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"rpsiebel"

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Just Whitney
Just Whitney
Wird angeboten von Side Two
Preis: EUR 4,71

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Still �The Greatest Voice Of All�!, 27. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Just Whitney (Audio CD)
She's Back! Die stimmlich wohl herausragendste Künstlerin der letzten 15 Jahre schickt sich mit ihrem neuen Longplayer „Just WHITNEY" an die Welt zurückzuerobern. Ob es ihr gelingen wird sei dahin gestellt, hört man sich jedoch „Just WHITNEY" an, wird man schnell zu der Erkenntnis kommen, dass es nicht an Whitney herself liegen kann sollte das Album wirklich ein Flopp werden. Zu gut, ja überwältigend gut sind die 11 Tracks auf ihrem neuen Album als das sich die einzig wahre Diva Vorwürfe machen müsste. 4 Jahre sind es jetzt her seitdem sie die Welt mit „My Love Is Your Love" beglückte. Danach folgten bekanntermaßen einige Skandale und Skandälchen. Doch sollte man diese ruhen lassen und sich auf die Musik konzentrieren die offensichtlich wieder voll im Fokus von Ms. Houston steht.
Der Opener der gleichzeitig die erste Single war „Whatchulookinat" ist ein sehr tanzbarer etwas aggressiver R'n'B-Song, den Ms. Houston zusammen mit Ehemann Bobby Brown geschrieben und produziert hat. Wenn dieser Song schon ein guter Start ist, macht schon der zweite Track auf „Just Whitney" unmissverständlich klar, dass Ms. Houston immer noch über dieses enorme stimmliche Potential verfügt welches sie zum Weltstar machte.
„Tell Me No" ist die erhoffte Bombastballade jedoch mit neuen Zutaten, denn hier gibt, so durfte man bereits vorab lesen, Gitarrengott Carlos Santana ein mehr als gekonntes Gastspiel.
Auf die zweite Single „One Of Those Days", die ebenfalls stark im R'n'B anzusiedeln ist folgt mit „Things You Say" eine Ballade, die man Whitney so vielleicht gar nicht zugetraut hätte. Weit ab von den üblichen Bombastballaden (für die man sie ja nun mal lieben muss) zeigt sie sich hier in einem viel entspannteren Gewand. „Things You Say", das von der Nucomerin Tweet geschrieben wurde, ist ein erstaunlicher Song, der Ms. Houston auf neue Weise zeigt, sehr smooth und eingängig. Das Duett mit Ehemann Bobby Brown „My Love" ist dann auch schon das nächste Highlight, denn hier ergänzen sich zwei stimmliche Talente der Extraklasse zu einem solch phänomenalen Feuerwerk an Gefühlen das man meint hier könne nicht mehr kommen.
Falsch, denn schon „On My Own" ist wieder eine dieser hoffnungsvoll erwarteten Superstarballaden, bei denen die Stimme der Diva jedes Eis zum schmelzen bringt. So geht es denn dann auch weiter, nach „Dear John Letter" einem schönen eingängigen R'n'B-Song kommen zwei Balladen hintereinander „Unashamed" und dann „You Light Up My Life" mit dem Ms. Houston auch den letzten Kritiker überzeugt haben dürfte, dass ihr und sonst niemandem der Thron der „Greatest Voice Of All" noch immer (und hoffentlich noch sehr lange) gehört.
Einziger Wehrmutstropfen: „Just WHITNEY" ist mit ca. 44 Minuten reichlich kurz ausgefallen, was bei solch herausragendem Material jedoch leicht zu verschmerzen ist.


3d
3d
Wird angeboten von la-era
Preis: EUR 4,33

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TLC ohne �Left Eye�, 27. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: 3d (Audio CD)
...und auch wenn ich hier ziemlich allein mit dieser Meinung zu sein scheine, ich halte „3D" für ein geniales, viertes Album der aus Atlanta stammenden erfolgreichsten Girlgroup aller Zeiten. Viel wurde/und wird diskutiert: TLC ohne Lisa Lopes wie soll das gehen? ...war sie doch das kreativste Mitglied?!?! Und ja, sie fehlt keine Frage, aber deshalb TLC als Gruppe ganz aufgeben zu wollen hielte ich dennoch für die falsche Reaktion. Denn auch auf den Tracks auf denen Lisa's Raps schmerzlich vermisst werden, sind die verbliebenen TLC Mitglieder in alter und neuer Stärke zu hören. WEITERMACHEN sollte also die Devise lauten.
Zum Album. 3D ist das erwartete wegweisende Album geworden, welches man sich nach dem 99er Überalbum „FANM@IL" erhofft hatte. Wenn auch leider rein von der Zeit gesehen reichlich kurz geraten, bietet „3D" alles was das perfekte TLC so bieten kann. Futurefunk könnte ein passender Begriff für die erste Single „GirlTalk" sein. Dieser Song ist einfach der HAMMER! Geht sofort ins Blut und will da partou nicht wieder raus. Einfach Genial und das war noch nicht alles, aber und das ist in diesem Fall nicht schlimm das Beste. Normalerweise ist man enttäuscht, wenn die erste Single eines Albums gleichzeitig auch das beste Lied ist, anders bei „GirlTalk" und „3D" denn hier steht das eben gerade für das hohe Niveau der Scheibe. Es ist nicht schlimm, dass tolle Stücke wie „Quickie" oder „Dirty Dirty" nicht ganz an „GirlTalk" heran kommen denn bei dem was dieser Song vorlegt was soll da bitte noch kommen?
Eine ganze Menge...z.B. (erwähnter) „Quickie", das sehr tanzbar und modern ausfällt. Bevor es an dieser Stelle vergessen wird schon das Intro von „3D" ist schlicht super! Der sehr persönliche Song „Turntable" mit dem auch an „Left Eye" erinnert werden soll ist nach „GirlTalk" dann ein schöner Ausgleich und ein guter Grund zum ausruhen. Weiter geht's dann mit dem Neptunes Song „In your Arms tonight", zu dem gesagt werden muss, dass hier etwas besonderes gelungen ist, denn zum einen bleiben sich TLC bei diesem Song vom Soundgewand her durchaus treu und müssen sich nicht dem Vorwurf aussetzen sie würden nur die angesagtesten Producer nehmen um möglichst hitverdächtig aber massenkompatibel daher zu kommen. Zum anderen an dieser Stelle großes Lob an die Neptunes, die es verstanden haben ihren Style dem typischen TLC Sound so anzupassen das eine interessante Mischung dabei herausgekommen ist.
Auch der Rest des Albums braucht den Vergleich mit „FAINM@IL" oder „CrazySexyCool" nicht zu scheuen.
Also bleibt mir nur zu sagen: TOLLES ALBUM!


Dawn
Dawn

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Gruppe verloren (Lucy Pearl), tolle Sängerin gewonnen!, 27. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Dawn (Audio CD)
Wäre Dawn Robinson nicht früher ein En Vogue und später Lucy Pearl Member gewesen, würde ich an dieser Stelle wahrscheinlich ausnahmslos voll des Lobes für ihr Debut „DAWN" sein. Es ist aber nun einmal so, dass Ms. Robinson vor nicht all zu langer Zeit in zwei der besten Rhythm and Blues Formationen der vergangenen Dekade war.
Dieser Umstand lässt sich nun mal nicht so leicht aus dem Hirn des Hörers verdrängen. „DAWN" ist ein klasse R'n'B Album, aber ein bisschen traurig ist es schon, dass „Lucy Pearl" (En Vogue machen auch ohne Ms. Robinson noch sehr sehr gute Musik!) nicht mehr besteht.
Zur Hauptsache, dem Album von Ms. Robinson. „DAWN" kann sowohl mit up und midtempo Stücken als auch mit wunderschönen Balladen („Our Child") aufwarten. Die erste Single „Envious" ist mit einem unwiderstehlichen Groove ausgestattet und versteht es mitzureißen. Dies versteht aber schon der Opener „Set it Off", der schon zeigt, dass hier wahrer R'n'B spielt. „Fed Up" ist ein weiterer vielversprechender R'n'B Song, aber das beste folgt erst mit „Our Child" einer Ballade, in der Ms. Robinson ihr enormes stimmliches Potential auf so gekonnte Weise einsetzt, dass einem die Tränen kommen könnten. Schöner Song. Wirklich!


Truthfully Speaking
Truthfully Speaking
Preis: EUR 13,85

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Truth Hurts ...makes me "Addictive"!, 30. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Truthfully Speaking (Audio CD)
Truth Hurts, die mit ihrer ersten Single "Addictive" die deutschen Charts eroberte, zeigt mit ihrem Debutalbum Truthfully Speaking, dass sie weit mehr zu bieten hat, als nur eine süchtig machende erste Single. Truthfully Speaking ist in der Tat vergleichbar mit Tweets „Southern Hummingbird". Genau wie bei Tweet, deren erste Single „Oops Oh My" auch sehr tanzbar ausfiel, ist der Rest des Albums eher ruhig. Wenn Truth Hurts auch nicht an die Größe von Tweet heranreicht, die mit „Southern Hummingbird" meiner Meinung nach noch immer die Debutalbumcharts des Jahres unangefochten anführt, so kann Truthfully Speaking doch mehr als nur überzeugen. Passend zur ersten Single, ist „Truthfully Speaking" wirklich wie eine Droge. So entfaltet sich die Wirkung der Scheibe erst nach mehrmaligem Hören, schlägt dann aber um so mehr zu und man kann nicht mehr ohne sie, in diesem Fall Truth Hurts, leben.
Im Opener „Push Play" lässt Truth Hurts erahnen, was sie stimmlich zu bieten hat und mit was man bei ca. 57 Minuten Laufzeit rechnen kann. „Addictive" folgt dann sofort und macht ordentlich Lust auf die Tanzfläche. Die nächste Nummer „Next 2 Me" ist da ähnlich allerdings nicht ganz so hitverdächtig, was allerdings gar nicht schlecht ist. Mit „This Feeling" einer verhätlnismäßig langen Ballade kommt man dann erst mal so richtig runter (im guten Sinne) und kann so richtig schön entspannen. Mit Lied Nr. 8 „I'm Not Really Lookin'" ist dann auch schon wieder ein Track dabei, der ordentlich pumpt und zum tanzen auffordert. „BS" und „Queen of the Ghetto" sind beides Nummern die sich von der Geschwindigkeit her im Mittelfeld befinden, was die Qualität angeht aber weit vorn liegen. „The Truth" ist dann eine dieser typischen R. Kelly Nummern, der hier auch sozusagen Regie führte und seinen Protegé gesangstechnisch unterstützt. Trotz dem erwarteten Schmalz ist die Nummer ein absolutes Muss auf der Scheibe, denn hier kann Truth Hurts zeigen, was sie Gesangstechnisch auf dem Kasten hat. „Real" ist dann eine von Meister Timbaland in typischer Manier produzierte Nummer, die allerdings in der Rangliste hinter den beiden folgenden Nummern „Hollywood" und dem wunderbaren „Do Me" liegt. Insgesamt muss hinzugefügt werden, dass das gesamte Album diesen orientalischen Touch hat, den „Addictive" ankündigte.
Abschließend kann man sagen, dass Truth Hurts ein aufgehender Stern am Himmel des großen R'n'B ist, auf den man in Zukunft achten sollte. Ein schönes Album hat sie da vorgelegt mit „Truthfully Speaking". Lohnt sich!


How I Do
How I Do
Wird angeboten von VS Music
Preis: EUR 4,11

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen RES!, 13. August 2002
Rezension bezieht sich auf: How I Do (Audio CD)
Res dürfte einigen Mary J. Blige-Fans bekannt sein, da Res bei eben dieser als Supportact auf der Deutschland-Tour auftrat.
Da ich mich zur Gruppe der Mary J. Blige-Fans zähle und das Glück hatte am 06.04.2002 bei ihrem Konzert im Kölner Palladium gewesen zu sein, kam ich auch in den Genuss von Res' Auftritt. Obwohl ich den Live-Sound nicht besonders fand, packte mich die offensichtliche Energie, die Res ausstrahlte. Außerdem blieb mir ihr Song "Ice King" im Gedächtnis, da er, wie ich finde, über einen unwiderstehlichen Refrain verfügt.
Als ich dann irgendwann sah, dass das Debutalbum der Sängerin auch hier in Deutschland veröffentlicht würde, war ich gespannt und dachte mir dass der Sound auf CD mit Sicherheit besser sein würde. Außerdem war ich mir nicht mehr sicher, ob der Sound wirklich so schlecht war oder ob es vielleicht einfach nur das war, dass ich etwas weniger rockiges erwartet hatte.
Als ich dann auch noch Res' Video zur Single "They-Say Vision" sah, war ich nicht nur überzeugt sondern begeistert. Also bestellt!
Und da liegt sie nun...und ja, ich kann sie zu den andern Scheiben mit dem Gütesiegel „sehr wertvoll" einordnen. Denn zum ersten Res verfügt über das was man braucht um dieses Gütesiegel zu bekommen: Eigenständigkeit, Einzigartigkeit und Klasse!!!
Einzelne Songs kann man, wie es so oft ist, eigentlich kaum beurteilen, weil man auch dieses Album als Gesamtwerk sehen muss. Dennoch sind Tracks wie "They-Say Vision", "Ice King" oder "Hustler" Höhepunkte...Gesagt werden muss aber, dass sich Res in einem Punkt ganz gewaltig von den vielen anderen guten neuen Soul/R'n'B-Sängerinnen abhebt. Bei Res geht es wie schon gesagt wesentlich rockiger zu. Das wird besonders bei "They-Say Vision" deutlich, bei dem sie fast ein bisschen einer Alanis Morissette Konkurrenz macht..nur eben mit einer gehörigen Portion Soul und zwar nicht nur in der Stimme.
Beachtlich ist, dass Res auf ihrem Debut auf jegliche collabos verzichtet was bedeutet, dass


Southern Hummingbird
Southern Hummingbird
Preis: EUR 12,65

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Debut des Jahres!, 12. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Southern Hummingbird (Audio CD)
Der von Missy Elliott entdeckten und geförderten jungen Sängerin Tweet ist mit ihrem Debut "Southern Hummingbird" einer der! Anwärter auf das Album des Jahres 2002 gelungen.
Während die phänomenale Vorab-Single „Oops (Oh My)" noch in unwiderstehlicher Timbaland/Missy-Manier zum tanzen einlud, zeigt sich schon beim ersten Track („My Place) von „Southern Hummingbird", dass hier ein sehr entspanntes und wunderschönes Werk entstanden ist. Mit „Best Friend" der neben „Oops (Oh My)" einzigen auf dem Album enthaltenen Collabo ist der junge Soulsänger Bilal mit von der Partie. Mit „Always Will" dem darauffolgenden Track findet sich dann auch schon ein weiterer absoluter Höhepunkt der Scheibe, bei der Tweets wunderschöne und einzigartige Stimme besonders gut zur Geltung kommt. „Boogie 2Night" wiederum lädt ebenso wie „Oops.." und „Make Ur Move" wieder mächtig zum tanzen ein um dann allerdings bei „Motel" wieder in himmlische Sphären entführt zu werden, aus denen man nach „Beautiful", „Complain" und „Heaven" erst wieder bei „Call Me" erwacht. „Call Me" das die zweite Singleauskopplung des Albums ist, ist eine mit orientalischen Klängen bestückte tanzbare Nummer, die wieder etwas Tempo in das Spiel bringt, welches jedoch auch ohne Stücke wie „Boogie 2Night" nie langweilig würde.
Den Abschluss macht, nach „Sexual Healing (Oops Pt. 2)" das von Missy Elliot allein gesungene und typische „Big Spender".
Abschließend muss gesagt werden, dass Tweet vielen ihrer Kolleginnen/Konkurrentinnen wie z.B. Ashanti, die in den USA zum neuen Superstar im R'n'B-Buiz gehypet wurde, um Lichtjahre voraus ist und ihr eine große Zukunft gehören könnte, wenn sie ihrem Still treu bleibt und nicht versucht wie eine Ashanti Musik für die Massen zu machen.


Creme Frech
Creme Frech
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 25,95

0 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Warum?, 22. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Creme Frech (Audio CD)
...ist die erste Frage, die man sich stellt, wenn man diesen Schrott zum ersten mal hört! WARUM???
Erstaunlich an Samajona ist nur, dass es anscheinend echt mal wieder Leute gibt, die so wenig Musikgeschmack besitzen und sowas kaufen. Wobei es einem eigentlich sehr leicht gemacht wird, zu erkennen, dass an Samajona echt nichts gut ist, denn hier bewegt sich so ziemlich alles auf einem Niveau: Gesang = mies, mieser ..., Text = ebenso (Wird es heute passieren, oder werd ich mich total blamieren??? JA du wirst!!!)...und von den Videos, die leider Gottes zu manchen Zeiten wirklich zu oft zu sehen waren, muss wohl nicht mehr gesprochen werden...
GRAUENHAFT!!!
Ein Stern ist definitiv zu viel, aber geht ja leider nicht anders!
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MTV Unplugged No. 2.0
MTV Unplugged No. 2.0
Preis: EUR 8,97

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lauryn PUR!, 6. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: MTV Unplugged No. 2.0 (Audio CD)
Wer “Doo Wop (That Thing)“ kennt, kann diese Frau einfach nur lieben. Die ehemalige Fugees Sängerin trat 1998 mit ihrem Debutalbum „The Mis-Education of Lauryn Hill“ ihren weltweiten Siegeszug an. Nicht umsonst wurde die Scheibe über 12 Mill. mal verkauft. Ms. Lauryn Hill faszinierte Kritiker und Publikum gleichermaßen. Aber dann wurde es still um die junge Dame. Bis jetzt.
Mit ihrem Unplugged Auftritt bei Mtv vom März diesen Jahres und der daraus entstandenen CD beschert sie uns einen neuen und intensiveren Blick auf die Künstlerin Lauryn Hill. Nur mit ihrer Stimme und einer Akustikgitarre bewaffnet sang sie sich in 13 völlig neuen Songs die Seele aus dem Leib.
Schon Mr. Intentional erweckt eine sehr persönliche Stimmung, die sich durch die ganzen ca. 100 Min. hindurch zieht. Es gibt auf der Platte eigentlich keine besonders hervorstechenden Lieder wie seinerzeit "Doo Wop" oder "Everything...", wobei das vielleicht sogar das positive an der CD ist, denn alle Lieder fügen sich in ein Gesamtkunstwerk ein. Was nicht heißt, dass für alle, die “The Mis-Education of...“ geliebt haben, diese Platte ein ähnliches Geschenk ist, aber so ist das eben, wenn ein Künstler einen Schritt weiter geht und vielleicht wird ihr nächstes Studioalbum ja auch eine Art Verbindung der sehr persönlichen Lauryn Hill vom “Unplugged“ Album und ihrer eher eingängigen Scheibe “The Mis-Education of...“. Dieser Frau ist alles zuzutrauen, also warum nicht auch das. Aber bis ihr nächstes Studioalbum erscheint kann man sich die Zeit gut mit dem Unplugged-Album versüßen und das ist weit mehr als ein Lückenfüller.


Who I am
Who I am
Wird angeboten von Giant Entertainment
Preis: EUR 9,46

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Flotter R'n'B aus dem Empire!, 5. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Who I am (Audio CD)
Das Aushängeschild des britischen R'n'B ist zurück.
Beverley Knight kehrt mit „Who I Am" nach ihrem '99er Longplayer "Prodigal Sista" und ihrem Debut "The B-Funk" zurück auf die Bühne des (internationalen) R'n'B. Ihrem Stil von "Prodigal Sista" ist sie auf "Who I Am" treugeblieben: Insgesamt macht's auch hier wieder die gute Mischung von schnell bis langsam, aber nie langweilig. Im Vergleich zu amerikanischen Sängerinnen kann man deutliche Unterschiede feststellen, hier scheint sich ein deutlich anderer Einfluss breit zu machen. Dennoch oder gerade deshalb kann es Beverley Knight, gerade was Originalität angeht, mit vielen ihrer amerikanischen Kolleginnen mithalten oder diese sogar übertrumpfen.
Besonders schön ist "Fallen Soldier", bei dem man Beverley's Stimme zu Anfang nur in Begleitung einer Akustik-Gitarre bewundern kann. Auch das Duett mit dem Nu-Soul-Nucomer Musiq Soulchild, "Beautiful Contradiction", ist sehr gelungen. Ein etwas treibenderer Song ist dann "Same (As I Ever Was)", bei dem man die Hüften schon richtig in Schwung bringen kann.
Wenn Beverley Knight in einem Interview sagt: „Wenn ich singe, will ich, dass mein Hörer weint, vor Freude in die Luft springt oder sich im Bett mit seinem Partner befindet"...dann dürfte sie mit „Who I Am" diesem Ziel ein ganzes Stück näher gekommen sein. Die Nächste Stufe ist dann nur noch, dass ihr Zuhörer dies alles auf einmal tut :-)!


No Half Steppin'
No Half Steppin'
Preis: EUR 13,75

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sharissa - No Half Steppin' - ein tolles Debut!, 4. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: No Half Steppin' (Audio CD)
Mit “No Half Steppin’“ ist der jungen R’n’B/Soul Sängerin Sharissa, die bei dem legendären Motown Label unter Vertrag ist ein erstaunlich gutes und ehrlich wirkendes Debut gelungen. Der Opener, der zugleich Titeltrack und in den USA erste Single ist, lässt einen sofort auf gute 45 Minuten Unterhaltung hoffen, die mit einem hohen Standard ausgestattet sind. Und dieser erste Eindruck soll nicht täuschen, denn “No Half Steppin’“ wird keine Minute langweilig. Mit „Any Other Night“ (Track 4) ist man auch schon bei einer sehr smoothen und schönen Ballade angelangt, bei der nicht zum ersten mal auf “No Half Steppin’“ klar wird, dass Sharissa über eine sehr „soulige“ Stimme verfügt, die sich in die für sie geschaffenen, Klangwelten ergießt. Bei “Put Down That Phone“ kann man sich dann wieder an einem Rhythmus der aktiveren Sorte erfreuen um dann bei “I’m Waiting“ wieder ganz entspannt der schönen Stimme zu lauschen....aber da wird man schon wieder ganz angenehm vom groovenden “I Can’t Wait“ geweckt. Ein weiterer Höhepunkt, (wobei hier eigentlich jedes Lied ein Höhepunkt ist...) ist dann wieder “Do We Really“. Einziger Wermutstropfen auf der sonst außergewöhnlich guten Scheibe ist das etwas unpassende “Argument (Skit)“ bei dem einmal zu oft “F*ck“ vorkommt und somit eine kleine Schrecksekunde entsteht, die nicht nötig gewesen wäre, aber diese vergisst man gerne wenn man danach das wunderschöne „Thug Love“ hört, bei dem Sharissas Stimme wieder zur Höchstform aufläuft.
....und schon sind sehr schöne und regelrecht erholsame 45 Minuten vorbei...eigentlich richtig Schade...wo war noch mal die Repeat-Taste?
Man kann nur hoffen, dass dieser jungen Dame der Spaß, den sie offensichtlich an ihrer Musik hat nicht vergeht und sie uns somit auch weiter mit so erstklassigem Material beglücken kann


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