten. Sarah Dunant versteht es aber hervorragend, diese Fakten anschaulich in den Roman einzuweben, so dass man als Leser davon nicht erschlagen wird.

Dies gelingt auch durch die Charakterisierung der Familie Borgia. Ist es am Anfang der Papst selbst, der, auch aufgrund seiner Position, alle Hebel, diplomatisch wie militärisch, in Bewegung setzt, um seine Machtposition auszubauen, nimmt später Caesare diese Stellung ein. Er, der eigentlich zu einem kirchlichen Leben bestimmt ist, wird nach dem Tod von Juan zum Kriegsherren. Beiden gemein ist die Skrupellosigkeit, mit der sie ihre Pläne vorantreiben und buchstäblich vor nichts zurückschrecken. Die Leidtragende in diesem Spiel ist vorallen Lucrezia. Sie wird wie eine Marionette überall da eingesetzt, wo es gerade gebraucht wird. Ihr persönliches Glück muss hintenan stehen. Die Entwicklung, die sie dadurch mitmacht, wird von der Autorin genauso aufgezeigt, wie Caesares Wandlung. Dabei wird auch klar, dass die Geschichte nicht nur schwarz und weiß enthält, sondern auch alle Schattierungen dazwischen.

Die Spannung, die so aufgebaut wird, hält sich das ganze Buch über. Auch wenn man sich ein bisschen mit den Borgia auskennt, wird es nie langweilig. Die Autorin schafft es, die Geschichte anschaulich und lebendig zu machen. Da kommt keine Fernsehserie mit.Ein flüssig zu lesender Schreibstil trägt das übrige dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

Abgerundet wird das ganze noch durch eine politische Landkarte der damaligen Zeit und einem Familienstammbaum. Gerade letzterer ist überaus nützlich, bei den agierenden Personen und deren Verbindungen untereinander nicht den Überblick zu verlieren.

Diese faszinierende Historienspektakel ist daher das perfekte Geschenk für Liebhaber gut recherchierter historischer Romane. Die Autorin stellt noch einen zweiten Band in Aussicht, den ich mir nicht entgehen lassen werde.


Der Fall Moriarty: Eine Geschichte von Sherlock Holmes' großem Gegenspieler
Der Fall Moriarty: Eine Geschichte von Sherlock Holmes' großem Gegenspieler
von Anthony Horowitz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Machtkampf in London, 22. November 2014
Sherlock Holmes und sein Widersacher James Moriarty fanden in den Reichenbachfällen ihr Ende. Während die Leiche von Holmes nicht gefunden werden konnte, fischte man aber einen unbekannten Mann aus dem Gewässer. Um sich zu vergewissern, dass es sich hierbei tatsächlich um Moriarty handelt, fährt Inspektor Athelney Jones in die Schweiz. Dort trifft er auf den Pinkerton-Detektiv Frederick Chase, der genau dies auch vorhat. Der Grund, warum ein Pinkerton-Detektiv extra aus Amerika anreist, um eine unbekannte Leiche zu sehen, ist schnell geklärt: Er ist auf der Spur des amerikanischen Meisterverbrechers Clarence Devereux, der mit Moriarty ein Treffen vereinbart hat. Jones und Chase beschließen, zusammenzuarbeiten. In London werden sie dann auch prompt mit einer Reihe grausamer Verbrechen konfrontiert, die nicht wirklich Sinn ergeben. Doch was steckt wirklich dahinter?

Als Arthur Conan Doyle die Figur des Sherlock Holmes 1887 erschuf, ahnte er wahrscheinlich nicht, das dieser Detektiv noch über 100 Jahre später die Welt faszinieren wird. Unzählige Filme wurden über dessen Abenteuer gedreht, seine Fälle in Serien, wie die mit Benedict Cumberbatch, genial in die heutige Zeit versetzt und unzählige Pastiches bevölkern den Buchmarkt rund um den Globus.

In die Reihe der schreibenden Sherlock-Holmes-Fans reiht sich auch Anthony Horowitz ein. Das er sich damit nicht verstecken muss, beweist er sehr genial mit diesem Buch.

Mit Athelney Jones hat er eine Figur geschaffen, die mehr als geeignet ist, die Fußstapfen von Sherlock Holmes auszufüllen. Als Inspektor bei Scotland Yard hat er oft mit dem berühmten Detektiv zusammengearbeitet und viel von ihm gelernt. Man könnte auch behaupten, er hat eine Art Besessenheit diesbezüglich entwickelt. Die Resultate dessen sind beachtlich: Wie sein großes Vorbild ist der Inspektor in der Lage, deduktische und kriminalanalytische Methoden so anzuwenden, dass der Leser immer wieder überrascht ist, wie er es schafft, nur mit Beobachtungen, logische Schlüsse zu ziehen.

Ihm zur Seite stellt Anthony Horowitz Frederick Chase, den amerikanischen Privatdetektiv. Dieser hat zwar nicht diese Fähigkeiten, aber wie Dr. Watson manchmal doch das richtige Gespür. Bald schon entwickelt sich eine zarte Freundschaft zwischen den beiden. Und so glaubt man als Leser, das das Gespann Jones/Chase auch eine Neuauflage von Holmes/Watson ist.

Dies ist aber nicht die einzige Ähnlichkeit zwischen den Figuren. Holmes' Gegenspieler Moriarty baut sich in London ein Verbrechersyndikat auf, das er steuert. Er ist ein Meister der Verkleidung und so weiß kaum jemand, wie er wirklich aussieht. Horowitz ersetzt ihn in diesem Buch durch Clarence Devereux, einen Mann der beinahe unsichtbar agiert und in den Vereinigten Staaten sehr erfolgreich mit seinen Unternehmungen war. Jetzt will er "expandieren" und seine Geschäfte auch nach Europa ausweiten. Der Tod Moriartys kommt ihm gerade recht, da er nicht konkurrieren muss, sondern seine Stelle einnimmt. Und dabei vor jeglicher Grausamkeit nicht zurückschreckt.

Die Konstellation ist also klar, und als geübter Krimileser ist man über manche Entwicklung dann auch nicht überrascht. Der Autor baut so manche falsche Fährte mit ein, und hin und wieder hat man als Leser das Gefühl, dass nichts so ist wie es scheinen soll, aber das verdrängt man schnell wieder. Obwohl durch den Schreibstil und kurze, mit Cliffhängern versehenden Kapiteln, eine Spannung aufgebaut wird, die einem das Buch kaum aus der Hand legen lässt, ist man zwar zufrieden, aber meint, dass Ende schon zu kennen. Wie oft schon war man am Ende enttäuscht von der Auflösung eines Kriminalfalls. Passend, plausibel aber nicht so ganz rund.

Mit dieser Erwartungshaltung las ich dann auch weiter. Aber Anthony Horowitz hat mich an dieser Stelle sehr überrascht. Mit dieser Wendung der Geschichte hätte ich nie im Leben gerechnet. Im Nachhinein hatte man sie die ganze Zeit vor Augen, aber allzu leicht lässt man sich von dem, was einem präsentiert wird, blenden. Oder will es es nicht wahrhaben.

Auf alle Fälle lässt das Ende und auch eine Nebenfigur hoffen, dass Anthony Horowitz auch in Zukunft nicht müde wird, sich neue Fälle in Sherlock-Holmes-Manier auszudenken. Fans des Meisterdetektivs würden es ihm sicher danken. Mich hat das Buch dann doch regelrecht begeistert und ich bin sehr gespannt, was man vom Autor als nächstes erwarten darf.


The Love Song of Miss Queenie Hennessy
The Love Song of Miss Queenie Hennessy
Preis: EUR 7,99

4.0 von 5 Sternen Another Journey, 14. November 2014
While Harold Fry is walking the length of England to save her, Queenie is shocked. Her days are numbered and all she wanted to do was to die in peace. But she realized, that there was one thing left to do. With the help of the nun Mary Inconnu she started to write a second letter. In that letter, Queenie revealed a secret, that made her running away from Kingsbrigde (Devon), from Harold and got her to Embleton Bay (Northumberland). It is not only a confession, but the story of her life.

When I finished "The unlikely pilgrimage of Harold Fry" I was a little bit upset. The woman, Harold Fry is walking across England for, remained impalpable. With "The Love song of Miss Queenie Hennessy" the picture of the whole Harold Fry/Queenie Hennessy-story is complete.

Queenie is an intelligent woman with a university degree, who tried to be perfect, in what she did. She wanted to be loved and find her place in life. But life was not always kind to her, and when she could not bear it any more, she ran away and began somewhere new. When she started working in Kingsbridge, she slowly fell in love with Harold. Without letting him know about her feelings, she loved him secretly and was satisfied with it. When she met David, Harold's son, she became much more involved in the family life, than Harold knew. The fate of David made her finally run away again.

"Our Hospice may not be what you expect."

A few years after she was diagnosed with cancer. Treatments have not been successful, so she ended up in a hospice. And here, Rachel Joyce did a fantastic job. She described it as a place full of life and optimism rather than a depressive home (what we might have in mind when we think of such institution). It might be that all the other patients seems to be a little too eccentric, but who knows, maybe we all become that in the last stadium of life. I liked them all - Finty, who made me laugh more than one time, old grumpy Mr. Henderson, Barbara - as well as the nuns, who care for their patients with an outstanding passion. It seems to be like a place from a fairy tale, where all lived happily ever after. But Rachel Joyce remained very realistic as well. Queenie has good and bad days, is suffering from hallucinations, and over the time more and more loved characters passed away.

"The sky and sun is always there. Its the clouds that come and go."

While Queenie relived her past in the letter, she did not follow a straight timeline. Her memories come and go, and often one lead to another. This generated a subtle tension, making you go on with reading. The secret of the past is slowly revealed, and though it is not a surprising one, it makes the puzzle complete, which began with "The unlikely pilgrimage of Harold Fry." As this book is rather a companion than a sequel and you can read it as a stand-alone, I think you will miss the whole picture.

"Don't try to see ahead to the end. Stay with the present..."

Therefore both storys would deserve 5 stars, but like with "The pilgrimage of Harold Fry" I was not satisfied with the ending. There is a third letter written, which, in my opinion, takes away the magic of the story. Yes, it is realistic and plausible and you got a hint of it now and than before, but some things should be left to the readers imagination.

*I received a copy of the book for free through Goodreads First Reads on the day of the release.


Die Toten vom Magdalen College: Ein Oxford-Krimi
Die Toten vom Magdalen College: Ein Oxford-Krimi
von Katharina Mylius
  Broschiert
Preis: EUR 11,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schatten der Vergangenheit, 6. November 2014
Inspector Frederick Collins ist gerade nach Oxford gezogen, und schon erwartet ihn sein erster Fall. Gemeinsam mit seiner Kollegin Heidi Green wird er ins Magdalen College gerufen, wo während eines Alumni-Dinnners der Bürgermeisterkandidat Jules McCann tot zusammengebrochen ist. Schnell ist klar, dass er vergiftet wurde, doch keiner seiner unmittelbaren Tischnachbarn will etwas gesehen haben. Alle waren während ihrer Studienzeit eng befreundet und scheinen etwas zu verheimlichen. Als kurz darauf noch ein Mord passiert, liegt es an den beiden Inspectoren das komplizierte Puzzle zu lösen. Jedes Teilchen, mühsam gefunden, wirft nur weitere Fragen auf. Aber alle weisen in die Vergangenheit. Wird jemals ein ganzes, klares Bild daraus?

Mit "Die Toten vom Magdalen College" hat Katharina M. Mylius einen spannenden und wendungsreichen Krimi geschaffen. Ihr Debüt zeichnet sich dabei nicht nur durch einen interessanten Plot aus, sondern sie schafft es auch hervorragend, die Atmosphäre der altehrwürdigen Universitätsstadt Oxford lebendig werden zu lassen.

Ohne große Vorgeschichte wird man als Leser gleich ins Geschehen geworfen. In gewohnter Agatha-Christie-Manier wird man mit einer eigentlich überschaubaren Anzahl Verdächtiger konfrontiert, die alle das eine oder andere Geheimnis haben. Sehr gekonnt blickt die Autorin dabei hinter die Fassade von Oxfords Elite und deckt die Intrigen, Ängste und Nöte auf, die hinter der ehrwürdigen Oberfläche lauern.

Das Ermittlungsduo ist sehr sympathisch. Vom Charakter her sind sie unterschiedlich angelegt, ergänzen sich aber hervorragend. Auch die anderen Figuren sind so plastisch gezeichnet, dass man sie beim Lesen förmlich vor sich sieht. Man kann bis zum Schluss miträtseln, da man als Leser auf einige falsche Fährten geschickt und am Ende doch überrascht wird. Die ganze Handlung ist sehr gut durchdacht und plausibel gestaltet. Zusammen mit einem flüssig zu lesenden, spannenden Schreibstil mag man das Buch gar nicht aus der Hand legen.

Nebenbei könnte das Buch als Reiseführer fungieren. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten werden ebenso erwähnt, wie einige historische Fakten, die nebenbei vermittelt werden, ohne dass das ganze langweilig wird. Auch persönliche Geheimtipps der Autorin, die die Stadt sehr gut kennt, fanden ihren Weg in das Buch. Und natürlich fehlt auch ein kleiner Stadtplan nicht, an dem sich auch die Leser orientieren können, die Oxford (noch) nicht kennen.

Mich hat der Krimi auf jeden Fall begeistert und ich empfehle ihn gern allen Fans englischer Kriminalromane. 2015 wird es ein Wiedersehen mit dem Ermittlungsduo Green und Collins geben, auf das ich mich schon sehr freue.


Rowenta Heizlüfter Instant Comfort Aqua, SO6510
Rowenta Heizlüfter Instant Comfort Aqua, SO6510
Preis: EUR 36,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein, aber oho, 5. November 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Unsere Heizanlage im Mietshaus wird im Sommer immer auf "sommerbetrieb" geschaltet, und am kalendarischen Herbstanfang wieder auf normal gestellt. Das ist normalerweise auch kein Problem, allerdings kann es in kalten Sommern schon mal ungemütlich werden. Deshalb haben wir immer mal wieder mit einem Heizlüfter geliebäugelt. Allerdings ließen Erfahrungsberichte von Verwandten und Freunden uns vor dem Kauf immer wieder zurückschrecken. Zu teuer im Stromverbrauch, so richtig warm wird es auch nicht, etc. Nachdem ich mir aber dieses Jahr auf Grund der ausgekühlten Wohnung (und hier besonders des Badezimmers, wo das morgendliche Duschen nicht angenehm war) eine Erkältung zuzog, kam dieser Heizlüfter gerade recht und ich freute mich aufs Testen.

Bevor es allerdings daran gehen konnte, musste man sich erst mal durch diverse Kartons wühlen (Matroschka-Puppe lässt grüßen). Geliefert wird der Heizlüfter in einem Versandkarton von Amazon, in dem sich ein Karton von Rowenta/Tefal befindet und in diesem wiederum der eigentliche Karton mit dem Heizlüfter.

Überrascht war ich dann von der Größe des Heizlüfters. Mit 18x21x31,5cm nimmt er nicht viel Platz weg. Schwer ist er mit einem guten Kilo auch nicht und mit dem integriertem Tragegriff daher leicht zu transportieren.

Die Bedienung ist eigentlich selbsterklärend. Stecker in die Steckdose, eines der drei verfügbaren Programme (Kaltstufe, Flüsterstufe und Leistungsstufe) wählen, und mit dem Thermostatschalter die Temperatur einstellen, fertig. Nach ca. 3 Minuten in der Leistungsstufe mit 2400 Watt war unser Badezimmer mit ca. 10 qm gemütlich warm. Achten sollte man auf einen ausreichenden Abstand zur Wand (der Hersteller empfiehlt hier min. 50 cm), damit die Luft auch zirkulieren kann. In der Flüsterstufe mit 1200 Watt dauert es ein wenig länger, und man hört fast nicht, wie das Gerät arbeitet. Aber auch in der Leitungsstufe ist er nicht sehr laut.

Über den Reglern ist ein Spritzwasserschutz angebracht, der diesen Heizlüfter zum idealen Gerät für die Räume macht, wo es durchaus die Möglichkeit gibt, den einen oder anderen Wasserspritzer abzubekommen oder die eine etwas höhere Luftfeuchtigkeit aufweisen. Trotzdem sollte es verständlicherweise in ausreichendem Abstand zu Dusche oder Badewanne aufgestellt werden.

Beim ersten Gebrauch entströmt dem Heizlüfter ein Geruch nach Plastik, das gibt sich aber bei mehrmaliger Benutzung. Das Gehäuse besteht rundrum aus Plastik, lässt sich dadurch aber auch leicht abwischen.

Wir sind jedenfalls ganz begeistert von diesem kleinem Powerpaket. Auch wenn wir ihn nicht das ganze Jahr über verwenden werden, so müssen wir keine Angst mehr haben, unfreiwillig frieren zu müssen. Meine Zweifel wurden eines besseren belehrt und daher empfehle ich diesen Heizlüfter auch gerne weiter.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 9, 2014 11:20 PM CET


Aus dem Leben eines Teufels
Aus dem Leben eines Teufels
von Andreas Herteux
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geschichte mit Potenzial, die aber definitiv ausbaufähig ist, 21. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Aus dem Leben eines Teufels (Taschenbuch)
Auch in der Hölle gibt es gesellschaftliche Hierarchien. "Hineingeboren" wird man in eine Schicht, die weder gut noch schlecht ist. Um sich hochzuarbeiten gibt es kaum Wege, aber abwärts geht es schnell. Ein Teufel aber möchte hoch hinaus und hat scheinbar schon die perfekte Möglichkeit dazu gefunden: Ein Casting in der höllischen Unterhaltungsbranche, bei der er verschiedene Aufgaben erfüllen muss. Leicht nervös präsentiert er dann auch seine Taten in der Menschenwelt. Etwa die Geschichte des Studenten, dem er Macht über die Zeit verlieh. Oder den Schneemann, der sich nichts mehr als Wärme wünschte. Doch kann er die Juroren damit überzeugen?

Mich jedenfalls haben die Prüfungen nicht vom Hocker gehauen. Die erste und längste war von der Idee her nicht schlecht. Macht über die Zeit zu haben - wer träumt nicht manchmal davon. Allerdings driftet das ganze sehr schnell ins Abstruse ab. Es werden Wendungen mit eingebaut, auf die man gut und gerne hätte verzichten können und irgendwann wird es einfach too much. Weniger wäre hier sicher mehr gewesen. Bei den anderen Prüfungen fehlt mir dagegen hin und wieder das teuflische bzw. kann ich nicht immer erkennen, wie der Teufel da genau eingegriffen hat. Vielleicht liegt es daran, dass dieses Geschichten an bekannte Märchen erinnern.

Mit den Protagonisten konnte ich mich leider auch nicht anfreunden. Teufel und der Student aus der längeren Geschichte wurden mir sehr schnell sehr unsympathisch. Hierbei ähneln sich die Charakterzüge der beiden. Anfangs ängstlich, mit wenig Selbstbewusstsein, werden sie im Laufe der Geschichte großspurig und zu sehr von sich eingenommen.

Der Schreibstil zeichnet sich durch sehr verschachtelte Schachtelsätze aus. Normalerweise mag ich so etwas, aber hier hätte man aus einem Satz locker zwei machen können. Das wäre auch für den Lesefluss angenehmer, da man so immer wieder innehalten und die Sätze auseinander pflücken muss. Nichtsdestotrotz gelingt es Andrea Herteux eine subtile Spannung zu erzeugen. Irgendwie möchte man schon wissen, wie es weitergeht. Aber den Aufbau der Rahmengeschichte fand ich verbesserungswürdig. Anstatt am Ende den Leser aufzuklären, wie die Hierarchie in der Hölle genau aussieht, hätte ich mir diese Infos am Anfang gewünscht. Da hatte ich am Anfang das Gefühl, ich hätte etwas verpasst. Das Ende ist aber relativ offen, ein zweiter Teil im Anhang angekündigt.

Auch aus dem Setting der Story hätte man mehr machen können. Der Teufel wird ins Frankenland geschickt, um dort sein Unwesen zu treiben. Leider kommt davon im Roman sehr wenig rüber. Aber gerade diese Kombination hätte sehr viel Potenzial geboten. Wäre es nicht kurz erwähnt worden, hätte der Roman genau so gut überall spielen können.

Alles in allem ist die Grundidee hinter dem Roman super, die Umsetzung aber stark verbesserungswürdig. Das der Autor gut und unterhaltsam schreiben kann, blitzt ab und zu durch und ich wünsche ihm, das er das weiter ausbaut. Vielleicht in der Fortsetzung.


NAILFUN Nagelhautpflegeöl Wildkirsche - Cherry Wine Finest Quality in der Glasflasche mit Pipette zum auftragen, 1er Pack (1 x 15 ml)
NAILFUN Nagelhautpflegeöl Wildkirsche - Cherry Wine Finest Quality in der Glasflasche mit Pipette zum auftragen, 1er Pack (1 x 15 ml)

2.0 von 5 Sternen Konnte leider nicht überzeugen, 21. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das Nailfun Nagelhautpflegeöl kommt in einer kleinen Glasflasche daher. Im edel aussehenden Verschluss ist eine Pipette zum Auftragen integriert. Die Öffnung der Pipette könnte allerdings etwas kleiner ausfallen, da zu wenig Fingerspitzengefühl automatisch zu einer Überdosierung führt.

Das Öl wird auf den Nagel aufgebracht und sanft einmassiert. Hier zeigt sich aber, das das Öl sehr schwer einzieht. So läuft man dann erstmal mit öligen Fingern durch die Gegend, so dass ich dazu rate, das Öl erst aufzutragen, wenn man sicher ist, in den nächsten (+/-) 30 Minuten nichts anfassen zu müssen. Pflegen tut es aber genau wie andere Öle.

Weniger toll ist der penetrante künstliche Duft nach Wildkirsche, den man bei Verwendung des Produkts dann ständig in der Nase hat. Auch die künstliche rote Farbe ist bei unlackierten Nägeln nicht der Hit, da sie sowohl am Nagel als auch auf der Nagelhaut Verfärbungen hinterlässt. Diese verschwinden zwar beim normalen Händewaschen, aber schön sieht das trotzdem nicht aus. Mein Tip: Entweder auf lackierten Nägeln benutzen oder die Duftrichtung Mandel wählen, die sieht durchsichtig aus.

Leider kann man auch die aufgedruckten Inhaltsstoffe und Warnhinweise aufgrund der sehr kleinen Schrift nicht lesen. Eine Packungsbeilage wäre hier die bessere Wahl. Das einzige, was dem Produkt beilag, war aber ein Zettel mit Sicherheitsvorschriften für chemische Produkte, nachdem man Hautkontakt vermeiden sollte. Ein bisschen kontraproduktiv für eine Nagelhautpflege.

Wer es dennoch ausprobieren möchte, dem sei zu einem Blick auf die Homepage des Herstellers geraten. Dort gibt es das Öl wesentlich günstiger. Empfehlen kann ich es aber leider nicht.


Leifheit 72565 Bügeltisch AirSteam M Express
Leifheit 72565 Bügeltisch AirSteam M Express
Preis: EUR 54,85

3.0 von 5 Sternen Leichter Bügeltisch mit kleinen Mängeln, 10. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das Bügelbrett ist im Vergleich zu einem herkömmlichen Bügelbrett relativ leicht. Trotzdem steht es fest auf dem Boden und zumindest bei Teppichboden verrutscht es auch nicht. Das Aufklappen ist suboptimal, da man das Brett erst auf den Boden legen muss, dann den Hebel drückt und gleichzeitig das Brett in die gewünschte Höhe hochzieht.Das ganze frei schwebend zu machen, wie ich es bisher gewohnt war, funktioniert hier leider nicht. Für mich jetzt nicht so schlimm, da das aufgestellte Bügelbrett einen festen Platz hat, aber wer es verräumen muss und später wieder hinstellen muss, sollte keinen empfindlichen Rücken haben.

Die Bügelfläche ist mit 120 cm x 39 cm angenehm groß für Hemden, Blusen und Kleinteilen. Bei größeren Stücken muss man dann die Wäsche mehrmals zurecht rücken. Die Fläche besteht aus einer Art Styropor oder Kunststoff. Dadurch hat man keine neu gemusterten Hemden nach dem Bügeln wie bei meinem alten, wo sich das Gittermuster ohne zusätzliche Polsterung immer durchdrückte. Diese Fläche ist auch noch mal dünn gepolstert und mit einem dampfdurchlässigen Bezug versehen. Das Muster des Bezugs sorgte anfangs bei mir für einige Irritationen. So sieht man die Schmetterlinge bei hellen Stoffen als Fleck durchschimmern, was mir jedes Mal einen Schreck einjagte. Auch die gewundene Linie sieht man durch und ich denke jedesmal, da liegt irgendwas drunter. Ein dezent gemusterter oder unifarbener Bezug würde mir besser gefallen. Nichtsdestotrotz ist der Bezug recht gleitfähig und hält auf der anderen Seite den zu bügelnden Stoff rutschsicher fest.

Auf die Ablage, die ca. 30cm x 40 cm groß ist, soll man laut Hersteller eine Dampfstation abstellen können. In Ermangelung einer solchen konnte ich das nicht testen, aber die Ablage scheint für mich dafür nicht stabil genug. Sie ist aus Plastik und wackelt schon ein wenig. Sie hat auch eine Aussparung, um ein normales Bügeleisen abzustellen. Allerdings würde ich das nicht wirklich empfehlen, zumindest nicht bei einem heißen Bügeleisen. Denn irgendeine Stelle des Bügeleisens kommt dabei immer mit dem Plastik in Berührung - mit den entsprechenden Folgen.

Was mich aber beim Brett am meisten störte, war die fehlende Steckdose. Auf der auf der Verpackung angegebenen Bedienungsanleitung ist sie mit angegeben, in der Praxis fehlt sie. Hat man jetzt eine bodennahe Steckdose, stellt den Tisch auf die max. Höhe von 98 cm ein, nutzt dann vielleicht auch noch den integrierten Kabelhalter, damit das Bügeleisenkabel nicht im Weg ist, dann braucht man bei herkömmlicher Bügeleisenkabellänge definitiv ein Verlängerungskabel, um vernünftig bügeln zu können. Oder gleich ein kabelloses Bügeleisen.


Tefal FV9962 Kabelloses Dampfbügeleisen Freemove
Tefal FV9962 Kabelloses Dampfbügeleisen Freemove
Preis: EUR 85,99

4.0 von 5 Sternen Die neue Freiheit beim Bügeln, 8. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Als die ersten kabellosen Bügeleisen vor ca. 14 Jahren auf den Markt kamen, war ich von der Idee begeistert. Endlich ohne störendes Kabel bügeln! Allerdings folgte schnell die Ernüchterung: das Bügeleisen war auch im befüllten Zustand sehr leicht, es kühlte schnell aus und stand daher mehr auf der Ladestation als das es im Einsatz war. Verständlicherweise wanderte es dann schnell in eine Ecke, später dann in den Keller und von da auf den Wertstoffhof.

Von daher war ich den kabellosen Bügeleisen gegenüber etwas skeptisch. Aber immerhin sind ja doch ein paar Jährchen vergangen, die Technik ist fortgeschritten und die Idee nach wie vor toll.

Und ausgehend von den vorherigen Erfahrungen hat mich das Tefal Freemove sehr positiv überrascht.

Mittels Easyfix-System ist die Ladestation an jeder beliebigen Stelle am Bügelbrett befestigt. Wem das, wie mir, nicht nötig erscheint, kann die Ladestation aber auch auf dem Abstellfläche des Bügelbretts abstellen. Stecker der Ladestation in die Steckdose, Bügeleisen mit Wasser befüllen - was dank großer Öffnung sehr bequem zu erledigen ist - auf die Ladestation stellen und ca. 30 Sekunden später (Einstellung auf Baumwolle) kann es mit dem Bügeln losgehen. Es hat eine angenehme Schwere und liegt gut in der Hand.

Der offene Griff des Bügeleisens ist dabei sehr gewöhnungsbedürftig. Aber nach einer Weile stört es kaum noch. Störender empfand ich da schon, das permanente Drücken des Dampfschalters um mit Dampf überhaupt bügeln zu können. Erstens drückt man diesen schon beim normalem Zugreifen, z.B. wenn man das Bügeleisen von der Ladestation nimmt. Zweitens kann man dadurch nach einer gewissen Weile beim Bügeln verkrampfen. (Riesenbügelmarathons gibt es bei mir zwar nicht, dazu fällt jeden Tag zu viel Bügelwäsche an, die ich ungern liegen lasse. Aber ich glaube, dafür würde ich dann auch ein herkömmliches Bügeleisen nehmen). Eine Einrastfunktion für permanentes Dampfbügeln wäre hier wünschenswert. Die Tasten für die Sprühfunktion und des Turbodampfstoßes sind leicht zu erreichen und damit gut zu bedienen.

Das Eisen selbst ist mit einer Ultragliss-Sohle ausgestasttert, mit der man förmlich über das Bügelstück schwebt.Die Spitze des Bügeleisens ist klein genug und ermöglicht durch ihre Form präzises Bügeln, z. B. der Knopfleiste. Das Bügeleisen verfügt auch über eine Automatische Dampffunktion, die je nach eingestellter Stoffart die optimale Temperatur und Dampfmenge wählt. Muss das Eisen wieder aufgeladen werden, ertönt ein Signalton der Station. Allerdings sind die Abstände manchmal schon sehr kurz, so dass ich mich nicht wirklich sklavisch dran halte. Die Sohle ist ja nicht gleich kalt, und so bügle ich z.B. den Teil eines Hemdes erst fertig. Bei größeren Stücken sollte man das Eisen aber schon zwischendurch mal aufladen. Bei Hemden und Co. reicht es aber in der Regel, das Eisen beim Wenden und Zurechtlegen des Kleidungsstückes, aufzuladen.

Etwas anderes kann man in der Zwischenzeit damit auch nicht anstellen. Es fehlt die Abstellfläche eines normale Bügeleisens. Auch daran muss man sich erst mal gewöhnen.

Da das Bügeleisens mit normalen Leitungswasser betrieben werden soll (bzw. in Gegenden mit sehr hartem Wasser im Verhältnis 50/50 mit destilliertem Wasser), ist eine regelmäßige Reinigung oberstes Gebot. Das Bügeleisen ist mit einem Anti-Kalk-Stab ausgestattet, der sich leicht zum Reinigen entnehmen lässt und mit Zitronensaft reinigen lässt. Ansonsten gibt es eine Selbstreinigungsfunktion, die nach dem herkömmlichen Prinzip funktioniert.

Die lila Farbe des Bügeleisens ist natürlich auch ein Hingucker. Leider sieht man dadurch nicht den Füllstands des Wassers bzw. wenn der Max.-Markierung erreicht ist. Abhilfe würde hier ein Messbecher schaffen. Entweder beigelegt (der fehlt nämlich) oder mit der Möglichkeit ihn kostenfrei nachzuordern. So muss man schon sehr aufpassen, das man nicht kleckert.

Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden. Einiges ist sehr gewöhnungsbedürftig, das legt sich aber mit der Zeit. Das fehlende Kabel gibt genügend Bewegungsfreiheit um optimale und tolle Bügelergebnis zu erzielen. Ich möchte es nicht mehr missen.


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