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Rezensionen verfasst von
Stefan Schneider "theassimilator"
(REAL NAME)   

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Leben aus Leidenschaft: Viva La Passion!
Leben aus Leidenschaft: Viva La Passion!
von Marina Millioti
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut - weil ehrlich., 17. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie kann Leben gelingen, wenn sich große Katastrophen anbahnen?
Die Frage hat sich bestimmt jeder schon gestellt. Das Buch bietet keine Lösung.
Aber es zeigt eine Lebensgeschichte. Über eine junge Frau die auf einmal mit einer der schlimmsten Nachrichten überhaupt konfrontiert wird - Gehirntumor.

Diese Teilbiographie nimmt den Leser mit hinein, wie Dorothea Fähnrich (die Autorin) mit dieser Nachricht umgeht.
Wie sie versucht ihr Leben weiterzuleben.
Teils spannend, mitreißend, tief nachdenklich, aber immer ehrlich ist dies ein Bericht der immer wieder durchschimmern lässt: Das Leben ist es wert, dass es gelebt wird.
Trotz niederschmetternder Nachricht gibt diese junge Frau nicht auf, und berichtet ehrlich über ihren Lebensweg, über ihre Frage, ihre Zweifel, aber eben auch über ihre Hoffnung. Die Lebendigkeit und der Humor zwischen den Zeilen ist sehr erfrischend, und es kommt dem Leser zugute, dass dieses Buch das erste Buch von Dorothea Fähnrich ist.
Denn das Buch liest sich schnell und unkompliziert.

Bemerkenswert ist auch, dass bei markanten Tagen die Autorin immer die dazugehörige Losung (ausgewählte Bibelstellen, die jedes Jahr neu ausgelost werden) voranstellt und dazu ihre Gedanken äußert.
Dies macht das Buch noch packender, weil eben genau da die Frage aufkommt, die sich jeder Christ stellt: "Warum, Gott?".

Bietet das Buch darauf Lösungen? Nein.
Aber es gibt einen Einblick darauf, wie die Autorin mit diesen Fragen umgeht.
Und wie sie ihren Weg geht, trotz Tumor.

Ein ehrlicher und bewegender Bericht der Licht und Schatten des Lebens zeigt, aber eines ganz klar rüberbringt:
Am Ende bleibt Licht.


90 Minuten im Himmel: Erfahrungen zwischen Leben und Tod
90 Minuten im Himmel: Erfahrungen zwischen Leben und Tod
von Don Piper
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Authentischer Bericht? Meine Meinung:Ja, 5. Juni 2013
Anscheinend gibt es ja einige Negativkritiken, die die Kürze des Himmelsberichtes erwähnen.

Gerade dieser Punkt ist für mich ein sehr guter - da es in anderen Büchern genau umgedreht ist.
Ich selber bin bei solchen Büchern immer sehr skeptisch, oft erscheinen sie mir sehr manipulativ und abgehoben.
Mit dieser Einstellung hab ich auch Don Pipers Buch gelesen - wurde aber nach 3 Kapiteln positiv enttäuscht.

Es ist eben keine Erzählung darüber, wie der Himmel aussieht, wie das Wasser schmeckt und wie er vor Gottes Thron stand, mit Engeln redet ... usw. Das was viele Bücher völlig übertreiben, unterlässt Piper völlig.
Und genau das macht sein Buch so sympathisch und ehrlich. Und auch authentisch.
Er schreibt immer wieder, dass diese Erfahrung zu besonders ist und das er es kaum in Worte fassen kann - zurecht, wir reden hier vom Himmel.
Auch, dass das Buch erst Jahre nach dem Erlebnis erscheint ist ein Indiz dafür - die meisten anderen Bücher erscheinen wenige Wochen nach ähnlichen Erlebnissen.
Don Piper möchte seine Erfahrungen nicht verschleißen, oder damit das schnelle Geld machen - das merkt man beim Lesen.

Es ist sein Bericht, wie er einen Unfall hatte, eigentlich tot war, im Himmel war und dann wieder aufwachte.
Es ist ein langer Bericht, wie er danach wieder Fuß fasste und irgendwie langsam gesund wurde.
Im Grunde ist es ein sehr seelsorgerliches Buch - Piper stellt sich darin seiner eigenen Perspektivlosigkeit und leugnet dort nicht die Hilflosigkeit seiner gesamten Situation. Er spricht sogar über Depressionen, die er danach im Krankenhaus hatte - ein Thema, was selten in christlichen Büchern angesprochen wird.

Kurzum, es stellt sich den Fragen, die die meisten Menschen wohl auch in so einer Situation haben. Und immer wieder schimmert die Hoffnung und Sehnsucht nach dem Himmel durch.

Wer also einen Bericht über jedes Detail im Himmel sucht, ist an diesem Buch falsch beraten.
Zumal meiner Meinung kein Buch so etwas leisten kann, selbst die Offenbarung findet da nur zaghaft Worte.

Wer aber einen außergewöhnlichen Lebensbericht eines ganz gewöhnlichen Menschen sucht, der kann hier zugreifen.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 25, 2014 1:54 PM CET


Die Volxbibel Gesamtausgabe - Motiv Urban
Die Volxbibel Gesamtausgabe - Motiv Urban
von Martin Dreyer
  Broschiert
Preis: EUR 25,00

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was will das Wort Gottes?, 20. Dezember 2012
Natürlich polarisiert die Volxbibel in der Christenheit.
Und viele verdammen Buch und Autor auf eine zutiefst unchristliche Weise.

Doch was einige nicht begreifen können, die Bibel ist ein lebendiges Wort. Das heißt, dass sie in Bildern und Sprache jedes Menschen reden kann.
Um so wichtiger ist es darum, dass sich Menschen Gedanken machen, wie sie einem Land, was säkular geprägt ist Gottes Wort wieder näher zu bringen. Und zwar in Begriffen und noch viel wichtiger Bildern (!) die ein Land auch verstehen kann.
Die Volxbibel entwickelt sich weiter, was ich ebenso gut finde. Es ist klar, dass Inhalt nicht weiterentwickelt werden muss, es ist ja Gottes Wort. Aber das Formulierungen und Bilder übertragen und auf die heutige Zeit bezogen werden, dass gelingt kaum einer anderen Bibel.

Was will also das Wort Gottes. Belehren, Leiten, Erreichen, Korrigieren, und vor allem will es ermutigen und uns Gott näherbringen.

Und was will Martin Dreyer? Eine Bibel, die Menschen verstehen können, die eben keinen frommen Hintergrund haben und die in der Gesellschaft eher an den Rand gedrängt werden. Er macht das gleiche heute, wie die Evangelisten - das Wort zu einer bestimmten Zielgruppe bringen.

Meiner Meinung nach erfüllt die Volxbibel dieses Anliegen.

Wer sich daran stört, kann ja eine Bibel nutzen, die seiner Zielgruppe entspicht.


Fremdes Feuer im Heiligtum Gottes: Der charismatische "Lobpreis" aus biblischer Sicht
Fremdes Feuer im Heiligtum Gottes: Der charismatische "Lobpreis" aus biblischer Sicht
von Rudolf Ebertshäuser
  Taschenbuch

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wenn aus gutem Wollen schlechtes wird., 24. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gleich zu Beginn des Buches wird die Schiene festgelegt, auf die sich der Leser begibt: Zum Verfasser "...außerdem steht er im Verkündigungs- und Hirtendienst in einer bibeltreuen Gemeinde."
Welche Gemeinde das ist weiß kein Mensch. Dennoch suggeriert das Vorwort, dass der Verfasser nicht nur spezielles Insiderwissen hat, sondern auch jetzt auf guten und rechten Bibelpfaden wandelt.

Zum Inhalt

Ja, einige Gedanken dieses Buches wichtig und (bei sorgfältiger und behutsamer Anwendung) auch belehrend.
Rudolf Ebertshäuser (nachfolgend R.E. genannt) hat etwas gesehen. Einen innergemeindlichen Trend, der nicht unbedingt gut ist.
Heute gibt es nun mal eine starke Vermischung von Lobpreis - als Anbetung Gottes und Worship, als musikalisches Genre.
Hand in Hand kommt dazu ein Generationskonflikt - jede Generation hat ihre ganz persönlichen Anbetungslieder.
Ist da R.E. (Jahrgang 1953) aber wirklich die richtige Person um ein qualifiziertes, faires und vor allem differenziertes Bild abzugeben?
Das Buch zeigt es - er ist es nicht.
Lang und breit springt er von einer Bibelstelle zur nächsten, oft geht es von AT zum NT und wieder zurück. Verwunderlich, da R.E. in anderen Publikationen einen gottgefälligen Umgang mit der Schrift fordert. Da ist diese Form des Bibelstellen-Pickings (wie es unter Theologen gerne genannt wird) nicht gerade die richtige Form. Kontext, Inhalt und Sinn gehen dabei verloren. Es reicht da nicht das Totschlagargument: "Es ist das Wort Gottes, das passt überall".
Sachlichkeit ist etwas anderes.

Ein weiteres Merkmal des Buches ist die Umsetzungsnot. R.E. meißelt ein Bild aus der Bibel heraus, in dem er viele Stellen nimmt. Daraus entsteht dann etwas, was er biblischen Lobpreis nennt. Das viele Bibelstellen aber eine Aufforderung ohne Erklärung sind, geht dabei völlig unter.
So fordert uns R.E. auf, dass unsere Anbetung im Geist und nicht im Fleisch geschehen soll. Ja biblisch ist das. Eine theoretische Erklärung kommt auch daher. Aber wie sieht das praktisch aus? Das fehlt.
Gerne zeigt R.E. auch biblische Beispiele für Lobpreis auf. Dann zeigt er heutige Lieder und zerpflückt sie (bringt SEINE EIGENE Deutung herein, ich lese bei vielen Liedern was ganz anderes als R.E.). Allerdings kann er keine Beispiele für ein gutes Anbetungslied bringen. Das macht stutzig - entweder gibt es keine mehr (was heißen würde, dass Gott keinem Christen mehr wichtig ist und darum auch keine Lieder der Anbetung über ihn verfasst werden, ein lächerlicher Gedanke). Oder R.E. hat einen Tunnelblick. Auffällig ist, dass jedes Thema, mit dem er sich auseinandersetzt eine große Einseitigkeit entwickelt. Es gibt keine moderne Gemeindeform, die gottgefällig ist, es gibt keine Kirche, die gottgefällig ist... (aber seine Gemeinde ist bibeltreu). Was für manche wie ein endzeitliches Zeichen wirkt, ist für mich ein enttäuschter Mensch, der sehr verbittert schreibt. Ein Hang zur Kritiksucht.

Es folgt eine geistliche Betrachtung von Musik. Der Versuch perkussive Instrumente zu verteufeln, weil sie ja auch im afrikanischen Schamanentum verwendet werden um sich in Trance zu bringen wirkt einfach nur noch kindisch. Hier zeigt sich für mich, das die eigenen Vorlieben für Musik mit einer pseudobiblischen Argumentation durchgeboxt werden.
Ich nutze auch Messer zum Essen - obwohl man damit Menschen töten könnte (eine ähnlich kurzsichtige Argumentation).
Bei späteren kapiteln vermischt R.E. dann auch noch Musik und Lobpreis (wo er doch die ganze Zeit dagegen vorgeht) und zeigt auf, das Rock und Popmusik ähnlich böse sind. Dazu zeigt er Bands als Beispiele - wieder eine sehr kurzsichtige Argumentation, er könnte auch andere Bands nehmen, die keine Probleme mit Drogen und ähnlichem haben.

Das Ende ist dann einfach nur noch peinlich, fast schon etwas verstörend. Es ist eine Liste mit Lobpreisliedermachern, und eine Liste, die zwischen wenig, mittel und vielen charismatischen Liedern teilt. Es handelt sich dabei um Bücher, in denen diese Lieder vorkommen könnten. Es wirkt nicht wie eine Warnung, sondern wie eine persönliche Abschussliste.

Fazit
Das Buch präsentiert eine zutiefst einseitige, kurzsichtige und von der persönlichen Erfahrung des Verfassers gepägte Sicht zum einem komplexen Thema.
Es bleiben viele Fragen offen, eine davon ist: "Was ist überhaupt CHARISMATISCH"? Gibt es einen speziell charismatischen Lobpreis? Geht so eine Einteilung überhaupt (meines Erachtens nicht)
Wiederkehrend ist das Wort "gottgefällig". Resümee R.E. ist, das Lobpreis gottgefällig sein müsste.
Und das es gottzugewandt ist. Ich muss also Angst haben, dass meine Anbetung schlecht ist und (!) sie sogar an dämonische Mächte und andere Jesusse (!!!) geht.
Also, wenn ich mich anbetend meinem Erlöser zuwende, dann könnte ich auch bei Satan rauskommen - es ist erstaunlich wieviel Angst dieses Buch transportiert, Angst vor einem Gott, er meine Anbetung verwirft und Angst, dass dämonische Mächte so viel Macht haben.
Das Buch fördert Egozentrik - vor jeder Anbetung hab ich nach diesem Buch überlegt, ob das jetzt auch richtig ist. Ob ich Gott richtig anbete. Der Impuls geht also nur noch von mir aus. Es geht um MICH - obwohl die Anbetung Gott im Fokus hat.

Abgesehen davon soll unser Leben eine ganzheitliche Anbetung sein, dieses Buch beschränkt sich auf den musikalisch-textlichen Teil.
Anbetung ist gottgefällig, da sie Gott im Fokus hat und ihm die Ehre geben will. Es ist das Problem des Verfassers, dass seine Vorerfahrung im charismatischen Bereich ihn negativ beeinflussen. Seine Deutung vieler Lieder ist oft haarsträubend, und selber bringt er keine guten Gegenbeispiele für gottgefällige Lieder.

Ich kann das Buch nicht empfehlen.
Nick Page hat mit dem Buch "Lobpreis wie Popcorn" ein sehr gutes und vor allem faires Buch verfasst, welches viele Aspekte beinhaltet wie Anbetung heute sein kann. Und er vermittelt sehr gut, dass Anbetung Gottes etwas wunderbares ist.
Auch das gelingt R.E. nicht, bei ihm ist Lobpreis etwas kaltes, eine Pflichtübung die viel Vorbereitung benötigt.
Aber ist das noch Dankbarkeit?
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 28, 2014 7:23 PM MEST


Practice Chanter Übungsflöte für Dudelsack NEU Incl Ersatzreed
Practice Chanter Übungsflöte für Dudelsack NEU Incl Ersatzreed

1.0 von 5 Sternen Katastrophe - Finger weg, 19. September 2012
Ok, Anfängerinstrumente sind immer Streitthema.
Und da man das spielen des Dudelsacks nicht so schnell wie eine Gitarre lernt, ist ein reinschnuppern natürlich immer gut.
Dennoch kann ich dieses Teil einfach nicht empfehlen.
Ich habs naiverweise auch gekauft, samt Mc Eges Lehrbuch (das ganz gut ist).
Und dann fing die Quälerei an.
Natürlich kam ein Klang heraus. Und ja, die ersten Versuche die Tonleiter zu spielen waren auch gut.
Aber nach etwa 3 Wochen wurde es immer schlechter. Das Holz sog die Atemfeuchtigkeit auf (ja ich hab den Chanter auseinandergebaut und trocknen lassen - vergeblich).
Die Wicklung saugte sich voll, trocknete aus und löste sich (nach 3 Wochen!).
Die Luftzugabe wurde immer schwerfälliger.
Auch das spielen war an sich etwas kompliziert, da die Löcher NICHT in einer Linie waren (schlampig gebohrt).
Selbst mein Lehrer mit 10 Jahren Spielerfahrung hatte so seine Schwierigkeiten, leider hab ich ihn erst nach dem Kauf kennengelernt.
Das Holz ist einfach total ungeeignet für den Zweck.

Darum kann ich keine Kaufempfehlung geben. Ein guter Chanter aus Polypenco kostet zwar 40 €, ist das Geld aber wert. Denn es spielt sich bei weitem besser und hat kaum Abnutzerscheinungen.


Auslegung des Neuen Testaments
Auslegung des Neuen Testaments
von William Barclay
  Broschiert

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu oberflächlich - mehr für Bibellese als Exegese, 8. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Auslegung des Neuen Testaments (Broschiert)
Ich kann mich meinen Vorrednern nicht anschließen.

Natürlich liefert Barclay gute Gedanken, in denen sich oft wertvolle Anwendungen für den christlichen Alltag finden.

Aber ich kann ihn nicht für eine tiefgehende Bibelarbeit empfehlen.

1. Zu knapp. Das mag zwar vorteilhaft sein, da sich andere Kommentare über einzelne Verse seitenweise auslassen und das meist noch mit griechischer Wortauslegung. Dennoch sind viele Stellen eher oberflächlich betrachtet und ausgelegt, für eine präzise Bibelbetrachtung ist es ungenügend.

2. Zu vorschnell. Beim lesen bekam ich oft den Eindruck, dass hier viel zu schnell bestimmte Ergebnisse angepeilt wurden. Der Übergang zur heutigen Zeit geschieht mir persönlich viel zu schnell. Ein Kommentar darf das definitiv leisten, sollte aber vorher eine gründliche Erklärung der Verse geboten haben. Barclay geht hier viel zu schnell an die praktische Anwendung.
3. Zu einseitig. Beim studieren merkte ich, dass Barclay dem ganzen seine persönliche Note verpasst hat. An sich ist das auch nicht falsch, jeder Kommentar hat die Handschrift des Verfassers. Aber bei Barclay ist es mir oft zu stark. An vielen Stellen wirkt es so, als ob die persönliche Meinung des Verfassers zu massiv betont wird.
4. Zu moralisierend. Ein Kommentar soll vor allem eine mögliche Auslegung bieten. Bei Barclay fällt recht schnell auf, dass er sehr moralisierend argumentiert/schreibt. "Ein echter Christ weiß, ein echter Christ muss..."
Es entsteht das Bild einer bestimmten Frömmigkeit, die sehr überbetont ist.

Zusammengefasst:
Barclay eignet sich nicht als Einzelkommentar. Die Gefahr einer vorgefertigten Meinung ist hier sehr groß. Der Kommentar ist einseitig und an vielen Stellen sehr knapp. Auch geht er wenig auf geschichtliche Hintergründe und Wortbedeutungen ein.
Vorteil ist, dass er verständlich geschrieben ist und auch Nicht-Theologen ihn zu Rate ziehen können. Er eignet sich auch zur parallelen Bibellese gut.
Als ergänzenden Kommentar kann ich ihn empfehlen, da er eben viele Anwendungen für die heutige Zeit bietet. Allerdings führt er in eine etwas enge Frömmigkeit, die mir zu unüberlegt ist.

P.S. Wie immer gilt: Es handelt sich hierbei um meine Wahrnehmung und meine daraus resultierende Meinung. [...] und erhebe keinen Anspruch auf volle Autorität.


Prinzessin Fantaghirò, Folge 9 & 10
Prinzessin Fantaghirò, Folge 9 & 10
DVD ~ Alessandra Martines
Preis: EUR 7,99

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlechtester Teil der Serie, 3. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Prinzessin Fantaghirò, Folge 9 & 10 (DVD)
Prinzessin Fantaghiro ist genial.
Die Story passt und die Atmosphäre ist stimmig.
In meinen Augen eine der besten Märchenfilme aller Zeiten.

Das es 10 Teile gibt, mag für die Qualität sprechen, aber wie es in einer Serie so ist, schwächelt meistens der letzte Teil.
Und so auch hier.
Die Handlung beginnt ja ganz gut. Die Schwarze Hexe will Fantaghiro töten, damit sie nicht aus dem Großen Buch des Bösen getötet wird.
Kurz vor dem Tod durch Enthauptung wird Fantaghiro in die Anderswelt gebracht, weil das Volk vom Namenlosen angegriffen wird.

Und da hört es dann auf mit der guten Story. Gut, die Idee dahinter mag ganz gut sein, aber die Umsetzung ist eine Katastrophe.
Hier mal meine Kritik daran:
Die Anderswelt, "ein Reich voll Frieden und Gewaltlosigkeit": Warum wird Aries dann von den "friedlichen Menschen" in einen Käfig gesperrt und soll ertrunken werden? Oder die Hexe Asteria (Tiefpunkt der gesamten Serie), die alle Waffen hortet um auf einen Krieg vorzubereitet sein?
Dann der Einschub im 10 Teil, wo Asteria ihre verflossene Libe Gurdalak wiederbeleben will und die Gestalt der Schwarzen hexe annimmt, weil sie so schöner wirken will. Diese Szene zeigt sehr stark, dass hier einfach nur noch was reingebaut wurde um auf Spielfilmzeit zu kommen.
Und dann noch der Namenlose: Eine verzauberte Marionette, die Mensch werden will uns so kleine Kinder fressen muss. Und der ganz nebenbei ja das schrecklichste, furchterregendste und bösartigste Wesen überhaupt in allen Universen seil soll. Leider wikrt diese Fugir einfach nur komisch. Bewusst oder unbewusst ist der Namenlose hier die witzigste Figur.
Ach ja, das Happy End fehlt:
Nach dem SIeg könnte Fantaghiro in ihre Welt zurück mit einer Wunschpflanze. Aber sie bleibt, weil die Leute in der Anderswelt genau so toll wie ihr Volk sind und Aries nun ihr Herz erobert hat.
Bitte was????
8 lange Filme werden Fantaghiro ind Romualdo immer wieder durch die schlimmsten Katastrophen getrennt.
Und nun kommt so ein Söldner und erobert ihr Herz, was sie ales andere vergessen lässt?
Was soll uns das sagen? Das auch die größte Liebe verschwindet, wenn ein verwegener Kerl ankommt?
Dieser Teil hat die gesamte Serie in meinen Augen gründlich kaputt gemacht.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 24, 2012 1:30 PM MEST


Und was kommt dann?: Das Kinderbuch vom Tod (Moritz)
Und was kommt dann?: Das Kinderbuch vom Tod (Moritz)
von Pernilla Stalfelt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 11,80

10 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grauenvoll, 15. Mai 2010
Es gibt mehr als genug Bücher, die das Thema Tod auf eine sehr gute Weise umsetzen.
Als Beispiel will ich da "Pele und das neue Leben" empfehlen.

Dieses Buch aber ist nicht empfehlenswert.
Alleine aus pädagogischer Sicht habe ich den Eindruck, als ob das Buch mit den Ängsten der Kinder spielt.
Fragen Sie sich doch selber welches Kind, das grade die Thematik hat, irgendwie beruhigt ist, als Bratwurst zu enden( ja das wird im Buch als Beispiel genannt, was nach dem Tod passieren könnte).
Einen Roten Faden sucht man vergeblich, es wird einfach ins Blaue hinein philosophiert, was denn alles nach dem Tod kommt.

Die Bilder schrecken ab, eine Mischung aus Comic und Helloween.
Für Kinder von 5-7 (was ja die Altersempfehlung des Buches sein soll) absolut nicht empfehlenswert.

Und wer grade einen Verlust erlitten hat, wird damit gar nichts anfangen. Einen Trost oder eine Aufklärung findet man im Buch nicht.


Feiert Jesus! - to camp
Feiert Jesus! - to camp
von Diverse
  Audio CD
Preis: EUR 8,99

19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Jesus Kommerz geht in die nächste Runde, 3. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Feiert Jesus! - to camp (Audio CD)
Seid langem gibt es nun die großen Reihen:
Feiert Jesus oder Du bist Herr.
Es ist ja schön, dass es immer wieder neue Anbetungslieder gibt, und es ist auch super,
dass diese für uns zugängig gemacht werden.
Doch irgendwie macht sich immer mehr der Trend breit, dass alles eunderbar vermarktet werden kann.
So kommt nun jedes Quartal ein neues Heft oder eine neue CD raus.
Leider mit nicht besonders neuen Sachen.
Alle Lieder der Feiert jesus to Camp findet man in vorhergegangene CDs.
Da fragt man sich dann doch: Warum ein neues Best Of?
Warum müssen schöne Lieder, die schon auf den meisten CDs sind, nun nochmal auf eine CD?
Die Komerzialisierung macht auch nicht vor der Lobpreisszene halt.
Und das ist schade.

2 Sterne, weil der Preis für eine Doppel CD echt top ist, und weil die Lieder auch top sind.
Aber kein Stern mehr, denn alle Lieder findet man auf Vorgängern.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 3, 2013 3:34 PM MEST


Die Charismatische Bewegung im Licht der Bibel
Die Charismatische Bewegung im Licht der Bibel
von Rudolf Ebertshäuser
  Gebundene Ausgabe

13 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein durchweg negativer Einblick in die Bewegung, 21. Februar 2010
Eins vorneweg: Ja ich bin Mitglied einer pfingstlich charismatischen Gemeinde.
Dort fand ich zum Glauben.

Ja der Anticharismat Rudolf Ebertshäuser sollt einfach keine Bücher über das Thema schreiben. Es gelingt ihm einfach nicht sachlich zu bleiben.
Ich vermute, dass er einfach eine negative Erfahrung gemacht hat und nun gegen die Bewegung wettert.

Es ist schon sehr fraglich, wenn sich jemand als Christ hinstellt, Bücher schreibt und dieses auf der BIbel aufbaut, im gleichen Atemzug aber eine komplette Bewegung, die nun etwa 600 Millionen Mitglieder hat, den Glauben abspricht, was ja unweigerlich passiert, wenn er diese Menschen aus unbiblisch abstempelt. Eins noch: Ich werfe nicht gerne mit Statisiken um mich, aber damit man mal versteht, mit welcher Oberflächlichkeiten Herr Ebertshäuser rangeht, kommt die mit rein. Diese 600 Millionen Christen sind nun laut der Ausführung von Herr Ebertshäuser alle vom Feind verwirrt und schlicht und einfach falsch. Das dokumenteirt er mit der Bibel, wobei er sehr interpretiert, was er aber mit vielen theologischen Aussagen überdeckt.
Ist schon interessant, dass sich die Bibel offensichtlich selbst wiederspricht, wenn man seiner Theologie Glauben schenkt.

Jeder Christ sollt eigentlich wissen, dass die Herzenshaltung und nicht die Gebetshaltung was über Wahrheit aussagt. Letzten Endes weiß Gott es sowieso am besten.

Herr Ebertshäuser pauschalisiert aufs gröbste und haut alle Christen, die dieser Bewegung angehören in einen Topf.
Ein äußerst unschönes Verhalten, dieses verurteilen.

Hätte dieses Buch einen sachlichen Ton gehabt und würde es auf eine neutrale Art zeigen, dass auch in der charismatischen Bewegung Abgründe gibt( übrigens vergisst Herr Ebertshäuser anscheinend, dass es diese Abgründe in jeder Konfession gbt), würde das Buch von mir eine angemessene Bewertung kommen.
Da dies aber nicht der Fall ist, rate ich vom Kauf dieses Buches ab.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 10, 2014 2:28 AM CET


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