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Persönliches Profil

Beiträge von David Leitsch
Top-Rezensenten Rang: 567.588
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Rezensionen verfasst von
David Leitsch "leitsch"
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Complete Chamber Music for Strings
Complete Chamber Music for Strings
Preis: EUR 26,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenz, 6. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Complete Chamber Music for Strings (Audio CD)
Diese Werke sind meine täglichen Wegbegleiter. Deshalb besitze ich auch mehr als 15 Gesamteinspielungen der Mendelssohnschen Streichquartette. Von all diesen Einspielungen gebe ich dieser - sogar bei weitem - den Vorzug. Bei allen Parametern, nämlich Engagement, Zusammenspiel und Detailtreue liegt das Mandelring ganz vorne. Bei einigen Quartetten, etwa op. 44,2 oder op. 80 gibt es gleich gute Alternativen, aber eine Gesamteinspielung auf diesem Niveau ist einzigartig. Die ebenfalls enthaltenen Einspielungen der beiden Streichquintette und des Streichoktetts sind gleichermaßen hervorragend. Fazit: eine bessere und gleichzetig preisgünstigere Gesamteinspielung der Mendelssohnschen Kammermusik für Streicher wird man nicht finden. Es wird für andere Formationen sehr, sehr schwierig sein, diese Leistung der Mandelrings zu toppen.


Johann Sebastian Bach: Sonaten für Violine solo BWV 1001,1003,1005
Johann Sebastian Bach: Sonaten für Violine solo BWV 1001,1003,1005
Preis: EUR 21,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal was neues!, 21. März 2013
Ich kann "danbaer" nur beipflichten! Tatsächlich habe ich seinen Ausführungen kaum etwas zuzufügen. Auch ich habe Teile dieser Werke gespielt - natürlich nicht auf Letzbors Niveau - und fühlte mich sofort von dieser Direktheit Letzbors Interpretation gefesselt. Ich fürchte, dass ich andere Interpretationen in Zukunft gar nicht mehr hören möchte.... Die CD mit den Partiten wird von mir jedenfalls sehnlichst erwartet!


Bach: Leben und Werk
Bach: Leben und Werk
von Martin Geck
  Taschenbuch

20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einspruch, 28. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Bach: Leben und Werk (Taschenbuch)
Leider kann ich nicht ein derart ungeteiltes Lob für Martin Gecks "Bach"-Buch aussprechen wie die Vorrezensenten, da mich doch einige Eigenheiten des Buches irritiert haben. Zunächst einmal ist die Sprache alles andere als angenehm zu lesen, da sie sich gerne in hypertrophen Fachtermini verliert, die zudem nicht einmal näher erläutert werden. Es wimmelt nur so von Ausdrücken wie "Topos", "Mythos", "sinnstiftender Logos" und dergleichen mehr.
Gegen Gecks Ansatz, sich vor allem Bachs Werk und weniger seinem Leben (das allerdings auf 300 Seiten detailreich geschildert wird) zu widmen, habe ich nichts einzuwenden, allerdings war ich doch einigermaßen von den Werkbesprechungen enttäuscht. Denn diese bewegen sich auf einem intermediären Niveau und sind eigentlich "weder Fisch noch Fleisch". Martin Geck setzt einerseits als gegeben voraus, dass der Leser mit Ausdrücken wie "Ripieno" etc.. und barocken Kompositionsmodellen wie der vielfach erwähnten "vivaldischen Konzertform" vertraut ist. Somit wendet er sich bereits an den musikgebildeten Laien. Andererseits aber gibt es keine einzige Besprechung, die wirklich tief in die Materie eindringt und ein gegebenes Musikstück, wie etwa eine der Orgelfugen oder eine der Fugen des WTC, durchgehend analysiert (ein einziges Notenbeispiel zur Veranschaulichung ist sicher nicht genug).
Weiters sind Gecks häufige Vergleiche der Werke Bachs mit denen Beethovens meiner Meinung nach völlig unangebracht. Denn wenn man bei der Besprechung der Brandenburgischen Konzerte mehr an Beethovens Fünfte denkt denn beispielsweise an Zelenkas, übrigens ganz vortrefflich kontrapunktisch gearbeitete, Instrumentalmusik, dann drängt sich einem der Verdacht auf, es könne sich hierbei um ein Beispiel des alten deutschen Titanenkults handeln, der am liebsten eine direkte (aber völlig unplausible) Achse zwischen Bach, Beethoven und Wagner/Brahms sehen würde. Ähnliches gilt auch für Gecks Besprechung der h-moll Messe: die ca. um die selbe Zeit entstandenen letzten drei Messen Zelenkas, die ebenfalls ein Beispiel für den "stylo mixto" (also der Kombination galanter und altherhergebrachter Stilelemente) darstellen, werden mit keinem Wort erwähnt - dafür natürlich die "Missa solemnis". Zelenka lebte übrigens nur wenige Kilometer von Bach entfernt in Dresden und war mit diesem persönlich bekannt.
Auf der "Haben-Seite" gibt es natürlich auch viel gutes zu erwähnen: Martin Geck schildert Bachs Leben und Werk umfassend ohne mit seinen privaten moralischen oder ästethischen Ansichten den Leser in eine bestimmte Richtung drängen zu wollen. Begriffe wie "schön", "gut", die sich einer objektiven Analyse entziehen sind sehr sparsam angewandt. Weiters ist die Fülle an Material, auf die sich Geck beruft, durchaus beeindruckend und zeugt von einer tiefen Durchdringung des Themas.
Bei einer neuen Auflage des Buches würde ich mir trotzdem wünschen, es gäbe eine grundsätzliche Einführung in die damals gültigen Kompositionsmodelle, um Bachs Eigenheiten bzw. Eigenwilligkeiten deutlicher hervortreten zu lassen.


Stern der Ungeborenen: Ein Reiseroman (Franz Werfel, Gesammelte Werke in Einzelbänden (Taschenbuchausgabe))
Stern der Ungeborenen: Ein Reiseroman (Franz Werfel, Gesammelte Werke in Einzelbänden (Taschenbuchausgabe))
von Franz Werfel
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,95

25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolutes Meisterwerk, 12. Oktober 2004
Ich muss sagen, dass mich kaum ein Buch bisher so fasziniert hat wie dieses. Werfels "Opus ultimum", er vollendete es zwei Tage vor seinem Tode, ist eigentlich die Quintessenz seines Schaffens. Werfels Genie fÃr Sprache und Ausdruck, seine HumanitÃt, sein Einfallsreichtum und seine mystischen Neigungen vereinigen sich hier zu einem Meisterwerk sui generis. Insbesondere die Episode des "Wintergartens" ist von solcher Sprachgewalt und IngeniösitÃt, dass man den Vergleich mit den allerbesten Werken der Menschheitsgeschichte kaum zu scheuen braucht (wie Ãbrigens auch Thomas Mann feststellte).
Als EinschrÃnkung möchte ich allerdings anmerken, dass das Buch verstÃndlicher und daher lesbarer wird, wenn man schon andere Romane Werfels gelesen und mit sich mit seiner Gedankenwelt vertraut gemacht hat. Ähnlich wie Thomas Manns "Doktor Faustus" strotzt "der Stern der Ungeborenen" vor mehr oder minder offenen Verweisen auf die Literatur und die Menschheitsgeschichte, sodass es ungemein viel zu entdecken gibt.


Mendelssohn - Chorwerke
Mendelssohn - Chorwerke

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Achtung!, 17. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Mendelssohn - Chorwerke (Audio CD)
Die Qualität dieser Einspielungen ist, hervorragend und übertrifft in vielen Fällen die Konkurrenzinterpretationen von Bernius oder Herreweghe. In puncto Transparenz und Hingabe lassen Matt und sein Ensemble keine Wünsche offen (vor allem die Motetten, Opp. 23,78 u. 69 sind vortrefflich wiedergegeben). Die für Full-price-Labels traurige Wahrheit: eine kostengünstigere UND künstlerisch wertvolle Einspielung dieser Werke (bei vielen Stücken handelt es sich sogar um Ersteinspielungen) ist zur Zeit nicht am Markt.


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