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Rezensionen verfasst von
BadBart

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Olympia (Deluxe Edition)
Olympia (Deluxe Edition)
Preis: EUR 17,99

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser denn je!, 24. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Olympia (Deluxe Edition) (Audio CD)
Ost+front gehören zweifellos seit ihrem Debütalbum "Ave Maria" zu den interessantesten Vertretern der Neuen Deutschen Härte, mit ihrer EP "Bitte schlag mich" hatten sie mich komplett überzeugt. Nach der kürzlich veröffentlichten Auskopplung von "Liebeslied" war ich jedoch weniger angetan, schon beim Erstlingswerk störten mich plumpe "Gewaltsongs" wie etwa "Gang Bang" und Ähnliches...wenn harte Musik, dann bitte mit intelligentem Text, aber eins nach dem anderen:

Die Songs lassen sich allgemein in 3 Kategorien einteilen:
1. Die typischen NDH Songs (Schlachtrufe in den Refrains, monotones Schlagzeug, harte Riffe, Sprechgesang)
2. Die Rockballaden
3. Die "Gewaltsongs"

Von letzterer Kategorie gibt es zum Glück nur einen Song: Liebeslied. Dummer Text, den man eher in einem Hip Hop Song erwartet, sowas braucht es einfach nicht. Musikalisch ist es ganz gelungen, ansonsten hätte man sich das sparen können.

Doch dies ist der einzige Tiefpunkt, der Rest des Albums ist durchweg gut hörbar und einige Perlen stechen heraus.
So zB "Sonne, Mond und Sterne". Wenn man für den Song mehr als 5 Sterne geben könnte, würde ich es tun. Allein für dieses Lied lohnt sich das Album. So muss Neue Deutsche Härte sein. Wunderschöne Melodie mit schönem Text...zumindest auf den ersten Blick. Der Schein dieser Schönheit trügt und es verbirgt sich etwas Dunkles, was sich auch wunderbar in der Musik wiederspiegelt. Top.

Auch Feuerwasser, Goldmarie und So Lang und viele weitere sind ausnehmend gute Lieder, überhaupt überwiegen mehr Melodien als im ersten Album, die Gesangpassagen sind reichlicher, alles wirkt reifer. Zudem ist die Scheibe super produziert, am Sound gibt es kaum etwas auszusetzen. Zudem erwartet den Hörer viel mehr Abwechslung. Etwas Monotie gibt es hier und da, dies ist aber auch teilweise dem doch sehr konservativen Genre geschuldet.

Ost+Front findet allmählich seinen eigenen Sound, es findet sich mehr Eigenständiges in fast allen Songs. Wenn die Jungs sich noch ein wenig mehr von dem etwas lächerlichen "Gewaltimage" entfernen würden, wird das nächste Album noch besser. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei "Olympia" um ein sehr gutes NDH Album. Es ist zwar nicht perfekt, aber nahe dran. Weiter so!


Kunstraub (Limited Special Edition im Digipack + DVD)
Kunstraub (Limited Special Edition im Digipack + DVD)
Wird angeboten von LiveSteil_GmbH
Preis: EUR 17,99

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Positiv Überrascht, 27. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch ich nenne mich ein In Extremo Fan der alten Schule, bin seit "Verehrt und Angespien" mit dabei und jedes Jahr auf den Konzerten. Ich war von Anfang an skeptisch, was Kunstraub angeht. "Sterneneisen" war für mich eher ein "Saengerkrieg 2.0", nur eben schlechter, weil nix Neues. Nach den Hörproben zu Kunstraub dachte ich mir: "Ok, Saengerkrieg 3.0."

Ich schlug trotzdem zu. Und bereue den Kauf nicht (einzig die schlampige Amazon-Special-Edition mit T-Shirt ist zu bemängeln...dies wird in einer äußerst hässlichen Tüte ausgeliefert und nicht mit eine Box wie noch Sterneneisen...also lieber bei Saturn zuschlagen).

Wieder klingt dieses Album anders als alle Alben zuvor. Das hat auch mich am Anfang abgeschreckt. Doch bei mehrmaligem hören gewinnt man immer mehr Zugang zu dieser ungewöhnlichen Mischung aus einfachem Deutschrock, Mittelalterklängen, Metaleinlagen, Akustikgitarren, ungewöhnlichen Trommeln und was weiß ich nicht alles. Dieses Album ist weder Mainstream, noch Kommerz noch sonst irgendwas! Es ist trotz seiner Einfachheit in einigen Elementen teilweise nicht eingängig, nichts, was man "Nebenher" hören kann. Es ist schlichtweg In Extremo, die unverkennbar ihr Ding durchziehen.

Ich werde keine Songanalysen machen, da dieses Album erneut viele Geschmäcker anspricht (oder halt auch verärgert). Als objektiver Kritikpunkt ist jedoch zu nennen, das Michas Stimme teilweise arg bearbeitet zu sein scheint. Drei oder mehr Gesangsspuren überlappen sich vereinzelt sehr störend, meiner Meinung nach ist das schlecht produziert (z.B. bei "Alles schon gesehen" sehr deutlich).

Es war mir beim hören klar, das In Extremo für dieses Album wieder schlechte Kritiken von allen Seiten ernten würden. Doch ich bin dankbar für dieses Album. In Extremo überraschen immer wieder und drücken damit der Deutschen Musikszene, die sich sonst zu oft von ihren "Fans" beeinflussen lässt, konsequent ihren Stempel auf. Was hier an Ohrwürmern und Melodien abgefeiert wird, davon Träumen viele andere Bands.

Auch ich bin der Meinung, dass es das nächste Mal gerne etwas mehr Mittelalter sein darf, doch bewerte ich diese Platte nicht anhand meiner Erwartungen...denn diese werden von In Extremo wie immer über den Haufen geworfen. Und genau dafür liebe ich diese Band!


Höllenfahrt
Höllenfahrt
Preis: EUR 6,68

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höllisch guter Mittelalterrock, 12. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Höllenfahrt (Audio CD)
Ich bin schon seit längerem mit Tanzwut vertraut, doch bisher fand ich eher einzelne Lieder überzeugend, bei den Alben haben mich oft nur die Hälfte der Songs wirklich angesprochen.

Anders bei Höllenfahrt. Hier scheint Tanzwut endlich seinen eigenen, im Vergleich zu den älteren Alben wesentlich härteren Stil gefunden zu haben. Der Sound der Dudelsäcke ist dabei altbekannt, doch die Gitarren poltern wesentlich mehr in den harten Passagen, von denen es einige gibt. Dies gefällt mir persönlich sehr gut. Teilweise bleiben aber auch die tanzwuttypischen Elektroeinflüsse erhalten (z.B. beim ausgezeichnet Song "Die letzten Tage").

Doch neben all den rockig-harten Songs kennt "Höllenfahrt" auch seichtere Klänge, ohne dabei in den Bereich der kitschigen Ballade abzudriften. Besonders in diesen Abschnitten kommt die Stimme vom Teufel gut zur Geltung. Allgemein bewegt sich diese in den tief gesungenen Abschnitten auf sehr hohem Niveau, jedoch hapert es ihr an einigen Stellen etwas an Klarheit und Stabilität in den höheren Tonregionen (wie etwa bei der Bridge von "Das Gerücht")

Solche kleinen Ungereimtheiten sind jedoch die Ausnahme und selbst das ist Meckern auf hohem Niveau. Das Album überzeugt auf ganzer Länge, jeder Song hat seine Daseinsberechtigung und die meisten gehen direkt ins Ohr. Ein Fest für alle Fans des Mittelalterrocks!


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