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Rezensionen verfasst von
Alexander Kurtchitski "ovilus" (Bamberg)

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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schick, aber nicht haltbar, 21. August 2014
Schlechte Erfahrung gemacht. Sind schick und griffig, dafür 2 Sterne, aber der hellgraue Stoff kann Wasser nun mal nicht ab, wird weich und scheuert bei Belastung sehr schnell durch. Meine Handschuhe hatten nach 4 Wochen Segeln schon unübersehbare Löcher an den Handballen, 4 Monate nachm Kauf gehen die Handschuhe in die Mülltonne, da an den Handballen nur noch einzelne Faser stehen, sieht endpeinlich aus. Dabei habe ich die Handschuhe nicht arg bzw. viel belastet, nicht mal Regatten gefahren, nur normales Schoten-/Fallenziehen und An-/Ableger.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 29, 2014 6:13 PM MEST


Sjambok, Black, 42.00 In.
Sjambok, Black, 42.00 In.
Wird angeboten von Battle-Merchant
Preis: EUR 18,95

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht kompakt, aber ein ganzes Ding!, 31. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Sjambok, Black, 42.00 In. (Ausrüstung)
Der Sjambok ist eine Art Peitschenschlagstock und war ursprünglich zum Vieh-Antreiben im Freien gedacht. Er ist über 1 m lang (wie angegeben), ist also kein Kubotan: passt nicht in die Aktentasche (gebogen lässt er sich aber in Koffern, großen Rucksäcken etc. transportieren), eignet sich nur begrenzt zum Rumfummeln im Wohnzimmer, braucht Platz zum Ausholen. Wenn das alles kein Problem ist, dann beeindruckt er schon. Liegt satt und sicher in der Hand, hat angenehmes Gewicht und Handling, fühlt sich robust und solide an und ist schnell. Tut selbst bei schonenden Selbstversuchen weh, bei stärkere Schlägen auf Gegenstände klingt es richtig böse. Der Riemen sieht zwar billig aus und ist es auch, aber erstens kann man ihn durch Paracord etc. ersetzen, und zweitens ist er anscheinend aus dem gleichen PP gegossen wie der Sjambok - man kann ausprobieren, wie zäh das Material ist. Fazit: der Sjambok ist zwar nicht kompakt, aber im Freien als Vieh-Antreiber, Schlangentöter und für andere harte Einsätze durchaus in seinem Element. Als Spielzeug oder für BDSM-Leute umso lohnenswerter, vom Preis schon ganz zu schweigen.


Koss Porta Pro Stereo-Kopfhörer
Koss Porta Pro Stereo-Kopfhörer
Preis: EUR 33,75

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Porta Pro vs. Sporta Pro, 17. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Koss Porta Pro Stereo-Kopfhörer (Elektronik)
Design ist Geschmacksache, aber während das vom Porta Pro immerhin dem 'Honecker-Stil' konsequent treu bleibt, wirkt der Sporta Pro auf mich einfach nur hässlich und billig. Dabei sind die Lautsprecher der beiden Modelle anscheinend baugleich: sehen gleich aus, Koss verspricht auf seiner Webseite den gleichen Klang, auch ich konnte keine Soundunterschiede heraushören. Nur die Plastikfarbe ist beim Porta blau und beim Sporta schwarz. Auch die Anschlusskabel scheinen mir beim Sporta etwas dicker zu sein.

Ich habe die Sporta-Lautsprecher aus ihren Scharnieren rausgeklickt ' auch die Scharniere sind gleich wie beim Porta Pro ' und in den Bügel von meinem alten kaputten Porta Pro eingeklickt. Ging in 10 Sekunden und problemlos (kaputt gehen kann dabei ja nichts, wenn man das nicht ständig macht). Für meine Begriffe ist das nun ein neuer Porta Pro, aber mit besseren Kabeln und um ein paar Euro günstiger.

Die Konstruktion des Geräts finde ich auch reparaturfreundlich: ist das Kabel hin, ist es relativ einfach, es auszutauschen bzw. zu kürzen und neu einzulöten. Wenn man das vorsichtig macht, wird am Gerät nichts geschwächt und es ist danach wie neu. Zu langes Hinhalten des Lötkolbens verschmort den Lautsprecher allerdings irreparabel.
Das Flattern der Bässe tritt nach einer gewissen Zeit tatsächlich auf und verschlimmert sich dann weiter. Der besondere Bass entsteht an großen Membranen, die in einem sehr flachen Gehäuse stecken, sich möglicherweise allmählich lockern und beim Schwingen das Gehäuse erwischen. Ich habe auch eine Meinung gehört, dass der Fahrtwind beim schnellen Radfahren diese Lockerung begünstigen soll. Bei der offenen Bauweise des Kopfhörers könnte das theoretisch sein. Allerdings stammt die Meinung von einem Radhändler, der mir eine Ganzkopf-Mütze verkaufen wollte, drum bin ich skeptisch. Auf jeden Fall schone ich das Gerät gar nicht: drehe meistens arg auf, setze es ständig dem besagten Fahrtwind aus, auch der Regen und das Schwitzen beim Sport sind sicher schlecht für die Technik.

Mein Fazit: ein ungewöhnlicher und überzeugender Kopfhörer zum Schnäppchenpreis. Schade um das Flattern der Bässe nach einigen Monaten, aber für mich lohnt sich der Kauf allein schon wegen des Spaßes in diesen Monaten. Das ist mir lieber, als vielleicht etwas länger flatterfrei zu hören, aber immer nur mit seichtem Bass.


Koss Sporta Pro Kopfhörer
Koss Sporta Pro Kopfhörer

4.0 von 5 Sternen Bässe und Preis lassen Altersflattern übersehen, 17. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Koss Sporta Pro Kopfhörer (Zubehör)
Design ist Geschmacksache, aber während das vom Porta Pro immerhin dem 'Honecker-Stil' konsequent treu bleibt, wirkt der Sporta Pro auf mich einfach nur hässlich und billig. Dabei sind die Lautsprecher der beiden Modelle anscheinend baugleich: sehen gleich aus, KOSS verspricht auf seiner Webseite den gleichen Klang, auch ich konnte keine Sound-Unterschiede heraushören. Nur die Plastikfarbe ist beim Porta blau und beim Sporta schwarz. Auch die Anschlusskabel scheinen mir beim Sporta etwas dicker zu sein.

Ich habe die Sporta-Lautsprecher aus ihren Scharnieren rausgeklickt (auch die Scharniere sind gleich wie beim Porta Pro) und in den Bügel von meinem alten kaputten Porta Pro eingeklickt. Ging in 10 Sekunden und problemlos (kaputt gehen kann dabei ja nichts, wenn man das nicht ständig macht). Für meine Begriffe ist das nun ein neuer Porta Pro, aber mit besseren Kabeln und um ein paar Euro günstiger.

Die Konstruktion des Geräts finde ich auch reparaturfreundlich: ist das Kabel hin, ist es relativ einfach, es auszutauschen bzw. zu kürzen und neu einzulöten. Wenn man das vorsichtig macht, wird am Gerät nichts geschwächt und es ist danach wie neu. Zu langes Hinhalten des Lötkolbens verschmort den Lautsprecher allerdings irreparabel.

Das Flattern der Bässe tritt nach einer gewissen Zeit tatsächlich auf und verschlimmert sich dann weiter. Der besondere Bass entsteht an großen Membranen, die in einem sehr flachen Gehäuse stecken, sich möglicherweise allmählich lockern und beim Schwingen das Gehäuse erwischen. Ich habe auch eine Meinung gehört, dass der Fahrtwind beim schnellen Radfahren diese Lockerung begünstigen soll. Bei der offenen Bauweise des Kopfhörers könnte das theoretisch sein. Allerdings stammt die Meinung von einem Radhändler, der mir eine Ganzkopf-Mütze verkaufen wollte, drum bin ich skeptisch. Auf jeden Fall schone ich das Gerät gar nicht: drehe meistens arg auf, setze es ständig dem besagten Fahrtwind aus, auch der Regen und das Schwitzen beim Sport sind sicher schlecht für die Technik.

Mein Fazit: ein ungewöhnlicher und überzeugender Kopfhörer zum Schnäppchenpreis. Schade um das Flattern der Bässe nach einigen Monaten, aber für mich lohnt sich der Kauf allein schon wegen des Spaßes in diesen Monaten. Das ist mir lieber, als vielleicht etwas länger flatterfrei zu hören, aber immer nur mit seichtem Bass.


RCP Sportlight Sattel 2015
RCP Sportlight Sattel 2015
Wird angeboten von fahrrad-de
Preis: EUR 21,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend viel für den Preis, 14. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: RCP Sportlight Sattel 2015
Der RCP Sportlight wird als MTB-Sattel positioniert. Ich finde aber, er würde sogar an einem Rennrad eine gute Figur machen, zumindest was Aussehen und Sitzposition betrifft.

Ich hatte mir einen neuen Sattel erwartet, der sportlich (schlank, hart, leicht) ist, sexy aussieht, aber wenig kostet. Das Rad, für das der Sattel gedacht war, wird viel gefahren, steht bei jedem Wetter draußen in der Stadt und kann geklaut werden, da machen Carbon und Krokoleder wohl kaum Sinn.

Der RCP Sportlight war so gesehen einer der ganz Wenigen, die in Frage kamen. Weil mir die Marke unbekannt war und der Preis so niedrig, war ich bei der Bestellung etwas skeptisch. Zu Unrecht, stellte sich bald raus. Mein abgewetzter "italienischer" Sattel von früher kostete das Doppelte, war etwas schwerer, nicht so gut verarbeitet und weniger bequem, dennoch war ich absolut zufrieden mit ihm. Was den RCP Sportlight trotz des sportlichen Aussehens bequem macht, ist die Schaumstoffpolsterung: sie ist etwa so dünn wie die einer Radhose, nur viel straffer und so unauffällig, dass ich sie erst nach einigen Tagen Fahren überhaupt entdeckt habe. Ich fühlte mich gleich wohl, obwohl jegliche "anatomische" Aussparungen am Sattel fehlen.

Die Verarbeitung ist verlässlich, das unlackierte Gestell kratzunempfindlich, der Kunststoffrahmen mit dem Gestell schön verschraubt. Lediglich die beiden Lack-Silberstreifen auf der Satteldecke hätte ich vielleicht weggelassen: neu sehen sie zwar super aus, aber nach einem Jahr..? Wird sich zeigen. Allerdings haben viele andere und teurere Sättel sowas auch.

Sonst finde ich die Arbeit tadellos; kann mir mehr Sportlichkeit, Qualität und sogar Komfort zu dem Preis wirklich nicht vorstellen.


Bianchi: Die Geschichte der großen italienischen Fahrradmarke
Bianchi: Die Geschichte der großen italienischen Fahrradmarke
von Daniele Marchesini
  Gebundene Ausgabe

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitgeist auf Kosten der Technik, 20. August 2010
Bestimmt bin ich nicht der einzige, der dieses Buch kauft, weil er selbst ein Bianchi-Rad hat und zu seinem Snobismus steht. Soviel zu meiner Motivation.

Zum Buch: das Konzept ergibt sowohl sichtbare Stärken als auch Schwächen. Der Autor ist Universitätsdozent in Parma, unterrichtet, laut Internet-Recherche, moderne Geschichte und hat bereits mehrere Publikationen zum Thema Radsport. Sein Stil ist gründlich, wissenschaftlich und unterhaltsam. Das Buch ist mit einer kompetenten Leichtigkeit von jemandem verfasst, der aus einem gewissen Fundus an verstandenen Zusammenhängen schöpft; viele Daten und Artefakte, oft seltene, sind zu einer schlüssigen Geschichte verbunden. In thematische Abschnitte aufgeteilt, ist sie von Fotos und Dokumenten begleitet. Die 150 Seiten bleiben also durchgehend spannend, und man findet sich im Stoff schnell zurecht.

Der anspruchsvolle Text (hier übrigens ein Lob auch an die Übersetzerin) bleibt gut in Erinnerung und zeigt ein klares Bild der beschriebenen Zeiten und Zustände. Darum als Allgemeinbildung in der Facette Radgeschichte auf jeden Fall zu empfehlen.

Auch als Gegenstand ist das Buch schön anzusehen: hochwertig gebunden und gedruckt, mit Qualitätsfotos, macht es eine gute Figur als Geschenk.

Zu den Schwächen, meiner Meinung nach. Das Fahrrad wird im Buch zwar sehr umfassend als soziokulturelle Erscheinung behandelt, kaum aber als Maschine und mechanische Faszination. Die 125-jährige Bianchi-Produktion wird nicht einmal ansatzweise katalogisiert. Man sucht meistens vergeblich nach konkreten Modellen, Baujahren und Baureihen. Ebenso wenig wird über die technische Entwicklung verraten, über Konstruktionen, Tests, Materialien, Ergonomie, Technologien und Know-how, von einigen zu vernachlässigenden Ausnahmen abgesehen. Schade, weil das aus meiner Sicht alles interessante Themen für einen Bianchi-Fan sind.

So gesehen kann man das Buch kaum allgemeingültig bewerten. Zweifellos ist da viel Neues und Interessantes drin für Leute, die nach einem Mythos Bianchi suchen, nach Atmosphäre und Zeitgeist. Ich glaube nicht, dass man davon besser erzählen kann, als Marchesini es tut. Technisch interessierte Leser werden aber schon nach einer kurzen Internet-Recherche schlauer, für die lohnt sich der Kauf eher nicht.

Mir fehlen die erwähnten Dinge. Aber ich bereue es auf keinen Fall, das Buch gekauft zu haben, weil es in anderen Punkten einen bleibend guten Eindruck macht.


Rosendahl Herren-Armbanduhr Digital schwarz 43103
Rosendahl Herren-Armbanduhr Digital schwarz 43103
Wird angeboten von Timepieces Direct
Preis: EUR 106,86

44 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konsequent minimalistisch, durchdacht und wertig, 28. Mai 2010
Die Rosendahl Watch II ist durchdacht, zeitlos designt und makellos gefertigt. Finde ich. Strahlt selbstbewusste Ruhe aus, ein Gegensatz zu schrillen, überladenen Moden. Tickt nicht, blinkt nicht, hetzt nicht. Nur die Zahl ändert sich einmal pro Minute. Lautlos. Eine Uhr nicht als laufende Maschine, sondern als stiller, statischer Gegenstand. Wirkt auf mich absolut zeitlos und beständig, aber genau da gehen die meisten Uhrendesigner anders vor und verkaufen einem nach der Watch II ein wenig das Gefühl, mit Zeitbomben am Arm zu laufen. Die Reduktion auf funktionale, wesentliche Linien bringt der Uhr was elitär-Futuristisches bei; gewöhnt man sich an sie, empfindet man viele andere Zeitmesser als halb entwickelte Anachronismen.

Glas und Edelstahl passen ins Konzept! Zwar bekommen die hochglanzpolierten Stahloberflächen relativ bald feinste Kratzer, ja. Und glänzen etwas weniger. Aber das tut jeder Metallschmuck. Dafür wirkt Stahl verlässlich und hat keine Beschichtung, die abgeht. Das Zweite und Letzte, was mir anfangs einen Moment zu denken gegeben hat, war ein kaum wahrnehmbares Flimmern der Anzeige in sehr starkem Licht aus einigen Winkeln. Auch das ist kein Fehler, sondern scheint bei Flüssigkristall-Anzeigen technisch bedingt zu sein und am Wechselstrom zu liegen, der sie betreibt; andere Geräte mit solchen Displays haben das auch. Aber nochmals: dieses Flimmern kann man höchstens merken, wenn man sich die Ziffern etwa in der gleißenden Sonne aus einem bestimmten Winkel sehr nah und genau anschaut, andernfalls gar nicht.

Sonst finde ich an dieser Uhr beim besten Willen keine Kritikansätze. Fürs Geld bekommt man wertige, ehrliche Arbeit. Die Doppelfaltschließe am Armband ist ein Bonusteil, das selbst viele zehnmal so teure Uhren nicht haben. Ist aber riemenschonend und sieht auffallend klar und schlicht aus. Ungewöhnlich und lobenswert ist auch, dass weder der Markenname noch das Logo groß auf der Uhr prangen, und ich mich nicht als Werbeschild fühle. Man entdeckt den dezent eingeätzten Namen erst beim zweiten Blick auf die Schließe. Rosendahl kann sich das leisten: die Watch II ist schwer mit etwas zu vertauschen. Die verschraubte Gehäuse-Rückseite aus Stahl ist auch geätzt, man sieht das Logo, die Herstellerangaben, die Seriennummer und eine kurze Piktogramm-Anleitung zum Zeit- und Datumeinstellen. Auch da ist mitgedacht: die einzige Taste auf der Uhr bedient man zum Einstellen durch Kombinationen aus Kurz- und Langdruck, dank Gravur kann man dafür das Benutzerhandbuch auch mal liegen lassen.

Trotz der fehlenden Sekundenanzeige geht die Uhr präzise: meine weicht nach der letzten Einstellung vor 2 Monaten keine 5 Sekunden ab. Die Gehäusegröße finde ich optimal. Meine Hände sind sehr klein, aber das Männermodell geht gegen den Trend, schaut also nicht wie eine Konservendose oder Prügelhilfe am Handgelenk aus. Das passt zu einer dezenten, eleganten Erscheinung. Zur konsequent minimalistischen Linienführung ist schon genug gesagt worden, ich bestätige und bewundere sie ebenfalls. Die Uhr und das Armband sind wie aus einem Guss, sehen aerodynamisch aus und haben ein beruhigendes Gewicht.

Vielleicht ist die Watch II nichts für billiges Angeben. Dafür hat sie nordischen Geschmack, Understatement und perfektionistische Konsequenz. Schade, dass nur wenige Gegenstände so gemacht sind. Ich würde diese Uhr auf jeden Fall wieder kaufen und empfehle sie allen Gleichgesinnten.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 31, 2013 10:59 AM MEST


Kryptonite Bügelschloss Evolution, schwarz, Mini, 3500253
Kryptonite Bügelschloss Evolution, schwarz, Mini, 3500253
Wird angeboten von Probikeshop DE
Preis: EUR 34,61

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bügelschloss sinnvoll komprimiert, 8. Mai 2010
Kryptonite Bügelschloss Evolution Mini, schwarz, 8x14cm

Dieses Schloss hebt sich vom ersten Blick allein schon optisch von den üblichen Designs der Konkurrenz ab. Es ist ungewöhnlich klein und schaut wie ein Kampfzwerg aus: seine Teile sind im Vergleich zu den Fullsize-Schlössern eben nicht verkleinert, sondern nur verkürzt. Umso dicker und stabiler wirkt dadurch die Konstruktion, diesen Eindruck verstärken auch die Vinyl-Überzüge. Das Schloss fühlt sich massiv an, lässt sich aber mit 840g immer noch doppelt so leicht fahren wie normalgroße Bügelgeräte gleicher Sicherheit.

Die kompakte Größe macht das Schloss zwar umständlich für Leute, die Räder an dicken Bäumen fixieren; auch Laternen sind für den Bügel zu dick. Wer "normalgroße" Schlösser gewohnt ist, muss hier anfangs neue Handgriffe lernen und bestimmt auch mal fluchen. Geht nicht alles. Der Anspruch ist aber: Größe und Gewicht sparen, Stärke behalten. Straßenschilder, normale Röhre auf den Rad-Abstellplätzen und Ähnliches sind immer noch locker geeignet. Wer also Sicherheit will, ohne ein Godzilla-Schloss mitzuschleppen, ist super bedient mitm Mini-Krypto. Es stimmt Kabelschloss-User eher neidisch als kichernd und ist damit ein Sonderling in seiner Bauart. Ich fahre fast jeden Tag, besser ohne Übergewicht, oft dort, wo geklaut wird, und mag deshalb genau dieses Schloss. Ab und zu eine Minute länger zu brauchen, um ein Objekt passenden Durchmessers zum Anschließen zu finden, nehme ich da ohne Probleme in Kauf.

P.S. Die Kuli-Geschichte, die man im Internet immer noch auslutscht, ist passé, die aktuellen Kryptonite-Zylinder haben mit denen von 2004 nichts zu tun.


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