Profil für Jazzman > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Jazzman
Top-Rezensenten Rang: 2.185
Hilfreiche Bewertungen: 1939

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Jazzman

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9
pixel
Sony Wireless Headset BTN200M mit NFC, Bluetooth 3.0 - Schwarz
Sony Wireless Headset BTN200M mit NFC, Bluetooth 3.0 - Schwarz
Wird angeboten von total digital stores
Preis: EUR 54,95

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein, leicht, praktisch, kompatibel, 6. Juni 2013
Nun ja, ich suchte halt ein Bluetooth-Headset für meine Handys, PCs, Laptops, Tablets, Konsolen… Ich hätte auch mit einem kabelgebundenen Teil vorlieb genommen, aber da steckt der Teufel im Detail. Was am iPhone geht, funktioniert nicht unbedingt mit Android und was am einen Androiden geht, muss nicht beim nächsten funktionieren. Mal ist es das Mikro, mal die Schalter, mal ein Lautstärkeregler, der nicht so geht wie er soll. Selbst Samsung-Geräte sind da nicht untereinander alle gleich kompatibel. Sehr nervig. Also habe ich zu Bluetooth gegriffen. Wenn die benötigten Bluetooth-Protokolle ordentlich implementiert sind, sollten eigentlich alle Geräte klappen.

Hat sich bei mir dann auch so bewahrheitet. Ich kann das Ding zum Beispiel zum Musikhören am Macbook oder iPad genauso benutzen wie zum Telefonieren mit dem Android-Telefon. Wenn man das Ding beim Filme gucken verwenden will, muss man allerdings bedenken, dass sich durch die digitale Codierung des Audiosignals eine Verzögerung ergibt; d.h. der Ton kommt im Vergleich zum Bild zu spät. Mit einem geeigneten Software-Player (z.B. VLC) kann man den Versatz (bei mir ca. -450 ms) zwar korrigieren, bei vielen anderen Anwendungen wie z.B. Live-TV mit einem Fernseh-Stick im PC/Mac oder Internet-Streams hat man mangels Einstellmöglichkeiten am Zuspieler eher schlechte Karten.

Klanglich ist das Niveau auf dem, was man auch bei einem x-beliebigen kompakten Kabelkopfhörer für 20-40 € bekommt. Da sollte man sich keinen Illusionen hingeben, der Aufpreis geht für Bluetooth drauf. Wenn man sich anhört, was es sonst so an kleinen ohraufliegenden Kopfhörer gibt (z.B. die recht beliebten Modelle von AKG), dann ist dieser noch vergleichsweise neutral abgestimmt. Also nicht Bass-dass-es-kracht. Für mich geht das in Ordnung. Wer mehr Rumms braucht, muss halt den Equalizers seines Players bemühen.

Die Bluetooth-Übertragung funktioniert sehr gut, überbrückt auch eine Wand (aber nur eine) und die Verstärkung ist praktisch rauschfrei. Nicht mit jedem Bluetooth-Zuspieler bekommt man allerdings die gleiche Sound-Qualität. Die (Neu-)Komprimierung des Audio-Signal - in der Regel mit dem SBC-Codec - erfolgt nicht bei jedem Sendegerät mit der höchstmöglichen Bitrate/Qualität. Dafür kann der Kopfhörer nichts, der nimmt halt, was er zugespielt bekommt. Wenn vom Sender unterstützt, kann auch in AAC-Audio statt SBC gestreamt werden, auch das kann der Kopfhörer verarbeiten. Direktes MP3-Streaming ist meines Wissens jedoch nicht implementiert.

Zum Herstellen der Bluetooth-Kopplung (Paring) musste ich dann tatsächlich mal einen Blick in die Anleitung werfen: Powerknopf bei ausgeschaltetem Hörer mehr als 7 Sekunden gedrückt halten und der Kopfhörer wird für andere Geräte "sichtbar". Kompliziert ist es also nicht, man muss es nur wissen.

Die Bluetooth-Kopplung kann auch per NFC ("Near Field Communication") automatisiert werden, benötigt aber selbstredend ein damit ausgestattetes Handy/Tablet. Dabei liest das Handy dann die Bluetooth-Kennung des Kopfhörers durch bloßes Aneinanderhalten der beiden Geräte aus und baut dann selbständig die Verbindung auf, ohne dass man weiter was machen muss. Zumindest in der Theorie. Ich hab nur ein Gerät mit NFC und da musste dann erst wieder eine Sony-App gestartet werden, die dann nach NFC scannt und irgendwie hab ich es nicht hinbekommen… nee, ob das wirklich soviel einfacher ist als in den Bluetooth-Einstellungen auf "Verbinden" zu tippen?

Die Bedienung ist ansonsten einfach: neben dem bereits erwähnten Power-Knopf, gibt es noch eine Laut/Leise-Wippe", einen cleveren Wipp- und Drückschalter für "vorwärts/rückwärts/abspielen/Pause" und einen Knopf für "Gespräch annehmen". Ein weiterer Schalter aktiviert/deaktiviert die NFC-unterstützte Kopplung. Das alles gibt keine Rätsel auf.

Geladen wird per USB, wobei das beiliegende Kabel ein allgemein übliches (aber sehr kurzes) Kabel mit Micro-USB-Stecker ist. Laden muss man nicht sehr oft, denn wenn hier etwas wirklich außerordentlich ist, dann sind es die langen Betriebs- und Standby-Zeiten. Angeblich, so verspricht es die Werbung, kann der Kopfhörer rund 30 Tage im Standby verharren und 40 Stunden Musik wiedergeben. Selbst wenn davon in der Praxis nur die Hälfte erreicht werden sollte, wäre das noch bemerkenswert gut.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 14, 2014 11:34 AM MEST


KOBO GLO eBook
KOBO GLO eBook
Wird angeboten von CG Hard- und Software GmbH ( alle Preise inkl. MwSt, AGB unter Verkäufer-Hilfe)
Preis: EUR 114,02

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es werde Licht, 20. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO eBook (Elektronik)
Den Kobo Touch habe ich nun seit einigen Monaten in Rotation mit meinem PocketBook benutzt und kann ein recht positives Fazit ziehen, während ich vom Vorgänger Kobo Touch nicht so angetan war. Zunächst kurz für alle, die (noch) keinen eBook-Reader ihr Eigen nennen: Wozu so ein Teil? Für nur wenig mehr gibt es doch schon Android-Tablets, die auch eBooks anzeigen, ein vielfaches schneller sind und tausend mal mehr können? Ganz einfach: eBook-Reader verbrauchen nur minimal Strom. Dass Ihnen damit unterwegs mal der Saft zum Lesen ausgeht, ist äußerst unwahrscheinlich. Die eInk-Displays bieten außerdem einen sehr papierähnlichen Leseeindruck.

Der Kobo Glo ist ein Ebook-Reader ohne Spielereien, es sind nur die allernötigsten Funktionen an Board. Auf Sprachausgabe, Musikplayer, Spiele und dergleichen wurde weitgehend verzichtet, das Ding ist ein reiner Roman-Leser. Wie auch für das Vorgängergerät Kobo Touch gilt, dass man das Gerät nicht gleich mit abertausenden von Büchern füttern sollte, sonst sind Fehler und Abstürze beim Einlesen vorprogrammiert. Macht ohnehin wenig Sinn, denn so ein Gerät ist zum Lesen da und keine Bibliotheksverwaltung. Mehrere hundert Bücher sind aber kein Problem und passen in der Regel auch auf den internen Speicher. Die meisten kommen ohne zusätzliche Speicherkarte aus, aber man kann trotzdem eine einschieben.

Für das Aufspielen der Bücher legen einem die Kobo-Geräte dankenswerterweise kaum Hürden in den Weg. Das Gerät wird wie ein USB-Stick am PC/Mac erkannt und man kann seine Buchdateien einfach draufkopieren. Bücher kann man auch vom Gerät aus über WLAN vom gut sortieren Kobo-Online-Buchladen. Bei der ersten Inbetriebnahme musste ich allerdings einmal am PC die Kobo-Software (für PC und Mac) installieren und das Gerät an den Rechner anschließen. Daraufhin wurde eine Firmware-Aktualisierung durchgeführt, was einige Zeit dauerte aber kaum weitere Interaktion oder besondere benutzerische Intelligenz erfordert. Nachdem das abgeschlossen war, hab ich das Programm wieder vom PC gelöscht und nie wieder benötigt.

Die zuschaltbare Display-Beleuchtung ist wirklich extrem hilfreich. Das Fehlen einer solchen hatte ich immer schon bei Geräten älterer Generationen bemängelt. Nicht-leuchtende eInk-Displays sind zwar super, brauchen aber relativ viel Umgebungslicht (mehr als ein Papierbuch) für ermüdungsfreies Lesen. Den Einsatz aufsteckbare Mini-Leselampen mit Batteriebetrieb empfand ich immer als sehr lästig. Damit ist hier nun Schluss, denn die Beleuchtung erfüllt ihren Zweck vollauf und ist sehr angenehm. Auch bei an sich noch ausreicheden Umgebungslicht bewirkt ein Einschalten der Display-Beleuchtung, dass das “künstliche Papier” strahlend weiß aussieht, ohne dass man wirklich sieht, dass es sich da um eine Beleuchtung handelt. Das wirkt schon fast spektakulär. Ich gehe fest davon aus, dass alle Hersteller von eBook-Reader hier nachziehen und eine ähnliche Art der Beleuchtung in ihre Geräte integrieren werden, sofern es die Patente zulassen.

Das Display selbst wurde gegenüber dem Vorgänger aufgebohrt und löst nun spürbar besser auf. Mit 212 Pixeln pro Zoll ist man hier auf einem hervorragenden Niveau, das auch winzige Schriften noch so darstellt, dass man schon eine Lupe brauchen würde. Die vorinstallierten Schriften sind wie schon beim Vorgänger typografisch sinnvoll ausgewählt, eigene Truetype-Schriften lassen sich leicht durch Kopieren auf das Gerät hinzufügen.

Der Prozessor ist schneller als beim Kobo Touch, die On-Screen-Tastatür reagiert nun etwas zügiger, auch wenn alles außer Seiten umblättern immer noch recht zäh vonstatten geht. Aber mehr als Seiten umblättern macht man beim Lesen in der Regel ja auch nicht. Gelegentlich mal ein Wort nachschauen im Wörterbuch, wenn man fremdsprachige Bücher liest, dauert dann halt einige Sekunden. Der Umfang der eingebauten zweisprachigen Wörterbücher ist allerdings äußerst dürftig. Ich habe mir nach einigem Googlen und Lektüre in entsprechenden Internet-Foren, ein anderes Wörterbuch gebastelt und draufgeschaufelt.

Neu ist auch das Gehäuse, das aus Hartgummi besteht. Finde ich grundsätzlich okay und ist auf jeden Fall besser als dieses kratzophile Glanzplastik (mit der Bezeichnung “Klavierlack”, wo jeder Pianobauer eine Stehfrisur kriegt). Es zeigt allerdings schnell Flecken bei geringsten Spuren von Flüssigkeit oder Fett, aber auch das kriegt man wieder weg.

Was ich wohl etwas vermisse und was mich daher meist doch lieber zum PocketBook (leider ohne Beleuchtung) greifen lässt, sind die fehlenden Tasten zum Blättern. Ein Touchscreen ist zwar für Menüs und Nachschlagen im Wörterbuch prima, aber zum Blättern bevorzuge ich immer noch eine richtige Taste mit Klick (oder Knack oder Druckpunkt oder wie auch immer). Wem das egal ist und wer ein einfaches Gerät zum reinen Lesen, mit Beleuchtung und ohne Angeberallüren haben will, ist hier gut bedient.


Samsung Galaxy Note 8.0 N5100 Tablet WiFi + 3G (20,32 cm (8 Zoll) Display, 16 GB interner Speicher, Android 4.1 Betriebssystem, 2 GB RAM, WLAN n-Standard, S-Pen) weiß
Samsung Galaxy Note 8.0 N5100 Tablet WiFi + 3G (20,32 cm (8 Zoll) Display, 16 GB interner Speicher, Android 4.1 Betriebssystem, 2 GB RAM, WLAN n-Standard, S-Pen) weiß
Wird angeboten von etrodo
Preis: EUR 325,90

27 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Riesen-Handy oder Mini-Tablet?, 20. Mai 2013
Wer das Galaxy Note 8.0 3G noch nicht selbst in der Hand hatte, könnte sich fragen, wo denn so ein Gerät einzuordnen ist? Noch Handy, schon Tablet? Nun, ich würde auf jeden Fall sagen "Tablet". Man kann zwar damit zur Not noch einhändig telefonieren, aber das ist alles andere als komfortabel am Ohr (wie es aussieht, ist mir jetzt mal egal). Das Gerät hat ziemlich genau die Breite einer DVD-Hülle, was es schon anstrengender macht, es hochkant in der gespreizten Hand zu halten als z.B. ein Nexus 7 (Breite einer CD-Hülle). Auch passt es mit seiner Breite in kaum eine Mantelinnentasche.

Verglichen mit den neusten Galaxy-S-Modellen, gibt sich die Hardware schon fast bescheiden: Display mit "nur" 189 dpi Pixeldichte und "nur" Quad-Prozessor. Das ist eher das Niveau von 2011/2012. Bei anderen Note-Modellen zum Teil noch vorhandene Schmankerl wie LED-Blitz, Benachrichtigungs-LED, NFC, FM-Radio, Infrarot-Sensor, Drehsensor, oder Barometer sucht man hier vergeblich. Dafür gibt es als Alleinstellungsmerkmal der Note-Serie halt den S-Pen mit einer exzellenten Handschriftenerkennung, das bekommt man nirgends sonst und sollte das wichtigste Kriterium bei einer Kaufentscheidung sein. Wem der Stift allerdings egal ist, der findet in der 7-Zoll-Klasse besser verstaubare und wesentlich preiswertere Kandidaten, z.B. das Asus Fonepad (mit Handy, aber unterlegener Performance) oder das Asus Nexus 7 (ohne Handy aber mit vergleichbarer Performance), um nur mal zwei zu nennen. Bei 8 Zoll liegt der Vergleich mit dem sehr guten iPad Mini (ebenfalls ohne Telefonie) nahe, das bezüglich Anmutung und Design wohl eindeutig vorne liegt, aber z.B. einen Speicherkarten-Slot schmerzlich vermissen lässt und eben nur per Umweg über iTunes jemanden an sich ranlässt.

Um nun auf das Display zurückzukommen: 189 dpi sind im Jahr 2013 alles andere als sensationell, aber es ist jetzt auch nicht zum weinen. Um sich da an einzelnen Pixeln zu stören, muss man sich das Ding näher vor die Nase halten, als man dies bei normaler Nutzung tun würde. Es reicht selbst zum komfortablen Lesen von eBooks sehr gut aus und bis vor kurzem hatten auch die meisten eBook-Reader noch niedrigere Auflösungen. Auffällig am Samsung-Display ist - obwohl kein AMOLED-Display - die etwas übertriebene Knalligkeit der Farben und das nicht nur im Vergleich zum untersättigen Nexus7-Display. Da hier aber im ROM bereits eine rudimentäre Funktion zur Anpassung der Farbdarstellung vorhanden ist, kann ich mir gut vorstellen, dass diese in Form einer App eines findigen Entwicklers noch aufgebohrt wird. Die maximale Helligkeit des Displays ist sehr gut, die automatische Helligkeitsanpassung regelt mir allerdings zu weit runter in Innenräumen. Die Helligkeit ist neben anderen wichtigen Ein- und Ausschaltern für Bluetooth, GPS, etc. aber schnell angepasst. Hier weicht die Samsungs Touchwiz-Firmware vom aktuellen Android-Standard mit den Schnellzugriff-Kacheln ab und macht das noch so wie bei früheren Android-Versionen auch mit einer horizontalen Schaltknopfleiste, die durch einen "Fingerstreich" aufklappt (finde ich auch besser so).

Die vorinstallierte Software ist wie immer bei Samsung ziemlich umfangreich, von den 16 GB Flash-Speicher stehen dem Nutzer nur noch etwa 9 GB zur freien Verfügung. Einige der Apps sind gut (Notizbuch, Tastatur, Kalender), aber vieles ist auch einfach überflüssig oder nervig. Ich habe als erstes am Gerät den Root-Zugriff freigeschaltet, was extrem einfach ging, dann kräftig entrümpelt und schließlich meine eigenen Apps in den normalerweise nicht beschreibaren System-Speicher geschoben.

Infrarot - dazu sagte ich weiter oben "kein Infrarot-Sensor" und das meinte ich auch so. Was das Note 8.0 wohl hat, ist eine Infrarot-LED mit der Fernbedienungssignale gesendet werden können. Da es sich um einen reinen IR-Sender handelt, ist so eine Fernbedienung aber nicht lernfähig, egal ob man die eingebaute TV-Fernbedienungs-App "Peel" benutzt oder eine andere App wie "TouchSquid".

Die Kamera auf der Rückseite liefert recht maue Bilder mit matschigen Texturen, sie reicht aber als Barcode-Scanner und zum Abfotografieren von A4-Textseiten noch gut aus. Wenn nur eine Frontkamera vorhanden ist (wie z.B. beim Nexus 7), geht noch nicht mal das, insofern bin ich froh, dass sie da ist.

Was hardware-seitig wirklich gut ist, ist der GPS/Glonass-Empfänger. Er ist sehr empfangsstark und da er auch die russischen Navigationssatelliten empfangen kann, kriegt man eigentlich immer einen Lock, selbst wenn man sich nur an ein Fenster mit Sicht auf ein Stück Himmel stellt.

Der Sound aus den eingebauten Lautsprechern ist enttäuschend dünn. Da beide Lautsprecher direkt nebeneinander an der schmalen Unterseite angebracht sind, ist auch von Stereo fast nichts zu merken. Das haben andere Geräte besser gelöst.

Die Performance des Geräts ist sehr gut, da kommt richtig Freude auf. Es zahlt sich einerseits die großzügige RAM-Ausstattung mit 2 GB aus und die Tatsache, dass das Display kein Full-HD darstellen muss, was einen Tegra3 Quadcore Prozessor definitiv in die Knie zwingt (ich kenne das Debakel von meinem Iconia A700 Tablet). So erreicht man dann auch eine passable Akkulaufzeit. Diese wurde in manchen Rezensionen zwar als recht durchschnittlich bemängelt, aber ich bin damit äußerst zufrieden. Ich benutze das Tablet allerdings auch weniger für Filme oder Spiele.

Zum Galaxy Note habe ich von Samsung nach Registrierung binnen einer Woche noch eine Klapphülle "Diary Cover" zugeschickt bekommen, die mittels zweier unsichtbarer Magneten das Gerät beim Aufklappen der Hülle automatisch an- und ausschaltet. Selbst gekauft hätte ich die nicht, da sie doch ziemlich billig wirkt. Vom Tablet selbst würde ich das nicht unbedingt sagen. Klar ist alles aus Plastik, aber ich hab nichts gegen Kunststoff, wo er sinnvoll eingesetzt wird und Gewicht spart. Ich hätte mir nur eine etwas weniger rutschige Rückseite gewünscht.

Ich würde das Note 8.0 eher als ein geschrumpfes Galaxy Note 10.1 (das ebenfalls telefonieren kann) einstufen. Es bietet sich an, wenn einem das Note 10.1 einfach zu groß und zu unkomfortabel zu halten ist, aber man auf den Stift nicht verzichten möchte. Da hat es eine perfekte Größe und ist ein praktisches Gerät im alltäglichen Arbeitseinsatz. In einer Hand halten, mit der anderen kritzeln. Ein 10-Zöller muss man dabei schon mit dem Unterarm stützen wie eine A4-Klemmbrett, um es sicher zu halten. Als Ersatz oder gar als Nachfolger für das exzellent ausgestattete, deutlich kleinere und von mir sehr geschätzte Galaxy Note mit 5,5 Zoll, das noch als Smartphone XL durchgeht und in eine Innentasche passt, sollte man es hingegen nicht sehen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 22, 2013 7:24 PM MEST


PS3 - Lenkrad "Move Racing Wheel"
PS3 - Lenkrad "Move Racing Wheel"
Wird angeboten von Preferito, Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 16,90

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungenes Zubehör, 20. Februar 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: PS3 - Lenkrad "Move Racing Wheel" (Zubehör)
Erstaunlich, dass sich nicht mehr Rezensionen zu diesem durchaus gelungenen Zubehörteil finden. Wer außerhalb der PS3-Welt schon mal Real Racing auf einem Tablet oder iPad gespielt hat, war dort möglicherweise von der intuitiven Lenkung durch Neigen oder Drehen sehr angetan. Genau das gibt es mit diesem Teil auch für die PS3, vorausgesetzt man hat schon einen Move-Controller, denn der ist selbst nicht enthalten (Kamera braucht man aber nicht).

Funktional geht das Racing Wheel deutlich über eine bloße Halterung oder Verlängerung für den Move-Controller hinaus: das Racing Wheel ist an den USB-Anschluss des Move-Controllers angeschlossen und bietet zusätzliche Steuerungsfunktionen, die am Move-Controller selbst nicht vorhanden sind. Hier sind vor allem die rechten und linken Schultertasten zu nennen, die Navigationstasten auf der linken Seite und rechts noch einmal die üblichen vier Buttons (Dreieck, Quadrat, Kreis, Kreuz). Ein besonderes Highlight ist die motorradähnliche Handgas-Steuerung (mit Rückstellfeder), die sich durch einfaches Drehen des Griffs sauber dosieren lässt. Letzteres ist eine Wohltat; mit dem DualShock-Controller hatte ich nämlich immer Probleme das Gaspedal einigermaßen sensibel zu dosieren oder auf einem bestimmten Niveau zu halten, beispielsweise bei langsamen Kurvenfahrten mit wenig Gas. Mit dem Drehgriff geht das sehr gut. Leider gibt es nur auf der rechten Seite einen Drehgriff, der offizielle Beschreibungstext ist da etwas irreführend. Aber auch die beiden unteren Schultertasten sind mit ihrer exakteren Dosierung deutlich "racing"-orientierter als ihre Gegenstücke am DualShock. Man rutscht nicht ab, die unteren Schulterasten sind ein bßchen wie ein Pistolen-Abzug geformt. haben Was ich mir am Drehgriff noch gewünscht hätte, wäre irgendeine Art von Gummierung oder Riffelung, denn das Plastik ist glatt und rutschig. Da kann man nur selbst kreativ werden und eine Form von Rutschschutz selbst anbringen, zur Not auch einfach etwas Kreppklebeband. Die Funktion der oberen Schultertasten (L1/R1) erreicht man alternativ /zusätzlich auch über zwei großflächige Tasten, die man auf den ersten Blick nicht als solche erkennen würde (die bleiden Flügel am Außenrand des ringförmigen Mittelteils). Da kann man sich zum Beispiel schön die Schaltung hinlegen.

Lenken kann man auf zwei Arten: Entweder man hält das Ding senkrecht und dreht es wie ein Lenkrad oder aber man man legt es waagerecht wie eine Wippe aufs Knie oder den Oberschenkel und kippt einfach nur nach rechts und links. Letztere Methode ist vielleicht im ersten Moment etwas ungewohnt aber weniger anstrengend und meiner Meinung nach auch viel präziser. Der Winkel der beiden Griffe lässt sich um knapp 90° verdrehen, so hat man entweder eine Steuerhorn-Lenkung wie im Sportflugzeug oder aber einen Lenker wie am Motorrad. Mit beidem kann man gut fahren, in der Lenkerstellung ist natürlich der Drehgriff besser zu benutzen, in der Steuerhornstellung bleibt er aber auch aktiv. Die Lenkung selbst ist sehr präzise, da kann man nicht meckern. Es werden vom Move-Controller übrigens nur die Lage- und Gyro-Sensoren benutzt, die "Leuchtkugel" bleibt außer Funktion und man braucht daher auch keine Kamera.

Was absolut schwach ausfällt, ist die Force-Feedback-Funktion. Vom Vibrieren im Move-Controller kommt im Lenkrad fast nichts mehr an, daher kann man kann die Funktion getrost abschalten. Blöd finde ich auch, dass der USB-Anschluss nicht "durchgeschleift" wird und daher am Racing Wheel selbst kein Ladeanschluss ist. In der Praxis heißt dies zweierlei. Erstens kann man das Racing Wheel nicht per Kabel benutzen, wenn der Akku gerade mal leer ist und man trotzdem weiter fahren möchte und zweitens muss man den Move-Controller zum Aufladen immer rausnehmen.

Ich habe das Racing Wheel mit Dirt 3 und GranTurismo 5 ausprobiert. Bei GranTurismo, das von Hause aus schon eine recht gute Pad-Steuerung mitbringt, geht das Lenken nicht zwangsläufig genauer, wenn man mit dem Pad genug Übung hat. Das empfindet sicher jeder anderns, aber für meinen Geschmack ist die Lenkung mit dem Racing Wheel deutlich analoger, weicher und kontrollierter, eventuell sollte man die Empfindlichkeit der Lenkungssteuerung in den Einstellungen etwas erhöhen, das Racing Wheel reagiert nämlich spürbar sanfter (aber nicht langsamer!) auf Steuerbewegungen als das Pad. Es geht nach einiger Eingewöhnung mindestens genauso gut wie das Pad und man hat auch den Vorteil der besseren Dosierung von Gas und Bremse, wenn man die unteren Schultertasten dafür benutzt (oder den Drehgriff, der =R2 ist). Das Racing Wheel wird von Spielen übrigens als normaler Pad-Controller behandelt, nicht etwa als spezielles Lenkrad. Wenn man in Gran Turismo an den Tastenbelegungen was ändern will, muss man also bei den Einstellungen für ein normales Controller-Pad gucken, nicht bei denen für Lenkräder. Ich habe L2 auf Bremse und R2 auf Gaspedal, L1 runterschalten, R1 raufschalten. Das fühlt sich für mich sehr stimmig an. Dass das Racing Wheel als von Spielen als normaler Controller gesehen wird, hat natürlich den Vorteil, dass es theoretisch mit jedem Rennspiel funktioniert. Ich habe außer GT5 nur noch Dirt 3, deshalb bin ich da vorsichtig mit der Formulierung. Gerade bei Dirt 3 finde ich den Mehrwert besonders hoch, das würde ich freiwillig nicht mehr mit dem DualShock-Controller spielen wollen. Zum Teil liegt das einfach daran, dass in Dirt 3 die Pad-Steuerung sehr empfindlich voreingestellt ist und sich meines Wissens auch nicht anpassen lässt. Mit dem Racing Wheel hat man dieses Problem nicht mehr (wenn man es denn hatte).

Material- und verarbeitungstechnisch entspricht das Teil dem, was man von Sony gewohnt ist. Solide und geruchsfreie Kunststoffteile. Ingesamt ein sehr brauchbares Zubehörteil für alle, die sich kein extra Lenkrad mit Gaspedalen aufbauen wollen.

PS: Inzwischen habe ich auch mal mit "Midnight Club Los Angeles" probiert. Fahren an sich ist super, aber MCLA benötigt idealerweise doch noch ein paar mehr Tasten, als dieser Controller zur Verfügung stellt. So fehlen am Racing Wheel die Tasten L3/R3 (Stick drücken) und der rechte Stick. NFS Most Wanted (2012) und Burnout Paradise habe ich auch getestet. Während letzteres nicht gut harmoniert und mit dem Pad besser zu spielen ist, wird bei NFS Most Wanted das Racing Wheel tatsächlich als solches erkannt und ausdrücklich unterstützt. Hier kann es dann auch tatsächlich zwischen R2 und Gasgriff unterscheiden. Das Fahrgefühl mit dem Racing Wheel ist bei Most Wanted absolute Spitze.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 3, 2014 1:26 PM MEST


Orbinar Plössl 30mm Teleskop Okular 1,25" (31,7mm) 4-Linsen
Orbinar Plössl 30mm Teleskop Okular 1,25" (31,7mm) 4-Linsen
Wird angeboten von Seben GmbH
Preis: EUR 14,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einwandfreies kleines Plössl, 5. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein mehrschichtvergütetes Plössl für 13€ - da darf man zurecht kritisch die Stirn runzeln, normalerweise geht da ja erst was ab 30 € aufwärts. Aber erst gucken, dann urteilen. Ich habe das 30er und das 40er ausprobiert, sehr viel Geld versenkt man im Zweifelsfall ja nicht. Und… das einzige, was ich bemängeln würde, ist der anstrengende Einblick. Wenn man nicht exakt auf Achsmitte im richtigen Abstand hineinsieht, wird sofort alles schwarz ("Kidney Beans"). Hier würde zumindest irgendeine Art von Augenmuschel helfen - nicht unbedingt wegen der Streulichtunterdrückung, sondern um dem Auge etwas "Führung" zu geben. Ich habe dann ein Stück schwarzes Rohr aufgesteckt, was den Einblick enorm vereinfacht.

Optisch habe ich ansonsten nichts auszusetzen, Schärfe ist tadellos. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich es an einem Maksutov getestet habe. Wegen seiner langen Brennweite ist der hinsichtlich der Okularwahl sehr genügsam. Übrigens ist das Teil nicht etwa aus Plastik wie viele Zugabe-Okulare von billigen Teleskopen, sondern aus schwarz eloxiertem Aluminium. Soviel Okular fürs Geld hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Ich werde bei Gelegenheit auch mal eines der kurzbrennweitigen Orbinare bestellen.


TS Optics Fernglas 20x80 Triplett
TS Optics Fernglas 20x80 Triplett
Wird angeboten von astroshop
Preis: EUR 223,90

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Augen auf beim Fernglaskauf, 15. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kaufen Sie nicht nach dem Motto "viel bringt viel", wenn Sie mit einem schnuckligen 8x20 Dachkantglas für wenig Geld viel mehr Nutzen und Freude haben könnten. Die kleinen Dinger sind heutzutage erstaunlich gut und sehr leicht, so dass man sie bei jedem Spaziergang mal eben aus der Tasche zaubern kann. Wollen Sie auch nachts noch was sehen, lautet die erste Empfehlung meist 7 x 50 oder 10 x 50. Ein Großfernglas mit 20 x 80 ist hingegen schon ziemlich "speziell".

Größe und Gewicht
Ein Großfernglas ist nicht nur groß, sondern auch schwer, obwohl sich dieses mit rund zweieinhalb Kilo noch vergleichsweise leicht ausnimmt. Sie können zu Hause mal mit zwei 1,5l-Plastikflaschen Cola/Sprudel Trockenübungen machen, wie gut Sie sich die waagerecht an die Augen halten können. Da bekommen Sie dann gleichzeitig auch ein realistisches Gefühl für die Größe dieses Geräts. Es hat zudem eine 20fache Vergrößerung, was nicht von Pappe ist. Bei dieser Vergrößerung kann man das Bild nicht mehr ruhig halten und ohne Auflage oder ein stabiles Stativ würde man am Nachthimmel nur hüpfende Punkte und Kringel sehen. Der Stativ-Anschluss ist bei diesem Glas aus gutem Grund fester Bestandteil der ganzen Konstruktion. Wenn Sie kein Stativ haben, müssen Sie also noch eins kaufen. Kein Plastikstativ für 19,95 €, bei dem lediglich gewährleistet wird, dass es bei 2,4 kg nicht sofort zusammenkracht, sondern eines, das mindestens 5 oder 10 kg Gewicht trägt, ohne permanent herumzuzittern. Für 20 Euro bekommen Sie das nicht. Stabil aussehen und stabil sein sind da zweierlei.

Vergrößerung
20fache Vergrößerung? Wieviel ist denn das überhaupt? Nun, im Prinzip heißt es, dass Sie etwas in 100 Meter Entfernung so sehen, als wären Sie nur noch 5 Meter weit weg. Wo Sie vielleicht mit bloßem Auge eine ganze Häuserzeile erblicken, sehen Sie dann nur noch ein Fenster. Fotografisch würde ich pi mal Daumen sagen, so als würde ich durch ein 1000 mm Kleinbild-Teleobjektiv schauen, nur mit viel größerem Sucherbild. Aber diese Vergleiche hinken immer erheblich, denn das Sehen geschieht erst im Gehirn und ist auf keinem Fall zu verwechseln mit der bloßen optischen Abbildung auf der Netzhaut.Tatsächlich vergrößert oder verkleinert unser Gehirn den subjektiven Blickwinkel je nach Beobachtungssituation und sieht überhaupt nur einen kleinen Bereich in der Mitte scharf.

Natürlich gibt es astronomische Teleskope, die viel viel weiter vergrößern - einfache astronomische Hobby-Geräte mit 150facher Vergrößerung oder mehr, die auch nicht teurer sind. Sie sind eher wie "Himmels-Mikroskope" anstatt "Himmels-Lupen" und ohne Frage absolut faszinierend. Sie werden aber so ein Astro-Teleskop kaum für Gelegenheitsbeobachtungen in der Natur benutzen und wenn doch, dann gewiss nicht 150facher Vergrößerung. Die Anforderung an die Montierung zur "Entwacklung" des Bildes sind in dem Fall enorm und sie können nicht einfach so durch die Gegend schwenken, um zu gucken was geht. Wenn Sie eine Raupe auf einem 100 Meter entfernten Baum studieren wollen, nehmen Sie lieber eine Lupe und gehen hin. Eine 20fache Vergrößerung ist im nicht-kosmischen Alltag schon eine hohe aber nützliche Vergrößerung.

Helligkeit
Neben der Vergrößerung spielt die sogenannte "Öffnung" eine große Rolle. Von ihr hängt es nämlich ab, ob man unter den gegebenen Lichtverhältnissen überhaupt noch etwas sieht. Die Öffnung oder Apertur bezeichnet den Durchmesser der großen Frontlinsen und deren Fähigkeit, möglichst viel Licht "einzusammeln". Preiswerte aber brauchbare astronomische Linsenteleskope für den Hobbyisten haben in der Regel auch Öffnungen zwischen 70 und 120 mm. Wir liegen da mit den 80 mm also noch ganz gut im Rennen und bei der gegebenen Vergrößerung ergibt sich dann ein Nachtglas mit hervorragender Lichtstärke. Damit können Sie nachts mehr erkennen, als mit bloßem Auge, wo ein Pocket-Fernglas praktisch blind ist.

Wenn Sie nun zwar ein Nachtglas suchen, aber lieber eines, das Sie in der Hand halten können, dann sollten Sie unbedingt eines mit kleinerer Vergrößerung wählen, zum Beispiel 7fach, 8fach oder 10fach. Da reicht dann nämlich schon eine kleinere Konstruktion mit 50mm-Frontlinse, damit es genauso hell wird. Ich habe z.B. noch ein uraltes, verschrammtes 7 x 50 aus den 60er Jahren und nehme das zur Hand, wenn ich sehen will, was denn da für ein komischer Vogel im Baum sitzt. Ich würde das nicht missen wollen, sie Dinger sind nicht umsonst so beliebt. Es gibt bei höheren Vergrößerungen nämlich noch ein anderes Problem: Dieses 20 x 80 Fernglas kann erst ab 30-35 Meter Entfernung überhaupt etwas scharfstellen - und scharfstellen muss man! Je höher nämlich die Vergrößerung ist, desto geringer die Schärfentiefe, d.h. es wird immer nur ein Bereich in einer genau bestimmten Entfernung scharf (= geringe Schärfentiefe). Dieses Problem haben Sie bei Gläsern mit geringerer Vergrößerung fast gar nicht.

Astroskopie
Wenn Sie bis hierher durchgehalten haben und immer noch ein 20x80er wollen, dann haben Sie möglicherweise ein astronomisches Hobby. Mit diesem Fernglas behält man am Himmel einen prima Überblick und erkennt schnell, was gerade überhaupt zu sehen ist und vielleicht einen genaueren Blick mit dem Teleskop lohnt. Auch bei einem ziemlich lichtverseuchten Stadthimmel werden Sie z.B. die aktuelle Position der großen vier Jupitermonde noch sehr schön beobachten können, wo ein sehr kleiner Feldstecher schon anstrengend ist. Den Jupiter selbst sehen Sie freilich nur stecknadelkopfgroß, aber immerhin sehen Sie ihn schon als Kügelchen bzw. Scheibchen und nicht nur als Pünktchen. Auch einige Nebel wie z.B. den Orion-Nebel im gleichnamigen unverwechselbaren Sternbild werden Sie selbst unter den schlechten Sichtbedingungen eines Stadthimmels sofort identifizieren können. Die Plejaden wirken wie im Kino und auch der Mond ist immer wieder ein toller Anblick. Wenn Sie mit einem Fernglas in den Himmel gucken, werden Sie aber schnell merken, dass Sie eine Halswirbelsäule haben. Da der Himmel bekanntlich mehr über uns als vor uns ist, müssen Sie mit einem Fernglas eine auf Dauer sehr anstrengende Haltung einnehmen. Ein Liegestuhl ist zwar schnell aufgestellt, aber eine Konstruktion mit der Sie Ihr Fernglas dann auch wackelfrei vor die "Glotzen" schwenken können, ist empfindlich teuer. Originelle Lösungsvorschläge werden da zwar immer gerne entgegen genommen, aber Ihnen wird schnell klarwerden, warum man in den Tubus von Astro-Teleskopen seitlich (Newton) oder bei rückseitigen Okularen (Maksutov) um 90° nach oben gedreht hineinschaut.

Ausführungen
Es gibt übrigens verschiedene Ausführungen des 20x80, die man auseinanderhalten muss. Das "Standard"-Modell, das "Triplet" und das "Astro". Im Gegensatz zum Standard-Modell, ist das "Triplet" mit achromatischen Frontlinsen (nicht zu verwechseln mit "apo-chromatisch", das ist eine ganz andere Liga) ausgestattet, welche hier vor allem die Randunschärfe ausgleichen und eher als "Feldebner" fungieren. Die berühmten blauen Farbsäume an harten Kontrastkanten (chromatische Aberrationen) treten dagegen trotzdem noch recht deutlich auf. Aber bitte auf dem Teppich bleiben, es steht hier nicht Zeiss oder Leica drauf und Sie haben auch nicht 6.000 Euro dafür investiert. Das teuerste Astro-Modell hat zusätzlich zu den Triplet-Linsen Einzelfokus für rechts und links und optionale Nebelfilter, um den Kontrast am Nachthimmel zu verbessern. Ich habe aber nur das Triplet und kann zu der Qualität der Nebelfilter nichts sagen.

Es gibt dieses Fernglas mit verschiedenen Firmenlabels. No-Name-Produkte werden immer über die "Marke" eines mehr oder weniger bekannten Vertreibers verkauft, der selbst aber gar nichts herstellt. Es gibt auch Firmen, die zwar grundsätzlich auch selbst herstellen, aber ihre Billigproduktlinie an denjenigen No-Name-Hersteller "auslagern", der gerade am günstigsten anbieten kann. Lassen Sie sich also nicht irreführen. Mir sträuben sich immer die Haare, wenn ich in Rezensionen einen Satz lese wie "da kaufe ich doch lieber Made in Germany von Bresser." Gucken Sie sich spaßeshalber mal an welch schöne Schweizer Namen chinesische Billiguhren haben. Wenn Sie als Normalverdiener irgendwo etwas erwerben wollen, was vielleicht noch ganz in Deutschland hergestellt ist, dann gehen Sie zur Konditorei Ihres Vertrauens, essen ein schönes Stück Kuchen und träumen von alten Zeiten.

Verarbeitung/Qualitätseindruck
Man sollte sich hier keinen Illusionen hingeben. Das Ding ist billig und so sieht es für mein Empfinden auch aus. Das heißt aber nicht, dass die Teile durch bloßes Anfassen auseinanderfallen. Es wirkt durchaus solide, die Scharfstellung geht recht genau, Dejustage konnte ich nicht feststellen und der Stativanschluss trägt auch, wenngleich die Fixierschraube für die Verstellung auf dem Balance-Rohr etwas fester sein könnte. Die Gummierung fühlt sich etwas fies an, der mitgelieferte Kunststoffkoffer ist mehr schlecht als recht zusammengetackert und das dünne Umhängebändchen taugt höchstens für eine kleine Kompaktkamera. Gesehen, gelacht in die Tonne geworfen. Falls man es braucht, sollte man es umgehend durch einen belastbaren und nach Möglichkeit am Hals gepolsterten Umhängegurt ersetzen. Last but not least: Die Gummiteile an diesem Fernglas stinken erstmal bestialisch. Man will eigentlich nicht wissen, was man sich da wortwörtlich aufs Auge drückt. Ich vermag nicht zu beurteilen, ob es sich bei den Gerüchen um giftige Weichmacher oder sonstwas handelt und möchte ohne entsprechendes Wissen auch keine Mutmaßungen anstellen. Nicht jeder fiese Geruch bringt einen um aber leider ist auch nicht alles, was legal in den Handel gelangt, automatisch unbedenklich.

Gewiss bleibt das Glas optisch hinter dem zurück, was technisch möglich wäre, aber angesichts des wirklich niedrigen Preises für die enorme Lichtstärke kann man eigentlich nur 5 Sterne geben. Gucken Sie mal, was professionelle Ferngläser (z.B. Jagdgläser) dieser Größe kosten würden. Amateur-Sternengucker werden auf jeden Fall ihren Spaß mit diesem portablen Aufrechtbild-Doppel-Richfield-Refraktor haben.

Überall, wo von Ferngläsern und Teleskopen die Rede ist, sollte dieser Hinweis natürlich nicht fehlen:
RICHTEN SIE IHREN FELDSTECHER / IHR TELESKOP NIEMALS AUF DIE SONNE! DIE STARKE BÜNDELUNG DER SONNENSTRAHLUNG KANN IN SEKUNDENBRUCHTEILEN ZU SCHWERSTEN VERBRENNUNGEN DER NETZHAUT UND ERBLINDUNG FÜHREN. EINE BEOBACHTUNG DER SONNE IST NUR MIT SPEZIELL DAFÜR HERGESTELLTEN FILTERN AUS DEM FACHHANDEL MÖGLICH.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 28, 2014 8:15 PM CET


Hochleistungs Li-Ion AKKU für Nikon D3100 / D3200 / D5100 / P7000 / P7100 / P7700 / D-3100 / D-3200 / D-5100 / P-7000 / P-7100 / P-7700 ersetzt EN-EL-14 ENEL-14 EN-EL14 ENEL14 mit Infochip
Hochleistungs Li-Ion AKKU für Nikon D3100 / D3200 / D5100 / P7000 / P7100 / P7700 / D-3100 / D-3200 / D-5100 / P-7000 / P-7100 / P-7700 ersetzt EN-EL-14 ENEL-14 EN-EL14 ENEL14 mit Infochip
Wird angeboten von vhbw - B & W Handelsgesellschaft mbH
Preis: EUR 15,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Läuft, 9. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sieht aus, passt, hält durch und wird von der Kamera erkannt wie das Original. Dabei eben viel günstiger. Was will man mehr?


Pocketbook Touch 622 15,2 cm (6 Zoll) eBook Reader (800MHz, 2GB Speicher, microSD-Karte, Text-to-Speech) schwarz
Pocketbook Touch 622 15,2 cm (6 Zoll) eBook Reader (800MHz, 2GB Speicher, microSD-Karte, Text-to-Speech) schwarz
Wird angeboten von nox divendo
Preis: EUR 129,02

65 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles wird gut..., 28. August 2012
Nachdem ich hier die 1-Stern-Rezension gesehen habe, möchte ich auch meinen Teil hinzufügen. Den einen Stern hat es wahrlich nicht verdient.

Ich hatte vor dem Pocketbook 622 auch einen Kobo Touch und ich habe außerdem verschiedene Tablets im Elektronik-Pool, die ich sehr schätze, sowie ein Galaxy Note, mit dem man auch prima lesen kann, solange immer ein Ladekabel bereitliegt. So schön ein hochauflösendes TFT-Display ist - es frisst im Gegensatz zur elektronischen Tinte ("eInk") permanent Strom, und zwar nicht zu knapp.

Unter den E-Book-Readern - und damit meine ich solche, die mit elektronischer Tinte funktionieren - ist das Pocketbook Touch eines der schnellsten und bestausgestatteten Geräte. Bei meinem alten Kobo reagierte die Bildschirmtastatur erst nach ein- bis zweisekündiger Denkpause und das Einlesen einer größeren Bibliothek dauerte Ewigkeiten, falls es überhaupt ohne Absturz bis zum Ende durchlief. Das wichtige Mobi-Format wurde entgegen der Produktspezifikation überhaupt nicht richtig unterstützt und wenn es sich mal wieder an einem Ebook gründlich verschluckt hatte, half oft nur ein komplettes Reset mit Neueinrichtung von Null. Sehr nervig. Wenn das außer Computer-Reichweite passierte, konnte man nicht weiterlesen. Ich hatte keine Lust mehr.

Aber alles wurde gut mit dem Pocketbook. Es fragt nach keinerlei Desktop-Software, es will sich nicht online registrieren oder bei Facebook verewigen. Es liest selbst riesige Mengen an E-Books in allen möglichen Formaten klaglos und fix ein, dazu noch unsichtbar im Hintergrund. Es setzt zum Lesen auf einen Abkömmling der robusten OpenSource-Software "FBReader", die einige möglicherweise schon als Programm für Linux oder Android kennen. Gute Voraussetzungen für ein ungetrübtes Lesevergnügen.

Natürlich ist ein eInk-Display grundsätzlich träge in der Darstellung, unabhängig davon, ob es Benutzereingaben kapazitiv, per Drucksensor oder infrarot erfasst. Darstellung und Berührungserkennung sind zwei paar Schuhe. Das ist aber nicht störend: ein E-Book-Reader soll nur dem simplen Zweck dienen, einen Haufen Bücher von Seite 1 bis Ende lesen zu können, ohne dass man auf die Akkuanzeige schielen muss. Einfach nur lesen - das geht mit dem Pocketbook wunderbar. Zielgruppe ist die klassische Leseratte, nicht der technikvernarrte Bastler. Wofür so ein Gerät gar nicht taugt, das ist das schnelle Benutzen von Nachschlagewerken, das Durchblättern von Illustrierten oder das Studieren von Zeichnungen und Tabellen. Dafür lieber ein Tablet, welches ein ausgewachsenes Multimedia-Gerät darstellt.

Ebooks liegen typischerweise nicht als PDF vor, sondern im Format ePub, mobi oder PRC. Diese haben kein fest vorgegebenes Layout,sondern sollen sich an verschiedene Display-Größen anpassen (wie eine Internet-Seite). Genau das tut ein PDF nämlich nicht. Aber selbst bei fest formatierten PDFs schlägt sich das Pocketbook noch vergleichsweise gut. Neben "Reflow", dem automatischen Neu-Umbrechen von Fließtext beim Hineinzoomen, unterstützt der Reader auch das dokumentweite Beschneiden von Seitenrändern, so dass bei einem PDF automatisch nach dem Umblättern immer nur auf den wirklich bedruckten Teil einer Seite hineingezoomt wird. Eine sehr nützliche Funktion, die zudem kinderleicht zu bedienen ist. Über die Geschwindigkeit will ich auch nicht meckern. Mein "Duden Bd 4 - Das Bildwörterbuch", ein fetter PDF-Brocken von immerhin 67 MB, ist in weniger als acht Sekunden geöffnet und wird mit seinen vielen Bildern korrekt angezeigt. Für manch anderes Gerät ist so eine Datei geradezu unverdaulich. Der durchschnittliche Taschenbuch-Krimi als ePub oder mobi ist in ca. 2 Sekunden geladen.

Bei E-Books lassen sich natürlich Zeilenabstand und Schriftgröße einstellen. Wem die vorinstallierten Schriftarten nicht zusagen, der kann einfach eigene Truetype-Fonts hinzufügen. Microsofts Font "Georgia" hat sich z.B. sehr gut für das Lesen von Fließtext am Bildschirm bewährt.

Sehr gut gelungen finde ich auch die Bibliotheksverwaltung, in der man Bücher nach Titel, Autor, Genre, Datum und anderen Kategorien auflisten kann. Die Suchfunktion hilft, auch unter hunderten oder tausenden von Titeln in wenigen Sekunden den Richtigen zu finden. Kein Bücherregal in Holzimitationsoptik, aber schnelle und zuverlässige Funktion. Eine angenehme Schlichtheit, die sich auch in dem ganzen Design des Geräts widerspiegelt.

Das Einzige was ich als eBook-Konsument der ersten Stunde nicht verstehe: Warum haben diese Geräte keine eingebaute Beleuchtung? Warum fängt man jedes Mal wieder an, das Rad mühsam neu zu erfinden? Selbst die ersten monochromem Palm- und Psiongeräte auf LCD-Basis in den 90er Jahren hatten eine LED verbaut, die den Bildschirm auf Wunsch mit ein wenig funzeliger Beleuchtung versehen konnten. Kommt wohl erst in Kürze mit dem neuen Reader von Nook auf den deutschen Markt.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 1, 2013 12:44 AM MEST


5 in 1 Digital-Multimeter MASTECH MS8229
5 in 1 Digital-Multimeter MASTECH MS8229
Wird angeboten von cybostar online
Preis: EUR 48,99

35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber mehr Schein als Sein, 29. April 2012
Dieses Multimeter ist in einen ziemlich dicken Plastikpanzer verpackt mit zusätzlichem übergestülpten Weichgummi-Stoßschutz, den man auch abmachen kann. Der Kunststoff stinkt übrigens ganz erbärmlich. Aber das nur am Rande.

Dazu gibt es noch eine schwarze Nyongewebetasche, die außen stabil und innen etwas lieblos vernäht ist, zwei Messspitzen, einen Temperaturfühler und drei AAA-Batterien. Zum Einsetzen der Batterien muss das Gehäuse aufgeschraubt werden. Unter dem Deckel sitzen auch die zwei Feinsicherungen, sollte man mal zuviel Strom durchs Messgerät gejagt haben. Anstatt Batterien könnte man auch Eneloops nehmen, lohnt sich aber bei dem geringen Stromverbrauch für Hobbyisten nicht wirklich.

Messtechnisch sollten alle Wünsche des Elektronikbastlers erfüllt werden. Außerdem gibt es noch Frequenzzähler, Lux, dBA, Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Raumtemperatur und -feuchtigkeit bleiben übrigens im auskunftsfreudigen, großen Display immer eingeblendet.

Ob die ganzen zusätzlichen Messfunktionen aber brauchbar sind? Tja... Die Temperaturwerte sind plausibel und decken sich mit dem, was andere Thermometer mir auch sagen. Die Lautstärkewerte scheinen nach Kurve A gewichtet zu sein, fallen aber zu niedrig aus. Aber das find ich noch im Rahmen, normgerechte und verwertbare Messungen sind mit so etwas nicht zu erwarten. Mit Hygrometern stehe ich generell auf Kriegsfuß, notorisch ungenau. Ich habe mal vier Geräte nebeneinander gestellt und akklimatisieren lassen - alle vier zeigen völlig unterschiedliche Werte an. Das geeichte sagt 59%, das Multimeter 48%. Die zwei anderen Hygrometer liegen mit 70% und 43% auch ziemlich daneben. Für Lux fehlt mir ein referenztauglicher Vergleich, könnte ich aber auf der Arbeit auch mal testen. Viel Hoffnung würde ich mir aber nicht machen. Es handelt sich bei diesen Funktionen eher um Gimmicks für ein paar Euros. Man schaue mal selbst, was man technisch und finanziell investieren muss, um diese Kategorien wirklich zuverlässig zu messen. Aber sei es drum, man nimmt es gerne mit.

Die Displaybeleuchtung mit schwarzen Zahlen auf weißem Grund ist angenehm. Schade ist nur, dass Wählrad und Tasten nicht auch hintergrundbeleuchtet sind. Zwar lässt sich auch im Display erkennen, welcher Modus gewählt ist, aber trotzdem wird so die Bedienung im Dunkeln erschwert.

Das Messgerät arbeitet, außer bei der Stromstärkemessung, mit "Autorange" bzw. "automatischer Bereichswahl". Will heißen, es sucht sich einen passenden Messbereich anhand der Messwerte laufend selbst und schaltet dann beispielsweise zwischen mV oder V bei Spannungen bzw. zwischen ', k' oder M' bei Widerständen um. Manchmal nervt das, wenn das Multimeter z.B wild im Millivolt-Bereich rumspringt, weil es gerade nichts zu messen gibt und es automatisch auf die höchste Empfindlichkeit schaltet. Dann kann man den Messbereich auch manuell mit der Range-Taste wählen. Die vielen angezeigten Stellen hinter dem Komma suggerieren natürlich eine Genauigkeit, die gar nicht gegeben ist. Zusammen mit den obengenannten Zusatzfunktionen muss sich das Messgerät den Vorwurf gefallen lassen, ein "Blender" mit Spielzeugwert zu sein. Die tarnfarbene Militäroptik passt da auch ganz gut ins Bild.

Mit den Messspitzen kann ich arbeiten. Einen Satz Messkabel mit Krokoklemmen sollte man sich zusätzlich noch anschaffen. Das Messgerät nimmt normale Bananenstecker und solche mit Schutzhülse auf, also Standard.

Am Drehschalter, den Tasten und Steckern kann ich erstmal keinen Makel finden. Ob sie dauereinsatztauglich sind, kann ich aber nicht sagen. Profis werden ohnehin zu den bewährten Marken wie Gossen-Metrawatt, Fluke, Benning greifen und nicht so sehr auf den Preis schauen. Lieber wenige Funktionen und die ordentlich. Beim VDE würde ein solches Gerät mit Pauken und Trompeten durchfallen: keine Effektivwertmessung (RMS) von Wechselspannungen; Glasfeinsicherung (Brandgefahr bei hohen Überspannungen); und Isolation der Messfühler zweifelhaft. VDE-zugelassene Multimeter unter 150 € wird man auch kaum irgendwo finden. Gut, mit gefährlichen Überspannungen habe ich es in der Elektronik zum Glück nicht zu tun, aber Effektivwertmessung wäre schon schön gewesen.

Von Mastech gibt es übrigens auch noch ein funktional identisches Gerät (8209), das kleiner (auch kleineres Display) und günstiger ist.

Insgesamt ist es ein brauchbares Hilfsmittel für den Bastler, keine Frage. In den Bereichen, wo es sinnvoll und zuverlässig einsetzbar ist, gibt es aber auch Geräte, die für das halbe Geld das Gleiche leisten, auch wenn es auf dem Papier erst mal nicht so aussieht. Batterietester, Spannungs- und Durchgangsprüfer gibt es schon für ein paar Euro. Das vorliegende Gerät ist der bekannten rot-weißen Baumarktkette übrigens ein Preisschild von 59,- € wert. Bei Amazon fährt man wie immer deutlich günstiger und mehr sollte man auch nicht dafür ausgeben.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 23, 2012 9:42 PM MEST


SPRO Trout Master Sbirolino Fine Master 420
SPRO Trout Master Sbirolino Fine Master 420

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 14. April 2012
Rezension bezieht sich auf: SPRO Trout Master Sbirolino Fine Master 420
Ich bin ziemlich enttäuscht von der Lavatube.

Der Zweck des Teils ist ja, die Spannung für einen Verdampfer einzustellen, um die Leistung zu regeln und diese dann bis zur Abschaltung konstant zu halten. Dies gelingt aber nicht.

Erst dachte ich, es läge an den billigen Akkus, so dass ich diese durch gute Hochstromakkus von Panasonic ausgetauscht habe. Aber auch damit ist es so, dass die Lavatube nur die ersten Minuten so funktioniert wie propagiert, danach bricht die Leistung so stark ein, dass es eigentlich kaum einen Unterschied mehr macht, welche Spannung man einstellt. Man spürt beim Dampfen genau wie bei einem ungetakteten und ungeregelten Akkuträger, wie die Leistung des Akkus immer mehr nachlässt. Ja wozu denn dann der ganze Aufwand?

Auch der Tiefenentladeschutz funktioniert nicht zuverlässig. Gestern schaltete sich meine Lavatube z.B. erst bei 2,8 V ab. Das ist viel zu spät und schrottet den Akku!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 20, 2012 7:24 AM MEST


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9