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Rezensionen verfasst von
Alexander Kraus

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Warehouse 13 - Season Four [5 DVDs]
Warehouse 13 - Season Four [5 DVDs]
DVD ~ Joanne Kelly
Preis: EUR 9,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Rückentwicklung, 30. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warehouse 13 - Season Four [5 DVDs] (DVD)
Mir hat die Staffel nicht so gut gefallen. Dafür gibt es grob gesagt zwei Gründe:

1. Die Handlung ist arm an Höhepunkten und plätschert vor sich hin. Vor allem haben mich die ständigen Wechsel der Handlungsorte genervt, die unrealistisch schnell erfolgten und für mich als Zuschauer das Zusehen zunehmend spaßfrei gestaltete. Dadurch ging leider auch die Tiefe bei der Handlung verloren, da für jedes Problem immer schnell ein Gegenmittel parat war, das man nur irgendwo holen musste, bzw. Probleme entstanden, weil irgendwer, irgendwo gerade ein passendes Artefakt hatte um das Warehouse vor Probleme zu stellen. Artefakte waren am Anfang der Serie etwas seltenes und besonderes. In dieser Staffel gibt es eine regelrechte Artefaktinflation und die Dinger scheinen in rauen Mengen auf der Erde im Umlauf zu sein. Nervig ist auch Claudias Null-Sekunden-Internet-Recherche. Sie findet Personen und Artefakte mit genauen Koordinaten in wenigen Augenblicken, einfach durch kurzes Tippen auf der Tastatur. Auch dass geht mir zu einfach.

Eigentlich sind die Ideen für die Handlung gut, sie werden aber leider nicht richtig durchdacht und zu schnell abgehandelt.
Allgemein hat mich geärgert, dass die Handlung darauf basiert, dass das Warehouse als eine der wichtigsten Einrichtungen der Erde, unglaublich schlecht gegen Eindringlinge gesichert und nur von einem winzigen Team aus Agenten geschützt ist. Fallen im Warehouse, stellen komischerweise immer nur die Gegner. Dazu kommt, dass das Team eine Fehlentscheidung nach der anderen trifft. Ständig lassen sie sich übertölpeln oder nutzen ihre Betäubungswaffen nicht, so dass der Gegner immer leichtes Spiel mit diesen Spezialagenten hat. Mit einem Tesla kann man auf einen Geiselnehmer oder auf einen Flüchtenden schießen ohne sich um Kollateralschäden Sorgen machen zu müssen. Stattdessen wird immer so lange gezögert, bis der Gegner entkommt oder dessen Verstärkung im Rücken der Agenten auftaucht. Leider sieht man so schon am Anfang einer Szene wie sie enden wird. Wenn z.B. Mayka und Pete einen dunklen Keller auf der Suche nach einem Bösewicht betreten, ohne die Waffen zu ziehen, kann man sich ausrechnen, dass sie wohl gleich überrumpelt werden. Auf diese Art Spannung zu erzeugen ist mal Ok. Hier wird es aber zu oft gemacht. Allgemein treffen die Agenten oft blauäugige Entscheidungen, wie man sie von einem Zehnjährigen erwarteten würde, nicht aber von einem Spezialagenten des Warehouse.

2. Die Protagonisten entwickeln sich leider in negativer Hinsicht. Claudia wirkt nicht erwachsener sondern immer naiver und bis kurz vor Schluss wie ein Teenie. Mayka verblasst durch die Aufteilung der sowieso schon dünnen Handlung, auf viel zu viele Orte und Personen. Sie ist irgendwie an den Rand gedrängt. Steve ist eigentlich überflüssig und wohl nur dazu da, dass Claudia auch einen Partner hat und raus darf. Die schlimmste Entwicklung macht aber leider Pete. War er in den vorhergehenden Staffeln noch der lustige und lockere Partner an der Seite der cleveren aber verklemmten Frau, mutiert er in dieser Staffel leider zum kompletten Vollidioten. Außer dummen Sprüchen und kindischen Aktionen kommt von ihm nicht viel, der Höhepunkt der Dummheit ist passenderweise für die letzte Folge reserviert. Leena hat die positivste Entwicklung genommen. Leider hat man ihre Fähigkeit Artefakte richtig zuordnen zu können in der Serie nie genutzt und daher ist sie in der Serie eigentlich auch überflüssig. Schade fand ich auch, dass man einen tollen Charakter wie H.G. Wells so sang und klanglos aus der Handlung genommen hat. Im Vergleich zu Steve hatte sie die Handlung bereichert.

Wenn man die Serie als Mysteryserie sehen will, kann man eine herbe Enttäuschung erleben. Als Klamauk ist sie aber nach wie vor sehr unterhaltsam.
Es gibt aber durchaus Serien, deren Handlung weit besser durchdacht ist, als die der 4.Warehousestaffel. Meiner Meinung nach, ist es eine Aneinanderreihung von Zufällen und unrealistischen Handlungen der Figuren, die eine Geschichte regelrecht erzwingt statt sie zu entwickeln.


Son of Hibachi 110-100 Holzkohlegrill
Son of Hibachi 110-100 Holzkohlegrill
Preis: EUR 65,50

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider wurden ausnahmsweise die schlechten Rezensionen bei mir bestätigt, 30. Juni 2014
Eines vorneweg, der Grill funktioniert, man kann ganz gut mit ihm grillen.

Aber: Für den Preis und die vielen hervorragenden Rezensionen hat der Son of Hibachi eindeutig zu viele Nachteile und Fehler!

Meine Erfahrungen mit dem Son of Hibachi:

- die angepriesene Zeit von 7-10 Minuten von Anzünden bis zum Grillen haut leider nicht hin. Wenn die Kohle wirklich einigermaßen durchgeglüht sein soll, muss man mit mindestens 15 Minuten rechnen.

- zum Anzünden braucht es mehr als nur ein paar Kohlestücke und ein Stückchen Haushaltspapier. Damit kommt der Grill nicht in die Gänge. Ein ordentliches Feuer im Aschekasten muss es schon sein.

- Der Grill löscht auch nicht sein eigenes Feuer, sondern glüht wie jeder andere Grill eine Zeit lang aus. Das steht leider etwas missverständlich in der Anleitung

- Der Schieber oben, zum verschließen des Grills, hat bei mir anfangs geklemmt. Seltsamerweise ist das besser geworden je länger der Grill in Betrieb war und je schmutziger er wurde. Allerdings war das Klemmen aber sehr schwierig zu beheben, da man den Grill im Betrieb nicht anfassen kann um den Schieber mit Kraft abzuziehen. Das ist auch ein allgemeiner Nachteil der Konstruktion. Wenn das Ding brennt, sollte man es erst wieder anfassen wenn man auch was auf die Roste legen will. Nachträglich etwas Kohle nachlegen oder eben verklemmte Teile lösen ist gefährlich.

- die Kohle zieht nicht ganz durch. Auch nach längerem Durchglühen gab es noch viele Kohlestücke, meistens die am Rand liegenden, die noch fast ohne Glut waren. Zwischenzeitliches Durchmischen der Kohlen ist ja leider bei einem geschlossenen Grill nicht möglich.

+ die Ascheentsorgung geht wirklich einfach und die Kohlereste im Grill kann man wiederverwerten.

+ die Abstände der Gitterroste sind genau richtig, so dass nicht allzuviel durchfallen kann. Dazu speichert das Gusseisen die Hitze sehr gut.

+ das Reinigen der Roste funktioniert auch sehr gut. Die Roste sind danach natürlich etwas rostig oder voller Asche aber es gibt kaum oder sogar keine Fettreste. Allerdings qualmt der Grill heftig, wenn man viel Fett oder Öl auf den Rosten hatte. Auf dem Campingplatz musste ich deshalb den Grill nehmen und ihn an den See tragen. Dabei merkte ich, dass der Griff auch heiß wird. Dagegen hilft aber natürlich bereits ein Handtuch oder ein Topflappen.

+ der Grill ist klein und kompakt und abgekühlt super zu transportieren. Meiner Meinung nach der Einzige, wenn auch ein sehr wichtiger Vorteil gegenüber einem Ständergrill. Dass man bei der geringen Größe Abstriche an anderer Stelle machen muss ist logisch.

Diese Punkte sind zwar wichtig für meine Bewertung und hätte ich nicht mehr auszusetzen, hätte der Grill auch 4 Sterne bekommen. Ausschlaggebend für die eher negative Bewertung waren folgende Punkte

- die Roste sind brüchig. Gusseisen ist zwar ein toller Wärmeleiter und eigentlich auch sehr robust gegenüber den sehr hohen Temperaturen, die durch den Kamineffekt entstehen. Es hat aber einen riesigen Nachteil: es verträgt keine Schläge!
In der Kurzanleitung heißt es zur Reinigung "Die beiden Grillhälften einige mal fest zusammenklappen". Bloß nicht! Die Roste können schnell brechen. Nach dem dritten mal Grillen war bei mir der erste Rost durchgebrochen. Der schnell und sehr zuvorkommend geschickte Ersatz war bereits während der Lieferung durchgebrochen. Man kann sich natürlich immer wieder neue Roste schicken lassen, ich habe mich deswegen aber dazu entschlossen ganz auf den Grill zu verzichten.

- der Reißverschluss der Tasche war leider auch gleich beim ersten Zug gebrochen. Auch hier gab es schnell und zuvorkommend Ersatz, im Urlaub konnte ich die Tasche aber leider nicht mehr verwenden.

- Der Verschluss des Aschekastens ist nur ein einfacher Schieber. Bei mir hat er leider häufig geklemmt, ohne dass irgendetwas darin verkeilt war. Leider musste ich die Schublade auch öfters öffnen, da der Grill nicht so leicht zum Brennen zu bringen ist, wie es in der Anleitung steht. So eine heiße Schublade an diesem winzigen Griff zu bewegen ist wenig spaßig. Dabei fielen dann auch Glutstücke aus dem Grill auf den Boden.

Alles in Allem ist der Grill für seine Größe in Ordnung. Das Preis-Leistungs Verhältnis würde ich aber als schlecht bezeichnen und die positiven Rezensionen scheinen mir stark übertrieben. Dicker Minuspunkt sind wie gesagt die Roste, die meiner Meinung nach für einen beweglichen Grill nicht geeignet sind! Man bekommt zwar problemlos und unbürokratisch über Amazon Ersatzroste, die Frage ob man diesen Service bei so einem hohen Gerätepreis immer wieder beanspruchen möchte, muss sich jeder selbst beantworten.


The Lord Of Steel
The Lord Of Steel
Preis: EUR 14,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschung, 15. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Lord Of Steel (Audio CD)
Das Album hat knapp fünf Jahre auf sich warten lassen und die Erwartungen und die Vorfreude meinerseits waren dem entsprechend groß. Die Neuaufnahme von Battle Hymns gefiel mir vor allem durch den satten Sound, der endlich mal nach Metal klang, was bei Manowar leider oft nicht der Fall war. Die "trueste" Metal-Band hat fast durch alle Alben einen unterdurchschnittlichen Sound. Eigentlich unglaublich, wenn man bedenkt was die Jungs sich auf ihren Metal einbilden. Vielleicht müssen sie bei Konzerten deswegen die Lautstärke immer auf Anschlag drehen; der halbtaube Fan merkt dann nicht wie mies der Sound der Band ist. Die Songs machten bisher den Sound mehr als nur Wett. Und die letzten Produkte "Gods of War", "Thunder in the Sky" und eben die Neuaufnahme von Battle Hymns ließen ja auf einen guten Sound hoffen......
Leider reiht sich Lord of Steel nahtlos in die Reihe der Alben mit schlechtem Sound ein.
Was Joey de Maio sich dabei gedacht hat den Bass die ganze Zeit über unglaublich nervig vor sich hinbrummen zu lassen, bleibt wohl sein Geheimnis. Mich hat es anfangs genervt, dann geärgert und schließlich aufgeregt. Dieses Gebrumme versaut mir die eigentlich ganz ansprechenden Lieder. Es sind keine Hämmer dabei, wie auf den Vorgängern, aber man könnte sie gut hören wenn der Bass nicht so stören würde. Ich habe das Album zur Seite gelegt und werde es wohl sehr, sehr lange Zeit dort liegen lassen.


Super Collider
Super Collider
Preis: EUR 8,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwei Seelen in meiner Brust........, 7. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Super Collider (MP3-Download)
Das neue Album von Megadeth weckt in mir zwiespältige Gefühle. Negativ empfinde ich, dass der thrashige Sound viel zu stark verkümmert ist. Ich bin kein Experte, denke aber, dass die Platte einfach etwas besser und härter hätte abgemischt werden können. Die ansonsten schön thrashigen Gitarren sind zu einem sachten Wummen verkommen und charakteristische Riffs findet man leider kaum noch. Daher bin ich vom Sound des Albums schon enttäuscht. Gerade bei Songs wie "Build for War" und "Kingmaker" hätte ich mir einen härteren und klareren Sound gewünscht. Trotzdem ist Super Collider selbstverständlich keine Schmuseplatte, sondern immer noch Heavy Metal, wie mir das angewiederte Gesicht meiner Freundin klarmachte.

Die Songs machen das Manko des nicht ganz zufriedenstellenden Sounds aber größtenteils wett. Ich habe in einer Kritik gelesen, die Songs seien langweilig. Für einen Gitarrenvirtuosen und Metalexperten mag das vielleicht zutreffen. Für mich ist entscheidend, dass die Songs sehr eingänglich sind und zu großen Teilen sogar Ohrwurmcharakter haben. Gerade "Forget to remember", "Super Collider", "Darkest Crow" und "Don't turn your back" haben Refrains, die sofort ins Ohr gehen und auch dort bleiben. Weniger gefallen haben mir "Burn!" und "Beginning of Sorrow". Das Erste ist mir persönlich zu simpel gestrickt und das Zweite zu lahm. Aber das ist Geschmackssache. "Off the Edge" und "Dance in the Rain" sind für sich auch ganz gute Lieder. Seltsamerweise finde ich aber, dass bei "Off the Edge" ein härterer Sound angebracht wäre weil es zu einfach ist, bei "Dance in the Rain" weil es komplex ist. Wie auch immer, ich finde beiden Liedern fehlt einfach der "Spautz" um richtig gut zu sein. In Ordnung sind sie aber allemal. Super fand ich auch "Cold Sweat", ein Cover von Thin Lizzy, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Das Cover macht richtig Laune und hier ist der aktuelle Sound genau richtig. Es macht ordentlich Spaß dieses Lied beim Autofahren zu hören und aufzudrehen wenn man neben einem Technoproleten an der Ampel steht.

Alles in allem gefällt mir das Album trotz des weicheren Sounds sehr gut. Megadeth hat harte, melodische, gute mittelprächtige und schlechtere Alben rausgebracht, letzteres ist ein gutes und melodisches. Obwohl es mir gefällt hoffe ich, dass es ein nächstes Album geben wird, dass wieder ordentliches Thrash-Metal bietet. Mir gefällt beides.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 28, 2013 3:12 PM MEST


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