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Mainstream_is_actually_weird_music

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Sonic Mass
Sonic Mass
Preis: EUR 16,62

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das war wohl nix mit "No Gods No Masters", 24. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sonic Mass (Audio CD)
.....denn Amebix SIND Gods und Masters.

Hey Nutzer

Wenn man als eine so legendäre Band wie die Amebix so lange kein Album veröffentlicht stauen sich mit Sicherheit viele Erwartungen auf, dem entsprechend schwierig ist es dann für eine Band diese Erwartungen zu erfüllen.
Die eine Fraktion möchte eigentlich gerne das die Band nochmal ihr Debüt aufnimmt, all zu gerne werden dann Neuerungen als "verweichlichung" und "Sell out" bezeichnet, während die andere Fraktion ein Fehlen solcher Neuerungen ebenfalls kritisieren, weil man ja nicht immer nur den gleichen wiedergekäuten Schmarrn hören will.

Am besten ist also man pfeift auf beide Fraktionen und macht einfach das was man will und was man fühlt. Und genau das ist scheinbar das was die Amebix hier gemacht haben. Mich jedenfalls hat dieses (ich möchte fast sagen 'monumentale...') Werk durchweg beeindruckt und ich will es mir daher nicht nehmen lassen die einzelnen Tracks mal genauer zu untersuchen:
Los geht's:

Days ' Wow allein schon der Opener rechtfertigt eine Kaufempfehlung! Eine Ballade die einfach so schön ist das man gar nicht glauben will das es sich hier um Amebix handelt. Los geht das Lied mit einem melancholischen Gitarrenriff der ein wenig an die Strophenuntermalung von Iron Maiden's 'No More Lies' denken lässt. Dazu gesellen sich Gesang und Streicher die das Stück noch ein wenig aufhellen.
Das Ganze baut sich dramatisch auf, wird mit Marschrhythmik auf dem Schlagzeug versehen und ergießt sich dann in dicken Gitarrenwänden.
Dieses Lied ist der Hammer und zeigt welchen langen Weg Amebix von einer rumpeligen Punkkapelle hin zu der Fähigkeit wirklich genial aufgebaute Rockballaden zu schreiben hinter sich haben.
Nach 'Sunshine Ward' wohl die Schönste Ballade im Repertoire der Band!

Shield Wall ' Mit gregorianisch wirkenden 'Oh'-Chants und einem Schlagzeug das latent an Slipknots oder Machineheads bessere Zeiten erinnert, bricht Shield Wall nach der Ballade Days wie ein Tsunami aus den Boxen und reißt schon ab der 1. Sekunde mit. Der Gitarrenriff definiert das Wort 'BRETT' neu und weiß mit Sicherheit sowohl die Punk- als auch die Metalfraktion zu begeistern.
Schade dass, das Lied nach weniger als 2 Minuten schon wieder vorbei ist.

The Messenger ' Weiterhin Chants und Doublebass-gepolter und eine Akkordfolge die zunächst mal an Black Metal erinnert und dann doch wieder nicht. Dieses Stück wird wahrscheinlich den Fans der 'alten' Amebix-schiene sehr zusagen, man fühlt sich doch stark an 'Monoliths' erinnert, ohne das hier jedoch von der eigenen Band kopiert wurde. Gesanglich wiedermal typisch Baron, wobei mir hier wieder auffällt das eine Gewisse Ähnlichkeit zu Motörhead's Lemmy besteht.

God of the Grain ' Dieses Stück hat mich zunächst mal überrascht, als man doch tatsächlich Weltmusik-klänge zu hören bekommt, genauer gesagt ein (vermutlich) arabischer Gesang und Percussion (vermutlich Darbouka o. Rahmentrommel) , doch dann wird wieder richtig kernig gerockt und wieder fällt mir nur Slipknot als Referenz ein, wobei ich das als Kompliment betrachte denn ich mag die Band. Also nicht rumheulen. Schön ist an diesem Text, das er mal wieder ein wenig politischen Inhalt transportiert was ich bis dahin auf diesem Album vermisst habe.

Visitation ' Und wieder geht's schön fast black metal-artig dissonant los, dieses mal ein wenig weniger Gas, Mid-tempo, grooviges Schlagzeug und Spoken Word Passagen, was bei mir die Assoziation 'He was dead when I got there' von The Red Chord auslöst. Der Song dümpelt ein wenig vor sich hin. Nicht sehr spektakulär, aber natürlich im Kontext des Album-konzepts durchaus stimmig. Diabolisches Lachen, trippige Chor und Telefon-samples und weiter geht's....

Sonic Mass Part 1 & 2 ' Zwei Stücke die offensichtlich zusammengehören, und dessen erster Teil mit folkiger Akkustikgitarre eröffnet wird. Schöne warme Vocals wie im Opener 'Days' und eine noch folkigere Mandoline machen dieses Stück zu einem wahren Schatz. Part 2 wiederum holt noch mal den Knüppel aus dem Sack und Amebix laden hier praktisch zum Rotorbangen an das es nur so kracht im Gebälk. Schöner, wenn auch nicht sehr innovativer Metal-schredder-riff, der dir so richtig die Rübe wegpustet.
Dezent im Hintergrund hörbare Streicher geben diesem Song einen Touch den sogar geneigte Gothic-liebhaber mögen könnten, während die super mitgröhlbare Hookline warscheinlich auch den letzten Zweifler von den Socken hauen wird.

Here come the Wolf ' Nach anfänglicher Prügelattacke plötzlich eine ruhige Stelle mit einem Gitarrensound der an Siouxsie and the Banshees erinnern könnte (wenn man die kennt) und Flüstervocals, die Spannung ist unglaublich. Dann wieder die etwas gefälligen Streichersounds im Hintergrund, Sisters of Mercy-feeling, allerdings mit unverkennbarer Amebix-punk-kante. Toll.

The One ' Eher unspektakulär wenn auch nicht direkt schlecht, interessantes Synthgeblubber am Ende aber mehr ist da auch nicht nennenswert. Das ist wohl der Lückenfüller des Albums.

Knights of the Black Sun ' Hier schließt sich der Kreis, das Stück lehnt sich an den Openers 'Days' an was dieses Lied natürlich zu einem Highlight macht. Betonenswert ist hier der mehrstimmige Gesang, der wirklich sehr gut gelungen ist und wieder drängt sich mir der Vergleich mit Iron Maiden auf, auch wenn mich Die-hard-Amebix-fans vermutlich dafür hassen werden.

FAZIT: Fans der Rumpelpunk-kappelle die Amebix einst waren werden sich ein wenig dran gewöhnen müssen, auch Fans der Metallischeren Zeiten welche die Bandhistorie letzendlich dominierten haben die eine oder andere Neuerung zu verdauen. Dieses Album ist was für Crusties, HC/Punks, Metalheads, Pagan-wikingerdoods, und auch FÜR DICH!!!!

K:A:U:F:E:N


Red Skies Over Paradise
Red Skies Over Paradise
Preis: EUR 8,99

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die politischeren Police? Nein die guten alten Fischer Z!, 11. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Red Skies Over Paradise (Audio CD)
Hey Nutzer

Diese Platte habe ich von einem Freund meines Vaters geschenkt bekommen mit den Worten "Du magst doch Punk und New Wave und sowas...hier dann gefällt dir das bestimmt - is son bissl wie Police nur politischer..."
Und in der Tat: Gerade der Titeltrack hört sich tatsächlich ein wenig an wie The Police. Pessimismus und Wut gepaart mit Reggae-artiger Rhythmik und Rock mit Kopfstimme. Das kennt man ja. Und der Text ist natürlich 1 zu 1 das was wohl sehr viele gedacht haben während dem Kalten Krieg und der drohenden Nuklearen Verstrahlung und gerade in Zeiten von Vorfällen wie in Fukushima ist das (leider) immernoch brandaktuell.
Doch dann kommt ein Track wie "Berlin" oder "Marliese" (Klingt als könnte es von den Ramones stammen) und ich muss feststellen: So ganz auf die Police-schiene kann man Fischer Z wohl doch nicht festnageln.
Und dann ist da noch dieses abartig geniale "Multinationals bite" (MEIN FAVORIT DES ALBUMS!) das doch schwer an "Troops of Tomorrow" von den Vibrators bzw. Exploited erinnert oder das schwerfällige Battalions of Strangers, welches wohl eines der wohl besten Antikriegslieder ist.

Kurz gesagt: Mir hat dieses Geschenk wirklich sehr gut gefallen und ich ziehe meinen Hut vor den Basslinien: Hat jemand schon mal so präzise, groovige und melodie-prägende Basslinien in einer Punk/New Wave-Produktion gehört wie diese hier (Mal von PiL abgesehen)? Allgemein ist die große Stärke von Fischer Z sicherlich die teils recht vertrackten Arrangements und rhythmische Seite der Musik. Die Kopfstimme des Sängers ist teils ein wenig dünn, vorallem wenn man meint sie mit Sting vergleichen zu müssen, aber wer das macht ist eh selbst schuld.

Anspieltipps In der Reihenfolge wie sie auf dem Album sind): Berlin, Marliese, Red Skies over Paradise, You'll never find Brian here, Battalions of Strangers, Cruise Missiles, Multinationals Bite

KAUFTIPP (NICHT NUR FÜR NEW WAVER UND PUNKS)!!!!!
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 18, 2012 9:52 PM CET


Symphony No. 2 (1966): I.
Symphony No. 2 (1966): I.
Preis: EUR 0,84

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen We call it a Klassiker!, 8. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Symphony No. 2 (1966): I. (MP3-Download)
Hey Nutzer

Arvo Pärt und seine Symphony No2 habe ich vor einigen Jahren durch Zufall im Radio entdeckt, zu der Zeit lief auf SWR2 abends immer eine Sendung namens "Klangraum Ars Acoustica" oder so ähnlich. Diese hörte ich jeden Abend zum einschlafen an. Dort entdeckte ich dann neben der modernen Oper eines Luigi Nono auch dieses Werk von Arvo Pärt.
Die Symphony ist in drei Sätze unterteilt die man sich hier einzeln runterladen kann/muss/soll. Während der erste noch in Geräuschmeeren herumfischt, baut sich ab dem zweiten Satz eine unglaubliche Spannung auf, die Arvo bis zuletzt halten kann. Ich weiß leider nicht genau welche Intention hinter diesem Stück steckt, aber vielleicht ist es auch ganz gut so, denn so kann man sich ganz unvoreingenommen auf diese Symphony einlassen und ganz eigene Bilder entstehen lassen.
Diese Version hier, dirigiert von keinem geringeren als Nemee Järwi, halte ich für die beste, da die Streicher und exzessiv verwendeten Bläser eine unglaubliche Dynamik erzeugen und das Material nicht einfach nur stumpf herunterleiern.
Das ganze hat etwas das ich gerne als "Headtrip" bezeichnen will, man kehrt den Geist nach innen, verschließt die Augen und gibt sich auf eine Reise.
Das funktioniert wirklich ganz prima und kann trotz der Disharmonischen Aspekte in der Musik wirklich sehr entspannend wirken.

Schön finde ich hingegen das Arvo nicht einfach nur Disharmonien und Geräusche aneinander reiht wie das vielleicht ein Stockhausen tut, sondern das sich auch immer wieder harmonische Passagen (besonders im hinteren Teil des 2 und 3 Satzes) in dieses Stück "verirren". Das ist nicht nur sehr benutzerfreundlich sondern stellt auch einen stärkeren Kontrast zu den krasseren Stellen des Stücks her.

Meine Empfehlung ist daher dieses Stück nicht nur nach den 30 Sekunden hier im Player zu beurteilen sondern sich einen Teil davon komplett bei youtube reinzuziehen um dann wirklich entscheiden zu können ob das gefällt oder nicht.

UNEINGESCHRÄNKTE DOWNLOADEMPFEHLUNG

Ich freue mich auch schon drauf dieses Stück wieder zu hören, denn die Kassette mit der ich das vom Radio mitgeschnitten hatte, leiert leider mittlerweile heftigst.


Lonely Teenager
Lonely Teenager
Preis: EUR 15,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Konzept der Konzeptlosigkeit, 7. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lonely Teenager (Audio CD)
Hey Nutzer

Das Warten hat ein Ende. Hier die neueste Scheibe der Residents die mal wieder im normalen Format über die Ladentheke geht und nicht nur als Download oder extremst limitierte "Make-the-fans-rich"-platte vorhanden ist.
Aber was ist das? Eigentlich ist diese Platte ja gar nicht so neu: Immerhin befindet sich neben dem "Duckstab"-Klassiker "Lizard Lady" auch noch neue Versionen der Songs "My Window" (Animal Lover Album) und "Boxes full of Armageddon" (Bunny Boy Album) auf "Lonely Teenager".

Also doch kein neues Album. Ich bin leicht verwirrt.
Verwirrend ist auch die Tatsache das hier kein (wie sonst bei den Residents üblich) stringentes Konzept verfolgt wird bzw. keine zusammenhängende Story erzählt wird. Das Albumkonzept (wenn es denn überhaupt eins ist) besteht nur aus der Idee mal eine Tour zu machen die nicht an ein Album gebunden ist und nicht an ein einziges Konzept. Die Residents wollten wohl einfach mal spielen. Auf halbem Weg stellten sie jedoch fest das es ja schon ganz cool wäre zu erfahren wie das Album (das es eigentlich nie geben sollte) eigentlich klingen würde. Und damit sind wir bei "Lonely Teenager".

Auch interessant ist das wir es scheinbar nur noch mit 3 Residents zu tun haben die auf der Tour und im Booklet als "Randy, Chuck und Bob" angegeben werden.
Und zu guter letzt fällt mir dann noch auf das auf der CD die üblichen im Kreis angeordneten Copyright-hinweise fehlen.

Ich bin zugleich (wie immer) begeistert und verwirrt, und das bedeutet das die Residents ihren Job mal wieder richtig gemacht haben.

Aber jetzt könnten sie doch mal wieder ein "richtig neues" Album produzieren und mal wieder nach Deutschland kommen!!!

Fazit: Für Fans ein Muss, für Neueinsteiger eher schwierig, für Fans von "Duckstab", "Animal Lover" und "Bunny Boy" ein besonderes Leckerli


Singles Collection
Singles Collection
Wird angeboten von Michas24/7 (Preise inkl. Mwst.)
Preis: EUR 15,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Zusammenstellung mit kleinen Schwächen, 25. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Singles Collection (Audio CD)
Hey Nutzer

Die Exploited gehören für mich zum Punk wie Bonnie zu Clyde und es ist mir auch ziemlich egal ob es irgendwelche uralten Fotos von Wattie mit Nazis gibt oder nicht, denn jeder der seine Texte liest und die Bandgeschichte verfolgt wird feststellen das Wattie mit Sicherheit keiner von denen ist.

Das wollte ich nur mal eben klarstellen, nun kümmern wir uns aber flugs ums Wesentliche:
Die "Singles Collection" ist praktisch eine Art Best of und vereint wirklich alle Songs die in der Bandhistorie von Exploited von Bedeutung sind. Erste ruppige, textlich eher pubertäre Schritte wie "F*ck the Mods" sind genauso vertreten wie der All-time Klassiker "Dead Cities" der den Exploited annodazumal sogar einen Auftritt bei Top of the Pops bescherte.
So weit so gut. Diese Kollektion ist wirklich eine runde Sache und sollte ein Pflichtkauf für alle Punkrock/HC-Fans da draußen sein, wären da nicht die Liveversionen.
ICH VERSTEHE NICHT wieso man ausgerechnet "Punk's not Dead" DEN Klassiker der Exploited in einer ton-qualitativ miserablen Live-version auf die Platte gepackt hat. Ich meine für Sammler ist diese Live-version natürlich interessant aber für Exploited-Neulinge ist das absolut bescheuert. Auch "Cop Cars" und "Sex and Vi*lence" sind nur in zwar interessanten aber tontechnisch völlig unbrauchbaren Liveversionen auf der Compilation vorhanden, was ich persönlich ziemlich schade finde.

Fazit: Die Singles Collection ist ein MUSS für alle Exploited-fans, wenn sie auch oben genannte Schwächen aufweist.

KAUFEN!


Absu
Absu
Preis: EUR 11,26

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen It's a kind of Magick, 22. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Absu (Audio CD)
Hey Nutzer

Mit Ekel schaue ich auf das was von Black Metal übrig geblieben ist. Echte Morde passieren, Antisemitische und Rassistische Tendenzen und Grauzoniges erhalten Einzug, einige Selbstmorde passieren, Dead macht seinem Namen alle Ehre und schwarz uniformierte Jugendliche predigen die Individualität während sie der öffentlichen zur Schaustellung von Selbstverletzung und (vermutlichen) Borderline-erkrankung huldigen oder besoffen "Bläck Mötöl üst krüüüüüg!" grölen. Hauptsache immer noch krasser und noch absurder. Und während sie sich in ihrer Freizeit darüber streiten ob die (mittlerweile auch mit Ex-NSBM-Leuten besetzte) Truppe Dimmu Borgir noch "true" ist oder ob Immortal schon Ausverkauf betreiben, finde ich beim stöbern dieses Kleinod schwarzer Metalmusik:
ABSU!
Schon allein das Cover hat einen Grammy verdient. Dieses schicke unspektakulär wirkende Album zeigt ganz deutlich worauf es eigentlich ankommt: MUSIK. Und die ist zwar nicht besonders neu, aber verdammt gut!!
Und auch die Tatsache das wir es hier mit einem singenden Schlagzeuger zu tun haben muss ich mit einem dicken R.E.S.P.E.K.T versehen. Ich habe mit 15 meine erste Punkband gegründet und da außer mir keiner der Mitglieder auch nur einen einzigen Ton traf musste ich ran. Ich bin ebenfalls Schlagzeuger. Also ich weiß jedenfalls wie schwierig das ist, und verglichen mit dem was Proscriptor hier auf die Felle zaubert war das was ich damals spielte absolut nichts. Aber dieses "Nichts" war schon schwer genug. Also von daher: Allein dieser Besetzungsfaktor rechtfertigt schon die 5 Sterne.

Die Musik ist wie gesagt nix Neues, aber wirklich solide und präzise gespielter Metal der sich stark am Thrash und Black Metal orientiert, jedoch nie Norwegisch klingt wenn ihr versteht was ich meine.
Norweger sind die Herrschaften ja nicht sondern *trommelwirbel* Texaner! VIelleicht ist Globalisierung doch nicht so schlecht.

Rein textlich ist Absu ziemlich außergewöhnlich, wir finden hier keinen Satanischen Kontext oder Fantasy oder gar Pagan-inhalte, sondern wir befinden uns in der Welt der "Magick". Ein bisschen Thelema hier, ein wenig Sumerische Gottheiten dort, gemischt mit dem guten alten Necronomicon und Mondverehrung und so kocht sich Absu hier sein ganz eigenes Süppchen und ich muss sagen es mundet doch viel besser als so mancher verbaler Dünnpfiff der sonst so im extremen Metalbereich vorherrscht. Auch wenn sich mir die ganze Sache noch nicht recht erschließt.

"Mythological Occult Metal" nennen die Herrschaften dieses Gebräu und ich muss sagen es ist eine gute Idee.
Vielleicht ist dieses Album der Hinweis, dass wir die Uhren wieder auf 0 stellen sollten. Einfach nochmal von vorn anfangen.

Höhere Wesen befahlen: Kauft dieses Album!
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 17, 2014 12:26 PM CET


Wie Konntest Du Nur
Wie Konntest Du Nur
Preis: EUR 1,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Devotes Rumgeheule ohne Selbstvertrauen für pubertäre Girlies, 19. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Wie Konntest Du Nur (MP3-Download)
Hey Nutzerinnen

Ich gehe mal schwer davon aus das sich kein Kerl für diesen Song interessiert.
Jaaa der Titel ist böse und jaaa ihr findet ihn nicht hilfreich, aber mal im Ernst dieses uninspirierte Gejammer geht mir absolut gar nicht ab. Ich hatte zwar auch schon Liebeskummer und so, aber ich halte sowohl diesen Text als auch den gehauchten devoten Vortrag für total unwürdig und übertrieben.

Ich habe irgendwie immer das Gefühl das hier soll so klingen wie Mariah Carey, aber Doreen schafft es einfach nicht.
Im Grunde ist das halt Schlager im RnB-Gewand:Fast ein Bisschen wie Yvonne Catterfeld.
Ich weiß nicht ob sie es nicht anders kann aber warum muss eigentlich JEDE VERDAMMTE ZEiLE am Ende mit so einem Uoauaauhauah-Vibrato-Gedöhns verziert werden? Technisch betrachtet natürlich einwandfrei gesungen aber für mich klingt das nach seelenlosem Möchtegernsoul. Du gehst doch auch nicht zu deinem Schwarm und sagst "Ohuhuhuhoahah Iiiich liehihihihbe diiich yeah woho uuuh" und atmest als hättest du grad nen Marathon hinter dir.
Wie war das neulich beim Supertalent 'Ich stöhne Poesie' ? Tja Doreen stöhnt hier eben Liebeskummer....

Hinzu kommt noch ein absolut eindimensionaler flacher Text (klar Männer sind Schweine und so und ach Gottchen schau wie ich leeeeide) und eine Grundeinstellung die mich vermuten lässt das es mit dem Selbstwertgefühl von Doreen nicht so toll bestellt ist und sie sich total von Typen abhängig macht. Irgendwie ist es doch schon ganz schön auffällig das uns hier ein kleines armes blondes Mädchen (die den pösen Männern jetzt mal zeigt wo der Bartel den Moscht holt)-Image vorgegaukelt wird. Erinnert das nicht stark an das Image von Tic Tac Toe? Tja wir alle wissen ja wie das zu Ende ging.
Das Album heißt ja auch ganz image-gerecht "Vorsicht Zerbrechlich" oder so ähnlich und die diversen Texte der Doreensongs gehen alle in eine ähnliche Richtung. Für mich ist das Zahnspangen-zickenpop.
Zielgruppe: Mädels die die Wendy lesen und eigentlich noch Angst vor Jungsbazillen haben aber gerade ihre erste 2-Wochen-"Beziehung" in den Sand gefahren haben und gern pinke Sachen tragen.
Kurz gesagt: Wenn dieser Song irgendwo läuft kann ich den Erdbeer-lipgloss schon förmlich riechen. Igitt.

Mit einem vernünftigen Selbstbewusstsein und einer starken Frau hat das meiner Ansicht nach jedenfalls nichts zu tun und somit lockt es mich auch keinen Millimeter hinter'm Ofen vor. Und sexy finde ich das auch nicht.
Ich finde Liebeskummer ist ein wirklich wichtiges Thema aber dieser Text hier ist einfach derartig Klischeeverseucht das man glatt denken könnte es wäre Roland Kaiser oder Nik P oder was anderes gruseliges in dieser Richtung.

Ich würde ja gerne irgend etwas Postives zum Abschluss sagen aber mir fällt beim besten Willen nix mehr dazu ein (vielleicht fehlen mir die entsprechenden Hormone?!) und falls du gerade auf "Nicht hilfreich"-geklickt hast frage ich:

Wie konntest du nur? Was fällt dir ein?
Ich geh schaukeln.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 1, 2011 7:32 PM MEST


What A Man
What A Man
Preis: EUR 1,49

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide!, 18. September 2011
Rezension bezieht sich auf: What A Man (MP3-Download)
Hey Nutzer

Ich habe mich ja schon zu "Cassette Player"-Zeiten als Lena-fan geoutet und bei weitem nicht nur positives deswegen zu hören bekommen.
Doch auch nach der neuesten Single "What a Man" hat sich für mich nichts daran geändert: Lena ist für mich einfach das Beste das je aus einem Castingformat hervorkam.
Diese Frau hat einfach etwas an sich das bei mir dafür sorgt das ich nur denke: "Oaaah wie geil, darf ich die behalten?!"

Ich muss, um eine neue Single von Lena wirklich vernünftig zu rezensieren, erstmal diese irrationale Begeisterung abschalten denn ich laufe Gefahr sogar einen Lena-Kackhaufen gut zu heißen.

Daher mal ganz in Ruhe: What a Man ist ein nicht ganz schlechtes Lied und wird hier in Lena's gewohnt chilliger Manier vorgetragen. Kritiker werden wieder rumlabern von wegen "Sprechgesang" und so, aber ich muss an dieser Stelle feststellen: Rein gesanglich (also technisch betrachtet) ist What a Man Lenas beste Leistung. Ich finde aber nicht das man musikalische Qualität an technischer Leistung festnageln kann, sonst hätten schon die tollsten Künstler nie eine Chance bekommen (Man denke da an diverse Rapper oder Metal-growler oder vielleicht an Lou Reed oder nasale Stimmen wie die von Jan Delay die ja nach gängigen Maßstäben auch nicht singen können).
Ich finde es (und jetzt wiederhole ich mich) einfach gut das es Künstler wie Lena gibt die sehr sehr außergewöhnlich sind und TROTZDEM auf dem Massenmarkt funktionieren. Hierbei spielt sicher auch die Optik eine Rolle aber ist es nicht einfach nur erfrischend das Lena nicht klingt wie Beyonce, Britney, Lady Gaga, Christina Aguilera oder sonstige RnB-Tussneldas? Ich bin wirklich verdammt froh das auch mal ein anderer Typ Frauenstimme eine Chance bekommt.
Desweiteren wurde hier nicht einfach nur ein 1 zu 1 Cover fabriziert sondern der Song ist gar nicht mehr wieder zu erkennen bis der Refrain kommt und das ist wirklich klasse. Irgendwelche Kopien zu produzieren wäre ja auch wirklich langweilig. Zugegeben wirklich neu ist dieser Sound in Bezug auf Lena allerdings nicht, hier wird sicherlich das erste Album zitiert aber ich meine: jede(r) braucht doch seinen Stil oder?

Alles in Allem und hiermit schließe ich die Beweisaufnahme ist diese Single ein weiteres solides Liedchen einer wirklich außergewöhnlichen Sängerin von der wir hoffentlich noch viel hören und sehen werden.
Der Song ist jetzt zwar nicht der absolute Überhit schlechthin (ich fand "Taken by a stranger" musikalisch viel spannender) aber er reiht sich zweifelsohne in Lenas bisher grandiosen Output ein.

Mir ist auch egal ob das hier Mainstream ist oder nicht und wie oft der Song jetzt von Pro7 gepusht wird, ich würde dieses Lied auch ohne Werbung gut finden.


Have a Bad Day
Have a Bad Day
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 46,35

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überpüntkliche Lieferung und einwandfreies Produkt! - Album ohne Spiel eher Mittelmäßig, 1. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Have a Bad Day (Audio CD)
Hey Nutzer

Normalerweise bestelle nur CD's die von Amazon direkt verkauft werden. In diesem Fall machte ich eine Ausnahme und muss sagen ich wurde nicht enttäuscht.
Die Lieferung durch den Verkäufer "Christian Oberpeilsteiner" verlief reibungslos, die CD war sogar einen Tag früher da als angenommen.

Nun zum Album selbst. 1995 wurde das Adventure-game "Bad Day on the Midway" von den Residents veröffentlicht. Damals absolut neu: Eine Kollaboration der gerade aufkeimenden Gamer-welt und der Musikbranche!!!
Das Spiel selbst handelte von einem Jungen der gegen den Willen seiner Eltern einen verlassenen und heruntergekommenen Vergnügungspark erkundet....

"Have a Bad Day" ist sozusagen der Soundtrack zu diesem Spiel.
Die Musik ist ganz Residents-typisch ziemlich schrullig und interessant, besonders Fans der neueren Veröffentlichung "Demons dance alone" könnten hier gefallen dran finden, die Sounds sind doch relativ ähnlich, wobei "Have a Bad Day" epischer gestaltet wurde, das heißt mehr Flächensounds, Streicher und große Gesten. Auffällig ist das der Text eine eher untergeordnete Rolle spielt was eigentlich ziemlich untypisch für Residents-musik ist, aber auch nicht weiter verwunderlich ist da es sich ja hierbei um die Untermalung zu einem Computerspiel handelte und die Geschichte durch das herumführen der Figur ja ersichtlich wurde. Dementsprechend ist auch die Story nur kurz im Booklet erläutert, man geht hier offensichtlich davon aus, dass das Spiel bekannt ist. Auch der typische raue Gesang des Rez-Singers ist nur selten zu hören, es dominieren schräge sphärische Flächen und Geräusch-puzzleteile.

Damit erklärt sich auch der Sternabzug: Es ist ein gutes Residentsalbum - keine Frage! Enttäuscht war ich von der Musik ohnehin noch nie! Es ist nur leider so, das sich der Reiz des reinen Albums ohne das dazugehörige Spiel nicht richtig erschließt, irgendwie fehlt hier die interaktive visuelle Seite. Zu oft plätschert die zweifelsohne großartige Hintergrundmusik bei reinem hören an einem vorbei und man fragt sich: Kommt da noch was?

Alles in allem in Zusammenhang mit dem Game betrachtet nichts desto trotz ein stimmiges Produkt, wenn auch als reines Audio etwas dürftig.

Eingeschränkte Kaufempfehlung!


The Commercial Album
The Commercial Album
Wird angeboten von colibris-usa
Preis: EUR 78,56

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ha-ha Reingefallen :D, 30. August 2011
Rezension bezieht sich auf: The Commercial Album (Audio CD)
Hey Nutzer & Eyeballheads,

Da sind ja fast alle Rezensenten auf den Leim gegangen. Das COMMERCIAL ALBUM hat ABSOLUT NICHTS mit "KOMMERZIELL" zu tun. COMMERCIALS SIND WERBEFILME BZW. WERBETRAILER. Checkt mal den Pons und vorallem checkt mal das Booklet dieser CD, dort steht nämlich in der von anderen Rezensionen oft (lückenhaft) zitierten Erklärung zum Konzept des Albums:

.......

POINT FOUR: One Minute is also the length of most commercials, and therefore, their corresponding jingles.

POINT FIVE: Jingles are the music of America

......

Zu Deutsch:

Punkt 4: 1 Minute ist auch die Länge der meisten Werbespots, und somit auch ihrer dazugehörigen Jingles.

Punkt 5: Jingles sind die Musik Amerikas.

...........

Dann steht da noch das man die Jingles in Popmusik verwandeln kann in dem man sie drei mal wiederholt um so einen durchschnittlichen 3-Minuten-Popsong zu erhalten.
KEIN KOMMERZIELLES ALBUM ALSO.

Doch genug der Klugscheißerei, das Album jedenfalls und da stimme ich mit den anderen Rezi's überein ist wirklich klasse und praktisch legendär.
Nicht umsonst galt es lange Zeit als eines der Besten und Zugänglichsten Alben der Residents, weswegen diese Scheibe auch eine der Ersten war die ich besaß.
Das die Residents von da an meine Lieblingsband werden sollten, dürfte für sich und vorallem für dieses Album sprechen.

Ich empfehle daher ausdrücklich Neu-Eyeballheads den Einstieg in den Residents-Kosmos mit diesem Werk.
Anspieltipps: Perfect Love, Picnic Boy, Die in Terror, Act of being Polite, The Simple Song, Less not More, My Work is so Behind, MOISTURE (DER HIT AUF DEM ALBUM!!!!!!!!), La La
....und für alle Metalfans empfehle ich The Coming of the Crow......

Ihr seht schon 40 Lieder - und jede Menge gutes Residentsmaterial dabei. Daher meine Schlußfolgerung: Dieses Album ist alles andere als kommerziell und will es auch gar nicht sein. Dieses Album ist interessant, schräg und eben typisch Residents. Es finden sich haufenweise gute Melodien und auch witzige Texte ("I found I could not take the pressure - so I took the train") und der Klang des alten Vinyls ist hier relativ gut auf das CD-Medium übertragen worden.

Kultig ist dieses Album ohne Zweifel, aber auch ohne diesen Kultstatus wäre es ein klasse Scheibe! Also K.A.U.F.E.N!

Wer sich die komplette Dröhung geben will kauft sich dazu noch die Commercial-DVD auf der mit den "One Minute Movies" einige wirklich äußerst starke filmische Umsetzungen dieser musikalischen Kleinode zu finden sind.
Zu finden ist diesen Material in Teilen auch auf Youtube!

So meine Minute ist vorbei.


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