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Rezensionen verfasst von
Schnellwelz "GGans" (Detmold)

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No Turning Back
No Turning Back
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Thunderstone meets Nocturnal Rites mit einer Spur Pathos - ergebnis gut!!, 12. August 2010
Rezension bezieht sich auf: No Turning Back (Audio CD)
Es gibt auch 2010 immer noch gute Power Metal Bands, die sich zwar nicht durch ihre Innovationskraft, aber durch ihre technische Brillanz vom Rest der Masse abheben. So ist es auch bei den Griechen von Inner Wish. Guter europäischer Power Metal wird hier geboten. Wobei eher die erdigeren Töne von Thunderstone oder der letzten Nocturnal Rites CDŽs hier Pate standen und weniger die luftigen epischen Kompositionen von Rhapsody oder Dark Moor. In einigen Songs wie z.B. Burning Desires kommt im Mittelteil sogar ein wenig Prog Metal durch im Stile von neueren Symphony X.
Fakt ist, die Griechen zählen zu den hoffnungsstärksten Newcomern aus diesem Genre. Die Songs sind beinahe ausnahmslos sehr gut bis gut komponiert. Die Refrains sind eingängig und mit etwas Pathos im Stile der alten Edguy versehen. Nur im Mittelteil der CD flachen die Lieder etwas ab und klingen sich doch sehr ähnlich. Aber egal, der absolut charakterstarke Frontmann Babis Alexandropulos reisst die Sache dann doch wieder heraus. Da er mit seinen guten Phrasierungen die Songs immer wieder vor dem Mittelmass beschützt. Die Jungs müssen sich nicht mehr vor ihren Lamdsmänner - Kollegen von Firewind verstecken, hier ist eine starke Power Metal Formation bereit dazu den internationlen Markt zu knacken.
Anspieltips: The Signs of our Lives, Chosen One, No Turning Back ( der Übersong!!! unbedingt anchecken), Sirens ( hat ein bisschen was von Savatage - nicht nur wegen des Titels), Save us, Lawmaker und Full of Lust.
Summa Summarum ein kurzweiliges Power Metal Album europäischer Prägung, dass Fans der oben genannten Bands auf jeden Fall mal antesten sollten. Ich denke es könnte sich sehr lohnen.


The Alliance Of The Kings
The Alliance Of The Kings
Preis: EUR 16,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alte Dark Moor lassen grüßen - Rhapsody mit Frauengesang!!!, 12. August 2010
Rezension bezieht sich auf: The Alliance Of The Kings (Audio CD)
Tja, was soll ich sagen, bin restlos begeistert von dieser jungen Band, die sich so bedeutungsschwanger Ancient Bards genannt hat. Bei dem Namen kann man sich ja schon vorstellen, wohin die Reise geht. Richtig, epischer Fantasy Power Metal mit einer enorm großen Prise Rhapsody of Fire Theatralik. Die ganze Angelegenheit ist dann auch noch Female Fronted, so dass Erinnerungen an die alten Dark Moor CDŽs wach werden, als noch Elisa C. Martin hinter dem Mikro stand. Allerdings muss sich Ancient Bards Frontfrau Sara Squadrani absolut nicht hinter der kultigen Ex- Dark Moor Sirene verstecken. Mit nichten, denn Sara hat eine warmherige Stimme, die sich hauptsächlich in mittleren Tonlagen austobt und dadurch der Tarja Klon Versuch von vorneherein nicht angezeigt ist.
Die Songs sind spannend komponiert und erzählen von Fantasy Geschichten. Das ganze ist mit fetten Chören versehen und kommt immer auf den Punkt.
Musikalisch gesehen ist das ganze auch mehr als nur Amateurliga, so dass die jungen Italiener der Zukunft positiv entgegensehen können. In dem Genre geht es ja zu wie in einem Haifischbecken, aber meiner Meinung nach haben es Ancient Bards definiiv verdient zu überleben und weitere so schöne Platten aufzunehmen, wie diese hier.
Wer sich vorstellen kann, sich Rhapsody of Fire mit einer Frauenstimme reinzuziehen, der sollte The Alliance of the Kings unbedingt anchecken. Einen Innovationspreis werden die Ancient Bards dafür zwar nicht gewinnen, aber wer will das Rad denn auch schon zwei Mal erfinden?
Auch Fans von Nightwish, Epica und Edenbridge sollten hier mal ein Ohr riskieren, es lohnt sich.


Time to Be King (Ltd.Digi)
Time to Be King (Ltd.Digi)
Preis: EUR 17,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Never change a winning team!!!, 7. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Time to Be King (Ltd.Digi) (Audio CD)
Oh, was war der Jubel groß. Jorn Lande ist zurück bei Masterplan. Ich gehörte auch zu denjenigen, die glaubten, dass nun die alten Zeiten zurückkehren würden und eine CD im Stile des endgenialen Debüts aus dem Hut gezaubert wird. Aber dem ist leider nicht so. Nach den ganzen Vorschusslorbeeren und dem Eingeständnis der Band auf der zweiten Scheibe zu sehr in die Hard Rock Richtung abgedriftet zu sein und dem Versprechen, dass auf der Time to be King wieder erdiger Power Metal zelebriert wird, rechnete ich mit einem Album, dass dem Debüt sehr ähnlich ist.
Aber statt dessen erhalten wir eine durchschnittliche sehr sperrige Scheibe, die über große Teile sehr viel uninteressanter ist als die MK II mit Mike am Gesang. Die ersten vier Lieder sind noch ziemlich gut. Aber dann flacht die CD derart ab, dass man sich wundert, wie die Jungs die einstmals einen Gassenhauer wie Soulburn geschrieben haben, solch ein Mittelmass an Kompositionsgabe bieten können. Und da wirds einem klar warum. Never change a winning team. Nun ist zwar der großartige sehr DIO lastige Sänger wieder da, aber nun fehlt es an dem Kompagnon, mit dem man die einstigen Perlen aus dem Hut gezaubert hat: Ulli Kusch. Denn das Debüt seiner mittlerweile aufgelösten neuen Band Ride the Sky klang mehr nach einer neuen Masterplan CD, wie jede Veröffentlichung der Heimatcombo nach 2005.
So siehts aus, trotz des genialen Lande und einer sehr guten Produktion, bleiben die Kompositionen nur im Mittelfeld hängen und das reicht nicht aus, um ein König zu sein.
Was lernt man daraus, es reicht nicht nur einen guten Sänger zu haben, die Songs und die Band dazu muss auch stimmen. Na ja, vielleicht kommt der Herr Kusch auch noch zurück, dann würde es Zeit, die Korken knallen zu lassen.


At the Edge of Time (Limited Digi Pak + enhanced CD + Download Coupon)
At the Edge of Time (Limited Digi Pak + enhanced CD + Download Coupon)
Preis: EUR 10,84

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schritt zurück in die richtige Richtung?, 2. August 2010
Endlich, vier lange Jahre hat es gedauert bis die Blinden Gardinen mit neuem Material hinter dem Ofen hervorkommen. Und was soll man sagen, es ist eine recht ordentliche Leistung, die die vier Krefelder Barden da abgeliefert haben. Besonders Fans der Imaginations Ära wird der Silberling auf den ersten Blick fünf Punkte wert sein. Denn was hier geboten wird ist progressiv angehauchter Powermetal mit Fantasy Elementen. Die Songs sind allesamt recht speedlastig, die Refrains mit dicken Chören versehen, die aber zu keiner Zeit so überladen wirken wie beispielsweise auf der Night at the Opera. Auch die morderneren Elemente der Twist in the Myth CD sind sehr ins Hintertreffen geraten. Alles in allem eine CD auf die alte Blind Guardian Fans schon seit Jahren gewartet haben, so scheint es.
Aber auf den zweiten Blick und mit ein wenig Abstand betrachtet wäre es aber absolut verkehrt dieser CD die selbe Anzahl an Punkten zu geben wie dem Meisterwerk von 1995. Denn leider sind die einzelnen songs zwar alle irgendwie gut anzuhören und fantastisch produziert, aber definitiv keine Evergreens wie Bright Eyes, Born in a Mourning Hall oder The Script for my Requiem. Damals haben es Blind Guardian nämlich geschafft, dass die Lieder beim ersten Hören in den Hirnwindungen festsassen und da bis heute nicht wieder rauskommen. Die neuen Songs sind gut, aber dieses Format erreichen sie nicht. Bis auf zwei drei Ausnahmen wie z.B. das schon vorab bekannte Sacred Worlds und die beiden inhaltlich an die Robert Jordan Saga gewidmeteten Songs Ride into Obsession und Wheel of Time ist der Rest irgendwie gutweilige Powermetal Kost. Aber das ist mir zu wenig. Von einer Band wie Blind Guardian erwarte ich ein Album, bei dem jeder Song die selben Glücksgefühle stimuliert wie bei oben genannten drei Songs.
Die CD ist defintiv nicht schlecht, sehr hörenswert und handwerklich perfekt produziert. Aber wollen wir mal sehen, ob in zwei, drei Jahren, die Leute, die jetzt hier emsig fünf Punkte vergeben haben, die Sache immer noch so sehen. Ich denke nicht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 2, 2010 12:32 PM MEST


Inhuman Nature
Inhuman Nature
Wird angeboten von forever_rock-de
Preis: EUR 12,55

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rhapsody treffen auf Edguy mit Symphony X Versatzstücken - Ergebnis ok!!!, 29. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Inhuman Nature (Audio CD)
Bei dieser österreichischen Combo handelt es sich um die Zweitband des Crystallion Sängers Thomas Strübler. Wer seine Hauptbrötchengeber kennt, kann sich denken in welche Richtung die Musik auf diesem Erstwerk tendiert: Epischer Powermetal. Während sich Crystallion auf dem letzten Output ein wenig vom epischen Powermetal zum Hardrock geprägten Powermetal der Masterplan Schule hin entwickelten, setzen Juvaliant eher noch ein wenig epischen Pathos drauf. Die alten Crystalion Scheiben habe ich immer gern mit den ersten Edguy Platten verglichen und Juvailant klingt nun meiner Meinung nach wie alte Edguy mit einer enormen Portion Rhapsody. Besonders in den Refrains regiert italienisch angehauchter Pathos. Alles klingt groß und gigantisch. Die Chöre singen harmonische Melodien, die Gitarren sind leicht progressiv angehaucht. Der Gesang hat seine eigene Charakteristik. Denn Strübler singt zwar in der selben Stimmlage wie seine Kollegen Sammet und Leone, aber sein Timbre hat eigene Charakteristik und klingt definitiv nicht nach einem Kiske Klon ( An einigen Stellen setzt er sogar äußerst gekonnt Growlparts ein). Vor 10 Jahren wäre diese Band von sämtlichen Genremagazinen abgefeiert worde. Heute, da der episch geprägte Powermetal leider von Magazinen wie dem Rockhard boykotiert werden, werden Juvailiant wahrscheinlich eine Underground Blume bleiben, die kurz strahlend erblüht und dann wieder verschwindet, wie viele Bands dieser Machart.
Gut den Innovationspreis gewinnen die Jungs aus Österreich mit dieser Melange nicht, aber hörenswert ist die Angelegenheit auf alle Fälle.
Anspieltips: Heroes ( We will be), Doomsday Machine, HellŽs Roundabout, Silent Agony und Cold Distance of the Universe.


Return to Heaven Denied Pt.II-a Midnight Autumn
Return to Heaven Denied Pt.II-a Midnight Autumn
Preis: EUR 14,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man fühlt sich um 12 Jahre zurückversetzt!!!, 29. Juli 2010
Finally, endlich, sie sind wieder da. Lange hat es gedauert seit der ersten großen Veröffentlichung dieser italienischen Band, die um die Jahrtausendwende in einem Atemzug mit Rhapsody genannt wurde. Nun sind sie back on stage und durch die Wiederkehr des genialen Gitarristen Olaf Thorsen klingen sie ähnlich wie auf ihrem genialen Meisterwerk von 1998. Schon der epische Opener The Shooting Star zeigt in welche Richtung die Reise geht: Epischer Powermetal im Stile der alten Helloween und Edguy. Eingängige Refrains, Doublebassgewitterstürme und teilweise zweistimmige Leadgitarren lassen keine Gefangenen zurück. Dazu ein Sänger der wie eine Kreuzung aus James LaBrie und Michael Kiske klingt. Aus den epischen Powermetalhymnen ragen immer wieder proggige Versatzstücke im Stile alter Symphony X heraus. Dieser Eindruck wird durch den Einsatz der Keyboards noch verstärkt.
Wieso dann nur 4 Punkte? Tja, 2010 ist nicht 1998, die Innovationen kommen nämlich auf dem neuen Longplayer der Italiener etwas zu kurz. Dennoch ist dieses Output ein kurzweiliges Powermetalscheibchen italienischer Machart. Der Rockhard wirds hassen, ich liebe es, grins.
Anspieltips neben dem Opener: A Chance, Sailors of Time, To where we belong, A Midnight Autumns Dream und The Mornings Call.
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 26, 2011 12:44 AM MEST


Solitaire (Limited Edition)
Solitaire (Limited Edition)
Wird angeboten von urmann_records
Preis: EUR 3,95

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Beste seid Arcana!!!, 5. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Solitaire (Limited Edition) (Audio CD)
Den absoluten Symphonic Metal Oberhammer präsentieren uns dieser Tage die Österreicher Edenbridge. Nach einigen Outputs in den vergangenen Jahren, die zwar allesamt erstklasig waren, fehlte den Veröffentlichungen jeweils der allerletzte Schliff. Die dazugewonnene Härte auf der letzten CD My Earth Dream hat der Combo sehr gut getan, nur gerieten dadurch damals die extrem majestätischen Melodien etwas ins Hintertreffen. Dies ist auf Solitaire anders. Hier verbindet sich alles zu einem homogenen Ganzen und die Scheibe rockt ganz schön siehe Bon Voyage Vagabond, Further Afield oder A Virtual Dream. Wer eher auf Gänsehautmomente steht sollte die Songs Higher, Come undone oder auch den Überhammer Brothers on Diamir anchecken.
Sabine Edelsbacher singt von Jahr zu Jahr besser. Keine andere Frontfrau aus dem Female Fronted Metal Bereich abgesehen von Tarja Turunen schafft es bei mir eine Gänsehaut nach der anderen zu erzeugen. Hauptsongwriter und Gitarrist Lanvall beweist auf Solitaire wieder einmal mehr sein Gespür für Ohrwurmmelodien. Und der Rest der Band ist zwar neu, aber die Herrschaften machen ihre Sache ausnahmslos gut und sind extrem tight. Dies ist wahrscheinlich auch das Geheimnis dieser CD. Das Besetzungskarusell dreht sich bei den Österreichern schon seit Jahren ständig. Die einzigen beiden Konstanten sind Sabine und Lanvall. Vielleicht haben sie nun endlich ein stabiles Line Up gefunden mit denen man an die glorreichen Anfangstage von Arcana anschliessen kann.
Zu wünschen wäre es den sympathischen Melodic Metallern, denn immerhin sind die Damen und Herren schon sein über 10 Jahren im Geschäft ohne den ganz großen Durchbruch zu erreichen.
Mit Solitaire ist es auf jeden Fall der Schritt in die richtige Richtung.
Für Fans von Nightwish, Dawn of Destiny oder Epica ein absolutes Must Have, der interessierte Melodic Metal Fan sollte aber dennoch ein Öhrlein riskieren, es könnte sich durchaus lohnen.


Dark Diary (Limited Digipak)
Dark Diary (Limited Digipak)
Preis: EUR 16,82

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gegendarstellung Rock Hard - Nightwish lässt grüßen!, 7. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Dark Diary (Limited Digipak) (Audio CD)
Ich muss schon sagen, das Rockhard Magazin wird immer dreister. Und ich muss mich auch wirklich wundern, was das soll, ständig auf dem Power Metal herumzuhacken. Ich bin zutiefst angedizzt und fühle mich als Fan dieser Art von Metal-Musik beleidigt.
Ich hatte ja schon länger keine Ausgabe dieses Pamphlets gekauft, denn schon in früheren Heften ärgerte ich mich sehr über die Verbalattacken gegen Rhapsody of Fire etc. Aber vergangenen Freitag hatte ich ungewollten Aufenthalt am Bahnhof ( immer wieder diese Verspätungen) und da kaufte ich mir aus Langeweile den neuen Rockhard. Und was sehe ich da, eine CD einer der qualitätsmäßig guten Female Fronted Powermetal Bands namens Magica ist Arschbombe des Monats. Neben den ständigen unterschwelligen Beleidigungen in anderen Artikeln gegenüber dem Powermetal, und der geht gar nicht Rezension von Rhapsody of Fire, schlägt die Kritik der neuen Magica Scheibe dem Fass den Boden aus.
Gehts noch, das war defintiv der allerletzte Rockhard, denn ich mir in meienm ganzen Leben kaufen werde, solange dieser Opportunist Kühnemund dort den Chefredakteur spielt. Ich findes es einfach lächerlich, wie dieser selbsternannte Metal Papst mit seinem Bierbauch über die Werke guter Künstler urteilt, nur weil sie ihm nicht hart oder heavy genug sind. Vor zehn Jahren hat er diese Art von Musik noch gehypt, so wie das gesamte Rockhard - Team. Und nun eine Verbalattacke nach der anderen. Klar, alles ist Geschmackssache, aber beleidigend muss man wirklich nicht werden. Man muss schon eh genug Beleidigungen als Metal Fan im Allgemeinen ertragen.
Erst letzte Woche durfte ich mir von meinem zukuünftigen Schwager anhören, Metal sei eine tote Musik und nur Looser und häßliche Menschen hören sie noch. Na ja, dann, aber von einer objektiven Musikzeitschrift sollte man anderes erwarten, vor allem, wenn sie auch noch auf diese Art der Musik spezialisiert ist.
Mit diesen Frechheiten beleidigt Kühnemund und seine Blase die gesamte Fanbase einer solche Band und das geht einfach nicht. Vor allem, die Realität sieht ja anders aus ( was der Erfolg, der vom Rockhard gedizzten Bands beweist), denn besonders Metal Fans sind ja eher kritisch und lassen sich nicht von der Presse vorschreiben was cool ist und was nicht. Und da kann ich nur sagen, ein Glück. Denn sonst gäbe es dank der Schmierfinke vom Rockhard bald keine einzige Power Metal Band mehr und nur noch Düster, Grunz und Thrash Metal, bei dem sich subjektiv betrachtet auch jede CD gleich anhört. Aber dennoch käme ich als Rezensent niemals auf den Gedanken, eine CD dieses Genres nur deshalb zu zerreissen, weil sie mir nicht gefällt, wenn sie aber ansonsten handwerklich gut gemacht ist.
Und so ist es auch bei den neuen Magica. Nachzulesen in der Gegenrezension vom Metal Hammer und hier bei mir. Die neue CD tritt natürlich schon in die Fußstapfen der alten Nightwish, klingt aber nicht so operettenhaft und hat mehr erdgebundene Melodien im Schlepptau. Frontfrau Ana macht ihre Sache von Veröffentlichung zu Veröffentlichung immer besser und die Songs wie auch die Produktion von Dark Diary ist um Längen besser als der vergleichsweise recht schwache Vorgänger der Rumänen.
Im eigenen Land sind die Damen und Herren schon recht erfolgreich, mit diesem Output wird es wohl nicht für den internationalen Durchbruch reichen, weil die ganz große magische Komposition noch fehlt, aber für die zweite Liga reicht es allemal. Vor allem wenn man Songs wie Wait for me und Relesase my Demons in Petto hat. Fans der alten Nightwish und Epica sollten defintiv mal ein Ohr riskieren. Es lohnt sich.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 8, 2010 9:31 PM CET


Coat of Arms (CD Digibook mit 2 Bonustracks )
Coat of Arms (CD Digibook mit 2 Bonustracks )
Preis: EUR 22,42

5.0 von 5 Sternen Die Zukunft des Powermetal!!!, 21. Mai 2010
Der absolute Oberhammer aus dem Powermetal-Sektor kommt diesen Monat aus Schweden. Dies ist eine der besten CD`s, die in diesem Genre jemals veröffentlicht wurden. Und auch wenn diese endgeniale CD bei der ach so tollen Internetplattform Powermetal.de wieder einmal scheinbar nur aufgrund ihrer musikalischen Ausrichtung von einigen Rezensenten völlig grundlos auf den letzten Platz des Soundchecks gewählt wurde, der amazon Verkaufsrang straft die Kompetenz der dort versammelten Schreiberschaft ganz schön ab. Na ja, auch hier wiederholt sich die Geschichte, siehe Rhapsody of Fire. Zum Glück haben die meisten Rock und Metal-Fans eine eigene Meinung und lassen sich keine von den Medien diktieren.
Ich könnte das ja alles irgendwo verstehen, wenn die Lieder absolut schlecht komponiert wären, der Sänger die ganze Zeit nicht einen Ton treffen würde oder der Instrumentalsektor völlig untight daher käme, aber dies ist hier mitnichten der Fall.
Diese CD sollte jedem bisherigen Sabaton Fan gefallen und auch jeder Liebhaber von Powermetal bzw. True Metal Hymnen kann ohne weiteres bedenkenlos zugreifen. Der größte Unterschied zu Sababtons letztem Werk ist wohl die Tatsache, dass die Keyboards mehr in den Hintergrund treten und die Gitarre wieder mehr im Vordergrund steht. Dadurch wirken die Lieder weniger pathetisch aber umso mehr metallastiger. Die Chöre sind dennoch vorhanden und die Refrains gehen direkt ins Ohr. Man will hier gar keine anspruchsvolle vertrackte Progmusik machen sondern Party Metal mit ernsthaften Texten. Und dies ist den beteiligten Personen absolut gelungen.
Fans von Hammerfall, Rhapsody of Fire oder auch Blind Guardian sollten sich bei Coat of Arms absolut wohl fühlen.
Meine persönlichen Faves sind die Powerballade The Final Solution ( Gänsehautfaktor garantiert, auch wegen des Textes über den Holocaust), die Mitsing Hymne Uprising, der geniale an Hammerfall erinnernde Titeltrack oder auch Screaming Eagles das mit leichtem NWBHM Einschlag rüberkommt.
Insgesamt wirkt die gesamte Angelegenheit noch mal professioneler als beim 2008er Output, so dass es gut sein könnte, dass diese Band mal zu einer ganz großen Nummer in ihrem Bereich werden könnte, und irgendwann mit den oben genannten Referenzbands auf Augenhöhe steht. Ich würde es ihnen von ganzen Herzen gönnen.


The Frozen Tears of Angels
The Frozen Tears of Angels
Preis: EUR 12,90

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Episch in allen Belangen und dennoch härter als die Vorgänger!!!, 17. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: The Frozen Tears of Angels (Audio CD)
Was diese Band alles ertragen musste, Namenswechsel, Streit mit dem ehemaligen Label und dessen Hauptpsychopathen Joey de Maio ( tja, dem sind wohl seine eigenen Texte von Manowar etwas zu Kopfe gestiegen) und natürlich die schlechte Presse aus der Fachliteratur, die sich schon seit Jahren auf die Symphonic Metaller eingeschossen hat.
Und eben dieser Meinungsmache wird mit dem Einstieg dieser wirklich genialen Band in weltweite Longplayer Charts der buchstäbliche Mittelfinger gezeigt, und das zu recht.
Denn Rhapsody of Fire haben der Kritik gelauscht und reagiert und sie dennoch so mit negativen Kritiken abzustrafen, die in das selbe Horn blasen wie zu früheren Zeiten, ist einfach nicht fair. Haben diese "hochprofessionellen" Musikfachleute eigentlich überhaupt die CD für fünf Minuten angehört? Ich denke nicht, denn wenn sie dies getan hätten, wäre ihnen vielleicht aufgefallen, dass Rhapsody of Fire auf ihrem neuesten Output extrem metallastiger und weniger singalong mäßig vorgehen. Klar, es ist immer noch epischer Symphonic Metal mit viel Doublebass und einprägsamen Refrains, aber auf die Dosierung kommt es an und die geht defintiv Back to the Roots und damit zu dem Klassiker der Band von 1998 Symphony of Enchanted Lands.
Klar, haben die Italiener ihre Musik nicht neu erfunden, aber machen das die Hunderten von Death Metal und Black Metal Bands denn, die nach ihren Vorbildern musizieren? Nein, bestimmt nicht. Keiner anderen Musikrichtung wie dem Powermetal wird so oft vorgeworfen, dass sich alle Lieder immer wiederholen und das die Musik viel zu Tritratrullala mäßig sei. Was ist das denn für ein Käse, wo steht denn geschrieben, dass Metal auf Teufel komm raus düster und traurig sein muss. Der Metal ist mit der Rockmusik sehr eng verwandt und da gibts ja auch ne Menge fröhlicher Lieder.
Ende der Neunziger wurden eben diese Scheiben wie wir sie hier vor uns liegen haben von einschlägigen Magazinen wie dem Rockhard als Retter des wahren Heavy Metal abgefeiert und heute zerreissen sie die selben Gönner von eben damals. Ich finde es langsam lächerlich, legt mal ne andere Platte auf und rafft es endlich.
Diese Art vonn Metal ist nicht tot zu kriegen, und da ist es egal wieviele schlechten Kritiken ihr verfasst, besonders erwähnenswert ist an dieser Stelle auch die tolle Internet Seite Powermetal.de. Da hat es The Frozen Tears of Angels sogar auf den letzten Platz im Soundcheck geschafft. Also Jungs, gehts noch? Die schlechten Kritiken spiegeln in diesem Fall definitiv nicht den Erfolg der Band wider.
Lasst Euch nicht verdummen, gebt diesem absolut gut gemachten Werk eine Chance. Lauscht den progressiven Gitarren und Keyboarduellen eines Herren Turrilli und Staropoli und ergötzt Euch an dem wahrhaft endgenialen Gesang des Ausnahmesängers Fabio Leone. Auch Hollywood Legende Christopher Lee gibt sich auf dem neuen Werk ein Stelldichein und veredelt die Gesamtangelegenheit Hollywood Film Score mäßig.
Anspieltips:
Der epische Opener Sea of Fate, das stellenweise an Dimmu Borgir erinnernde bis dato härteste Lied der Band Reign of Terror, die Powermetalhymne Raging Starfire, das getragene Lost in Cold Dreams und der opulente Mammutsong The Frozen Tears of Angels.
Fans der ersten Stunde werden genausowenig enttäuscht sein von diesem Teil noch generell Power und Prog Metal interessierte. Bezeichnend finde ich es auch, dass ich die CD einem Bekannten vorgespielt habe, der frühere Outputs der Band als zu kitschig empfand und dem die neue CD auf Anhieb gefiel.
Also, worauf wartet ihr, schlagt zu und erfreut Euch an dieser wunderschönen Metal CD!!!


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