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Rezensionen verfasst von
Triplekkk "Undertaker forever" (München)

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Gegen den Wind: Roman
Gegen den Wind: Roman
Preis: EUR 8,49

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Russell lernt...., 14. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gegen den Wind: Roman (Kindle Edition)
aus seinen Fehlern.

War der letzte Band noch gesplittet in einen interessanten und einen zum Großteil komplett uninteressanten Teil, so baut Russell im ersten Drittel gut Spannung auf um dann in der zweiten Hälfte ein großes Feuerwerk nach dem Anderen abzubrennen. Das Buch weiss zu fesseln und bringt die Geschichte um Charles Hayden und die Crew der Themis doch sehr gut voran. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass Russell keine weiteren Charaktäre langfristig in die Geschichte einbindet und die Personen nur für einen Band erhalten bleiben um dann wieder zu verschwinden. Der Stern Abzug beruht auch darauf, dass man bei Russells Gefechtsszenen hin und wieder die Übersicht verlieren kann.

Alles in allem bleibt "Gegen den Wind" ein sehr gutes Buch für den Seekrieg des napoleonischen Zeitalter.


Dragon Age: Inquisition
Dragon Age: Inquisition
Preis: EUR 39,00

8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen (ACHTUNG SPOILER!) Weder Fisch noch Fleisch..., 27. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Inquisition (Computerspiel)
Bioware versucht mit Dragon Age Inquisition zu den herrlichen Wurzeln von DA:O zurückzukehren, aber auch die Fans von DA2 (soweit es da Fans gab) zu behalten. Das gelingt ähnlich wie in ME3 leider nicht vollumfänglich, aber alles hübsch der Reihe nach.

1. Story:
Das Herzstück jedes Bioware-Spiel. Der Krieg zwischen den Magiern und Templern droht den Süden Thedas zu verschlingen. Also ruft die Göttliche Justinia (sowas wie der Papst^^) die Anführer von Templern und Magiern zu einem Konklave zusammen um doch noch Frieden zu schließen. Dies misslingt jedoch gründlich als nach einer riesigen Explosion alle Anwesenden (bis auf einen) getötet werden. Der Überlebende ist....Überraschung.....der Hauptcharakter. Weiterhin entsteht am Himmel eine riesige Bresche zwischen Thedas um dem Nichts (welt der Geister und Dämonen). Außerdem entstehen überalle Risse aus denen Dämonen hervorkommen.
Nach dem Tod der Göttlichen rufen die rechte und linke Hand der Göttlichen (Cassandra und Leliana) die Inquisition aus und erklären den letzten Überlebenden zum Herold Andrastes, da er allein in der Lage ist die Risse zu schließen. Mit der Zeit wird jedoch klar, dass die Bresche nur der Anfang ist.

Soweit so gut. Die Story macht durchaus Spass und ist im Grund auch relativ unterhaltsam. Das über das Spiel verteilt, aber so überhaupt nicht das Feeling von Origins aufkommen möchte hat vor allem folgende Gründe:

1.1. zu schnelles Leveling bzw.unangepasste Gebiete:
Bioware hat in seiner unendlichen Weisheit entschieden, dass der Spieler für Gegner die drei oder mehr Stufen unter seinem bzw. dem Level seiner Party sind keine Erfahrungspunkte bekommt. Da aber vor allem am Anfang des Spiels das Leveln mit den Nebenquests im ersten Gebiet sehr schnell geht, sind viele der Gebiete zu low um eine Herausforderung darzustellen oder entsprechende Items zu liefern. Im Endkampf sollte man lt. Biowareplanung ca. LVL 19-20 haben. Jedoch hat so ziemlich jeder Spieler dort bereits LVL 25. Das macht die Kämpfe lächerlich einfach.

1.2. Haupt- und Nebenquests getrennt:
Während man in DA:O und auch DA2 im Endeffekt immer die Hauptquest im Blick hatte und die Nebenquests mehr oder weniger in Hauptquests mit eingeflochten wurden, kam man nie aus dem Rhythmus und hatte immer ein Ziel vor Augen. Das lag vor allem auch an den "Schlauchlvls". Mit der durchaus interessanten riesigen Spielwelt in Kombination mit der geskrippteten Story stellt sich Bioware jedoch selbst ein Bein. Die Hauptstory findet in 80% der Fälle in separaten "Schlauchlvl"-Gebieten statt. Die großen offenen Gebiete sind eigentlich nur für die Nebensquests da. Somit erledigst du einen Teil der Hauptquest in ca. 1 Std. um dann dich dann wieder 4-5 Std. einem Gebiet und den Nebenquests zu widmen. Das ist ein absoluter Stimmungskiller.

2. Grafik:
Das Thema ist relativ schnell abgefrühstückt. Die Grafik ist stimmungsvoll und gut abgestimmt. Einzig einige Hackler und Versetzungsbugs trüben hin und wieder etwas die Stimmung.

3. Spielwelt:
Wie oben bereits beschrieben ist die Spielwelt richtig groß und wenn man jedes Gebiet durchforstet ist man insgesamt bei min. 80 Stunden Spielzeit. Die Gebiete sind vielfältig und auch die Gegnerauswahl ist gut und stimmig. Es gibt sehr viel zu entdecken und unglaublich viele Quests zu erledigen, so dass einem eigentlich nicht so schnell langweilig wird. Dennoch gibt es natürlich auch hier einiges zu meckern.

3.1 Leveling: Siehe 1.1 Das Balancing zwischen Leveling und Gebieten ist leider komplett für die Katz, so dass die Gebiete relativ schnell viel zu einfach werden.

3.2 Gut gedacht und schlecht gemacht (bzw. nicht zu Ende gedacht):
Hierbei gibt es zuviele Beispiele um sie alle aufzuzählen, aber ich werde es mal an einigen Beispielen festmachen:

3.2.1 Reittiere: Zum ersten Mal gibt es in Dragon Age Reittiere. Man kann hierbei zwischen Pferden, Hirschen, Drakolisken und sogenannten Exoten wählen. Die Idee ist im Grund nicht schlecht, jedoch merkt man bald, dass das System überflüssig ist. Denn es gibt genug Schnellreisepunkte in den einzelnen Gebieten, so dass man problemlos zum gewünschten Ziel laufen kann. Außerdem kann man vom Pferderücken aus sein Umgebung nicht "scannen". Somit reitet man an Erz, Pflanzen und Plündergut einfach vorbei. Dementsprechend sind die Tierchen eigentlich total nutzlos.

3.2.2 Drachen: In fast jedem Gebiet gibt es die Möglichkeit einen Drachen zu finden und zu eliminieren. Die Viecher lassen am Ende auch schöne Beute fallen. Das Problem ist jedoch, dass die Drachen (bis auf einen) NULL mit der Story zu tun haben. Die sind einfach da und warten darauf, dass man sie umlegt. Irgendeine Motivation gibt es hier nicht. Außerdem ist das ursprünglich angekündigte System im Kampf gegen einen Drachen (geht zuerst auf die Beine etc.) komplett für die Tonne, da der Dickhäuter im Endeffekt zwar ein extra Sektion für jedes seiner Beine hat, aber der gesamten Körper fast gleichmäßig Leben verliert. Auch ist die einzige Reaktion auf den "Beinangriff" im Endeffekt, dass der Drache versucht dich mit einem "Beinschwinger" loszuwerden. Dementsprechend ist es grundsätzlich egal wo du angreifst.

3.2.3 Himmelsfeste: Das Hauptquartier der Inquisition (nach 10-20 Stunden). Am Anfang ist das Gebäude zu einem großen Teil noch eine Ruine. Wird jedoch im Laufe der Story immer weiter aufgebaut. Der Gedanke ist grundsätzlich cool und lässt im Spieler gleich freudige Erwartung hochkommen, die jedoch unglaublich schnell enttäuscht wird. Warum? Nun ja die Feste baut sich je nach Hauptstory von selber wieder auf und der Spieler hat lediglich die Möglichkeit 3 Sektionen (Hof, 1 Turm und Garten) zu bauen und in eine von zwei Sektionen zu verwandeln, die entweder minimale oder gar keine Auswirkungen haben. Hier wäre so viel mehr drin gewesen. Vom persönlichen Ausbau bis zu defensiven Schlachten etc. Lediglich kosmetische Veränderungen lassen sich vornehmen. (Fenster, Banner, Deko, Thron, Vorhänge etc.) Wobei sich die meisten Veränderung dabei lediglich auf das Privatgemach des Helden beziehen in dem man 0 machen kann.

3.3 Nebenquests:
Obwohl die Nebenquests grundsätzlich nicht schlecht sind, artet es im Laufe des Spiel wirklich zu einem "Töte"- und "Hol mir"-Getue aus. Das kann einem durchaus auf den Keks gehen.

4. Gameplay:
Ja was kann ich dazu noch sagen, was nicht alles meine Vorgänger schon gesagt haben. Das Gameplay ist eine absolute Frechheit. Keine Heilzauber, aber dafür die "Barrieren" und Heiltränke. Um dem ganzen bei den Barrieren noch die Krone aufzusetzten, kann ein Zauberer die Barriere nur über einen Bereich und nicht über die ganze Gruppe werfen. Das ist vor allem dann nervig wenn zwei vorne und zwei hinten stehen. Dann muss regelmäßig ein Heiltrank geschluckt werden und die Gruppe rennt alle 10 min zum Lager für neue Tränke. Das ist einfach nervtötend.
Hinzu kommt die lächerliche Taktikansicht, die erstens nicht zu steuern ist und zweitens so überflüssig wie ein Kropf ist, da das Spiel keinerlei Taktik erfordert, außer die "bescheidenen" Fernkämpfer aus den AOE-Cast rauszuführen, da sie sonst einfach drin stehen bleiben. Auch sind die 8 Slots für Casts einfach lächerlich wenig, da es Unmengen an aktiven Fähigkeiten gibt und man somit dem Spieler die Möglichkeit nimmt auf Situationen im Kampf zu reagieren. Weiterhin ist Steuerung vor allem Nahkampf unglaublich ungenau und der Computer sucht sich die Ziele teilweise willkürlich aus, so dass ich zwar hinter einem Mob stehe, aber aus einem mir unerfindlich Grund einen Mob in 10 Meter Entfernung angreife.....Besonders als Schurke im Stealthmode immer wieder ein Genuss.

Fazit: Bioware versucht bewusst neue Pfade zu betreten, allerdings bleibt es bei dem Versuch, da viele Features schlecht bzw. überhaupt nicht durchdacht sind. Außerdem merkt man dem Spiel an, dass es eigentlich für die Konsole gebastelt worden ist. Statt jedoch die PC-Version 2-3 Monate zu verschieben um dem Spieler ein gewissen Taktikfeeling zu geben, verhunzt man das Gameplay und baut ein paar Pseudofeatures ein, die im Endeffekt dem Spieler nur etwas vorgaukeln sollen. Am Ende gibt es von mir drei Sterne, da man trotz allem die große, schöne Spielwelt und die gute Story loben muss, die über viele Schwächen hinweg hilft.


MADDEN NFL 15 - [PlayStation 4]
MADDEN NFL 15 - [PlayStation 4]
Preis: EUR 55,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Game, aber für Anfänger echt kompliziert..., 4. November 2014
Rezension bezieht sich auf: MADDEN NFL 15 - [PlayStation 4] (Videospiel)
Das Spiel ist grafisch und spielerisch sehr gelungen und auch die Ingameatmosphäre weiss zu gefallen.
Die Steuerung ist sehr präzise und das Kollisionsverhalten ist bis auf einen Massencrash relativ gut gelungen.

Negativ ist anzumerken, dass das Spiel leider komplett auf Englisch ist, da sich wohl eine deutsche Übersetzung nicht lohnen würde. Dies macht es für Anfänger (wie mich^^) leider recht kompliziert die ganzen Spielzüge zu lernen und teilweise auch die Sinnhaftigkeit hinter den einzelnen Spielzügen zu verstehen, da ich manchmal einfach nicht herausfinde, was englische und was Footballsprache ist.

Auch ist negativ anzumerken, dass die Atmosphäre ausserhalb des Spielfeldes /z.B. Karrieremodus) sich auf ein paar dröge Textfenster beschränkt die das "Social Media" darstellen sollen. Selbst Awardzeremonien gibt es nicht. Da haben MLB 14 The Show und NBA 2k15 deutlich mehr drauf.

An sich ist das aber meckern auf hohem Niveau und das Spiel bleibt für jeden Footballfan ein Pflichtkauf.


Mittelerde: Mordors Schatten
Mittelerde: Mordors Schatten
Preis: EUR 25,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser gut geklaut als schlecht selbst gemacht...., 20. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Mittelerde: Mordors Schatten (Computerspiel)
Das Spiel entführt dich in die Zeit zwischen "Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe". Der Waldläufer Talion wird bei seiner Wacht am schwarzen Tor von Saurons Schergen getötet. Doch anstatt Ruhe zu finden, wird sein Körper vom Geist eines mysteriösen Elben erfüllt der seine Ende verhindert, damit Talion Rache nehmen kann.

Das Kampfsystem wurde im Grunde 1:1 von der "Arkham"-Reihe übernommen und die Schleichpassagen erinnern sehr stark an "Assassins Creed". Das ist erstmal nichts Schlechtes, denn so gehen die Kämpfe gut von der Hand und das Schleichen gestaltet sich als durchaus flüssig. Die Grafik ist durchaus ansehnlich und die Fähigkeiten des Schattens passen sehr gut ins Bild. Auch die offene Spielwelt hat durchaus ihre Reize und wirkt die düster und leer. Mit dem "Macht"-System der Orks schafft das Spiel weiterhin ein sehr interessantes Feature was Anfangs auch durchaus Spass macht.

Mordors Schatten ist jedoch ein perfektes Beispiel für ein Spiel mit herrausragenden Ansätzen, die leider nicht zu Ende gedacht worden sind. So ist die Welt zwar schön groß, aber die Inhalte der Welt nutzen sich nach spätestens 2-3 Stunden vollständig ab, da man im Grunde nur mit dreierlei Dingen beschäftigt ist:
1. Legenden: Bei den Legenden handelt es sich um eine Art Herausforderungen für eine jeweilige Waffengattung (Schwert, Dolch, Bogen). Hierbei geht es jedoch immer darum x Gegner auf eine bestimmte Weise oder in einem bestimmten Zeitfenster zu töten. Es gibt 10 Legenden pro Waffe und nach jeweils 5 bekommt die Waffe einen anderen Look. Schadenstechnisch gibt es aber keinen Unterschied.
2. Machtkämpfe: Um in deinem Talentbaum die mächtigeren Fähigkeiten aktivieren zu können, benötigt man sogenannten Machtpunkte. Die erhält man, wenn man Hauptmänner und Häuptlinge der Orks zur Strecke bringt oder dazu beiträgt, dass diese sich gegenseitig umbringen. Das ist am Anfang noch relativ nett, weil jeder Anführer individuelle Stärken und Schwächen besitzt und man so durchaus auch etwas Abwechslung bekommt, da aber die Anführer im Endeffekt relativ zügig wieder ersetzt werden und die Orkscharen auch nicht weniger werden hat das Ganze im Endeffekt keinerlei Einfluss auf die Spielwelt.
3. Erinnerungen und "Mondrunen" einsammeln: Im Spiel verteilt befinden sich 42 Erinnerungen und 32 Mondrunen. Das Einsammeln bringt ein paar XP und eine zusammenhanglose Erinnerung. Genausogut hätte man aber auch Orkexkremente aufsammeln können. Das ist eine reine Beschaffungsmaßnahme.

Eine weitere Schwäche des Spiel ist die Hauptstory, da man im Endeffekt das Ende schon am Anfang kennt. Auch sind die Nebenfiguren komplett austauschbar, da sie im Endeffekt keinerlei Einfluss auf die Story haben und genauso schnell wieder von der Bildfläche verschwinden, wie sie aufgetaucht sind.

Erst zum Ende wird das Spiel nochmal interessant, da man dann die Fähigkeit "Brandmarken" erhält. Damit ist man in der Lage die Orks seinem Willen zu unterwerfen und im Endeffekt alle Hauptmänner und Häuptlinge, samt ihrer Truppen auf seine Seite zu ziehen. Aber auch hier gilt, dass das Feature nicht wirklich zu Ende gedacht wurde, denn die Fähigkeit so wie sie im Spiel funktioniert ist zum Ende relativ wenig interessant da man den Waldläufer bereits so hochgelevelt hat, dass er die Unterstützung kaum noch braucht und man im Endeffekt kaum einen Nutzen davon hat, da man zB keinen großen Krieg oder dergleichen anzetteln kann.

Abschließend bleibt zu sagen, dass das Spiel durchaus seine Stärken hat und am Anfang und Ende durchaus viel Spass, allerdings ist der Großteil des Spiel mit zu wenig sinnvollem Inhalt gefüllt. Die Story ist mager und die "Nebenmissionen" sind nur dazu da um XP zu farmen und die Spielwelt mit irgendwas zu füllen, damit der Spieler sich nicht total verloren vorkommt.


The Legend of Hercules (Limitiertes Steelbook) [3D Blu-ray]
The Legend of Hercules (Limitiertes Steelbook) [3D Blu-ray]
DVD ~ Scott Adkins
Preis: EUR 18,99

39 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Legend of Hercules oder etwa doch nicht......?, 24. Juni 2014
Als ich ins Kino ging hatte ich keine sehr hohen Erwartungen, aber natürlich hofft man immer auf Besserung.

Leider war es bei diesem Film das komplette Gegenteil. Kellan Lutz als Toga/Tunika-Träger gibt schonmal eine durchaus schmunzelnde Figur ab, aber schlimmer sind noch die "Bösewichte" des Films. Der absolut gewaltätige Stiefvater und ein völlig abgedrehter Bruder.

Nach 30min Pseudoliebesszenen und lächerlichen Drohungen schickt man ihn mit einem halben Heer (stolze 80 Mann *seufz*) auf eine Expedition die gerade mal 5-10 min dauert. Der Film springt völlig sinnbefreit von einer Szene zur Nächsten und mit der Vorlage hat das Ganze mittlerweile bis auf die Namen nichts mehr zu tun.

Man gewinnt den Eindruck, dass der Drehbuchautor sich die letzten Antikenfilme/Serien angesehen hat und einfach alles, was dort irgendwie interessant war in seine Geschichte gepackt hat: Gladiatoren? check, muskelbepackte halbnackte Männer? Check, difuse Kreaturen? check.

Mehr als ein Stern für diesen, naja nennen wir es mal Film wäre einfach zu viel. Finger weg.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 18, 2014 6:26 PM MEST


South Park: Der Stab der Wahrheit - [PC]
South Park: Der Stab der Wahrheit - [PC]
Preis: EUR 27,52

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Umsetzung, 5. April 2014
Das Spiel ist im Grunde eine lange spielbare Folge. Das Feeling ist aufgrund der Zusammenarbeit mit den Machern von South Park und den Originalsprechern perfekt eingefangen und lässt die Lachmuskeln beben.

Für Fans der Serie ist dieses Spiel daher ein absolutes must-have.

Schade ist jedoch, dass das Rollenspiel zum Großteil versimpelt und viel zu leicht ist. Auch auf der höchsten Stufe steht man selten vor Herausforderungen. Das "Skillsystem" (wenn man es denn so bezeichnen will) ist ein Witz und das Spiel überschwemmt dich gerade so mit Geld, so dass man theoretische schon relativ schnell die besten Waffen im Spiel kaufen kann und das ohne Anstrengung. Auch die Spielzeit ist mit ca. 15 Stunden relativ mager.

Wer sich davon aber nicht abschrecken lässt, der bekommt eine ansonsten rundum gelungene South Park-Folge als Spiel.


Total War: Rome II - [PC]
Total War: Rome II - [PC]
Wird angeboten von gamedealer online - Preise inkl. Mwst - Impressum und AGB finden Sie unter Verkäuferhilfe
Preis: EUR 30,99

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es geht einfach zu viel flöten..., 29. September 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Total War: Rome II - [PC] (Computerspiel)
Schade.....Rome 2 hätte ein grandioses Spiel werden können, aber leider hakt es an allen Ecken und Enden.

Viele der Ideen sind gut, aber am Ende teilweise völlig lieblos ins Spiel gequetscht. Beispiel: Der Senat. Im Vorraus wurde groß angekündigt, dass man sich den Senat möglichst gewogen halten müsste und das man immer gut abwängen müsste ob man seine Familienmitglieder zu Generälen/Admirälen macht oder sie in Rom belässt um auf poltischem Niveau zu interagieren. Auch sollten die anderen Familien entsprechend mit dir um die Gunst im Senat konkurrieren.

Ergebnis: Der Senat ist neben jeder Familie als Prozentzahl vorhanden. Mehr ist da nicht. Die anderen Familien versuchen im Schnitt alle 30-40 Runden ein Attentat auf eins deiner Mitglieder, aber das ist schon alles. Im Grunde kannst du die Familien auch komplett aushebeln indem du einfach alle Mitglieder der Familie (bis auf das Oberhaupt) adoptierst. Die Adoption wird immer angenommen und du gewinnst einen neuen Verbündeten.....Auch ploppen Familienmitglieder einfach auf wenn andere sterben. Einen Stammbaum gibt es nicht. Am Ende resultiert das Ganze dann in einem Minibürgerkrieg in dem die gegnerische Partei lächerlich unterlegen ist und innerhalb von ein paar Runden ausgerottet werden kann.

KI: Die KI verdient diesen Namen einfach nicht....Armeen bestehen grundsätzlich aus knapp 50% Plänklern die einfach von meiner Kavallerie niedergeritten werden und die umliegenden Einheiten mit ihrer Panik anstecken. Gewonnen....LANGWEILIG. Auch greift die KI mit Winzarmeen meine Städte an, was am Anfang noch halbwegs belustigend ist aber nach ein paar Wiederholungen nur noch nervt. Kommen wir zu Autoscooter...ähhh Schiffkampf. Die gegnerische KI versucht in 80% der Fälle immer Rammmanöver. Völlig egal ob ihr Schiff unterlegen ist oder nicht. Da die Schiffe aber interssanterweise voneinander abprallen verkommt das Ganze in sekundenschnelle zu einem riesigen Gewurschtel von rammenden und abprallenden Schiffen. Außerdem lässt sich der Gegner oftmals einfach still und leise von Katapultschiffen versenken. Auch in der Diplomatie wird der Gegner irgendwann nur noch lästig. Sobald man etwas Geld scheffelt stellen die Gegner jede Runde lächerliche Forderungen. Ein Beispiel: Die Sueben würden gerne mit mir Handel treiben. Der Handel würde mir knapp 500 Denare pro Runde bringen. Die Sueben verlangen aber für das Abkommen die Kleinigkeit von 56.000 Denaren. Gehts noch? Und aufgrund der Masse der Nationen darf ich das jede Runde 3-4 mal wegklicken....

Grafik: Wie schon dutzendfach erwähnt ist die Performance des Spiels ein absoluter Witz. Ich geb zu, dass ich nicht mehr den neusten Rechner habe (2 Jahre alt), aber das mein Rechner bei Einheitengröße Groß und Mittleren Einstellungen derart in die Knie geht hab ich noch nie erlebt. Die Framraten ist zum großen Teil ein Witz und verkommt in Stadtgefechten zu einer kompletten Ruckelorgie. Sorry aber das kanns einfach nicht sein.

Rundendauer: Ja ich liebe die Vielfalt der Völker, aber sorry wenn ich für einen Rundenwechsel 3-4 Minuten brauche hört es bei mir auf. Dutzende von Völkern und das Schlimmste ist ja, dass die nur sehr langsam abnehmen, denn für 2 vernichtete Völker erhebt sich grundsätzlich ein neues Volk.

Aber wir wollen jetzt nicht alles an dem Spiel schlecht machen. Die Einheitenvielfalt ist toll und wirkt sich entsprechend auch im Spiel aus. Die Kampangenkarte sieht klasse aus (auch wenn es mir etwas zu bunt und hell ist). Die Gebäude sind sehr vielfältig und man muss genau planen was man wo hinsetzt um nicht später ein böseses Erwachen zu erleben. Die Automatismen greifen gut ineinander und das Spiel erweckt die gute alte Suchtspirale (noch eine Runde). Aber da die Fehler und vor allem die Performance das Spiel teilweise unspielbar machen gibt es von mir 2/5.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 22, 2014 12:39 PM CET


Zu feindlichen Ufern: Roman
Zu feindlichen Ufern: Roman
Preis: EUR 8,49

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sorry aber das Buch war ein Schlag ins Wasser..., 28. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zu feindlichen Ufern: Roman (Kindle Edition)
Das Buch beginnt im Grunde genau da wo das zweite Buch aufgehört hat.

ACHTUNG kann Spoiler enthalten:

Leider scheinen dem Autor die Ideen auszugehen, denn im Grunde passiert genau das was in den Büchern davor passiert ist. Hayden gerät mit der Themis vor der französischen Küste in ein Katz und Maus-Spiel. Im Grunde ja nichts schlechtes, aber da so ziemlich dasselbe wie in den ersten beiden Büchern. Weiterhin erzählt der Autor parallel das Leben seiner Angebeteten Henrietta. Allerdings verschwendet der Autor ca. 25-30% des Buches für teilweise sinnfreies Gerede über die Schlechtigkeit Haydens und die Gefühlswelt von Charaktären die im Grunde an der ganzen Sache völlig unbeteiligt sind. Das geht einem irgendwann auf den Keks, da sich die Geschichte um Henrietta kaum weiterentwickelt und erst auf den letzten Seiten der getrennten Story Fahrt aufnimmt.

Die letzten knapp 30% sind dann wieder der Seefahrt gewidmet und Hayden darf in der Schlacht vom 1.Juni teilnehmen. Die Schlacht wird auch recht gut geschildert, allerdings kommt Russell leider nicht an Autoren wie Forester oder Cornwell heran.

Von mir gibts 2 Sterne, da 25-30% des Buches für mich einfach überflüssig waren und mich in der Story kaum weitergebracht haben. Auch ist Haydens "Startabenteuer" in dem Buch im Grund eine leicht veränderte Wiederholung aus Band 2. Die letzten 30-35% geben dem Buch dann nochmal Aufschwung, aber aus meiner Sicht reicht es nicht zu mehr.


FIFA 14 - [PlayStation 3]
FIFA 14 - [PlayStation 3]

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Online gut, Offline miserabel, 28. September 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: FIFA 14 - [PlayStation 3] (Videospiel)
Das Spiel spielt sich mit der neuen runtergeschraubten Spielgeschwindigkeit für mich recht gut auch wenn es hier und da doch einige Logiklücken gibt. Warum es Özil und anderen Filigrankünstlern z.B. nicht gelingen will die Bälle korrekt anzunehmen und jeder 2-3 Ball verspringt kann ich mir nicht erklären. Das Spiel spielt sich realistischer und mir rennt der Gegner nicht mit seinen Speedkünstlern innerhalb von Sekunden davon. Für mich als Abwehrbollwerkspieler eine schöne Sache.

Weiterhin positiv ist für mich das Onlinespiel. Während EA mich im letzten Spiel öfters mal vom Server geschmissen hat (warum auch immer) klappt es momentan sehr gut. Auch der FUT ist wie immer gut gelungen, besonders mit einigen kleinen Verbesserungen fällt er hier positiv auf. Negativ ist hier mal wieder das nervige "Börsensystem" eines Großteils der Spieler die im Endeffekt Schnäppchen und wirkliches bieten um Spieler unmöglich machen und somit bei Auktionshaus wieder dem Casualspieler den Spaß verderben müssen.

Stundenlang könnte ich mich jedoch über EA neues verschlimmbesserte Scoutingsystem aufregen. Wieso muss ich jetzt die Spieler scouten und kann nicht einfach hingehen und die Spieler über die Werte kaufen? Das macht im Fussballmanager vll Sinn, wenn ich wirklich jedes Kleinteil steuern will, aber bei FIFA? Auch sind die gestiegenen Preise mittlerweile lächerlich... Die Mannschaften haben ein Minibudget im Vergleich zu dem was die gegnerischen Klubs für ihre Spieler verlangen. Das ich für einen Mitte 80-Spieler nämlich über 2 Jahre sparen muss oder meine halbe Mannschaft verscherbeln muss macht in meinen Augen einfach keinen Sinn.
Der Karrieremodus ist somit leider kaum mehr richtig spielbar. Schade drum.

Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass EA mal wieder neue "Features" ausprobiert und zumindestens bei mir damit offline komplett durchgefallen ist. Die neue Spielphysik macht hier hingegen mehr Spass als in Fifa 13 nur muss EA fürs nächste Jahr mal beachten, dass die Spieler sich auch korrekt verhalten und nicht alle 20 Meter die Fehler eines Kreisligafussballers machen.


MLB 13 - The Show (englische Version) - [PlayStation 3]
MLB 13 - The Show (englische Version) - [PlayStation 3]
Wird angeboten von LTLE
Preis: EUR 42,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Spiel, aber einige Komfortprobleme, 16. Juni 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kann mich meinen Vorredner im Grunde nur anschließen. Das Spiel sieht super aus, spielt sich zum Großteil grandios und bietet eine großartige Atmosphäre.

Warum vergebe ich also nur 4 Sterne?

Das Spiel hat leider einige kleinere (und größere) Komfortprobleme:
1. RTTS-Modus: Im Grunde ein sehr schöner Modus und gut durchdacht, aber es fehlt hier fast völlig an Zugriff auf das Lineup bzw. auf den Manager. Gefällt Ihnen z.B. ihre aktuelle Position nicht oder merken sie nach der halben Saison, dass ihnen ihre Position nicht passt, können sie zwar darauf hinwirken, dasas man Ihnen eine andere Position zuweist, aber der Manager wird das in den ersten Jahren vollständig ablehnen. D.h. entweder spielen sie auf der ungeliebten Position weiter oder starten neu. Das hätte man wahrlich besser machen können.
Auch die Position im Lineup kann kaum beeinflusst werden. Sie können dem Manager nur sagen, dass er sie höher im Lineup platzieren soll. Einen exakten Platz anzugeben ist jedoch nicht möglich. Auch auf das restliche Lineup lässst sich keinen Einfluss nehmen, noch nimmt der Manager irgendwelchen Einfluss bei Hot- oder Coldstreaks. Das sorgt teilweise für extremen Frust. Ein Beispiel: Mein Char ist ein Powerbatter bei den White Sox. Der Manager hat mich deshalb an Position 3 gesetzt. Jedoch hat der Mann in Position 2 nur einen Wert von 63 und ist somit der schwächste Spieler im Lineup. Ausserdem steht der schnelle Andrew McCutchen an der 4 hinter mir. Anstatt also Position 2 zu wechseln und mich auf die 4 zu setzen (was sinnvoll wäre) bleibt der Manager dabei und meine HR sind zu 95% Single. Auch komme ich somit auf kaum RBIs während McCutchen zwar Singels schlägt aber es kaum schafft mich nach Hause zu bringen. Frust pur.
Batterfeedback: Ein weiteres Problem ist das Batterfeedback. Gelingt ihnen ein Hit oder werden sie aus gemacht, gibt Ihnen das Programm kein Feedback (Early Swing, Contact Miss etc.). Somit ist eine Fehleranalyse schwierig bis unmöglich. Auch das kann frustierend sein, da man seine Fehler nicht korrigieren kann.

2.Atmosphäre: Alle Spieler der MLB werden mit schönen Photos porträtiert. Wenn sie jedoch einen Spieler traden oder einen Free Agent für Ihr Team verpflichten, stellt das Programm diesen Spieler nur noch in Spielgrafik da und wechselt die Mütze. Für mich ein absoluter Atmosphärekiller. Entweder man lässt die Portäts so wie sie sind oder man editiert die entsprechend Mütze, aber das geht gar nicht.

Aber wie gesagt sind das kleinere Komfortprobleme. Das Spiel an sich ist große Klasse und kann nur wärmstens empfohlen werden.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 4, 2013 5:44 PM MEST


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