Profil für Hankman > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Hankman
Top-Rezensenten Rang: 8.312
Hilfreiche Bewertungen: 526

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Hankman (Chemnitz)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
pixel
Microsoft Comfort Curve Keyboard 2000 weiß
Microsoft Comfort Curve Keyboard 2000 weiß

5.0 von 5 Sternen Für diesen Preis unschlagbar, 6. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe lange gesucht, um meinem aufgerüsteten PC eine neue Tastatur zu spendieren. Bei vielen Keyboards ist der Anschlag zu schwammig, bei einigen gefallen mir Aufteilung oder Tastenform nicht, viele haben entweder keine Tasten für Zusatzfunktionen oder die für mich falschen. Und weiße bzw. helle Tastaturen sind anscheinend heute Nischenprodukte. Ja, schwarze Tastaturen sehen chic aus - aber wer längere Texte damit schreiben will, sollte besser das Zehn-Finger-Blindschreiben perfekt beherrschen. Im Büro haben wir schwarze Tastaturen - und Neonlicht von oben. Geht gar nicht, man erkennt die Beschriftung kaum noch ... Und beleuchtete schwarze Tastaturen? Ich hab noch keine gesehen, bei der die Beleuchtung ordentlich funktionierte. Zudem bevorzuge ich kabelgebundene Tastaturen - warum zusätzliche Funkwellen produzieren, wenn das Ding eh nur auf dem Tisch steht? Und wie abhörsicher die Funkübertragung der drahtlosen Keyboards ist, weiß der Geier ...

Schließlich bin ich bei der Suche beim Curve Keyboard 2000 gelandet. Im Laden (wo es nur das schwarze Modell gab) den Anschlag geprüft, dann online bei Amazon das weiße Ding für einen wirklich fairen Preis bestellt. Seit einigen Tagen bewährt es sich in der Praxis. Ich bin sehr zufrieden. Die Tastatur hat genau die Zusatztasten, die ich brauche, eben auch je eine fürs Mail-Programm und für den Windows-Rechner. Insgesamt gibt es zehn (auf Wunsch auch anders belegbare) Zusatztasten, damit bleibt die Sache übersichtlich. Selbstredend klappt die Zusammenarbeit mit Windows problemlos. Der Anschlag ist gut - natürlich fühlen sich Keyboards, die 50 Euro mehr kosten, noch besser an. Aber es ist okay. Gewöhnungsbedürftig ist die "kurvige" Anordnung der Tasten. Soll ergonomisch sein - mal sehen. Ich hätte mir gewünscht, es gäbe das Modell auch noch mit gerade angeordneten Tastenreihen, ansonsten aber identisch. Doch ich wurde nicht fündig.

Die Tastatur hat den heute üblichen USB-Anschluss. Hätte gern auch eine mit PS/2-Adapter gekauft. Ja, ein paar Motherboards mit so einer Buchse gibt es noch! Warum die Nostalgie? Ich habe Windows 7 jüngst dabei erwischt, wie es im Bestreben, Strom zu sparen, in einer Ruhephase meine über PS/2-USB-Konverter angestöpselte alte PS/2-Tastatur abgeschaltet hat. Sowas mag ich nicht. Aber man kann die Energie-Einstellung ändern.

Kleine Mängel gibt es in der Verarbeitung. So wirken bei meinem Exemplar einige der Kunststoffteile wie handgefeilt, speziell die Blende mit den Zusatztasten. Gruselig. Stört aber im Alltag nicht. ;-) Zudem ärgert mich der Aufkleber am Kabel, der auf Gesundheitsrisiken hinweist und sich nur mit großer Mühe entfernen lässt. Ja, ich weiß, wie kreuzgefährlich es ist, eine Tastatur zu benutzen. ;-) Aber welche Aufkleber ich entferne, ist meine Sache!! Wie auch immer: Den Kauf habe ich nicht bereut. Empfehlenswert!


Garmin GPS Forerunner 205
Garmin GPS Forerunner 205

4.0 von 5 Sternen Guter Laufbegleiter, 6. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Forerunner 205 (Ausrüstung)
Ich benutze den Forerunner seit einiger Zeit beim Lauftraining und beim Radfahren. Ich habe so ein Gerät schon länger gesucht, da ich gern Daten wie Strecke, Zeit, Geschwindigkeit für jedes Training auswerten möchte. Mit dem Forerunner kann ich jetzt von meinen ausgemessenen Strecken abweichen und habe trotzdem vergleichbare Daten. Apropos ausmessen: Das habe ich bisher mit dem Fahrradcomputer gemacht - da ergeben sich nun doch einige Abweichungen.

Doch auch der Forerunner arbeitet nicht ganz genau: Je Kilometer muss man mit einer Abweichung von +/- 10 Meter rechnen. Das ist befriedigend, aber nicht gut. Liegt sicher z. T. auch an der generellen GPS-Auflösung, lässt sich aber nicht allein damit erklären. Wenn man den Forerunner immer am selben Standort einschaltet, geht der Start zügig vonstatten. Ansonsten kann es aber bis zu drei oder vier Minuten dauern, bis er die Satelliten angepeilt hat. Das ist nicht so toll.

Die Bedienung klappt sehr gut, es lässt sich z. B. einstellen, welche Parameter - je nach Sportart - angezeigt werden. Und die Auswahl ist beträchtlich. Das Display ist gut ablesbar und auf Knopfdruck beleuchtet. Die fünf seitlichen Tasten muss man schon etwas energisch drücken - allerdings ist das gut so, weil man Fehlbedienungen vermeidet.

Es liegt ein sehr gutes gedrucktes Handbuch bei, mit der Dockingstation lässt sich das Gerät leicht mit dem PC verbinden. Moosgummi an der Rückseite sorgt dafür, dass sie nicht abrutscht, wenn sie z. B. oben auf dem PC liegt. Gut mitgedacht! Es wird für Leute mit sehr kräftigen Armen auch eine Armband-Verlängerung mitgeliefert, nebst Werkzeug. Und obwohl man den Forerunner natürlich per USB am PC laden kann, liegt ein Netzteil bei.

Die beiliegende Software ist verwendbar - besser ist jedoch aus meiner Sicht das kostenlose Sport Tracks 3.0, das die Trainingsstrecke auch ohne Google Earth ordentlich auf der Karte anzeigt. Zudem installiert sich das Garmin Training Center stets unter C:\Garmin. Das lässt sich bei der Installation nicht ändern. Programmierern, die sowas fabrizieren, sollte man endlich mal PC-Manieren beibringen. ;-)

Unterm Strich kann ich den Forerunner zum Kauf empfehlen. Wer keine Pulsuhr hat bzw. extra kaufen will, für den bietet Garmin auch Geräte mit dieser Zusatzfunktion.


AMD Phenom II X6 1100T Black Edition Prozessor - Sockel AM3/AM2+ (3300MHz)
AMD Phenom II X6 1100T Black Edition Prozessor - Sockel AM3/AM2+ (3300MHz)

66 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit der Kraft der 6 Herzen ..., 20. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mich bei meinem PC-Umbau wieder für AMD entschieden, nachdem es zuletzt so verwirrende Nachrichten über die Probleme bei Intels Sandybridge-Chipsatz gab und mir das Ganze zu unübersichtlich wurde. Der Phenom II X6 1100T bietet Leistung satt - mehr, als ich auf absehbare Zeit abrufen werde. Und die Möglichkeiten zum Übertakten, die die Black Edition mitbringen soll, werde ich wohl vorerst auch nicht nutzen. Aber ich denke, mit dem Ding bin ich für Künftiges gut gerüstet.

Die CPU werkelt bei mir auf einem Gigabyte 870A-UD3 Rev. 3.1. Gekühlt wird mit einem Mugen 2 Rev. B von Scythe. Bei der Rechenarbeit assistieren u. a. 2x4 GB DDR3-RAM sowie eine SSD (für Betriebssystem und Programme). Als OS ist Windows 7 64 bit im Einsatz. Angesichts einer Woche problemlosen Testlaufs scheint sich alles zusammen sehr wohl zu fühlen. ;-))

Trotzdem ein Stern Abzug - warum? Drei Gründe: Zum einen ist die Artikelbeschreibung unvollständig (das ist leider oft so bei den Computer-Artikeln hier bei Amazon). Es geht daraus nicht eindeutig hervor, dass es sich um einen "boxed" Prozessor handelt (also mit Lüfter). Man kann sich das nur anhand der angegebenen Maße und des Gewichts zusammenreimen. Zum anderen ist der Lüfter, den AMD beilegt, zu laut und sollte durch ein leiseres Modell ersetzt werden. Eine wenig sinnvolle Zugabe also. Zum dritten schließlich habe ich mich über die eigentliche CPU-Verpackung geärgert. Der Prozessor steckt in einem kleinen Plastik-Blister. Als ich den aufgeklappt habe, machte es "schnapp!", und die CPU schnippte heraus. Sie flog nur wenige Zentimeter, landete sehr weich - trotzdem waren sofort drei Beinchen verbogen. Ließ sich wieder richten, alles okay. Dennoch der Tipp: Vorsicht beim Auspacken!

Fazit: Den Prozessor kann ich sehr empfehlen. Man sollte aber überlegen, die CPU besser einzeln (ohne Lüfter) zu kaufen. Und von Amazon wünsche ich mir künftig auch für Computer-Artikel eine so sorgfältige Beschreibung, wie sie bei Büchern, Musik usw. üblich ist.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 5, 2011 12:26 PM MEST


Scythe SCMG-2100 Mugen II Prozessorkühler
Scythe SCMG-2100 Mugen II Prozessorkühler

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leises Aggregat für Fortgeschrittene, 20. Juli 2011
Nach zwei vergeblichen Versuchen mit anderen Kühlern hat mir ein Händler den Scythe SCMG-2100 Mugen 2 Rev. B empfohlen. Das Problem bei meinem PC: In dem großen Tower ist das Motherboard "verkehrt herum" eingebaut. Es musste also ein CPU-Kühler her, dessen Lüfter in die richtige Richtung pustet bzw. sich beliebig anbringen lässt. Das ist einer der Vorzüge des Mugen 2: Der große, sehr leise Lüfter lässt sich mit Drahtspangen an einer beliebigen Seite des Kühlkörpers fixieren. Seit einigen Tagen sorgt er nun bei meiner CPU, einem AMD Phenom II X6 1100T, für Wohlbefinden, ohne dabei nennenswerte Geräusche zu machen.

Wer das Teil kaufen will, sollte aber aufpassen: Das Ding ist riesig, das Gehäuse sollte also ausreichend Platz bieten: Bei der Montage auf einem AM-3-Sockel ragt der Kühler gut 18 cm auf (bezogen auf die Gehäusewand, auf die das Board geschraubt ist), an Breite und Länge sind gerundet 10,5 mal 13,5 cm einzuplanen. Für den Lüfter müssen dann an der gewünschten Seite dazu noch 2,5 cm addiert werden.

Ist das Gehäuse groß genug, kommt die nächste Hürde: der Einbau. Der ist eher was für Fortgeschrittene. Ja, es ist alles Zubehör und Befestigungsmaterial für diverse Sockel an Bord, auch eine ausreichende Menge Wärmeleitpaste. Aber wer wie ich nicht ständig PCs zusammenschraubt, den treiben die knapp gehaltene, nicht sehr übersichtliche Anleitung und die Fülle des Befestigungsmaterials zunächst einmal zur Verzweiflung. Wenn man's einmal kapiert hat, dauert der Einbau aber keine zehn Minuten. Mir hat nach einigem Wühlen im Internet eine Video-Anleitung jene Fragen beantwortet, die die Anleitung offen lässt (herzlichen Dank an die Jungs von "Technik in HD"!!!). Man braucht auch keine vier Hände für die Montage!

Der auf dem Board vorhandene Sockel für den CPU-Kühler muss demontiert werden (man muss also u. U. das Board ausbauen). Dann den mit den passenden Anbauschienen versehenen Kühler kopfüber auf den Tisch stellen. Nun die oben liegende Fläche, die sich an die CPU schmiegen soll, gleichmäßig mit der Paste bestreichen. Board drehen, Backplate auf die Rückseite auflegen (gummierte Seite aufs Board), Schrauben einfädeln. Board nun vorsichtig kopfüber und passgenau auf den Kühler legen, genau ausrichten, mit den Schrauben befestigen. Jetzt noch - ggf. erst nach dem Einbau in den PC - den Lüfter an der gewünschten Seite befestigen. Achtung! Der muss die Luft in den Kühlkörper hineinpusten (siehe die Pfeile auf dem Lüfter-Chassis). Jetzt noch das Lüfterkabel auf dem Board anschließen. Und das war's.

Für die etwas magere Anleitung und den komplizierten Einbau ziehe ich einen Stern ab. Alles in allem ist der Mugen II aber ein Top-Produkt. Ich würde es wieder kaufen.


HP Compaq Mini 110c-1110sg 25,7 cm (10,1 Zoll) Netbook (Intel Atom N270 1.6GHz, 1GB RAM, 160GB HDD, Intel GMA 950, Win XP Home)
HP Compaq Mini 110c-1110sg 25,7 cm (10,1 Zoll) Netbook (Intel Atom N270 1.6GHz, 1GB RAM, 160GB HDD, Intel GMA 950, Win XP Home)

96 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolles Gerät - mit zu großem Akku, 23. November 2009
Die Auswahl an Netbooks ist riesig - dennoch habe ich lange gesucht, bis ich schließlich das 110c-1110sg fand. Für mich war vor allem wichtig

--> dass das Display nicht spiegelt - da fallen schon 70 Prozent der aktuell erhältlichen Geräte durch den Rost (mir ist die ganze Mode mit den Spiegel-Displays völlig unverständlich, und ich sehe nicht ein, dass ich noch Geld in eine Entspiegelungs-Folie stecken soll)
--> dass die Tastatur sich trotz der geringen Abmessungen gut handhaben lässt - da sind das 110c und seine Verwandten spitze. Die Tasten erreichen rund 90 Prozent der bei normalen Laptops üblichen Größe, sind leicht nach unten gewölbt und haben einen guten Druckpunkt.
--> dass Windows XP Home dabei ist - denn, sorry, ein Atom 270 mit 1 GB RAM tut sich nunmal mit Windows 7 Starter etwas schwer
--> dass das Design mich überzeugt - ich finde das 110c sehr gelungen (mit einer Einschränkung - siehe wenige Zeilen weiter unten ...)
--> dass ich viele Anschlussmöglichkeiten habe - das 110c bietet 3x USB, 1x LAN, 1x VGA, Speicherkartenslot u. a.

So weit, so gut. Doch beim Auspacken bin ich etwas erschrocken: HP hat das Gerät mit einem 6-Zellen-Akku ausgestattet. Das steht hier bei Amazon leider nur im Kleingedruckten. Ich selbst habe das Gerät bei einer großen Elektronikkette gekauft - auch da gab es null Information, und ausgestellt waren die Geräte alle ohne Akku. Man ahnt also beim Kauf nichts.

Mit dem 6-Zellen-Teil will der Hersteller einen Mangel beheben, der bei anderen Geräten der Produktfamilie auftrat: Der 3-Zellen-Akku machte zu früh schlapp. Mit dem 6-Zellen-Stromspender soll das 110c nun gut und gerne sechs Stunden schaffen. Wunderbar - wenn der Akku nicht so extrem "auftragen" und damit das schöne Design halbwegs ruinieren würde. Der Stromspender ragt im hinteren Teil des Netbooks als eine Art Rolle nach unten etwa 2 bis 3 Zentimeter aus dem Gehäuse heraus. Auf dem Tisch steht das 110c damit schräg wie ein kleines Pult. Fest immerhin (weil der Akkus über die gesamte Gerätebreite reicht und eigene Gummifüßchen mitbringt), aber schräg eben ...

Nach anfänglichem Haareraufen und Kopfschütteln stellt man fest: Aus ergonomischer Sicht ist das gar nicht so übel - jedenfalls was das Bedienen der Tastatur angeht. Aber die Neigung betrifft halt auch das Display - und das lässt sich bei diesem Gerät leider nicht sehr weit nach hinten kippen. Mit dem idealen Blickwinkel aufs Display könnte es also kritisch werden. Und da das Netbook mit diesem Monster-Akku eben nicht mehr so schön platt wie eine (zugegeben etwas übergewichtige) Flunder ist, hab ich in Bezug auf die Benutzung unterwegs so meine Zweifel. Kann man das Ding zum Schreiben auf die Knie stellen ...? Auch scheiden bestimmte Netbook-Hüllen von vornherein aus - das Ding passt mit dem sperrigen Akku einfach nicht mehr überall rein.

Ich habe dem HP-Support die Frage gestellt, ob man den schwächeren, aber kleineren 3-Zellen-Akku als Zubehör nachbestellen kann. Dann hätte man die Wahl und könnte das Netbook je nach gewünschtem Einsatzort mit dem einen oder dem anderen ausrüsten. Eine Antwort habe ich noch nicht - ich werde sie ggf. hier posten.

Noch vier Nachteile sollen nicht unerwähnt bleiben:
- Zum installierten Windows XP Home wird - wie offenbar bei den meisten derartigen Geräten - kein Datenträger mitgeliefert. Es gibt nur eine Wiederherstellungspartition.
- Das eigentlich kleine und handliche Netzteil wird über ein dickes Kabel mit Schutzkontakt und voluminösem Schuko-Stecker ans Stromnetz angeschlossen. Ging das wirklich nicht anders??
- Laut Hersteller lässt sich der Hauptspeicher nicht aufrüsten, demnach unterstützt das Board nur 1 GB. Käme auf einen Versuch an ...
- Die Beschriftung der Zusatzfunktionen auf den schwarzen Tasten ist etwas dürftig geraten. Man muss schon sehr genau hinsehen.

Werde ich das Ding nun behalten oder als Mogelpackung (wegen des Versteckspiels mit dem Akku) zurückgeben? Weiß ich noch nicht. Was wären die Alternativen? Die Verwandschaft des 110c habe ich mir angeschaut. Da gibt es eines in Pink - nur für Damen geeignet. Das gleiche gilt für die Variante unter HP-Label im Design "Studio Tord Boontje" - ganz und gar nicht mein Geschmack. Letzteres ist zudem meist nur noch mit Windows 7 Starter zu haben. Dafür ist es nicht flink genug. Den Asus Eee PC gibt es auch in diversen Varianten. Hier und da erwischt man noch ein Modell mit mattem Display - aber vielfach ist es auch nur noch mit Win 7 zu haben. Und die Tastatur ist eben nicht ganz so gut wie beim Compaq/HP Mini. Zu den Geräten mit Intel Atom Z520 kann ich noch nichts sagen - sie sind noch relativ teuer, und meist gibt es auch nur ein verspiegeltes Display.

Unterm Strich gilt: Wer mit dem großen Akku leben kann, für den ist das Compaq-Gerät hier eine gute Wahl. Aber aufgrund der Akku-Größe, der begrenzten RAM-Erweiterungsmöglichkeiten und des fetten Netzkabels komme ich nur auf drei Punkte.

* * *

Nachtrag vom 28. 11. 2009:
Nach einigen Tagen Wartezeit hat der HP-Support wie folgt geantwortet:

"... Das Notebook Compaq Mini 110c-1110SG PC wird standardmäßig mit einem 6-Zellen-Akku ausgeliefert. Das Gerät mit einem 3-Zellen-Akku wird in Deutschland bzw. Europa nicht vertrieben. Alternativ können Sie einen 3-Zellen-Akku über einen Fachhänder oder Online-Händler erwerben. Die Original-Teilenummer lautet: NY221AA."

So lässt sich das Gerät für den leichteren mobilen Einsatz "abrüsten". Jetzt muss man nur noch einen Händler finden, der den Akku tatsächlich liefern kann ...
Kommentar Kommentare (19) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 24, 2010 9:55 PM MEST


Stargate Atlantis - Season 1 (5 DVDs)
Stargate Atlantis - Season 1 (5 DVDs)
DVD ~ Joe Flanigan
Preis: EUR 9,97

35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Klasse Serie, mieses DVD-Paket, 17. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Stargate Atlantis - Season 1 (5 DVDs) (DVD)
Mir geht es wie einigen anderen Kunden hier auch: Die Serie ist einfach klasse. Dafür gäbe es auch von mir eigentlich fünf Sterne. Aber das Design des DVD-Pakets ist leider eine Zumutung. Ein Booklet fehlt (zumindest fehlte es bei meinem Exemplar). Auf der Cover-Rückseite steht zwar, welche Bonus-Tracks sich auf den jeweiligen Scheiben befinden - aber nirgendwo finde ich ein Verzeichnis der Episoden. Was soll das?

Dass ich beim Start die Sprache auswählen muss, na gut ... Aber dass zu Beginn jeder DVD drei Filmtrailer (teils in Englisch, teils in Deutsch - warum dann die Sprachauswahl??) und zwei Werbespots manuell übersprungen werden müssen, ist angesichts des hohen Preises völlig inakzeptabel. Und: Zwar gibt es wie üblich die Möglichkeit, einzelne Episoden auszuwählen - aber wenn ich eine angeschaut habe, muss ich den Player abschalten. Denn als "Abspann" kommen jeweils nervige Hinweise zum Kopierschutz und zum Urheberrecht - anscheinend in allen Sprachen der Welt (mir fehlte die Geduld, genau nachzuzählen).

Im Übrigen kann ich den anderen kritischen Rezensenten nur zustimmen. Kleiner Tipp an MGM: Statt Unmengen Kohle in die Verfolgung selbst allerkleinster Urheberrechtsverletzungen und in sinnfreie Abschreckungs-Spots zu investieren, solltet ihr das reichlich verdiente Geld lieber in die Qualität eurer (DVD-)Produkte stecken. Und notfalls eben Leute einstellen, die wissen, wie man so was ordentlich produziert. Ich habe schon einen ganzen Stapel Serien-Boxen. Aber sowas Ärgerliches war noch nicht dabei. MGM, schäme dich!! (Und bessere dich!)
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 8, 2011 4:48 PM MEST


Kein Titel verfügbar

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kultverdächtiges Insekt, 11. Oktober 2008
= Haltbarkeit:2.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen 
Für mich war der Mosquito der Einstieg in die 3-Kanal-Klasse, also in die Liga der Mini-Hubschrauber mit 3-Kanal-Steuerung. Und er hat mich schnell begeistert. Die Ausstattung ist sehr gut: Funk statt Infrarot (wenngleich 27 MHz), Batterie mitgeliefert, Ladenetzteil, Ersatz-Heckrotor. Für die Fernsteuerung kann man auch einen 9V-Akku verwenden.

Die Flugleistungen haben mich im Vergleich zu meinen ersten (2-Kanal-)Helis überzeugt: Der Mosquito schwebt relativ stabil in der Luft und lässt sich nicht nur nach oben und unten, nach links und rechts steuern, sondern auch vorwärts und rückwärts. Möglich wird letzteres durch den waagerecht liegenden Rotor am Heckausleger, der sich wahlweise nach links oder rechts drehen lässt und so den Heli leicht nach vorn oder hinten neigt. Die beiden Hauptrotoren werden jeweils über einen eigenen kleinen Motor und ein großes, waagerecht angeordnetes Zahnrad angetrieben. Da ist ordentlich Power dahinter - man sollte also etwas Abstand halten.

Zwei LED-Augen vorn leuchten grün, um den Rumpf herum verläuft ein Acryl-Steg, der blau und rot blinkt. Die Unterseite der Hauptrotoren ist mit einem reflektierenden Material beschichtet, so dass sich im Dunkeln nette Lichteffekte ergeben.

Nun ja, so ganz präzise fliegen kann man auch den Mosquito nicht (immer). Manchmal gerät das Teil außer Kontrolle und crasht. Und zuweilen muss man nachtrimmen, weil der Heli plötzlich anfängt, sich zu drehen. Aber mit etwas Übung gelingen einem doch halbwegs präzise Flugmanöver und Landungen. Kritisch muss ich anmerken: Ich habe mittlerweile drei Stück gekauft, und jeder verhält sich im Flug ein bisschen anders. Das spricht nicht gerade für eine gute Verarbeitung. Doch bei dem relativ günstigen Preis kann ich damit leben.

Der Mosquito sieht mit seinen "schutzlos" angebrachten mechanischen Teilen überhaupt nicht so aus, als könnte er einen zünftigen Crash überleben. (Ja, Abstürze bleiben eben leider nicht aus.) Doch im Flug-Alltag erweist er sich als relativ widerstandsfähig. Und so manchen kleinen Defekt kann man mit etwas Geschick selbst beheben. Trotz allem hat einer meiner drei Mosquitos unlängst das Zeitliche gesegnet: Ein Beinchen ist zerbrochen, und der Heckmotor ist abgebrochen. Großes Manko: Ersatzteile habe ich - abgesehen vom Heckrotor - bisher noch nirgendwo finden können. Möglicherweise sind Hauptrotorblätter beschaffbar. Nun ja, dank des "Wracks" habe ich jetzt für die beiden verbliebenen Flatterer einen Ersatzteilspender.

Aufgeladen wird der Mosquito praktischerweise mit dem beigefügten Netzteil. Das hat bei meinen Modellen aber keine Ladekontrolle - es empfiehlt sich also ein Countdown-Timer für die Steckdose, um die Ladezeit ca. 40 Minuten einzustellen. Danach kann der Mosquito etwa 10 bis 15 Minuten summen.

Fazit: Ja, inzwischen gibt es bessere 3-Kanal-Helis dieser Größe. Aber für mich ist das Teil trotz der oben beschriebenen Mängel kultverdächtig und immer wieder ein toller Spaß. Dafür gibt's drei Sterne.


Silverlit 85728 - PicooZ Insecta Nights Predators, ferngesteuerter 2 Kanal Mini-Helikopter
Silverlit 85728 - PicooZ Insecta Nights Predators, ferngesteuerter 2 Kanal Mini-Helikopter

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lustiger Wohnzimmer-Helikopter, 11. Oktober 2008
= Haltbarkeit:2.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen 
Der Insecta war einer meiner ersten Mini-Helis. Das Design des kleinen Insekts hat mich gleich begeistert: die Form, die Farben und die großen leuchtenden Augen ... Das Teil muss man einfach mögen. Ich habe mittlerweile von jeder Farbe einen (übrigens schade, dass man praktisch bei keinem Versender die Farbe vorwählen kann).

Was das Starten und Landen und selbst das Fliegen betrifft, verhalten sich die Insekten etwas gutmütiger als mein Sidewinder (vom selben Hersteller), vermutlich ist die Gewichtsverteilung besser gelöst. Sie sind auch relativ robust und stecken eine Menge weg. Die filigran wirkenden Beinchen sehen wenig Vertrauen erweckend aus, erweisen sich aber als recht stabil.

Die Flugleistungen sind unterm Strich aber dürftig: Wer mit den Insekten tatsächlich exakte Manöver auszuführen vermag, hat meinen vollsten Respekt. Aber der Normalbürger ärgert sich eben immer wieder darüber, dass die Kleinen oft nicht das machen, was sie sollen. Man muss häufig nachtrimmen, oft kann man z. B. nur Rechtskurven fliegen: Drückt man den Steuerknüppel nach links, kriegt das Insekt einen Drehwurm ...

Hauptgrund dafür, dass die Insekten keine fliegerischen Wunder vollbringen können, ist die 2-Kanal-Steuerung: Sie erlaubt nur, mit dem linken Steuerknüppel die Hauptrotor-Drehzahl (also die Höhe) sowie mit dem rechten die Flugrichtung (links/rechts) zu beeinflussen. Für das Austrimmen (links/rechts) gibt es zwei Tasten, die sich gut handhaben lassen.

Unterm Strich heißt 2-Kanal-Steuerung: Die Insekten fliegen nach dem Motto "Vorwärts immer, rückwärts nimmer". Kenner schaffen es, mit einem Klebstofftropfen an der richtigen Stelle das Modell so auszutrimmen, dass es schneller oder langsamer vorwärts fliegt. Der Hersteller gibt den Tipp, dass man ganz vorsichtig am Heckausleger herumbiegen soll, um die Neigung des Heckrotors zu verändern und damit das Tempo zu beeinflussen. Das ist leider genauso riskant, wie es sich anhört. Wirkt aber, zumindest ein bisschen.

Wer an dem Ding etwas kaputt macht, hat Pech: Zwar ist ein Ersatz-Heckrotor beigefügt, und weitere kann man im Modellbau- oder Elektronikhandel erwerben. Weitere Ersatzteile habe ich aber bislang nicht gesichtet. Das ist schade, denn bei einem meiner Insekten ist irgendwann der Hauptrotor zerbrochen. Ist halt etwas dünneres Plastik ... Für den Sidewinder (ursprünglich genauso teuer) und seine Varianten gibt es Ersatz, für den Insecta nicht. Wohl aus diesem Grund werden die Insekten mittlerweile deutlich billiger angeboten.

Ach ja: Geladen werden die Helis an der Fernsteuerung, die sechs AA-Batterien benötigt. Man sollte unbedingt Alkali-Batterien verwenden, da sonst die Leistung für das Laden nicht reicht. Akkus eignen sich auch nicht. Alternative für alle, die sich auskennen: den Heli mit einem geeigneten Netzteil laden. Nach maximal 10 bis 15 Minuten Flugspaß muss das Insekt an die "Energie-Tränke".

Die Steuersignale werden via Infrarot übermittelt. Dafür verfügt das Steuergerät über drei Kanäle (wahlweise A, B, C). Der Helikopter wird aber mit einem fest eingestellten Kanal ausgeliefert. Wer Luftkämpfe gegen andere Insekten-Helis austragen will, sollte darauf achten, dass diese auf unterschiedliche Kanäle voreingestellt sind. Die Fernsteuerung ist übrigens identisch mit der des Sidewinder und seiner Ableger. So kann, wer mehrere Modelle besitzt, bei den Batterien sparen, indem er eine Steuerung für alle benutzt.

Fazit: Ein hübscher Spaß-Heli fürs Büro oder das Wohnzimmer. Aber wer präzise Flugmanöver ausführen will, greift besser zu einem Modell mit 3-Kanal-Steuerung (ab etwa 30 Euro). Dann klappt's auch mit dem Stoppen, Schweben und Rückwärtsfliegen.


Silverlit 85709 - PicooZ Sidewinder 2-Kanal Helikopter
Silverlit 85709 - PicooZ Sidewinder 2-Kanal Helikopter

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hübscher Spaß-Heli fürs Büro, 11. Oktober 2008
= Haltbarkeit:2.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen 
Der Sidewinder war einer meiner ersten Mini-Helis. Und wenn man - wie ich zu dieser Zeit - noch keine hohen Ansprüche hat, macht der Heli wirklich Spaß. Das Ding ist nett anzusehen und hält eine Menge (Abstürze) ohne Murren aus. Größter Nachteil aus heutiger Sicht, nach dem Kauf von mehreren anderen Helis dieser Größe: die 2-Kanal-Steuerung. Sie erlaubt nur, mit dem linken Steuerknüppel die Hauptrotor-Drehzahl sowie mit dem rechten die des Heckrotors und damit die Flugrichtung (links/rechts) zu beeinflussen. Für das Austrimmen (links/rechts) gibt es zwei Tasten, die sich gut handhaben lassen.

Unterm Strich heißt 2-Kanal-Steuerung: Der Sidewinder fliegt nach dem Motto "Vorwärts immer, rückwärts nimmer". Kenner schaffen es, mit den beigefügten Alu-Aufklebern oder einem Klebstofftropfen an der richtigen Stelle das Modell so auszutrimmen, dass es schneller oder langsamer vorwärts fliegt. Der Hersteller gibt den Tipp, dass man ganz vorsichtig am Heckausleger herumbiegen soll, um die Neigung des Heckrotors zu verändern und damit das Tempo zu beeinflussen. Das ist leider genauso riskant, wie es sich anhört. Wirkt aber.

Wer an dem Ding etwas kaputt macht, hat einiges Glück im Unglück: Ein Ersatz-Heckrotor liegt bei, man kann auch weitere im Modellbau- oder Elektronikhandel erwerben. Dort habe ich auch eine neue Hauptrotor-Baugruppe erstanden. Für den Einbau muss man aber den Rumpf öffnen und danach wieder mit Spezialklebstoff zusammenfügen. Das braucht einiges Geschick. Aber immerhin: Dass man für ein Modell dieser Preisklasse überhaupt Ersatzteile bekommt, ist schon bemerkenswert.

Ach ja: Geladen wird der Heli an der Fernsteuerung, die sechs AA-Batterien benötigt. Man sollte unbedingt Alkali-Batterien verwenden, da sonst die Leistung für das Laden nicht reicht. Akkus eignen sich auch nicht. Alternative für alle, die sich auskennen: den Heli mit einem geeigneten Netzteil laden. Nach etwa 10 bis 15 Minuten Flugspaß muss der Sidewinder "nachtanken".

Die Steuersignale werden via Infrarot übermittelt. Dafür verfügt das Steuergerät über drei Kanäle (wahlweise A, B, C). Der Helikopter wird aber mit einem fest eingestellten Kanal ausgeliefert. Wer Luftkämpfe gegen andere Sidewinder austragen will, sollte darauf achten, dass diese auf unterschiedliche Kanäle voreingestellt sind.

Fazit: Ein hübscher Spaß-Heli fürs Büro oder das Wohnzimmer, der sein Geld wert ist. Aber wer präzise Flugmanöver ausführen will, braucht entweder sehr, sehr viel Geschick oder greift besser zu einem Modell mit 3-Kanal-Steuerung. Dann klappt's auch mit dem Stoppen, Schweben und Rückwärtsfliegen.


Silverlit 85653 - PicooZ TandemZ, ferngesteuerter 3-Kanal Hubschrauber
Silverlit 85653 - PicooZ TandemZ, ferngesteuerter 3-Kanal Hubschrauber
Wird angeboten von toysmania
Preis: EUR 35,03

80 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nur ein Spaßgerät, 21. August 2008
= Haltbarkeit:1.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen 
Zugegeben, das Design ist klasse. Der Heli ist dem amerikanischen Chinook nachempfunden, oder - mit etwas Fantasie - der russischen Jak-24. Die zwei Doppelrotoren entwickeln ordentlich Power. Eine LED blinkt während des Fluges rot, eine weitere, blaue, am Bug lässt sich per Knopfdruck auf der imposanten Infrarot-Fernbedienung ein- und ausschalten. Aber leider ist der Tandemz aus meiner Sicht nur so gut oder so schlecht wie andere, ältere Picooz-Modelle. Warum?

Die Beschreibung verspricht eine 3-Kanal-Fernbedienung. Das klingt gut, ist es aber (zunächst) nicht. Der Heli lässt sich im Auslieferungszustand jeweils nur nach vorn ODER nach links ODER rechts steuern. Zugleich nach vorn und links (oder vorn und rechts)? Fehlanzeige. Das verhindert schon das Design der Fernbedienung - die Schablone am Steuerknüppel lässt keinen "Mittelweg" zu. Die lässt sich aber entfernen (--danke an C. Haberer für den Korrekturhinweis!--), dann kann man den Steuerknüppel wie einen Joystick bedienen, und es sind auch Rückwärtsflüge möglich - zumindest theoretisch. Bei meinem Heli klappt das aber nicht, er bricht beim Versuch stets nach hinten aus und gerät außer Kontrolle. Und dabei ist er schon im Normal-Flug oftmals schwer zu bändigen.

Entweder habe ich ein Montags-Modell erwischt, oder es liegt am Design des Helis. Was meine ich? Der vordere Doppelrotor ist zwar schwenkbar, jedoch nur nach links oder rechts, nicht nach vorn oder hinten. Somit gestaltet sich natürlich auch der Rückwärtsflug kompliziert, da die Steuerelektronik nun eben die Drehzahlen der Rotoren exakt aufeinander abstimmen muss. Besser "lenken" lassen sich zum Beispiel Modelle, die an der Rotorwelle eine Taumelscheibe und daran zwei Servos haben, die die Neigung der Scheibe und damit die der Rotorwelle beeinflussen (ab etwa 60 Euro) - eine solche Ausstattung bietet der Tandemz aber nicht. Die Alternative - ein Doppel-Rotor und am Heck ein horizontal liegender Heckrotor (ab etwa 30 Euro) - bietet sich bei diesem Modell nicht an.

Es gibt zwei Trimmregler für vor/zurück und links/rechts, eine Skala zeigt jeweils die gewählte Einstellung an. Das ist schon mal gut. Aber wenn man den Regler für vor/zurück ganz nach links (zurück) dreht, müsste der Heli entweder leicht rückwärts driften oder wenigstens in der Luft stehen. Tut meiner aber nicht - er strebt stets vorwärts, manchmal schneller, manchmal langsamer. Man muss wohl ein kleines Gewicht am Heck ankleben, damit sich dies ändert. Das kann es aber nicht sein, oder?!

Ein Glück, der Tandemz ist recht robust gebaut. Bei mir hat er bisher alle Abstürze relativ gut überstanden. Und die gibt es leider reichlich, weil die Steuerung eben oft Glückssache ist und man folglich bei Flugübungen in der Wohnung dauernd irgendwo aneckt.

Aufgesteckte dünne Plastik-"Leitwerke" am Bug und am Heck sollen eigentlich Anfängern den Einstieg erleichtern und den Heli stabilisieren. Mein Modell fliegt aber ohne das Plastikteil am Bug etwas besser. Und vielleicht würde es sogar beim Rückwärtsflug mitspielen, wenn ich auch das Plastik-Teil am Heck entfernen würde. Geht aber nicht so einfach: Ich hab es versucht, aber dabei fast ein Stück des Rumpfes abgerissen. Ebenfalls ärgerlich: Das filigrane Fahrwerk ist bei meinem Heli etwas schief befestigt, so dass ich ihn sicherheitshalber aus der Hand starten lasse.

Stelle ich mich zu blöd an? Glaube ich nicht. Ich besitze derzeit zehn verschiedene Modelle dieser Größenklasse und kann ganz gut vergleichen. Habe ich vielleicht nur ein mangelhaftes Exemplar erwischt? Möglich.

Mein Fazit ist jedenfalls: Ein Spaßmodell, das viel verspricht, aber wenig hält. Der Tandemz taugt als Gag fürs Büro. Wem es aber darauf ankommt, ein Modell halbwegs präzise zu fliegen, der sollte m. E. nach einem anderen Heli greifen. Dabei lohnt es, sich genau zu informieren und die bombastischen Werbesprüche der Hersteller zu hinterfragen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 3, 2010 5:14 PM CET


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5