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Beiträge von IjonTichy
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Rezensionen verfasst von
IjonTichy

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Wird angeboten von Komputerbay
Preis: EUR 15,50

5.0 von 5 Sternen HighSpeed-Schnäppchen, 19. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Spezifikationen des Produkts werden voll erfüllt ( Test um USB 3.0 Card-Reader )...
Langzeiterfahrung steht noch aus, aber bis jetzt tadellose Funktion.
Preis/Leistung Top !


Zorn - Vom Lieben und Sterben: Thriller
Zorn - Vom Lieben und Sterben: Thriller
von Stephan Ludwig
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Zorn die Zweite, 21. Januar 2013
Ein Jugendlicher kommt bei einer Mountainbike-Abfahrt durch einen in Halshöhe gespannten Draht zu Tode,
eine Sache,die Kommissar Zorn,einem Misanthropen wie er im Buche steht,ziemlich ungelegen kommt.
Er,der sowieso in letzter Zeit unlustig bei der Sache ist,da ihn seine Flamme verlassen hat,
hat auf einmal Arbeit am Hals,die er zu gern auf seinen Kollegen Schröder abschieben möchte.
Das dieser Mord nicht der einzige bleiben sollte,macht die Sache nicht einfacher.
So ermitteln die beiden in dem Umfeld der Jugendlichen,bis sie schliesslich glauben,
den Täter dingfest gemacht zu haben,doch es kommt anders..

Leider habe ich den Vorgängerroman nicht gelesen,aber von diesem dynamischen Duo gefällt
mir der "dicke Schröder" bis jetzt am Besten.Er hat irgendwie eine Art,an dem die Sticheleien
von Zorn abprallen,andererseits wirkt er für mich psychisch ( und auch körperlich ) sehr angeschlagen,
was in einigen Teilen des Buches deutlich zur Sprache kommt.
Dagegen ist Zorn ein echt schlumpfiger Typ,ein Misanthrop,der nichts so wirklich auf die Reihe
bekommt,unlustig ist und bekommt sich auch öfter mit anderen in die Haare,
z.B. mit der Staatsanwältin.
Andererseits möchte er aber wirklich ein guter Polizist sein,nur steht er sich dabei
oft selbst im Wege.
Ich fand die Lektüre dieses Buches sehr spannend und bin auch gespannt auf die Fortsetzung der Reihe.
Auch den ersten Band möchte ich noch lesen,da ich den richtigen Einstieg in dieses
skurrile Ermittlerpaar haben möchte.


Galgenmann: Kriminalroman
Galgenmann: Kriminalroman
von Aline Kiner
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Galgenmann, 25. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Galgenmann: Kriminalroman (Taschenbuch)
Zur Vorgeschichte:
Lothringen 1944,Mathilde,eine junge Frau entdeckt nach der Weihnachtsmesse ihren Ehemann erhängt auf dem Friedhof.

Nun findet ein Wechsel in die Gegenwart statt,Simon Dreemer,ein strafversetzter Kommissar aus Paris landet
in Varange,ebendiesem Ort aus dem Prolog,und bearbeitet dort mit seiner ebenfalls aus diesem Ort stammenden
Kollegin Jeanne den Todesfall einens jungen Mädchens,das ermordet und in einer Felsspalte versteckt wurde.
Während ihrer Ermittlungen werde eine Vielzahl Personen vorgestellt,und man erfährt auch einiges über die Geschichte
Lothringens und das Schicksal der Bergarbeiter in der Nachkriegszeit,von denen viele den verlust ihrer Arbeitsstätte
hinnehmen mussten.
Leider sind diese Hintergrundinformationen mehr oder weniger das einzige Highlight, denn auch wenn im Laufe
der Handlung noch ein zweites Mädchen zu Tode kommt,so fehlt es dem Roman doch eindeutig an Spannung.
Er ist zwar flüssig zu lesen,doch werden die Charaktere eindeutig zu wenig beleuchtet,gerade Simon Dreemer,
der eigentlich die Hauptperson des Romans sein soll,wirkt sehr flach und auch die Charakterisierung der anderen
Protagonisten geht nicht in die Tiefe.
Zwar werden gerade bei Jeanne und Simon tiefergehende Probleme angedeutet,jedoch wird nicht weiter darauf eingegangen.
So plätschert die Handlung dahin bis zur für mich zugegebenmassen nicht ganz vorhersehbaren aber auch nicht
wirklich spektakulären Auflösung dahin,aber der AH!-Effekt bleibt eindeutig aus.
Als Fazit,eine Lektüre für zwischendurch,gerade weil der Umfang des Romans nicht besonders groß ist,
aber der bleibende Eindruck fehlt.
Vielleicht gelingt es der Autorin in einem nachfolgenden Band besser auf die Personen einzugehen,
das Simon Dreemer ja wohl als Protagonist einer weiteren Anzahl von Romanen dienen soll.


Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 3)
Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 3)
von Chris Carter
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Der Knochenbrecher, 15. Juli 2012
Eine Frauenleiche wird gefunden,der zwei Körperöffnungen zugenäht wurden.
Leider offenbart die Autopsie auch keine weiteren Erkenntnisse,im Gegenteil,
der Gerichtsmediziner und sein Assistent werden Opfer einer Explosion,
in der Leiche verbarg sich eine Bombe ....

Ein Fall für Detective Hunter und seinen Kollegen Garcia,zumal dies nicht
das einzige Opfer bleiben soll ....

Ein Serienmörder treibt sein Unwesen,und die ermittelnde Abteilung unter Führung
von Detective Robert Hunter steht vor einem Rätsel:
Was haben die Opfer,die unter grausamen und bestialischen Umständen ihr Leben einbüssten gemeinsam ?

Können sie weitere Morde verhindern und auf die Spur des Täters kommen ?

Dies war mein erster Chris Carter Roman,und obgleich ich krimitechnisch doch ziemlich
"hartgesotten" bin, war die Schilderung der in diesem Thriller vorkommenden Morde
sehr plastisch und erschreckend.

Der Schreibstil in diesem Roman ist sehr packend und zieht den Leser vom ersten Augenblick
in seinen Bann,vor allem weil vom ersten Moment keine Langeweile aufkommt.

Die teils überraschenden Wendungen in den Ermittlungen ziehen sich durch den ganzen
Plot,wobei man sich selbst dabei ertappt des öfteren auf der falschen Spur zu sein.

Der einzige Kritikpunkt meinerseits ist die relativ schnelle Auflösung auf den letzten
Seiten des Buches,es kam für mich ein bisschen überraschend,wahrscheinlich bin
ich auch kein Hercule Poirot der die Teile des Puzzles so schnell zusammenfügen konnte !

Mein Fazit:
Sehr spannende Unterhaltung für Gemüter die in Dingen expliziter Beschreibung nicht
allzu zart besaitet werden sollten !
Ich werde mir definitiv auch die anderen Chris Carter Romane zu Gemüte führen,
ich habe im wahrsten Sinne des Wortes "Blut geleckt" !!!

PS :
Der deutsche Titel "Der Knochenbrecher" wollte sich mir während der Lektüre nicht
erschliessen,der englische Originaltitel "The Night Stalker" beschreibt den Inhalt
wesentlich besser ...


Tote Fische beißen nicht: Ein neuer Fall für Pippa Bolle (Ein Pippa-Bolle-Krimi, Band 3)
Tote Fische beißen nicht: Ein neuer Fall für Pippa Bolle (Ein Pippa-Bolle-Krimi, Band 3)
von Auerbach & Keller
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Tote Fische :-), 24. Juni 2012
Pippa's Nachbarschaft ist nicht erfreut :
Ausgerechnet zu der Geburtstagsparty zu ihrem 40'ten die
sie für sie organisieren wollen,seilt sie sich ab.

Pippa möchte ihrer Freundin Pia einen Gefallen tun,und
in Frankreich die Renovierungsarbeiten eines Hauses
überwachen und gleichzeitig Übersetzungen eines Briefwechsels
über Hemingway vornehmen.

Schon auf der Fahrt dorthin machen sie kurz die Bekanntschaft
eines Berliner Anglerklubs, der "Kiemenkerle", die Sie,
wie es der Zufall so will,auch an ihrem Zielort wiedertreffen wird.

Allerdings haben House-Sitting-Jobs bei Pippa immer einen Haken,
denn ihre Freundin offenbart ihr,dass sie nebenbei herausfinden soll
was es mit dem vermeintlichen Mordfall in dem renovierungsbedürftigen
Haus auf sich hat,der sich dort vor langer Zeit ereignete.

Die Sache mit dem Haken ist wörtlich zu nehmen,denn Pippa spannt die
Gemeinschaft der Kiemenkerle in ihre Ermittlungen mit ein ....

Das Buch besticht durch seine Vielzahl an lustigen und skurillen Charakteren,
nicht nur die Kiemenkerle leisten hierbei ihren Beitrag, auch die "okzitanische"
Urbevölkerung im fiktiven Handlungsort Chantilly-sur-Lac steuert eine
Vielzahl an interessanten Protagonisten bei.

Es macht einfach Spass Pippa bei ihren spannenden Ermittlungen zu begleiten,
die durch vielfältige Anekdoten aufgelockert werden,ohne dabei ins alberne
abzugleiten.

Einfach eine nette und lockere Lektüre,die man ungern aus der Hand legt !

Ich bin schon gespannt auf Pippa's nächsten Fall ....


Ein letzter Job: Roman (suhrkamp taschenbuch)
Ein letzter Job: Roman (suhrkamp taschenbuch)
von Adrian McKinty
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

3.0 von 5 Sternen Ein letzter Job, 6. Mai 2012
Zum Inhalt:
Rachel,die Ex-Frau des Flugzeugmagnaten Richard Coulter,brachte ihre Kindern
nach einem Besuchstermin nicht zurück und ist seitdem auf der Flucht vor den
Schergen Richards,die ihre Töchter zurückbringen sollen.

Zuflucht findet sie für einige Zeit in einer Wohnwagensiedlung,bis sie auch dort
aufgestöbert wird,doch es gelingt ihr,sich deren Zugriff zu entziehen.

Coulter heuert daraufhin Killian an,einen Mann der darauf spezialisiert ist,
verschiedenste Interessen durchzusetzen.Dabei vertraut er dabei weniger auf rohe
Gewalt,sondern auf seine imposante Gestalt sowie sein wortgewandtes Überzeugungs-
vermögen.

Killian,der sich eigentlich zur Ruhe setzen wollte,um ein normales Leben zu verführen,
endlich zu studieren und sich aus solchen Dingen herauszuhalten,erscheinen die
500.000 Pfund Prämie für diesen Job zwar ziemlich ungewöhnlich,aber da er in der Finanzkrise
viel Geld in Immobilien verlor,wäre dies eine gute Gelegenheit sich zu sanieren
und den angestrebten "Ruhestand" zu geniessen.

Auf ihrer Flucht macht Rachel allerdings den Fehler,mit einem Vertrauten ihres Ex-Mannes
zu telefonieren und ihm zu beichten,warum sie die Kinder nicht zurückbrachte.

Dieses Telefonat verändert alles,nun ist nicht mehr die Rückkehr der Kinder das
Hauptziel,nein,Rachel muss sterben um zu verhindern dass ein dunkles Geheimnis offenbart
wird,dass einigen hochrangigen Köpfen das Leben zerstören würde.

Auch Killian ist nun im Wege,da sich ein russischer Auftragskiller dieser Sache annimmt.

Leider bleiben in diesem Roman die meisten Figuren recht farblos,bis auf Killian,dessen Beschreibung
der Autor eine gewisse Tiefe widmet.Auf eine gewisse Art ist er ein ziemlich cooler Typ,
der trotz seines Metiers eine gewisse Symphatie erlangt,da er seine Interessen nicht
mit roher Gewalt durchsetzt.
Rachel,die hier das potentielle Opfer darstellt,wird allerdings nicht besonders tief durchleuchtet,
die Anteilnahme an ihrem Schicksal hält sich meiner Meinung nach durchaus in Grenzen.
Die Erzählweise ist ziemlich knapp und kühl,manche Sätze wirken ziemlich abgehackt und zeugen
von einer gewissen Distanz.
Einerseits kommt das Killians Charakter entgegen,andererseits bleibt der Leser dadurch
ziemlich teilnahmslos am Geschehen.

Viel Zeit verwendet der selbst irisch-stämmige Autor in der Beschreibung von Killians irischen
Wurzeln,zumal Killian im Laufe des Romans auch bei seinen Leuten,den Tinkern,dem irischen fahrenden Volk,
mit Rachel und ihren Töchtern Zuflucht findet.

Die Dramaturgie des Romans weist hierbei keine grossen Höhen und Tiefen auf,bis auf einen leichten Peak
zum Showdown hin,und natürlich der Frage : war es Killians letzer Job ?

Solide,aber durchschnittliche Thrillerkost,der vielleicht der ein oder andere Irlandinteressierte
noch etwas mehr abgewinnen könnte.


Der Augentäuscher
Der Augentäuscher
von Mathias Gatza
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Augentäuscher, 6. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Augentäuscher (Gebundene Ausgabe)
Mein erster Gedanke nach Lektüre dieses Buches war:Puuh,endlich geschafft.
War ich durch die Leseprobe noch ziemlich gespannt auf das Buch,
das als Thematik die im Mittelalter entdeckte (und später vergessene ) Fotografie hatte,
so tat ich mich mit diesem Buch wirklich schwer.

Der Roman weist drei Erzählperspektiven auf:
Erstens,die des Erzählers ( Herausgebers ), eines Historikers der seine Recherchen über Silvius Schwarz,
den vermeintlichen Erfinders der Fotokunst,was er erst später erfuhr,hauptsächlich privat verfolgte,
da er mit diesem Thema in der akademischen Welt keinen Anklang fand.
Diese hielt Silvius für ein Phantom,jemanden,der nie wirklich existierte.

Dann die gedruckten Bögen von Leopold,einem stummen Buchdrucker,einem Zeitgenossen von Silvius Schwarz.
Diese Bögen fielen dem Herausgeber mehr oder minder durch Zufall in die Hände.

Die dritte Handlungsebene stellt der Briefwechsel zwischen Silvius Schwarz und seiner Jugendfreundin Sophie dar
eine Sammlung von Briefen die dem Herausgeber durch stehlende Tätigkeit zukam.

Um es kurz zumachen,die Lesung der Bögen von Leopold waren für mich das einzige was mich zum Durchhalten bewegte.
Die Schilderungen darin waren meiner Meinung nach neutral,angenehm zu lesen,vor allem weil der Charakter des Leopold
recht gut dargestellt wurde.

Die Briefe zwischen Silvius und Sophie waren äussert schwer lesbar,da sie sich einer dermassen gestelzten Ausdruckweise
bedienten,die heutzutage schwer verständlich ist.
Vor allem,wenn man sich zu Gemüte führt,dass Sophie zum Zeitpunkt der Verfassung knappe 16 Jahre alt war.
Mag sein,dass man damals in adliger Herkunft so den Schriftverkehr pflegte...

Durch das Buch hindurch wechselten sich die Erzählebenen ab,mal wurde beschrieben,wie der Herausgeber sein
eher klägliches Leben fristete,auf der Suche nach neueren Erkenntnissen über Silvius,
dann wiederum erfolgte der Schwenk zu den Bögen und den Briefen.

Leider kam dem Thema was mich neugierig gemacht hatte,der Entdeckung der Fotografie eigentlich praktisch gar kein Stellenwert
zu und wurde letzlich auch nicht geklärt.

Die Handlung des Buches im letzten Drittel entsprach auch eher durchaus unlogischen und unrealistischen Sprüngen,
ich hatte den Eindruck der Autor wollte das Buch endlich fertig bekommen.

Letztlich also für mich ein leider nicht beeindruckendes Leseerlebnis ...


Der Mord des Jahrhunderts: Der Fall Guldensuppe
Der Mord des Jahrhunderts: Der Fall Guldensuppe
von Paul Collins
  Gebundene Ausgabe

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Mord des Jahrhunderts, 25. März 2012
In diesem Buch wird ein Mordfall aus der Zeit der Jahrhundertwende untersucht der sich
so real in New York zugetragen hat.
Kinder finden am Ufer des Hudson einen in Wachspapier eingewickelten Rumpf,
allerdings glaubt die Polizei am Anfang eher an einen makabren Scherz von Medizinstudenten,
als an ein wahres Verbrechen.
Schon irgendwie seltsam,da so etwas in dieser Zeit wohl gang und gäbe war.
Kurze Zeit später werden jedoch auch die dazugehörigen Beine gefunden,und es stellt sich
ebenfalls heraus,das es sich keineswegs um ein Studierobjekt handelte,es war tatächlich ein
Mord...
Doch einiges fehlt zur Identifikation,der Kopf !
Während sich die Polizei bei den Ermittlungen schwer tut,nimmt sich die damalige Presse
dieses Themas an,verkörpert von den Medienmogulen Hearst und Pulitzer und ihren Blättern.
Schon bald stellt sich heraus das die Presse auf der Suche nach Schlagzeilen den Ermittlern
fast immer einen Schritt voraus ist,besonders bei der Klärung der Identität des Opfers,
William Guldensuppe,einem deutschstämmigen Einwanderer.
Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Erklärung woher der Ausdruck "Yellow Press"
für den Boulevardjournalismus kam,und das Zeitungen damals sogar eigene "Ermittlerteams" mit Dienstmarken
aufstellten,welche der Polizei Konkurrenz machten.

Während die eigentlichen verdächtigten schon relativ früh im Buch dingfest gemacht werden,
widmet sich der Rest mehr der Klärung des Tathergangs,der Identität des Opfers,welche durchaus
noch angezweifelt wird,und dem Machtkampf der Blätter von Hearst und Pulitzer,
die sich gegenseitig in der Publikumsgunst zu übertreffen suchen.

Es ist die Zeit des beginnenden Sensationsjournalismus,in der sogar presseseitig schon
Prämien für Hinweise ausgelobt wurden und für eine gute Story schon einmal "fast"
über Leichen gegangen wird.

Zwar ist dieses Buch kein Krimi im herkömmlichen Sinne,obwohl durch teils
"persönliche" Wiedergaben der mitwirkenden Personen versucht wird,ein wenig
in diese Richtung zu steuern,eher kann es als Dokumentation gesehen werden, die sich
auf real exisitierende Zeitungsartikel,Gerichtsprotokolle u.ä. stützt.

Und hierbei hat der Autor ganze Arbeit geleistet,die akribische Recherche
der im Anhang gesammelten Quellen nötigt mir gewaltigen Respekt ab !

Wer also einmal abseits vom allgemeinen Mainstream hinter die Kulissen schauen möchte,
dem kann ich dieses Buch empfehlen !


Happy Family
Happy Family
von David Safier
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Noch ? keine "Happy Family", 12. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Happy Family (Gebundene Ausgabe)
Familie Wünschmann ist eigentlich keine "Happy Family"...Noch nicht ...
Emma Wünschmann,Mutter des Wünschmann-Clans und eher erfolglose Eigentümerin
eines Buchladens,erfährt nach dem Besuch einer alten Freundin,dass es auch
anders hätte kommen können:
Hier ... mittelprächtiger Buchladen,kaum Kunden
andererseits ... Karriere,Kontakt zu Größen des Show-Business...
Das alles hätte Sie haben können,doch sie entschied sich seinerzeit für die Liebe,
zu ihrem Ehemann Frank,der mittlerweile ein Workaholic und völlig ausgebrannt ist.
Auch der Rest ihrer Familie ist kein Paradebeispiel,Tochter Fee schwelgt in Liebeskummer,
hat für die Schulde nicht wirklich viel übrig und darf daher an der Veranstaltung "Schuljahr"
erneut teilnehmen.
Dem verliebten Sohnemann Max ergeht es nicht besser,er wird gehänselt und nach bester
Screwball-Manier öfter mal in die Toilettenschüssel verfrachtet.

Alles in allem,keine Vorzeige-Familie...

Doch der Besuch ihrer alten Freundin verheisst ihr einen neuen Aufschwung,fällt doch eine
Einladung zu einem Event dabei heraus,an dem sie auch Stephenie Meyer kennenlernen kann,
sie für eine Lesung in ihrem Buchladen zu gewinnen wäre ein Top-Score.

In der Annahme,es handle sich um einen Köstum-Event überredet sie ihre unwillige Family mit
Müh und Not zur Teilnahme: es folgt ein Disaster !
Emma überrascht ihren Ehemann beim Starren auf S.M.'s Hinterteil woraufhin das von ihr geäußerte
Urteil "Breiarsch" auch von der Autorin nicht unbemerkt bleibt,mit der Lesung war es dann wohl
doch eher nichts...

Nach diesem Fiasko kann es doch eigentlich nicht mehr schlimmer kommen,oder ?
Doch !
Auf der Rückfahrt,die unter Zeter und Mordio stattindet,rammen sie fast eine alte Bettlerin,
die sich als Hexe entpuppt und flugs die ganze Familie verwünscht,die sich von nun an in
Monstergestalten vorfindet.

Nun,ist guter Rat teuer,wie kann der Fluch von der Familie genommen werden ?

Es entspinnt sich eine muntere Jagd durch die Weltgeschichte auf der Suche nach "Baba-Yaga",
der osteuropäischen Hexe ..

Dabei treffen sie bekannte Gestalten,wie auch Dracula,der eigentlich ein "fast" seriöser Geschäftsmann
ist und auch Emma's Herz erobern will.

Wird es der Familie gelingen,die Verhexung loszuwerden und doch noch zu einer "Happy Family" zu
werden ?
Mein Vorschlag : Lesen !

Ein sehr amüsantes Buch von Dafid Safier,das von seinen überspitzen Charakteren und Situationskomik
lebt.Sehr gelungen ist auch die Schilderung der Geschehnisse aus Sicht der verschiedenen Protagonisten.

Absolut lesenswert !


Alle Rache will Ewigkeit: Kriminalroman
Alle Rache will Ewigkeit: Kriminalroman
von Val McDermid
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Alle Rache will Ewigkeit, 5. Februar 2012
Charlie Flint,ihres Zeichens Profilerin,macht eine harte Zeit durch...
Infolge eines Gutachtens,dass sie vor einiger Zeit in einem Mordprozess
erstellte,kam der damals noch zu Unrecht Angeklagte frei und beging danach mehrere Morde.
Dies schlug sich nicht gerade positiv auf ihre berufliche Laufbahn nieder
und so verbringt sie die Zeit mehr oder weniger als Aushilfslehrerin.
Zu diesem Zeitpunkt erreicht sie ein anonymer Brief,der Zeitungsauschnitte
über einen Mordfall enthält und sie neugierig macht.
Schnell findet sie heraus,dass der Brief von ihrer ehemaligen Lehrerin Corinna Newsam
in Oxford stammt,deren Tochter die Braut des in den Zeitungsauschnitten
erwähnten Mordopfers war.
Sie verabredet sich mit Corinna in Oxford,wo auch der Mord stattfand und wird von
dieser überredet Recherchen zu dem Fall aufzunehmen,der eigentlich schon abgeschlossen ist.
Warum ? Corinna vermutet ein Fehlurteil und präsentiert auch einen vermeintlichen Täter !

Mir hat dieses Buch sagen wir einmal,eher durchwachsen gefallen.
Anfänglich bis zur Mitte des Buches zieht es sich ziemlich,und es wird sehr viel
Zeit auf die Probleme des gleichgeschlechtlichen Zusammenlebens und der Gefühlswelt von Charlie und ihrer Lebenspartnerin Maria,sowie Magda und Jay,der potentiellen Mörderin
verwendet.Dass Charlie dann noch in eine Affäre mit einer anderen Frau stolpert
tut ein weiteres dazu.

Alles in allem finde ich,dass hier weniger mehr gewesen wäre,ich empfand es dann doch
eher als störend.

Positive Lichtblicke waren die Stellen,an denen Jay ihre "Biographie" schrieb,besonders
wenn sie die eigentlichen Geschenisse vor Augen hatte,sie dann aber doch "für die Öffentlichkeit redigiert" niederschrieb.

Man hätte die gesamte Handlung durchaus etwas straffen können,vor allem in der ersten Hälfte.

Die Lösung des Mordfalles am Schluss war auch keine wirkliche Überraschung,es war meiner Meinung nach schon relativ früh vorhersehbar und die Winkel und Züge um es dann doch wirklich zum Abschluss zu bringen fand ich dann doch ein wenig erzwungen.

Daher mein Urteil,solide Krimikost,aber nicht wirklich herausragend.


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