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Beiträge von Starwatcher
Top-Rezensenten Rang: 2.774.164
Hilfreiche Bewertungen: 21
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Rezensionen verfasst von Starwatcher
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Sehr gute CD, 22. November 2012
Hab E.S.T. komplett verschlafen und erst mit der Leucozyte angefangen, die ich nach konzentriertem Hören nicht behalten wollte. Die vorliegende CD (301) hat mich dann doch umgehauen. Klar, Musik ist Geschmacksache. Einmal mehr bin ich überrascht, meine Meinung über diese Band komplett revidieren zu müssen. Es kann sogar sein, dass ich mich aus der 301 Erfahrung genötigt sehe der Leucozyte eine neue Chance zu geben. Die CD ist sehr meditativ, ambient-artig, manchmal etwas redundant und eintönig. Dennoch gibt es sehr präsente Elemente mit viel Drive. Die Zusammenstellung der einzelnen Leider finde ich extrem gelungen. Hat was von Spannungsbogen, der langsam anhebt - eine Climax findet - um dann wieder in friedlichere Gefilde einzumünden.
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3.0 von 5 Sternen
Komfort gut, Klang "naja", 22. Januar 2012
Hallo Leute, ich war eigentlich guter Dinge, als ich die Airs ausgepackt habe. Der Tragekomfort ist wirklich auch als sehr gut zu beschreiben - nichts drückt, alles sitzt gut. Ok, sie sehen nicht so gut aus - am Ohr - wie ich bereits von Außenstehenden gehört habe. Das wäre mir jedoch auch egal, wenn denn der Klag überzeugen würde. Mit Ohrhörern für "unterwegs" habe ich noch keine Erfahrungen, nur so bescheidene Apple Teile...und das wars schon. Aber dazu später noch. Vielleicht erwarte ich auch zu hohe Ansprüche an Ohrhörer, die systembedingt vielleicht nicht besser klingen können. Zum Kritikpunkt: ich empfinde die Abstimmung der Kopfhörer gerade im "viel gelobten" Hochtonbereich sehr dünn. Hier fehlt mir eindeutig die versprochene Auflösung. Sie kommen von der Abstimmung im Mittenbereich vielleicht etwas zu präsent, und daher auch nicht räumlich genug daher. Der Mittenbereich würde mich nicht stören, wenn er trotzdem "offen" wäre. Genau hier fehlt es aber, es klingt alles etwas topfig. Egal welche Musik man hört, auch Sprache wirkt wie aus einem Topf. ich empfinde den Klang auch nicht als "frei" und "entspannt", sondern eher als verkrampft und eng. Hörtechnisch bin ich verschiedene Studiokopfhörer von AKG und Sony gewohnt (als halboffene und geschlossene Systeme, z.B. Sony MDR-7506 ), und arbeite damit seit ca. 20 Jahren in meinem privaten Tonstudio zur Produktion von Jazz und Instrumentalmusik. Meine Abhörmonitore sind von der Firma ME Geithain, die im Bereich Studioabhöre wohl auf der Höhe von Klein und Hummel liegen (vielleicht höher). Ich erwähne das nicht um mich besonders zu qualifizieren oder das Gegenteil davon. Es soll nur mein besonderes Interesse mit dieser Thematik untermalen. Klang ist und bleibt immer auch etwas Subjektives. Der Bassbereich geht erstmal in Ordnung. Hier fehlt mir erstmal nichts. Bin auch hier meine Studioumgebung gewohnt, bei der ich übermäßigen Bass ausmerze wo es nur geht. Meine Fragen: 1) kann es sein, dass die Airs noch etwas zeit zum Einspielen brauchen, also das die Höhen vielleicht noch kommen? Ich lasse mich gerne auf das Projekt ein, da sie mir vom Tragekomfort sehr gut gefallen. 2) sind die Ohrhörer systembedingt (on Ear) zu nicht mehr fähig? 3) "echte" In Ears kommen leider nicht in Frage, da sie mich von der Aussenwelt zu sehr abschirmen, und ich möchte die Ohrhörer vor allem draussen tragen. Gibt es dann noch eine andere Lösung?
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
unglaubliche Scheibe, 29. Oktober 2011
Ich höre die Scheibe seit über zwanzig Jahren. Damals hatte ich nur die Kassette. Die lief eigentlich Nächte lang durch - irgendwann war ich total in dieser Scheibe verloren. Es ist eine unglaublich schöne Musik mit gigantischen Flächen und heftigen Stimmungen, die sich manchmal brutal und manchmal butterwarm und weich einfügen. Das ganze endet mit einer Fläche, die eigentlich gar nicht zu beschreiben ist: eine ganz kühl-warme Fläche, die von zwei Helikoptern begleitet wird, wobei das Micro mal zum rechten Hubschrauber überblendet und dann wieder zum Linken. Untermalt ist dieses Fläche mit Grillen Zirpen und irgendwo am fernen - ganz fernen Horizont schweben ein paar Schwebeteile in den orangefarbenen Sonnenuntergang. Das Stück heisst THAIS. Weiss der Himmel warum... Ich kann die Scheibe nur empfehlen. Ich höre sie immer noch, wenn ich das Bedürfnis habe ganz viel weit in mich hinein zu fallen, mit meinen Gefühlen alleine zu sein.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
finds gut!, 17. Dezember 2008
Teilweise ganz feinster Soft-Surface....manche Stücke jedoch sehr schwach....dennoch einige Stücke so gut, das fünf Sterne berechtigt sind!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Seit langem ein guter Begleiter, 10. Dezember 2008
Nach den legendären Venylscheiben aus dem vergangenen Jahrhundert hatte ich eine etwas längere Pause mit Oregon. Bis ich irgendwann einmal in einem Laden für klassische Musik CDs diese CD fand. Das erste Stück auf der ersten CD hat mich sofort so gewaltig mitgerissen, das ich diese CD kaufen musste. Das Label Intuition ist meiner Meinung nach ein kleiner Geheimtipp in Sachen Aufnahmequalität. So auch hier wieder mit einem legendären Orchester und einer gut aufgestellten Oregon Formation. Ich höre mir diese CD sehr gerne an, zeigt sie mir doch immer wieder feine Facetten dieser Ausnahmeband. Je besser meine Anlage wird, desto mehr zeigt mir diese Aufnahme, dass Oregon eine wirklich sehr feine Band ist. Manchmal kommen einem die Tränen bei den feinsten Flächen, die dieses Orchester zeichnet, so als hätte Oregon eigentlich immer auf diese Unterstützung gewartet. Oregon ist mit dieser Scheibe eigentlich da angekommen wo man sie schon immer irgendwie naturgemäß angesiedelt hat. Umso scheinen die Orchester Musiker von dieser Band sehr beeindruckt gewesen zu sein. Im Text ist zu lesen, das die Orchestermusiker immer wieder vor Begeisterung während der Soli von Oregon aufgestanden sind, da die abgesprochenen Improvisationen gänzlich spontan von der Band während der Aufnahme durcheinander geworfen wurden. Sehr empfehlenswert.
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11 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Redundant, 10. Dezember 2008
Kannte die Band vorher nicht, bin also "unvoreingenommen" und bin ziemlich enttäuscht. Die paar Stücke beschreiben tonal und harmoniemäßig irgendwas zwischen "E-F-D", also ein Halbtonschritt rauf und einen Ganzton runter - und Variationen davon, und das Ganze dann über 70 min - finde ich ehrlich gesagt echt ne Frechheit, dass so was irgendwie auch nur im Ansatz gut gefunden wird (von Band und Zuhörher). Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten - ich sehe das nicht so. Wenn man heute Musik macht, und bei diesem Bekanntheitsgrad in die Öffentlichkeit tritt, dann muss man sich - wie ein Vorredner schon meinte - auch der Kritik stellen. Diese Kritik fehlt hier in den Bewertungen völlig. Die Musik klingt wie eine untergehende Boje, die ein rostiger Öltanker im Hafen von Öresund von Bord geworfen hat. Man sieht die Boje noch am Horizont auf und ab tauchen, aber über die graue See in der Nacht legt sich dann doch der Nebel und das wars dann.... Ich kenne diese Band überhaupt nicht, habe jedoch gehört, das der Protagonist verunglückt ist. Diese Scheibe klingt wie ein einziger Schmerz, wie ein einziger langgezogener Trauermarsch ohne Hoffnung. Es ist sozusagen ein Grenzland, ein Todesland auf Erden, dass die restlich Überlebenden uns hier überlassen haben. Nachdenklich macht dabei, dass der Protagonist dieses Szenario zu Lebenszeiten entworfen hat. Ich sehe in dieser Musik keine Neuentwicklung dieser Band, sondern eher das Ende - Vorhang runter.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ambiente vom Feinsten..., 5. Dezember 2008
Während der Anfangssequenz des Filmes "Breaking and Entering" beschlich mich deutlich der Wunsch diesen Soundtrack zu erwerben. Erst war ich etwas enttäuscht, weil ich das Schlusslied auf der CD nicht finden konnte - bis heute ist es mir ein Rätsel warum es nicht dabei ist.... Und also hörte ich nur mit halben Ohren zu. Doch dann passierte etwas, dass ich zu meiner Hoch-Zeit von Ambiente vor siebzehn Jahren nur annähernd erlebte: es erfasste mich vollends und ich schwebte in diesem Raum weg. Diese Musik funktioniert völlig eigenständig. Menschen, die diesen Film nicht kennen sind alleine von der Musik schon hypnotisiert. Da pulsieren Bässe auf allerfeinsten Niveau - gleichzeitig füllen chrunchige Mitten und Höhen in teilweise harschen und teilweise samtweiche Flächen gegeneinander und miteinander den Raum, ja die ganze Wohnung... Selbst nach zwei Wochen intensiven Hörens (teilweise läuft die Scheibe den ganzen Tag) erlebe ich immer wieder neue Momente in dieser Musik. Es ist mir ein Rätsel wie Underworld das Zustande gebracht hat. Eine Band, für die ich eher "Gähnen" übrig hatte (Born Slippy blablabla), hat hier ein Ambiente von allerfeinster Güte entwickelt. Unfassbar. Die Stimmung der Musik ist teilweise sehr nachdenklich und stimmt einen manchmal in Dezembertagen zu etwas Traurigkeit. Dabei fühlt man sich jedoch nie von den Gefühlen erdrückt, sondern eher bestätigt. Sie hilft den Blick zu klären und manchmal schwingt sich die Musik zu erstaunlichen Klangknospen von Euphrie auf, ohne jemals - ich betone - ohne jemals kitschig zu klingen! Viel Spass damit!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Bestes Laufbuch EVER!, 23. Mai 2008
Der Stil dieses Buches ist überragend! Es ist von einem echten Schreiber verfasst, der sein Handwerk sehr gut versteht. Die meisten anderen Bücher von Wim Luijpers sind dagegen wirklich schlecht. Schade, das dieses Buch nicht mehr aufgelegt wird. Es vermittelt ausserordentlich einprägsam, was Wim Luijpers richtig macht und was alle anderen Läufer zu lernen haben. Dieses Buch ist ein Meilenstein in der Laufliteratur.
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