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Beiträge von Griese, Ilka
Top-Rezensenten Rang: 30.494
Hilfreiche Bewertungen: 1115
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Rezensionen verfasst von Griese, Ilka "ilkagriese"
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Fehlstart
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von Dick Francis Taschenbuch |
| Preis: EUR 9,90 |
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Dick Francis in gewohnt guter Manier..., 2. Mai 2005
Ein typischer Dick Francis, der mir (wie übrigens alle Bücher des Autors) sehr gut gefallen hat. Eine Besonderheit unterscheidet dieses Buch jedoch von den anderen: Die Geschichte ist in 2 Teile aufgeteilt, die Lebensabschnitte zweier Brüder mit einem großen Altersunterschied aufzeigt, wodurch ein interessant gespannten Bogen entsteht, ohne dass die Erzählung langatmig wird. Beide Brüder bekommen es in den beiden Lebensabschnitt, zwischen denen 14 Jahre liegen, mit demselben Schurken zu tun, dessen einziges Ziel es ist, den Brüdern Schaden zuzufügen. Basis der Geschichte bildet ein Wettsystem in Form eines Computerprogramms, das der Schurke in seinen Besitz zu bringen versucht. Die Meinung einiger Vorrezensenten, dass die Geschichte dabei durch unzählige Details bezüglich Computern an Spannung verliert, kann ich dabei nicht teilen. Zwar werden einige Passagen mit Details künstlich in die Länge gezogen, und gelegentlich muss man ob der zeitlichen Unaktualität der einzelnen Computerdetails schon etwas schmunzeln, aber alles in allem tut dies der Geschichte keinen Abbruch. Im Gegenteil verspricht auch dieser Dick-Francis-Roman die gewohnte Spannung, einen witzigen und ironischen Schreibstil, den man als Dick-Francis-Leser schätzen und lieben gelernt hat, sympatische Helden, die durch Zufall in komplizierte Verwicklungen hineingeraten und ein spannendes Ende. Empfehlenswert wie alle anderen Francis-Romane!!!
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Galopp
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von Dick Francis Taschenbuch |
| Preis: EUR 9,90 |
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Nicht der beste Francis.... aber auch nicht schlecht!, 9. April 2005
Da dieses Werk von Dick Francis bis lang bei den Rezensionen nicht all zu viele Sterne erreicht hat, möchte ich ein wenig Werbung für dieses Fancis-Buch machen, da es mir ebenso wie die meisten anderen Francis-Bücher sehr gut gefallen hat. Wie immer gelingt es dem Autor mit seinem interessanten Schreibstil und den detailliert geschilderten Personen, für die der Leser sofort Sympathie oder Antipathie entwickelt, einen spannenden Plot aufzubauen, wobei wie immer während der gesamten Geschichte völlig unklar ist, worauf es am Ende hinauslaufen wird. Zugegebenerweise ist die Mission, mit der der "Held", Randall Drew, nach Moskau geschickt wird, schon etwas an den Haaren herbeigezogen und man kann sich nur schwer vorstellen, dass im realen Leben ein x-beliebiger ehemaliger Jockey nur deshalb, weil er das Pferdemilieu kennt, mit einer ähnlichen Aufgabe betraut worden wäre. Dennoch gelingt es Francis aber, daraus eine spannende und flüssig zu lesende Erzählung zu machen, die den Leser immer bei der Stange hält und die nie langweilig wird. Daher empfehle ich dieses Francis-Werk ebenso wie alle anderen uneingeschränkt weiter!
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
schöner historischer Roman... aber auch etwas Kritik, 30. März 2005
Zu der allgemeinen Handlung möchte ich an dieser Stelle nicht mehr viel beitragen, da meine Vorrezensenten dies schon getan haben. Grundsätzlich fand ich, dass die Geschichte gut in den historischen Hintergrund Heinrichs VIII. eingearbeitet und spannend erzählt ist. Auch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, was man von einem guten Buch auch erwarten können sollte. Insgesamt erscheint Mary als ebenso starke, selbstbewußte, zielstrebige wie auch schöne Frau. Allerdings muss ich auch ein wenig Kritik üben: zum Einen fand ich es doch für eine derart realistische und starke Frau etwas unpassend, dass sie sich permanent in Gedanken an ihre Jugendliebe Frederic ergeht, der getötet wurde und sie daher nicht heiraten konnte. So, wie Mary in dem ganzen Buch geschildert wird, sollte eigentlich auch dies ein Schicksalsschlag sein, aus dem sie relativ schnell mit erhobenem Haupt wieder hervorgeht. Zum Anderen erschien mir gelegentlich auch Marys Sinn für alles Praktische und Gewinnbringende etwas überzogen. Als ein derartiger High-Potential, wie sie in der Geschichte geschildert wird, indem sie unfehlbar immer den richtigen Sinn für alles beweist, was Geld bringt und sich auch im Handumdrehen alle möglichen juristischen Kniffe aneignet, verkörpert die Geschichte doch ein wenig den amerikanischen Traum "vom Tellerwäscher zum Millionär", was zu einer derartigen Zeit wohl mehr als unwahrscheinlich war. Auch hat mich ein wenig gestört, dass sie sich permanent nur in Gedanken an Geld verstrickt, worüber für andere Dinge kaum noch Platz war. Alles in allem fand ich den Roman aber sehr gelungen und empfehle ihn gerne weiter.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
insgesamt enttäuschend, 30. März 2005
Was mich grundsätzlich im Vorfeld an diesem Buch gereizt hat (trotz der vielen schlechten Rezensionen) war der zeitliche Hintergrund des 30-jährigen Krieges. Und obwohl ich allgemein ein bekennender Charlotte Link-Fan bin, war ich doch von diesem Buch sehr enttäuscht. Die Hauptfigur, Margaretha von Ragnitz, ist eine alberne, völlig naive, dumme, selbstsüchtige und egozentrische Person, die durch die gesamte Geschichte hindurch nur an sich denkt, eine Peinlichkeit nach der anderen fabriziert und es mit ihrem unmöglichen Verhalten wirklich schlussendlich schafft, sämtliche Menschen, die ihr freundlich gesonnen sind, zu verteiben. Gelegentlich hätte ich sie gerne geschüttelt und ihr kräftig die Meinung gesagt. Nachdem sie mit dem jungen Richard, einer ebenso völlig egoistischen und schwachen Gestalt, als Katholikin in das protestantische Böhmen geflohen ist, wo er sein Heiratsversprechen natürlich nicht einlöst und die "liebe" Margaretha sich dennoch monatelang der demütigenden Obhut der Familie Richards und deren Freunden aussetzt, heiratet sie in grenzenloser Selbstsucht den freundlichen Grafen Lavany, der 30 Jahre älter ist und merkwürdigerweise, auch wenn es kaum zu glauben ist, für dieses launische und nervtötende Mädchen etwas empfindet. Mit ihrem unmöglichen Verhalten schafft sie es allerdings relativ schnell, auch ihren Mann zu vertreiben. Auch kann sie Richard trotz der ganzen Demütigungen seinerseits nicht vergessen und wirft sich permanent völlig schamlos an ihn heran, bis sie ihn irgendwann in ihr Bett zerren kann. Zum Ende des Buches erlangt Margaretha dann einen plötzlichen Sinneswandel und erkennt, dass sie doch nur ihren Mann liebt, was nach all den vorangegangenen Geschehnissen mehr als unglaubwürdig wirkt. Alles in allem ist diese Geschichte doch sehr albern und wirkt an den Haaren herbei gezogen. Zudem kann ich mir weder vorstellen, das irgendwann einmal auf dieser Erde ein Geschöpf gelebt haben könnte, dass derart naiv ist wie Margaretha, oder das irgendein Mann es mit einem derart zickigen Kind aushalten könnte. Daher empfehle ich jedem, der einen Historienroman von Charlotte Link lesen möchte, "Die Sterne von Marmalon" oder "Das Haus der Schwestern". Diese Bücher sind weitaus empfehlenswerter!
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Versteck
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von Dick Francis Taschenbuch |
| Preis: EUR 9,90 |
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Eins meiner Lieblingswerke von Dick Francis, 9. August 2004
Dieses Buch hat mir ausnehmend gut gefallen. Es überzeugt nicht nur durch seine spannende Handlung, sondern auch durch die Schildung der Charaktere, die Francis wieder einmal meisterlich gelungen ist. Der Hauptakteur Steven Scott, der sein Geld mit dem Entwurf von Spielzeug verdient und sich mehr oder weniger zum Spaß ein paar Rennpferde hält, muss erkennen, dass sein Freund und Trainer seiner Pferde ihn hintergeht. Dieser manipuliert nicht nur die Rennergebnisse, um zusammen mit einem skrupellosen Buchmacher Stevens Wettgeld an sich zu bringen, er tauscht sogar dessen gute Pferde aus, um sie unter seinem Namen laufen zu lassen und für viel Geld zu verkaufen. Gleich zu Beginn des Buches entwickelt der Leser eine tiefe Abneigung gegen diesen skrupellosen Trainer und seine Komplizen, die nicht davor zurückschrecken, auch unter Anwendung von Gewalt ihre Machenschaften weiterzuführen. Mit Hilfe eines raffinierten Plans und der Unterstützung vieler Freunde,die man im Laufe des Buches genau so lieb gewinnt wie den Hauptakteur, gelingt es Scott jedoch, den Schurken das Handwerk zu legen. Meines Erachtens nach eines der besten und unterhaltsamsten Bücher von Dick Francis!
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